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Yoga in der Grundschule. Bedingungen, Chancen und Grenzen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes

Titre: Yoga in der Grundschule. Bedingungen, Chancen und Grenzen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes

Epreuve d'examen , 2022 , 221 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Isabell Kratzert (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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In dieser Arbeit soll die Forschungsfrage: "Was sind die Chancen, Bedingungen und Grenzen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes in der Grundschule?" beantwortet werden. Da inzwischen zahlreiche positive Wirkungen des Yoga sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche von Kindern belegt sind, erscheint das Übungssystem als geeignete Methode, um auf die zunehmenden Herausforderungen und Belastungen der jüngeren Generation zu reagieren bzw. diesen vorzubeugen. Demgemäß wird das Übungssystem in Grundschulen bereits häufig und mit Erfolg eingesetzt. Dass Yoga bereits so vielfältig implementiert wird, ist mit Blick auf seine wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen positiv hervorzuheben, jedoch wird gleichzeitig deutlich, dass bei einigen Implementierungsvarianten (z.B. AG) nur ein Teil der Schüler:innen mit der Methode in Berührung kommt.

Demgemäß erscheint es notwendig, eine Implementierungsvariante zu finden und zu etablieren, durch die alle Schüler:innen die Möglichkeit erhalten, Yoga kennenzulernen. Verbindlichkeit stellt dabei einen Faktor dar, durch den gewährleistet werden kann, dass alle Kinder mit Yoga in Berührung kommen. Entsprechender Aspekt ist bei der Implementierungsvariante Yoga als Unterrichtsfach erfüllt. Da jedoch nicht absehbar ist, dass Yoga in den nächsten Jahren von der Kulturministerkonferenz zum Pflichtfach für Grundschulen ernannt wird, müssen Schulen andere Wege finden, Yoga regelmäßig und verbindlich während der Unterrichtszeit anzubieten.

Aufgrund dessen, dass Yoga staatlich nicht gestützt wird und Schulen eine Implementierung dementsprechend allein initiieren, organisieren und tragen müssen, wird angenommen, dass viele Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein regelmäßiges, verbindliches Yoga-Angebot erfolgreich implementiert werden kann. Zudem werden zahlreiche Herausforderungen während des Implementierungsprozesses vermutet (Finanzierung und Vorhandensein ausreichend qualifizierten Personals).

Insgesamt erscheint die Implementierung eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebots damit einerseits gewinnbringend, gleichzeitig deuten sich jedoch zahlreiche Hürden auf dem Weg zu einer erfolgreichen Implementierung an. Infolgedessen erweist sich eine Gegenüberstellung der Chancen und Potenziale sowie der Bedingungen und Grenzen eines verbindlichen, regelmäßigen Yoga-Angebotes als notwendig, um dessen Geeignetheit als Implementierungsvariante im Kontext Schule abschließend beurteilen zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretischer Hintergrund

1.1 Yoga

1.1.1 Begriffsbestimmung

1.1.2 Der klassische achtgliedrige Yoga-Übungsweg

1.1.3 Hatha-Yoga

1.1.4 Asana und Pranayama

1.2 Kinder-Yoga

1.2.1 Begriffsbestimmung

1.2.2 Besonderheiten des Kinder-Yoga

1.2.3 Kontraindikationen von Yoga bei Kindern

1.2.4 Fundierte Wirkungen

1.3 Implementierung von Yoga in der Schule

1.3.1 Yoga als regelmäßiges Angebot

1.3.2 Gestaltungsspielräume von Grundschulen

1.3.3 Grenzen der Implementierung

2 Methodisches Vorgehen

2.1 Das leitfadengestützte Experteninterview als Erhebungsmethode

2.2 Planung und Durchführung der Interviews

2.2.1 Stichprobe und Auswahl der ExpertInnen

2.2.1 Der Interviewleitfaden

2.2.3 Die Interviewsituation

2.3 Kritische Betrachtung der Methode

2.4 Die inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse als Auswertungsverfahren

2.5 Gütekriterien

3 Darstellung der Ergebnisse

3.1 Potenziale des Yoga

3.1.1 Ganzheitliche Wirkung

3.1.2 Der Körper

3.1.3 Entspannung und Regulierung

3.1.4 Das Innere

3.1.5 Das Miteinander

3.1.6 Yoga und Lernen

3.2 Der äußere Rahmen des Yoga-Angebotes und notwendige Voraussetzungen auf der organisatorischen Ebene

3.2.1 Im Kleinen anfangen

3.2.2 Individuelle Umsetzung des verbindlichen Yoga-Angebotes und Positionierung zur Verpflichtung

3.2.3 Kooperation, Unterstützung, klare Linie – Notwendigkeit der Befürwortung von Yoga

3.2.4 Akzeptanz von Yoga

3.2.5 Finanzierung des Yoga-Angebotes

3.2.6 Gruppengröße

3.2.7 Räumlichkeiten

3.2.8 Personal

3.2.9 Zeit für Yoga

3.2.10 Planung

3.3 Der Yoga-Unterricht

3.3.1 Inspiration für die Gestaltung

3.3.2 (Notwendige) Materialien

3.3.3 Störungen und Motivationslosigkeit

3.3.4 Individualität der SchülerInnen

3.3.5 Leistungsbeurteilung

3.3.6 Auswirkungen der Corona-Pandemie

4 Interpretation der Ergebnisse

4.1 Chancen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes

4.2 Bedingungen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes

4.3 Grenzen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Chancen, Bedingungen und Grenzen eines regelmäßigen, verpflichtenden Yoga-Angebots in Grundschulen, um zu ermitteln, ob eine solche Implementierungsvariante verbreitet werden sollte.

  • Wirkungsweise von Yoga auf Körper und Psyche bei Kindern
  • Organisatorische und strukturelle Voraussetzungen für die Implementierung in Grundschulen
  • Lösungsmöglichkeiten für Hürden wie Akzeptanz, Finanzierung und Personal
  • Vergleichende Analyse von Implementierungsvarianten (z. B. AGs vs. verbindlicher Unterricht)
  • Rolle der Kooperation zwischen Schule, Eltern und externem Fachpersonal

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Der klassische achtgliedrige Yoga-Übungsweg

Die Wurzeln des Yoga zu erfassen ist kaum möglich, da aus den frühesten Zeiten der indischen Kulturgeschichte keine schriftlichen Quellen existieren. Zudem wurde das Yoga-Wissen ursprünglich allein in mündlicher Form vom Lehrenden an seinen Schüler weitergegeben (Stück, 1998, S.59). Die ersten bildlichen Darstellungen eines Meditierenden in yogischer Sitzhaltung sind der Zeit der Industalkultur von 2500 bis 1800 v.Chr. zuzuordnen, wohingegen die erste begriffliche Erwähnung in den Veden (ca. 500 v.Chr.), den ältesten überlieferten Schriftdokumenten der indoeuropäischen Sprachfamilie, zu finden ist (Ebert, 1986, S.11). Weiterhin zählen die Upanishaden, die philosophischen Kommentare zu den Veden (ca. 500 v.Chr.), die Bhagavadgita, ein philosophisch-ethisches Lehrgedicht (ca. 400 v.Chr.) und die Yoga-Sutras des Patanjali (ca. 200 v.Chr.) zu den ersten schriftlichen Quellen des Yoga (Stück, 1998, S.59).

In den Yoga-Sutras wurde das Yoga-Wissen erstmalig in Form von einfachen, religionsungebundenen Regeln für Yoga-Praktizierende systematisiert. Sie bilden die Grundlage des Raja-Yogas (klassisches Yoga), das sich neben drei weiteren klassischen, stark geistig geprägten Yoga Richtungen, Jnana-Yoga (Erkenntnis-Yoga), Karma-Yoga (Tat-Yoga) und Bhakti-Yoga (Hingabe-Yoga), entwickelte (Fuchs, 1994, S.9; Fessler/Müller/Salbert & Weiler, 2013, S.193). Um das höchste Ziel, das „Innere Einswerden“ (Täube, 1977, S.21), zu erreichen, gibt es im Raja-Yoga einen achtgliedrigen Pfad, ashtanga-yoga, der das Kernstück der Yoga-Sutras bildet (in Anlehnung an Fuchs, 1994, S.75; Goldstein, 2002, S.48f. und Stück, 2000, S.13f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Yoga, beleuchtet die Besonderheiten des Kinder-Yoga und erörtert theoretische Möglichkeiten sowie Barrieren bei der Implementierung von Yoga im schulischen Kontext.

2 Methodisches Vorgehen: Hier wird das leitfadengestützte Experteninterview als Erhebungsmethode begründet und die Durchführung sowie die anschließende inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse nach Kuckartz als Auswertungsverfahren dargelegt.

3 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse zu den Potenzialen des Yoga sowie zu den notwendigen organisatorischen Voraussetzungen und zur konkreten Unterrichtsgestaltung.

4 Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und im Hinblick auf die Forschungsfrage zu den Chancen, Bedingungen und Grenzen eines verpflichtenden Yoga-Angebots in der Grundschule interpretiert.

Schlüsselwörter

Yoga, Grundschule, Kinder-Yoga, Implementierung, Schulpädagogik, Experteninterview, Schulalltag, Ganzheitliche Wirkung, Schulentwicklung, Förderunterricht, Gesundheitsprävention, Konzentrationsförderung, Soziales Lernen, Unterrichtsgestaltung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die praktische Umsetzbarkeit eines fest in den Stundenplan integrierten, verbindlichen Yoga-Angebots an Grundschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind pädagogische und organisatorische Implementierungsmöglichkeiten, die gesundheitlichen und sozialen Wirkungen von Yoga auf Kinder sowie die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern und Schulleitung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Chancen, Bedingungen und Grenzen eines verbindlichen Yoga-Angebots in der Grundschule zu identifizieren, um zu klären, ob dessen Verbreitung forciert werden sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt leitfadengestützte Experteninterviews und wertet diese mittels der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse nach Kuckartz aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Er beleuchtet theoretische Grundlagen, methodische Ansätze der Erhebung, die Ergebnisse aus fünf Experteninterviews sowie deren Interpretation mit den Schwerpunkten Potenziale, Rahmenbedingungen und Implementierungshürden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Yoga, Grundschule, Implementierung, Schulpädagogik, Kinder-Yoga, Gesundheitsprävention.

Welche Rolle spielt die Verbindlichkeit des Yoga-Angebots?

Die Verbindlichkeit wird ambivalent wahrgenommen: Sie bietet die Chance, alle Kinder unabhängig von ihrer Freiwilligkeit zu erreichen, widerspricht jedoch aus der Sicht mancher Experten dem Yoga-Gedanken der Freiwilligkeit und kann zu Disziplinproblemen führen.

Wie unterscheidet sich die Umsetzung an Ganztagsschulen von anderen Schulen?

Ganztagsschulen bieten durch rhythmisierte Schultage und ein breiteres Spektrum an außerunterrichtlichen Angeboten größere Gestaltungsspielräume, um Yoga effektiv in den Schulalltag zu integrieren.

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Résumé des informations

Titre
Yoga in der Grundschule. Bedingungen, Chancen und Grenzen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes
Université
University of Leipzig
Note
2,0
Auteur
Isabell Kratzert (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
221
N° de catalogue
V1319331
ISBN (PDF)
9783346798503
ISBN (Livre)
9783346798510
Langue
allemand
mots-clé
yoga grundschule bedingungen chancen grenzen yoga-angebotes yoga-angebot
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isabell Kratzert (Auteur), 2022, Yoga in der Grundschule. Bedingungen, Chancen und Grenzen eines regelmäßigen, verbindlichen Yoga-Angebotes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1319331
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