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Schulische Inklusion. Ein Vergleich von Baden-Württemberg mit Schleswig-Holstein

Title: Schulische Inklusion. Ein Vergleich von Baden-Württemberg mit Schleswig-Holstein

Term Paper , 2021 , 24 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Leandra Zwölfer (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Zu Beginn dieser Arbeit soll die Fragestellung „Was ist Inklusion?“ näher betrachtet werden. Hierbei soll kurz auf die geschichtliche Entwicklung vom Weimarer Schulkompromiss bis zum Beitritt der UN-Konvention eingegangen werden. Danach wird der Unterschied von Inklusion und Integration behandelt sowie Inklusion und Behinderung und Inklusion als einen Bewusstwerdungsprozess.

Im zweiten Abschnitt soll auf die Probleme und Herausforderungen aufmerksam gemacht werden, welche das Konzept der Inklusion nach sich ziehen kann. Danach wird der Prozess der Benachteiligung an Sonder- und Förderschulen nach Blanck aufgezeigt. Der dritte Teil der Hausarbeit handelt von Problemen beim Vergleich und einer Vergleichsmöglichkeit durch das Schulrecht. Im selben Teil wird die Vorgehensweise von Blanck genauer beschrieben, die ein Analyseraster für den Vergleich der Integrationsformen entwickelt hat, woraus sich weiterführend verschiedene Typen der Integration ergeben.

Außerdem werden, ebenfalls durch den Zugang des Schulrechts, vier Vergleichspunkte vorgestellt, durch die die Bundesländer anhand der UN-Behindertenrechtskonvention verglichen werden können. Mit diesem theoretischen Input soll dann der letzte Teil der Arbeit begonnen werden, in dem zunächst die vorgestellten Typen von Organisationsformen der Integration von Schüler:innen in das allgemeine Schulsystem in den beiden Bundesländern vergleichend betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Was ist Inklusion?

Vom Weimarer Schulkompromiss bis zum Beitritt der UN-Konvention (eine Kurzform)

Integration und Inklusion

Inklusion und Behinderung

„Inklusion beginnt im Kopf“

Inklusion als Idealziel?

Wie kann Inklusion verglichen werden?

Probleme

Vergleichsmöglichkeit durch das Schulrecht

Inklusion in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein

Integrationsarten auf Grundlage von Blanck 2014

Einhaltung der UN-Behindertenrechtskonvention in vier Bereichen auf Grundlage von (Steinmetz et al. 2021)

Grenzen und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, wie ein „Inklusionsstand“ objektiv feststellbar und zwischen verschiedenen Bundesländern vergleichbar ist. Dabei wird kritisch analysiert, ob unter den Begriffen der „Integration“ und „Inklusion“ in unterschiedlichen schulischen Kontexten tatsächlich dasselbe verstanden wird, wobei der Schwerpunkt des Vergleichs auf den Bundesländern Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein liegt.

  • Historische Entwicklung der sonderpädagogischen Bildung in Deutschland.
  • Theoretische Differenzierung und operative Abgrenzung von Begriffen wie Integration und Inklusion.
  • Methodische Vergleichsmöglichkeiten durch schulfachliche Gesetze und rechtliche Rahmenbedingungen.
  • Analyse der fünf Organisationsformen integrativer Förderung nach Blanck.
  • Vergleich der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in BW und SH.

Auszug aus dem Buch

Integration und Inklusion

Inklusion kann von Integration abgegrenzt werden. Laut Blanck besteht Integration daraus, dass Schüler*innen mit SPF in eine Regelschule aufgenommen werden. Hier wird also von zwei verschiedenen Gruppen ausgegangen, Kinder mit und Kinder ohne SPF (vgl. Blanck 2014, S. 5). Inklusion dagegen sieht Schüler*innen mit einem SPF nicht mehr als abgrenzbare Gruppe. Vielfalt wird als etwas Normales angesehen. Hier werden nicht die Schüler*innen an die Schule angepasst, sondern die Schule wird an die Bedürfnisse der Schüler*innen angepasst (vgl. Blanck 2014, S. 5). Dazu ist eine systematische und strukturelle Veränderung im Schulwesen notwendig (vgl. Steinmetz et al. 2021, S. 65).

Da das deutsche Schulsystem im Moment hierarchisch gegliedert ist und diese Gliederungen auf Leistungshomogenisierung basieren- wodurch die Schüler*innen den bestehenden Formen der Schule zugeordnet werden (vgl. Blanck 2014, S. 5)- wird im Folgenden das Wort „Integration“ verwendet, wenn es um verschiedene Integrationsformen im Schulsystem geht. In allen anderen Fällen wird das Wort Inklusion genutzt, da es als „qualitative Fortentwicklung der integrativen Ansätze“ (Steinmetz et al. 2021, S. 65) gesehen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin legt die Motivation für ihre Arbeit dar, die aus der begrifflichen Vielfalt in ihrem Studium und den oft als „schlecht“ bezeichneten Inklusionsstandards in Baden-Württemberg im Vergleich zu Schleswig-Holstein resultiert.

Was ist Inklusion?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung von der Sonderschule bis hin zur UN-Behindertenrechtskonvention und differenziert zwischen den Begriffen Integration und Inklusion sowie der stigmatisierenden Wahrnehmung von Behinderung.

Inklusion als Idealziel?: Es wird diskutiert, ob Inklusion als Idealzustand anzusehen ist, wobei der Fokus auf den Herausforderungen und potenziell stigmatisierenden Prozessen liegt, die durch eine Zuweisung zu Förderschulen entstehen können.

Wie kann Inklusion verglichen werden?: Hier wird die Methodik des Vergleichs durch das Schulrecht erläutert und die von Blanck entwickelten theoretischen Dimensionen zur Beschreibung von Integrationsformen vorgestellt.

Inklusion in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein: Der Hauptteil vergleicht die praktizierten Integrationsarten und die Einhaltung der UN-BRK-Vorgaben in beiden Bundesländern anhand spezifischer Analysekriterien.

Grenzen und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Datengrundlage und stellt fest, dass die strukturellen Transformationen in den Bundesländern signifikante Unterschiede in der Umsetzung der UN-BRK aufweisen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Sonderpädagogischer Förderbedarf, UN-Behindertenrechtskonvention, Schulrecht, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Schulpädagogik, Regelschule, Förderzentrum, Bildungsforschung, Vergleichsanalyse, Organisationsformen, Stigmatisierung, Bildungsreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um eine kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Konzepten und Verständnissen von schulischer Inklusion und Integration in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Inklusion, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Bundesländer sowie die praktischen Formen der sonderpädagogischen Förderung im Unterricht.

Was ist das Ziel der Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, aufzudecken, ob unter dem Begriff „Inklusion“ an verschiedenen Orten wirklich dasselbe verstanden wird, und wie diese Unterschiede messbar gemacht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine vergleichende Analyse rechtlicher Grundlagen, Schulgesetze und etablierter Analyseraster nach Blanck sowie Steinmetz et al.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil evaluiert die Organisationsformen von Integration in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein und vergleicht diese anhand der Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Inklusion, Integration, SPF, UN-BRK sowie der spezifische Vergleich zwischen Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.

Welche Bedeutung hat das „4-A-Schema“ für diese Untersuchung?

Das 4-A-Schema (Availability, Accessibility, Acceptability, Adaptability) dient als strukturgebende Grundlage, um die Umsetzung der UN-BRK in den untersuchten Bundesländern messbar zu machen.

Warum schneidet Schleswig-Holstein im Vergleich oft „besser“ ab?

Laut Arbeit liegt dies am weit fortgeschrittenen Umbau der Sonderschulen hin zu Förderzentren, die gezielter inklusive Prozesse unterstützen, statt parallele segregierte Systeme zu etablieren.

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Details

Title
Schulische Inklusion. Ein Vergleich von Baden-Württemberg mit Schleswig-Holstein
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,00
Author
Leandra Zwölfer (Author)
Publication Year
2021
Pages
24
Catalog Number
V1316774
ISBN (PDF)
9783346802927
ISBN (Book)
9783346802934
Language
German
Tags
schulische inklusion vergleich baden-württemberg schleswig-holstein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Leandra Zwölfer (Author), 2021, Schulische Inklusion. Ein Vergleich von Baden-Württemberg mit Schleswig-Holstein, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316774
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