Umweltschutz gehört heutzutage zum täglichen Leben, wie das „Amen in der Kirche“. In jedem Haushalt gibt es Mülltrennung, der Katalysator ist für jedes neue Auto schon Pflicht, FCKW ist aus unserem Leben so gut wie verbannt worden und immer mehr Leute setzen auf alternative Energiequellen. Dass die Umwelt in unserem täglichen Leben eine so riesige Bedeutung bekommen hat, liegt eigentlich nur am natürlichen Menschenverstand der Menschen. Sie haben verstanden, dass die Natur zwar ohne den Menschen auskommen kann, der Mensch aber nicht ohne die Natur. Durch dieses Umdenken in bestimmten Situationen ist man auf dem besten Weg, die Natur wenigstens teilweise zu retten. Es könnte aber noch viel mehr gemacht werden, doch leider ist der Umweltschutz nicht überall auf der Welt ein so gefragtes Thema wie bei uns in Deutschland. In Brasilien z.B. interessiert es wenige, warum sie die Wälder nicht abbrennen sollen. Dort denken die Menschen daran wie sie überleben können. Deshalb sind einige Länder sehr zurückgeblieben und andere, wie Deutschland, auf dem richtigen Weg.
Doch diese Situation gab es nicht immer, sondern ist erst seit ein oder zwei Generationen beachtet worden. Vorher konnte und wollte man sich nicht mit dem Thema Umweltschutz befassen, denn den rasanten Fortschritt wollte keiner stoppen. Gerade die Kunststoffe und Chemikalien hatten ihren starken Anteil daran. Heutzutage können wir ohne sie nicht mehr leben und arbeiten.
Auf dieses, sich immer weiter verschlechternde, Situation wurde man erst in den 60er und 70er Jahren. Zwar hatten einzelne Wissenschaftler schon lange die Probleme erkannt, doch sie gewannen in der Gesellschaft kaum an Bedeutung. Erst als immer mehr Stimmen auf die steigenden Probleme hingewiesen haben, hat man sich auch in der normalen Bevölkerung mit dem Thema Umweltverschmutzung befasst. Heute sind wir schon so weit, dass man schon von Umweltzerstörung spricht.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Entwicklung der Umwelterziehung
3. Stand
4. Probleme
5. Schlussgedanke
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung, den aktuellen Status sowie die bestehenden Defizite und Herausforderungen der Umwelterziehung an Schulen in der Bundesrepublik Deutschland.
- Historische Etablierung des Umweltgedankens im Bildungswesen
- Rolle politischer Institutionen und fachlicher Gremien
- Quantitative Analyse der Gewichtung von Umweltthemen in verschiedenen Schulfächern
- Didaktische und strukturelle Probleme bei der Umsetzung im Schulalltag
- Notwendigkeit einer fächerübergreifenden und handlungsorientierten Umweltethik
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Umweltschutz gehört heutzutage zum täglichen Leben, wie das „Amen in der Kirche“. In jedem Haushalt gibt es Mülltrennung, der Katalysator ist für jedes neue Auto schon Pflicht, FCKW ist aus unserem Leben so gut wie verbannt worden und immer mehr Leute setzen auf alternative Energiequellen. Dass die Umwelt in unserem täglichen Leben eine so riesige Bedeutung bekommen hat, liegt eigentlich nur am natürlichen Menschenverstand der Menschen. Sie haben verstanden, dass die Natur zwar ohne den Menschen auskommen kann, der Mensch aber nicht ohne die Natur. Durch dieses Umdenken in bestimmten Situationen ist man auf dem besten Weg, die Natur wenigstens teilweise zu retten. Es könnte aber noch viel mehr gemacht werden, doch leider ist der Umweltschutz nicht überall auf der Welt ein so gefragtes Thema wie bei uns in Deutschland. In Brasilien z.B. interessiert es wenige, warum sie die Wälder nicht abbrennen sollen. Dort denken die Menschen daran wie sie überleben können. Deshalb sind einige Länder sehr zurückgeblieben und andere, wie Deutschland, auf dem richtigen Weg.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und das steigende Bewusstsein für Umweltthemen, das sich im Laufe der 60er und 70er Jahre entwickelte.
2. Entwicklung der Umwelterziehung: Dieses Kapitel zeichnet die politische und institutionelle Verankerung der Umwelterziehung nach, ausgehend von UNESCO-Konferenzen bis hin zu den verbindlichen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz 1980.
3. Stand: Der Abschnitt verdeutlicht anhand von Statistiken, wie Umwelterziehung in verschiedenen Schulfächern und Schularten integriert ist und welche inhaltlichen Schwerpunkte dabei dominieren.
4. Probleme: Hier werden die strukturellen Hürden wie Lehrplangestaltung, mangelnde fächerübergreifende Kooperation, fehlende Zeitressourcen und Ausbildungsdefizite bei Lehrkräften analysiert.
5. Schlussgedanke: Das abschließende Kapitel resümiert, dass trotz des Fortschritts noch erheblicher Handlungsbedarf besteht, um Umwelterziehung nachhaltig als überlebenswichtigen Bestandteil zu festigen.
Schlüsselwörter
Umwelterziehung, Umweltschutz, Schule, Lehrplan, Umweltbewusstsein, Naturschutz, Bildung, Bundesrepublik Deutschland, fächerübergreifender Unterricht, Umweltethik, Ökologie, Didaktik, Nachhaltigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung, dem Status quo und den spezifischen Herausforderungen der Umwelterziehung in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Umwelterziehung, die curriculare Gewichtung in verschiedenen Fächern sowie praktische Umsetzungsprobleme im Schulalltag.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich Umwelterziehung von einer Randerscheinung zu einem festen Bestandteil des Schulunterrichts entwickelt hat und wo weiterhin strukturelle Defizite bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine qualitative und quantitative Analyse unter Rückgriff auf bildungspolitische Dokumente, Umweltberichte und statistische Erhebungen zu Lehrplanzielen.
Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese, eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lehrplaninhalte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Umsetzungshürden wie Zeitmangel und methodischen Problemen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text am besten?
Wesentliche Begriffe sind Umwelterziehung, Schullehrpläne, Umweltbewusstsein, Didaktik und die Herausforderung der Fächerübergreifung.
Warum ist laut der Arbeit eine stärkere Einbindung in Lehrpläne erforderlich?
Die Arbeit argumentiert, dass umweltgerechtes Handeln für kommende Generationen überlebenswichtig ist und daher nicht nur ein sporadisches, sondern ein verbindliches Bildungsthema sein muss.
Welche Rolle spielt die Ausbildung der Lehrkräfte für das Thema?
Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass viele Lehrkräfte während ihrer Ausbildung kaum Berührungspunkte mit der Umwelterziehung hatten, was die Vermittlung und Begeisterung für das Thema erschwert.
Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Fächer Erdkunde und Biologie?
Die Statistiken verdeutlichen, dass diese beiden Fächer traditionell die Hauptträger der schulischen Umwelterziehung sind und das größte Volumen an Umweltzielen abdecken.
- Quote paper
- Christian Hund (Author), 1998, Umwelterziehung in der Schule, Entwicklung, Stand und Probleme in der BRD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13191