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Digitales Lernen während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe

Herausforderung für Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern

Titre: Digitales Lernen während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe

Thèse de Bachelor , 2022 , 120 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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Die Corona-Pandemie stellte die gesamte Bevölkerung vor unzählige Herausforderungen. Plötzliche, langanhaltende Schulschließungen führten zu einer ganz neuen Art von Unterricht. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Problemen im Hinblick auf Homeschooling. Es soll herausgearbeitet werden, welche digitalen Medien eingesetzt und welche Wege genutzt wurden, um in Kontakt zu bleiben. Ebenso wird dargestellt, wo die Chancen liegen und was die Bedarfe darstellt. Die Forschungsfrage lautet daher: Welche Herausforderungen ergeben sich für Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern beim digitalen Lernen während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe?

Um die Forschungsfrage zu beantworten, sind Fragebögen für Schülerinnen und Schüler, für die Eltern wie auch für die Lehrerschaft erstellt und analysiert worden. Im Theorieteil der Arbeit wurden dazu die Grundlagen zur Bearbeitung des Themas herausgearbeitet. Zunächst werden der Bildungsbegriff und damit zusammenhängende Faktoren erläutert. Im nächsten Schritt beschäftigt sich die Arbeit mit Medien in ihren verschiedenen Rollen, um das Thema tiefer zu durchdringen. Weiterhin werden erforderliche Kompetenzen des Lernens erläutert. Durch den Lockdown und dessen Auswirkungen sind Fragen zu den Themen Distanzlernen, Lern-Apps und Lernmanagementsysteme entstanden. Die weltweiten Beschränkungen des öffentlichen Lebens hatten auch Auswirkungen auf die mentale Gesundheit. Durch die Verbindung des theoretischen Teils und der Ergebnisanalysen der Fragebögen entsteht ein klares Bild. Von jetzt auf gleich den Unterricht auf Homeschooling umzustellen, stellte alle Beteiligten vor eine Menge Herausforderungen. Die Grenzen der Fragebögen werden beleuchtet und Hinweise für weitere Forschungsschritte gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1. Bildung

2.2 Soziale Ungleichheit

2.3 Bildungsziel

3 Medien

3.1 Medienbegriff

3.2 Medienpädagogik und Medienerziehung

3.3 Lernen mit digitalen Bildungsmedien

3.4 Medienbildung in der Schule

3.5 Nutzung von Medien

3.6 Medienkompetenz

3.7 Bedeutung für Kinder und Jugendliche

4 Das Lernen

4.1 Lerntheorien

4.2 Kooperatives Lernen

4.3 Selbstlernen

4.4 Selbstständiges Lernen

4.5 Selbst- und Zeitmanagement

4.6 Chancen des digitalen Lernens

4.7 Einsatz digitaler Medien in der Schule

5 Lernen im 21. Jahrhundert

6 Digitale Lernformen

6.1 E-Learning

6.2 Lernmanagementsysteme

6.3 Lern–Apps

7 Der Kompetenzrahmen

8 Die Pandemie

8.1 Covid-19

8.2 Maßnahmen

8.3 Rechtliche Grundlagen

8.4 Homeschooling

8.5 Hilfestellung

8.6 Veränderung der Ausstattung

8.7 Auswirkungen der Corona-Pandemie

9 Praktischer Teil

9.1 Empirische Forschung

9.2 Methodik

9.3 Datenanalyse und Ergebniszusammenfassung

9.4 Ergebniszusammenfassung

10 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen des digitalen Lernens während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe aus der Perspektive von Schülern, Lehrkräften und Eltern, um Probleme und Chancen des Homeschoolings zu analysieren und Empfehlungen abzuleiten.

  • Grundlagen von Bildung und sozialer Ungleichheit im schulischen Kontext.
  • Die Rolle digitaler Medien und Medienkompetenz in modernen Lernumgebungen.
  • Herausforderungen durch Schulschließungen und die Organisation von Homeschooling.
  • Empirische Untersuchung der Situation mittels Fragebögen für alle beteiligten Gruppen.
  • Auswirkungen der Nutzung digitaler Lernplattformen auf den Lernerfolg und die mentale Gesundheit.

Auszug aus dem Buch

3.1 Medienbegriff

Der Medienbegriff wird in unterschiedlichen Kontexten verstanden. So bedeutet er umgangssprachlich etwas anderes als in der Literatur oder der Pädagogik. Umgangssprachlich meint der Begriff „Medium“ etwas „Vermittelndes“ oder ein Mittel (vgl. Tulodziecki, Herzig, & Grafe, 2021, S. 29).

Der Medienbegriff lässt sich in folgende Gebiete einteilen:

Zum einen in den kulturphänomenologischen Medienbegriff. Darunter zählen alle Zeichen, die Sprache, selbst Denkmäler. Die Theorien dazu finden sich im Fachgebiet der Semiotik. Sie beschäftigt sich mit einzelnen Zeichen und allen Arten von deren gezielter Beziehung, mit der Aufgabe und Umsetzung von Zeichen und dem Aufbau von Zeichensystemen.

Ein weiteres Gebiet ist der kommunikationswissenschaftliche Medienbegriff, er beschäftigt sich mit den Massenmedien. Dazu zählen Druck- und Verlagsartikel, wie beispielsweise Zeitschriften, Bücher, Fotos, Dias, Tonträger (Schallplatten, Kassetten, CDs) aber auch Filme, Rundfunk und Computer. Wissenschaftlich siedelt sich der kommunikationswissenschaftliche Medienbegriff auf dem Gebiet der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an. Hier werden unter anderem auch die Einflüsse der Medien auf die Prozesse des Lernens und der Erziehung erforscht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung im Bildungsbereich ein und erläutert die Bedeutung der Strategie "Bildung in der digitalen Welt".

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Begriffe wie Bildung, soziale Ungleichheit und Bildungsziele anhand soziologischer und pädagogischer Theorien beleuchtet.

3 Medien: Dieses Kapitel differenziert den Medienbegriff und behandelt die Rolle der Medienpädagogik sowie die Anforderungen an die Medienbildung in der Schule.

4 Das Lernen: Der Fokus liegt auf verschiedenen Lerntheorien und Formen wie selbstständigem und kooperativem Lernen im digitalen Zeitalter.

5 Lernen im 21. Jahrhundert: Es werden die Fähigkeiten definiert, die für eine erfolgreiche Teilhabe in einer sich wandelnden Welt, geprägt durch künstliche Intelligenz und Robotik, notwendig sind.

6 Digitale Lernformen: Hier werden praktische Werkzeuge wie Lernmanagementsysteme (z.B. LernSax, Moodle) und verschiedene Lern-Apps vorgestellt.

7 Der Kompetenzrahmen: Das Kapitel strukturiert die Anforderungen der Medienbildung in sechs Kompetenzbereiche für Schülerinnen und Schüler.

8 Die Pandemie: Analysiert werden die Auswirkungen von Covid-19 auf das Schulwesen, inklusive rechtlicher Grundlagen, Homeschooling-Organisation und psychischer Belastungen.

9 Praktischer Teil: Detaillierte Darstellung der empirischen Forschung mittels Fragebögen, gefolgt von der deskriptiven Datenauswertung und Ergebniszusammenfassung.

10 Fazit: Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für die Zukunft, darunter die systematische Integration von Medienpädagogik ab dem Kleinkindalter.

Schlüsselwörter

Digitales Lernen, Corona-Pandemie, Homeschooling, Sekundarstufe, Medienkompetenz, Lernplattformen, Lernmanagementsysteme, Medienbildung, Distanzunterricht, Schulentwicklung, soziale Ungleichheit, Lehr- und Lernprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den umfassenden Herausforderungen des digitalen Lernens, die durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen in der Sekundarstufe entstanden sind.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Bildung, die Nutzung digitaler Medien im Unterricht, moderne Lerntheorien sowie die spezifischen Auswirkungen der Pandemie auf Schüler, Eltern und Lehrkräfte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen zu identifizieren, denen sich Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern beim digitalen Lernen während der Pandemie gegenüber sahen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autorin verwendet eine Kombination aus einer selektiven Literaturrecherche und einer empirischen Erhebung, bei der Fragebögen für Schüler, Eltern und Lehrer (mit dem Tool "Survio") eingesetzt wurden.

Welche Schwerpunkte hat der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum Lernen und zu Medien sowie in einen umfangreichen praktischen Teil, der die erhobenen Umfragedaten analysiert und bewertet.

Was charakterisiert die Arbeit in Bezug auf ihre Schlüsselwörter?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Digitalisierung, Homeschooling und Distanzunterricht charakterisieren, da sie den Wandel des Lernens im 21. Jahrhundert widerspiegelt.

Wie wurde die Datenerhebung der Fragebögen strukturiert?

Die Datenerhebung war zielgruppenspezifisch in drei separate Fragebögen für Schüler, Eltern und Lehrer unterteilt, um die unterschiedlichen Perspektiven während des Lockdowns erfassen zu können.

Was zeigt der Vergleich zwischen der eigenen Umfrage und der Vodafone-Studie?

Der Vergleich verdeutlicht die Reliabilität der eigenen Umfrage, zeigt aber auch, dass spezifische Herausforderungen teilweise durch die Auswahl der Stichprobe innerhalb der Sekundarstufe variieren.

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Résumé des informations

Titre
Digitales Lernen während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe
Sous-titre
Herausforderung für Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern
Université
FHM University of Applied Sciences
Note
2,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
120
N° de catalogue
V1318931
ISBN (PDF)
9783346796776
ISBN (Livre)
9783346796783
Langue
allemand
mots-clé
Digitales Lernen Corona Pandemie Lern Apps
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Digitales Lernen während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318931
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Extrait de  120  pages
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