The revolution in Information and Communication Technology (ICT) has contributed to the creation of the concept of the "information – knowledge society".
As more and more information and transaction are being carried out online, computer and internet skills play an increasingly important role in our society.
Since the mid 1990’s the internet changes “our” lives and became an important resource for accessing news and information, communication, distance learning, commerce, entertainment, job searching, civic participation, and government services.
Unfortunately not everybody has access to take part in, and the benefit of the endless possibilities offered by the World Wide Web.
The term digital divide, also called digital gap, refers to these inequalities. The term subscribes to the growing gap between those who have and those who have not. Where neither general access nor access to content that could benefit them economically and or socially is possible.
Firstly, the following paper defines the phrase digital divide and describes the factors which limit and prevent the majority of world's population from taking part in the advantages of the "information society".
With reference to Germany - as an example of the digital divide within developed countries -the causes, the population groups who are affected by this problem, and solutions to bridge the gap, will be briefly discussed in the second part of this paper.
The main part of the assignment concentrates on an analyses of the different aspects of the global digital divide and focuses on disparities in internet access and use, mainly across developed ("information-rich") and developing ("information-poor") countries and regions in the world.
Furthermore the paper describes how the lack of technology , the lack of skills, and of how limited access to technology, affects both the individuals and the population as a whole in regions where this digital divide is most evident. It also compares the possible perspectives of the cyber-optimists with cyber pessimists, given the development of the global digital divide and the directions it may take in the future.
Finally, a brief overview will be given on the approaches and programs currently being instituted to narrow the global digital gap. With further research into new proposals and possible solutions, this could also contribute to the realisation of a global information society.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Was ist digitale Spaltung?
2 Die digitale Spaltung innerhalb Deutschlands
2.1 Der Faktor Alter
2.2 Der Faktor Bildung
2.3 Der Faktor Geschlecht
2.4 Maßnahmen zur Überwindung der digitalen Spaltung innerhalb Deutschlands
3 Digitale Spaltung zwischen Nord und Süd
3.1 Ursachen der globalen digitalen Spaltung
3.2 Pessimistische Einschätzungen
3.3 Optimistische Einschätzungen
3.4 Maßnahmen zur Überwindung der globalen digitalen Spaltung
Schlussbemerkungen
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit untersucht das Phänomen der digitalen Spaltung (Digital Divide), analysiert deren Ursachen sowie Auswirkungen auf nationaler und globaler Ebene und diskutiert Lösungsansätze zur Verringerung des digitalen Gefälles.
- Definition und konzeptionelle Einordnung der digitalen Spaltung.
- Analyse der nationalen Situation in Deutschland unter Berücksichtigung soziodemografischer Faktoren.
- Untersuchung der globalen Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
- Gegenüberstellung pessimistischer und optimistischer Zukunftsprognosen.
- Diskussion politischer und praktischer Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe an der Informationsgesellschaft.
Auszug aus dem Buch
Ursachen der globalen digitalen Spaltung
Die im weltweiten Vergleich extrem ungleiche Verteilung der neuen Kommunikations- Techniken hat viele, teilweise einander sich verstärkende Ursachen:
- In vielen, gerade in dünn besiedelten Gebieten fehlt oft die nötige Infrastruktur, wie Telefon- und Stromnetze. Wenn vorhanden, sind diese meist veraltet, überlastet und nicht allzeit verfügbar.
- Computer sind in den meisten Ländern des Südens für Durchschnittsverdiener kaum erschwinglich und dementsprechend Mangelware. Computer, die für die Nutzung durch eine Person vorgesehen sind, gibt es deshalb kaum. Verbreiteter sind öffentlich zugängliche Rechner in Internet-Cafés oder an Universitäten, was wiederum viele Menschen von der Nutzung ausschließt, da sich nicht jeder den Besuch eines Internet-Cafés leisten kann, von den Kosten für ein Studium ganz zu schweigen.
- Die Zugangskosten sind, gemessen am Durchschnittseinkommen der entsprechenden Länder, extrem hoch und somit für Privatpersonen kaum erschwinglich. Während in den USA die monatlichen Internetkosten durchschnittlich 1,2% des Monatseinkommens ausmachen, zahlt man für dieselbe Nutzungsdauer in Bangladesch 191%, in Nepal 278% und in Madagaskar 614% des jeweiligen durchschnittlichen Monatseinkommens.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Einführung in das Phänomen der digitalen Spaltung, Relevanz der Internetnutzung in der modernen Gesellschaft und Skizzierung der Zielsetzung dieser Arbeit.
1 Was ist digitale Spaltung?: Klärung der Begriffe „Information-Haves“ und „Information-Have-Nots“ sowie theoretische Einordnung im Kontext der Wissensgesellschaft.
2 Die digitale Spaltung innerhalb Deutschlands: Analyse des Internetnutzungsgrads in Deutschland und Identifikation der Einflussfaktoren Alter, Bildung und Geschlecht.
2.1 Der Faktor Alter: Untersuchung der Diskrepanz zwischen jüngeren und älteren Bevölkerungsgruppen bei der digitalen Teilhabe.
2.2 Der Faktor Bildung: Darstellung der Korrelation zwischen formalem Bildungsniveau und Internetzugang als zentralem Ausschlusskriterium.
2.3 Der Faktor Geschlecht: Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Internetnutzung und deren Zusammenhang mit anderen sozioökonomischen Faktoren.
2.4 Maßnahmen zur Überwindung der digitalen Spaltung innerhalb Deutschlands: Vorstellung nationaler Initiativen und Projekte zur Förderung der Medienkompetenz und Infrastruktur.
3 Digitale Spaltung zwischen Nord und Süd: Betrachtung der globalen Dimension des Problems mit Fokus auf das krasse Ungleichgewicht der Computerdichte und Internetanbindung.
3.1 Ursachen der globalen digitalen Spaltung: Erläuterung struktureller, ökonomischer und bildungsbezogener Hindernisse in Entwicklungs- und Schwellenländern.
3.2 Pessimistische Einschätzungen: Darstellung der Sichtweise, dass die digitale Kluft durch das schnellere Modernisierungstempo in Industrienationen weiter wächst.
3.3 Optimistische Einschätzungen: Erörterung der Hoffnung, dass technischer Fortschritt und sinkende Kosten die Teilhabechancen für Entwicklungsländer verbessern.
3.4 Maßnahmen zur Überwindung der globalen digitalen Spaltung: Diskussion von Lösungsstrategien wie Infrastrukturausbau, Alphabetisierung und Förderung bedarfsgerechter Inhalte.
Schlussbemerkungen: Zusammenfassendes Fazit über die Notwendigkeit einer gerechteren Welthandelspolitik zur langfristigen Überwindung der digitalen Spaltung.
Schlüsselwörter
Digitale Spaltung, Digital Divide, Internetnutzung, Wissensgesellschaft, Informationsgesellschaft, globaler Norden, globaler Süden, Medienkompetenz, Infrastruktur, Bildungsniveau, Technologiezugang, digitale Revolution, Informationsgefälle, Entwicklungsländer, Chancengleichheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Spaltung, also der ungleichen Verteilung des Zugangs zu Informations- und Kommunikationstechnologien sowie deren Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Teilhabe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition der digitalen Kluft, den Einfluss sozioökonomischer Faktoren, globale Unterschiede zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern sowie Strategien zur Überwindung dieser Barrieren.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel der Arbeit ist es, die Ursachen und Folgen der digitalen Spaltung zu analysieren, verschiedene Zukunftsperspektiven gegenüberzustellen und aufzuzeigen, wie durch politische und soziale Maßnahmen eine inklusive Informationsgesellschaft gefördert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien und Berichte, darunter Daten des Statistischen Bundesamtes, UN-Berichte und Erkenntnisse der Enquete-Kommission zur Globalisierung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Situation innerhalb Deutschlands (mit Fokus auf Alter, Bildung, Geschlecht) und anschließend die globale Perspektive mit ihren spezifischen Ursachen und den pessimistischen bzw. optimistischen Zukunftsprognosen detailliert ausgeführt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Digital Divide, globale Ungleichheit, Informationsgesellschaft, Bildungsniveau, Technologie-Infrastruktur und Chancen der digitalen Revolution.
Inwiefern beeinflusst das Bildungsniveau den Zugang zur digitalen Welt?
Bildung ist laut der Autorin der wichtigste Faktor; höhere formale Abschlüsse korrelieren deutlich mit einer höheren Internetnutzungsquote, wodurch bildungsbenachteiligte Menschen stärker Gefahr laufen, von der modernen Gesellschaft abgekoppelt zu werden.
Welche Rolle spielt die Satellitentechnologie bei der Lösung des Problems?
Die Satellitentechnologie wird als potenzielle Alternative für Regionen mit schlecht ausgebauten Telefonnetzen diskutiert, um auch dünn besiedelte oder schwer zugängliche Gebiete mit Internetzugang zu versorgen.
Warum wird im Fazit ein Bezug zum Welthandel hergestellt?
Die Autorin argumentiert, dass die digitale Spaltung nur in Verbindung mit der Beseitigung grundlegenderer Probleme, wie unfairen Welthandelsbedingungen und Protektionismus, nachhaltig gelöst werden kann, da finanzielle Mittel für technologische Investitionen in Entwicklungsländern oft fehlen.
- Quote paper
- Sandra Pfeil (Author), 2008, Digital Divide, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131815