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Lesestrategien in der Lesedidaktik zur Förderung der Lesekompetenz. Am Beispiel des Konzeptes "Leselotsen" in einer Einzelfallstudie

Titel: Lesestrategien in der Lesedidaktik zur Förderung der Lesekompetenz. Am Beispiel des Konzeptes "Leselotsen" in einer Einzelfallstudie

Hausarbeit , 2021 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Lesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Theorieteil dieser Hausarbeit vermittelt in Kapitel 2 das Grundlagenwissen rund um die Lesekompetenz und die Lesestrategien und in Kapitel 3 wird das Lesetrainingsprogramm "Leselotse" vorgestellt, das wiederum als Basis für den Praxisteil der Hausarbeit dient.

Um einen praktischen Blick auf das Potenzial von Lesestrategien und die Herausforderungen bei ihrer Vermittlung zu werfen, werden für diese Hausarbeit in Kapitel 4 beispielhaft der Leseprozess eines Realschülers des sechsten Jahrgangs in Anlehnung an das Programm des Leselotsen analysiert und sein Umgang mit einer auf Basis seiner Schwierigkeiten explizit für ihn gewählten Teilstrategie des Leselotsen dokumentiert, ausgewertet und reflektiert.

Die Reflexion in Kapitel 5 dient vorrangig meiner Professionalisierung als zukünftige Lehrkraft und bezieht sich auf meine Wahrnehmung, die Konzeptualisierung von Unterricht in Zeiten des medialen Wandels und die konkrete Vermittlung im Unterricht.

Das Fazit reißt schließlich die Lesekompetenz, die Lesestrategien und die Lesetrainingsprogramme kurz an und fasst die wesentlichen Rückschlüsse aus der Einzelfallstudie aus Schüler- und Lehrkraftperspektive zusammen, bevor es mit der Bedeutsamkeit der Förderung der Lesekompetenz im Unterricht schließt.

Um das sinnhafte Lesen zu fördern, entwickeln Sprachwissenschaftler*innen Konzepte zur Förderung des Leseverstehen, wie das "Reziproke Lehren" von Palinscar und Brown (1984), die "SQ3R-Methode" von Robinson (1984) oder das Lesetrainingsprogramm "Wir werden Textdetektive" von Gold et al. (2007). Sie alle vermitteln Schüler*innen ein Repertoire an Lesestrategien, die als strukturelle Orientierung während der Textbearbeitung zur Hand genommen werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Förderung der Lesekompetenz mittels Lesestrategien

2.1 Definition der Lesekompetenz

2.2 Zur Notwendigkeit der Förderung der Lesekompetenz

2.3 Lesestrategien zur Förderung der Lesekompetenz

3 Lesetrainingsprogramm „Leselotse“

3.1 Theoretische Grundlagen

3.2 Ablauf

4 Förderung der Lesekompetenz eines Realschülers des 6. Jahrgangs mit dem „Leselotsen“

4.1 Zur Auswahl des Leselotsen

4.2 Methodisches Vorgehen

4.2.1 Ablauf der Datenerhebung

4.2.2 Kriterien zur Textauswahl

4.2.3 Untersuchungsdesign und Auswertungsbeschreibung

4.3 Durchführung der Studie

4.3.1 Bearbeitung des Textes A und Auswertung des Leseprozesses

4.3.2 Auswahl einer Teilleistungsstrategie und Konzipierung einer entsprechenden Fördermaßnahme

4.4 Auswertung

5 Reflexion

5.1 Zur Oberflächlichkeit des ersten Eindrucks

5.2 Zur Tragweite des digitalen Wandels

5.3 Zur Bedeutsamkeit der Kontextualisierung

5.4 Zur Bedeutung des Austauschs

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Lesestrategien zur Förderung der Lesekompetenz, indem sie den Leseprozess eines Sechstklässlers der Realschule analysiert und auf dieser Basis eine gezielte Fördermaßnahme mithilfe des Programms „Leselotse“ konzipiert und reflektiert.

  • Grundlagen der Lesekompetenz und ihre Notwendigkeit
  • Einführung und Ablauf des Lesetrainingsprogramms „Leselotse“
  • Qualitative Einzelfallanalyse eines Sechstklässlers beim Leseprozess
  • Konzipierung und Erprobung der Teilleistungsstrategie „Abklären“
  • Reflexion über Professionalisierung und den Einsatz digitaler Recherchemöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Bearbeitung des Textes A und Auswertung des Leseprozesses

(0) Präkonzepte, resultierend aus dem unmittelbaren Erleben des Leseprozesses

Die Textbearbeitung scheint großes Unverständnis beim Schüler auszulösen. Der Schüler scheint über keine Strategie zu verfügen, die ihm das verstehende Lesen systematisch erleichtern. Der Leseprozess wirkt in Teilen willkürlich und ungerichtet. Wörter werden wahllos markiert und Fachbegriffe trotz Unverständnis überlesen. Auch seine Notizen deuten nicht darauf hin, dass er den Text inhaltlich verstanden hat; seine Zusammenfassung verstärkt diesen Eindruck. In der folgenden Auswertung wird dieser Eindruck geprüft.

(1) Überblick

Zu Beginn des Leseprozesses verschafft sich der Schüler einen Überblick über den Text, indem er diesen einmal ohne sichtbaren Einsatz von Lesestrategien liest – Grafik und Bilder werden nicht berücksichtigt. Inwiefern an dieser Stelle Informationen bereits verarbeitet werden, kann nicht festgestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Lesekompetenz und führt in die Thematik der Lesestrategien sowie das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ein.

2 Förderung der Lesekompetenz mittels Lesestrategien: Dieses Kapitel definiert Lesekompetenz, begründet die Notwendigkeit ihrer Förderung und stellt verschiedene Arten von Lesestrategien und deren Bedeutung vor.

3 Lesetrainingsprogramm „Leselotse“: Es werden die theoretischen Grundlagen und der Ablauf des Trainingsprogramms „Leselotse“ erläutert, das als Basis für die praktische Studie dient.

4 Förderung der Lesekompetenz eines Realschülers des 6. Jahrgangs mit dem „Leselotsen“: Der Praxisteil analysiert den Leseprozess eines Schülers, wählt eine spezifische Teilstrategie zur Förderung aus und dokumentiert deren Durchführung und Auswertung.

5 Reflexion: In der Reflexion werden Erkenntnisse zur Professionalisierung diskutiert, wobei Themen wie der erste Eindruck, die Rolle digitaler Medien und die Bedeutung der Kontextualisierung im Fokus stehen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Fördermaßnahme sowie die Bedeutung der Lesekompetenz.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesestrategien, Leselotse, Leseförderung, Leseprozess, Einzelfallstudie, Sprachwissenschaft, Textverstehen, Abklären, Realschule, digitale Recherche, Professionalisierung, Lesedidaktik, Fördermaßnahme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Förderung der Lesekompetenz von Schülern durch den gezielten Einsatz von Lesestrategien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Felder umfassen die Definition und Wichtigkeit der Lesekompetenz, die Vorstellung des „Leselotsen“-Programms sowie die praktische Anwendung von Lesestrategien im Schulalltag.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie geht der Schüler mit der für ihn gewählten Teilstrategie des Leselotsen um und welche Konsequenzen lassen sich für das Handeln der Lehrkraft ziehen?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Feldforschung in Form einer Einzelfallstudie mit zwei Messzeitpunkten durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Lesestrategien und eine praktische Teilstudie, in der die Strategie „Abklären“ bei einem Sechstklässler erprobt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Lesestrategien, Lesekompetenz, Leselotse und individuelle Förderung geprägt.

Warum wurde die Strategie „Abklären“ für die Förderung ausgewählt?

Die Analyse ergab, dass das mangelnde Wortverständnis des Schülers das Textverstehen maßgeblich behindert, weshalb ein systematisches „Abklären“ als erste notwendige Maßnahme identifiziert wurde.

Welche erkenntnisreiche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der digitalen Recherche?

Die Autorin erkennt, dass analoge Wörterbücher oft alltagsfern sind und die Internetrecherche besser zur Lebenswelt des Schülers passt, sofern methodische Kompetenzen dabei aktiv vermittelt werden.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lesestrategien in der Lesedidaktik zur Förderung der Lesekompetenz. Am Beispiel des Konzeptes "Leselotsen" in einer Einzelfallstudie
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
25
Katalognummer
V1317936
ISBN (PDF)
9783346795601
ISBN (Buch)
9783346795618
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lesestrategien lesedidaktik förderung lesekompetenz beispiel konzeptes leselotsen einzelfallstudie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Lesestrategien in der Lesedidaktik zur Förderung der Lesekompetenz. Am Beispiel des Konzeptes "Leselotsen" in einer Einzelfallstudie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1317936
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Leseprobe aus  25  Seiten
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