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Es war in der Zeit als die Mauer fiel

Heimreise zur Zeit der Wende

Titre: Es war in der Zeit als die Mauer fiel

Essai Scientifique , 2009 , 55 Pages

Autor:in: Dipl.Soz.päd. Antje-Marianne Di Bella (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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"Als Achtjährige, 1956, war Antje Di Bella mit ihrer Mutter aus dem sächsischen Feiberg in den Westen gegangen. Entwurzelt, verunsichert, mittellos, landete sie nach verschiedenen Zwischenstationen in Düsseldorf, wo sie dann allmählich heimisch wurde. Dennoch blieb die Sehnsucht nach der alten Heimat. Wenige Tage, nachdem sich die erste Möglichkeit einer Öffnung der Mauer ergab, reiste die Autorin nach Freiberg. Weil aber die Menschen, die ihr früher nahegestanden hatten, weggezogen oder verstorben waren, dauerte es eine ganze Weile bis ihr die Stadt wieder vertraut wurde. Doch dann hatte Antje Di Bella viele gute Begegnungen, sie traf erstmals ihre Halbschwester und schließlich gar ihre Kindheitsfreundin wieder. In ihrem Reisetagebuch zeichnete sie ihre ambivalenten Erlebnisse und Eindrücke auf. 20 Jahre später lesen sich ihre Notizen zuweilen ein bisschen fremd; man stolpert über Bemerkungen wie "Leute in schäbiger Kleidung gaffen neugierig nach meinem Auto" oder "Der Dorfchic der Besucher zwingt mir ein Lächln ab". Aber so hat es Antje Di Bella damals wahrgenommen, und so soll es auch heute in Erinnerung gerufen werden. Leidenschaftlich plädiert die Autorin für ein Miteinander ohne Mauern, ob in den oder außerhalb der Köpfe."
Dorothea Stolze, Lektorin

Der "tragende Kern" der Geschichte ist die Erzähl-Perspektive, nämlich die eines Menschen aus der BRD, der nach ganz langer Zeit zum ersten Mal wieder die DDR (und gerade in der Umbruchszeit) erlebt. Dabei treffen unterschiedliche Sichtweisen, Erwartungen - auch Vorurteile - aufeinander, aber auch das Gemeinsame und Verbindende der Menschen tritt hervor. Aus dieser "etwas anderen" Perspektive kenne ich bisher noch kein literarisches Werk und das hebt dieses aus der Menge der Wendebücher durchaus heraus. Das ist das Besondere, das Interessante, das "Neue" - daher halte ich es immer noch für eine Novelle sogar im klassischen Sinne.
Mehr sollte man dem Buch auch nicht abverlangen - Stichwort "Bewußtsein schaffen". Das Buch arbeitet also nicht die gesamte Geschichte der zwei Deutschlands auf. Das "Spannendste" sind hier die Gefühle, Eindrücke und Empfindungen während dieser Heimreise, und in ihnen spiegelt sich ein Stück weit die politische Situation. Die Erzählung führt in diese Zeit der Wende zurück und versucht den Leser an so viele Details - auch Kleinigkeiten - zu erinnern wie möglich. Damit wird die Reise zur lebendigen Schilderung.
Lutz Eckner, Reichenbach, 2009.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Flucht, Neuanfang und Kindheit im "goldenen Westen"

Die Reise

Erinnerungen

Ein Tag in Dresden

Freiberg

Eine wunderbare Begegnung

Dresdner Kunsteindrücke

Das Abendessen

Abschied

Heimfahrt

Nachwort der Autorin

Die Autorin

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist die persönliche Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte durch die Rückkehr der Autorin in ihre Heimatstadt Freiberg zur Zeit der Wende im Jahr 1990. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Suche nach Heimat und der Frage, ob eine Identität über die gelebte Vergangenheit hinaus in einer sich verändernden politischen Landschaft möglich ist.

  • Reflexion über die Flucht aus der DDR und das Aufwachsen im Westen
  • Persönliche Erlebnisse und Begegnungen während der Rückreise in den Osten
  • Gegenüberstellung von westlicher Perspektive und ostdeutscher Lebensrealität zur Wendezeit
  • Die psychologische Bedeutung von Heimat und Verwurzelung

Auszug aus dem Buch

Die Reise

Juni 1990.

Es ist wie ein Wunder, diese furchtbare Mauer, an der so viele Menschen sterben mussten, ist plötzlich durchlässig geworden. Ich halt es nicht aus, ich muss hin!

Gespannt, aber ohne große Vorfreude, fahre ich los, getrieben, obwohl ich weiß, dass mich eigentlich nichts Konkretes erwartet, an dem ich Vorfreude festmachen könnte.

Ich habe wenig Fahrpraxis, denn erst seit einem Jahr besitze ich den Führerschein. Diese lange Strecke, 572 km, davon die Hälfte auf DDR-Autobahnen, das ist gewagt. Trotzdem, ich riskiere es. Ich will endlich meine alte Heimat wiedersehen. Ich traue mich!

Die Autofahrt geht glatt. Ich finde mich sehr gut zurecht.

Die grüne Mittelgebirgslandschaft, wenig Städte, viele Dörfer, die ich vom Sauerland an scheinbar unendlich durchquere, zeigt mir wieder einmal, wie schön Deutschland ist.

Ich bin sehr gespannt auf die innerdeutsche Grenze.

Das Benzin wird knapp. Ich beschließe noch vor der Grenze abzufahren und zu tanken.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die Thematik der deutsch-deutschen Trennung und die persönliche Motivation der Autorin für diese Reise.

Flucht, Neuanfang und Kindheit im "goldenen Westen": Schilderung der persönlichen Geschichte der Autorin, die von der Flucht aus der DDR und dem schwierigen Ankommen im Westen geprägt war.

Die Reise: Beschreibung der impulsiven Entscheidung und der ersten Fahrt in die ehemalige Heimat kurz nach dem Mauerfall.

Erinnerungen: Auseinandersetzung mit der Kindheit in Freiberg und dem Wunsch, die alten Orte wiederzusehen.

Ein Tag in Dresden: Eindrücke der Stadt Dresden und das Zusammentreffen mit der veränderten politischen Realität im Osten.

Freiberg: Beschreibung der Rückkehr in die Geburtsstadt und die emotionalen Konfrontationen mit der Vergangenheit.

Eine wunderbare Begegnung: Das erste Treffen der Autorin mit ihrer Halbschwester Marianne.

Dresdner Kunsteindrücke: Vertiefung der kulturellen Erfahrungen in Dresden und Reflexion über die historische Bedeutung der Bauwerke.

Das Abendessen: Vertiefung der familiären Annäherung bei einem gemeinsamen Abendessen.

Abschied: Emotionale Bilanz des Aufenthalts und das Treffen mit einer alten Jugendfreundin.

Heimfahrt: Bericht über die Rückreise nach Düsseldorf und die abschließende Reflexion.

Nachwort der Autorin: Abschließende Betrachtung zum Heimatbegriff und der Bedeutung der Reise für die eigene Identitätsfindung.

Die Autorin: Kurzbiografie der Verfasserin Antje-Marianne Di Bella.

Schlüsselwörter

DDR, Wiedervereinigung, Flucht, Freiberg, Heimat, Zeitzeuge, deutsch-deutsche Geschichte, Identität, Mauerfall, Familie, Neuanfang, Erinnerung, Ost-West-Verhältnis, Wendezeit, Biografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Zeitzeugenerzählung, die den persönlichen Prozess der Rückkehr in die ehemalige DDR nach dem Mauerfall dokumentiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Identitätssuche, die Verarbeitung von Flucht und Vertreibung, Familiengeschichte sowie das soziale Klima während der Wendezeit.

Was ist das primäre Ziel der Erzählung?

Die Autorin möchte aufzeigen, wie die innerdeutsche Spaltung Menschen geprägt hat und wie die Wiederbegegnung mit der Heimat emotionale Heilung ermöglichen kann.

Welche wissenschaftliche oder narrative Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Mischform aus persönlichem Tagebuch, autobiografischer Erzählung und soziopolitischer Reflexion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Reiseerlebnisse, die Begegnungen mit Verwandten und Freunden in Freiberg sowie die kulturellen Eindrücke in Dresden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den zentralen Begriffen zählen DDR, Heimat, Wiedervereinigung, Flucht und Erinnerung.

Welche Rolle spielt der Heimatbegriff im Buch?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Heimat nicht an einen Ort oder Gebäude gebunden ist, sondern an die Menschen, die man liebt und bei denen man sich geborgen fühlt.

Wie reagieren die Menschen im Osten auf die Rückkehrerin?

Die Reaktionen sind unterschiedlich, reichen aber oft von anfänglichem Misstrauen gegenüber dem "Wessi" bis hin zu tiefer Herzlichkeit und Verbundenheit.

Warum ist das Treffen mit der Halbschwester Marianne so bedeutsam?

Es markiert eine Versöhnung und eine neue Verbindung zur väterlichen Familie, die bisher durch die politische Trennung blockiert war.

Wie wird die Stimmung der Zeit in 1990 beschrieben?

Die Autorin beschreibt eine Atmosphäre der Hoffnung, gepaart mit Ängsten vor der wirtschaftlichen Ungewissheit und dem Verlust der vertrauten sozialen Strukturen.

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Résumé des informations

Titre
Es war in der Zeit als die Mauer fiel
Sous-titre
Heimreise zur Zeit der Wende
Cours
20 Jahre Mauerfall
Auteur
Dipl.Soz.päd. Antje-Marianne Di Bella (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
55
N° de catalogue
V131649
ISBN (ebook)
9783640354436
ISBN (Livre)
9783640354290
Langue
allemand
mots-clé
Mauerfall 20 Jahre Mauerfall Wo ist Heimat? Nachkriegszeit in der Ostzone Reise in die versinkende DDR im Jahre 1990 Erlebnisse in Dresden zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung Freiberg 1990
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Dipl.Soz.päd. Antje-Marianne Di Bella (Auteur), 2009, Es war in der Zeit als die Mauer fiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131649
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