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Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen

Title: Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen

Presentation (Elaboration) , 1999 , 8 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christian Hund (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Die Behandlung wirtschaftlicher Zusammenhänge wird heute in den Lehrplanrichtlinien aller Schularten gefordert. Die Bewegungen im Wirtschaftsablauf haben auf unsere gesamte Volkswirtschaft, aber auch auf die private Sphäre einen unmittelbaren Einfluss. Je besser der einzelne über wirtschaftliche Zusammenhänge informiert ist, um so besser kann er sein eigenes Verhalten danach einstellen.

Daneben ist in jüngster Zeit das Eindringen der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in unsere Lebenswelt zu beobachten. Diese neuen Technologien machen auch vor der Schultüre nicht halt und sind bereits heute Gegenstand des Schulunterrichts. Computer-Planspiele und Simulationen sind willkommene Hilfsmittel im Fachunterricht.

Die Rolle des Computers in Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen, ist die Aufgabenstellung in der informationstechnischen Grundbildung. Wirtschafts- und Sozialkunde sind somit mit Anwendung und Analyse der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien eng verbunden. Hier sollen vor allem die Planspiele eine besonders wichtige Rolle spielen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Planspiel

3. Ablauf von Planspielen

4. Ziele von Planspielen

5. Schlussgedanke

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Planspielen im Wirtschaftsunterricht. Dabei wird analysiert, wie diese Methode zur Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge beiträgt und welche Rolle moderne Informationstechnologien dabei spielen.

  • Definition und methodische Einordnung von Planspielen
  • Struktur und Ablauf der Spielphasen im Unterricht
  • Förderung von Teamfähigkeit und strategischem Denken
  • Kritische Reflexion der Wettbewerbs- und Lernkonzepte
  • Der Lehrer als Moderator und Reflexionsleiter

Auszug aus dem Buch

3. Ablauf von Planspielen

Im Planspiel werden die unterschiedlichen Aspekte und gesellschaftliche Bewertungen durch die verschiedenen Interessengruppen herausgearbeitet und dargestellt. Jeder Teilnehmer wählt eine bestimmte Rolle, die er in dem Planspiel verkörpern will und wird entsprechend seiner Rolle agieren und auftreten. In dem Spannungsfeld, das durch Realität simulierende Ablaufregeln und Rollenbeschreibungen eingegrenzt wird, können die Spieler (in Kooperation oder in Konkurrenz miteinander) frei agieren, um bestimmte Ziele zu erreichen.

Die Ausgangssituation und Arbeitsaufträge sind meist vorgegeben, der Spielverlauf jedoch wird durch die Ideen und das Handeln der Teilnehmenden bestimmt. Der Lehrer übernimmt die Rolle des Planspielleiters, d.h. er führt am Anfang in die betriebswirtschaftliche Gesamtsituation und ganz besonders in die konkreten Situationen ein, in die die Schüler gelangen. Der Lehrer unterstützt die Schüler durch entsprechendes Hinterfragen, Eingehen auf Verständnisproblemen, aktuellen Beispielen etc.

Die Schüler müssen sich einerseits aktiv mit fachlichen Inhalten und andererseits mit den gegensätzlichen Interessen diverser Gruppen auseinandersetzen. Im Planspiel agieren mehrere Unternehmen unmittelbar gegeneinander. Die Konkurrenzsituation fordert von den Schülern bei der Entscheidungsfindung nicht nur die Analyse der Situation des eigenen Unternehmens, sondern auch der Situation und der Handlungsspielräume der Konkurrenz. Sie stellt die Schüler auch immer wieder vor neue unerwartete Situationen, auf die sie reagieren müssen – wie in der Praxis.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge im Unterricht zu behandeln, und führt die Bedeutung moderner Informationstechnologien sowie Planspiele als Lehrmittel ein.

2. Definition Planspiel: Dieses Kapitel erläutert das Planspiel als Rollenspiel, das nach dem Prinzip „learning by doing“ ganzheitliches Denken und Lernmotivation bei Schülern fördern soll.

3. Ablauf von Planspielen: Hier wird der Prozess beschrieben, in dem Schüler in Rollen agieren, den Spielverlauf aktiv gestalten und durch eine abschließende Reflexion mit dem Lehrer ihre Erkenntnisse sichern.

4. Ziele von Planspielen: Das Kapitel verdeutlicht den Kompetenzerwerb, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Teamarbeit, strategisches Denken und den Umgang mit alternativen Sichtweisen.

5. Schlussgedanke: Der Autor bewertet Planspiele abschließend als sinnvolle Unterrichtsergänzung, da sie Theorie und Praxis verknüpfen und die Motivation durch abwechslungsreiche Lernszenarien erhöhen.

Schlüsselwörter

Planspiel, Wirtschaft, Unterricht, Simulation, Lernmethode, Teamarbeit, Rollenspiel, Wettbewerb, Entscheidungstraining, Informationstechnologie, Handlungskompetenz, Strategisches Denken, Lernmotivation, Gruppendynamik, Wirtschaftsdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Planspielen als moderne Lehrmethode im Wirtschaftsunterricht, um Schülern komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Planspiels, den didaktischen Ablauf der Simulation, die Lernziele (wie Teamfähigkeit und Strategie) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Wettbewerbsaspekten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen als Instrument zur Förderung ganzheitlichen Denkens und zur Vorbereitung auf reale wirtschaftliche Entscheidungssituationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer didaktischen Analyse und theoretischen Einordnung des Planspiels als gruppendynamische Methode im Rahmen des Wirtschaftslehreunterrichts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Definition, die detaillierte Darstellung des Spielablaufs, die pädagogischen Zielsetzungen sowie eine kritische Reflektion über die Vor- und Nachteile im Schulalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Planspiel, Wirtschaft, Simulation, Handlungskompetenz, Teamarbeit und Lernmotivation.

Welche spezifische Rolle nimmt der Lehrer in einem Planspiel ein?

Der Lehrer fungiert als Planspielleiter, der zu Beginn in die Gesamtsituation einführt, während des Spiels unterstützend durch Hinterfragen wirkt und am Ende eine gemeinsame Reflexion leitet, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Warum äußert der Autor Kritik an der Wettbewerbssituation in Planspielen?

Kritisiert wird, dass ein starker Wettbewerbscharakter dazu führen kann, dass die Schüler sich primär auf das „Gewinnenmüssen“ konzentrieren, wodurch langfristige Lernziele, Kooperationsfähigkeit und kreatives Denken in den Hintergrund rücken können.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (EWF)
Course
Mittelseminar: Lernziele, Lerninhalte, Lernmethoden und Lernmittel in der Arbeitslehre/ Wirtschaftslehre
Grade
2
Author
Christian Hund (Author)
Publication Year
1999
Pages
8
Catalog Number
V13194
ISBN (eBook)
9783638189064
Language
German
Tags
Möglichkeiten Grenzen Planspielen Mittelseminar Lernziele Lerninhalte Lernmethoden Lernmittel Arbeitslehre/ Wirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hund (Author), 1999, Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13194
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