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Digitale Tools bei Musikevents. Handlungsempfehlungen aus Sicht der Digital Natives

Título: Digitale Tools bei Musikevents. Handlungsempfehlungen aus Sicht der Digital Natives

Tesis (Bachelor) , 2021 , 92 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Turismo - Otros
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Das Ziel dieser Arbeit ist es, neue Erkenntnisse im Bereich der Ansprüche der Digital Natives in Bezug auf die Digitalisierung der Musikevents zu erforschen. Diese Erkenntnisse beziehen sich auf die analogen und digitalen Faktoren, die Digital Natives beim Besuch eines Musikevents als wichtig einstufen. Auch das Nutzungsinteresse dieser Generation gegenüber digitalen Tools auf Musikevents sowie die Auswahl dieser wird untersucht. Die auf Grundlage der Erkenntnisse formulierten Handlungsempfehlungen sollen Auskunft über den Einsatz und der Auswahl digitaler Tools auf Musikevents aus Sicht der Digital Natives geben, die sich an die Veranstalter richten. Die Forschungsfrage lautet deshalb: "Spielen digitale Tools für Digital Natives beim Besuch eines Musikevents eine Rolle, um ein positives Erlebnis zu generieren?"

Aus ökonomischen Gründen und zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit müssen sich Unternehmen den Änderungen und Erwartungen ihrer Umwelt anpassen. Dazu gehört auch der digitale Wandel in der Eventbranche. Um ein Event zu planen und zu gestalten, müssen Eventplaner die Ansprüche ihrer Teilnehmer:innen kennen und somit auch die geforderten digitalen Maßnahmen. Der Anteil der Teilnehmer:innen, die mit der Technologie aufgewachsen sind - die Digital Natives - wird in Zukunft weiterwachsen. Dementsprechend nimmt die Frage an Bedeutung zu, welche Ansprüche diese Altersgruppe an die Digitalisierung im Bereich der Veranstaltungsbranche hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2. Events im Wandel

2.1 Events

2.1.1 Eventerlebnis

2.1.2 Eventformate

2.2 Die digitale Transformation der Events

2.2.1 Corona-Pandemie als Katalysator digitaler Eventformate

2.2.2 Charakteristika zukünftiger Events

3. Digital Natives

3.1 Erwartungshaltungen der Digital Natives

3.2 Musikkonsum der Digital Natives

3.3 Digital Natives bei Musikevents

4. Digitale Tools bei Musikevents

4.1 Event-App

4.2 Social Media

4.3 RFID

4.4 Live-Informationen via Beacons

4.5 Gamification, VR und AR

4.6 Livestream & Video on Demand

5. Zwischenfazit aus der Sekundärforschung

6. Vorbereitung der Primärforschung

6.1 Methodische Vorgehensweise

6.2 Entwicklung und Aufbau der Umfrage

6.3 Durchführung der Befragung

7. Datenanalyse

7.1 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

7.2 Überprüfung der Thesen

8. Handlungsempfehlungen

9. Schlussbetrachtung

9.1 Beantwortung der Forschungsfragen

9.2 Kritische Reflexion der Methodik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ansprüche der Generation der Digital Natives in Bezug auf die Digitalisierung von Musikevents und analysiert, inwieweit digitale Tools zu einem positiven Eventerlebnis beitragen können, um daraus Handlungsempfehlungen für Veranstalter abzuleiten.

  • Analyse und Einordnung des Eventbegriffs sowie des Eventerlebnisses
  • Untersuchung der spezifischen Bedürfnisse und des Musikkonsumverhaltens der Digital Natives
  • Evaluation verschiedener digitaler Tools (z.B. Event-Apps, RFID, VR/AR) im Eventkontext
  • Anwendung des Kano-Modells zur Bestimmung der Relevanz digitaler Tools

Auszug aus dem Buch

Die digitale Transformation der Events

Durch die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung verändert sich die Eventbranche. Die Basis der Digitalisierung bildet das Internet (vgl. Knoll 2017, 1 f.). Um einen reibungslosen Ablauf eines digital ausgerichteten Events gewähren zu können, muss eine ausgebaute digitale Infrastruktur gegeben sein. Die Bundesregierung hat das bis Ende 2018 datierte Ziel nicht erreicht, für jeden Haushalt eine Datenversorgung von 50 Mbit/s im Download zu ermöglichen (vgl. Ilgmann 2019, 119). Unterschiede in der digitalen Infrastruktur werden deutlich beim Vergleich der urbanen und ländlichen Räume. Während in Städten genügend Glasfaserleitungen zu preiswerten Konditionen verfügbar sind, ist die Netzqualität auf dem Land deutlich eingeschränkt. Um den digitalen Wandel und die fortschreitende Entwicklung auch in Zukunft gewährleisten zu können, muss die Land-Stadt-Schere der digitalen Infrastruktur geschlossen werden (vgl. Ilgmann und Störr 2020, 618).

Während bereits eine Vielzahl internationaler Unternehmen den digitalen Wandel annehmen und sich dieser Transformation anpassen, hängt die Dienstleistungsbranche, dementsprechend auch die Eventindustrie, in Sachen Digitalisierung hinterher. Deutlich ist, dass die Digitalisierung weiter Fahrt aufnimmt und kein Ende in Sicht ist. Dem Wandel müssen sich auch Eventveranstalter anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Warten Eventveranstalter zu lange mit der Anpassung an den digitalen Wandel, riskieren diese die Überholung durch digital ausgerichtete Events und werden folglich vom Markt verdrängt. Die Digitalisierung ändert zugleich die Bedürfnisse der Eventbesucher. Sie möchten bei ihrem Event mitwirken können und ihre individuellen Bedürfnisse einbringen. Diesen Gedanken müssen Eventveranstalter beachten und mit Consumer Convenience reagieren. Durch die stärkere Verbreitung und Nutzung mobiler Endgeräte, Smartphones, Tablets und Wearables können Menschen schnell und einfach auf Informationsinhalte zugreifen und kommunizieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung vor dem Hintergrund der Digitalisierung in der Live-Musikbranche und definiert die Zielsetzung sowie Forschungsfragen der Arbeit.

2. Events im Wandel: Das Kapitel betrachtet die konzeptionellen Grundlagen von Events, das Eventerlebnis-Modell und analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf digitale Eventformate.

3. Digital Natives: Hier werden die Generationskonzepte und die spezifischen Erwartungshaltungen sowie der Musikkonsum der Digital Natives untersucht.

4. Digitale Tools bei Musikevents: Dieses Kapitel identifiziert und kategorisiert gängige digitale Werkzeuge wie Event-Apps, RFID-Technologie und Virtual Reality in der Eventbranche.

5. Zwischenfazit aus der Sekundärforschung: Die Ergebnisse aus der theoretischen Analyse werden zusammengefasst und bilden die Grundlage für die aufgestellten Hypothesen.

6. Vorbereitung der Primärforschung: Es wird das methodische Vorgehen, insbesondere der Einsatz des Kano-Modells und der Aufbau der Online-Umfrage, detailliert beschrieben.

7. Datenanalyse: Die empirischen Ergebnisse der Online-Befragung werden deskriptiv ausgewertet und zur Hypothesenprüfung herangezogen.

8. Handlungsempfehlungen: Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden konkrete Empfehlungen für Eventveranstalter im Umgang mit digitalen Tools formuliert.

9. Schlussbetrachtung: Das Kapitel schließt mit einer Beantwortung der Forschungsfragen und einer kritischen Reflexion der gewählten Methodik.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Digital Events, Digitale Tools, Events, Hybride Events, Live-Events, Musikevents, Eventerlebnis, Digital Natives, Kano-Modell, RFID, Event-App, Eventbranche, Zielgruppenanalyse, Primärforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anforderungen und Ansprüche der sogenannten Digital Natives an die Digitalisierung von Musikevents und bewertet den praktischen Nutzen digitaler Tools.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Event-Theorie, die Besonderheiten der Generation Digital Natives, aktuelle technologische Tools bei Veranstaltungen sowie deren Wahrnehmung durch Eventbesucher.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob digitale Tools bei Digital Natives beim Besuch eines Musikevents eine entscheidende Rolle für ein positives Eventerlebnis spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es wurde eine deduktive Vorgehensweise gewählt, die eine Sekundärforschung zur Fundierung des Themas mit einer quantitativen Primärforschung in Form einer Online-Umfrage verbindet, wobei das Kano-Modell zur Analyse genutzt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Konzepte (z.B. Eventerlebnis) als auch die empirischen Ergebnisse der Befragung zur Nutzung von Event-Apps, RFID, Gamification und Live-Streaming analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Digitalisierung, Eventerlebnis, Digital Natives, Musikevents und Kano-Modell stehen im Zentrum der inhaltlichen Untersuchung.

Warum spielt das Kano-Modell bei der Auswertung eine so wichtige Rolle?

Das Kano-Modell wird genutzt, um die untersuchten digitalen Funktionen nach ihrem Beitrag zur Kundenzufriedenheit (Basis-, Leistungs-, Begeisterungsfaktoren) zu klassifizieren und ihre tatsächliche Relevanz zu identifizieren.

Welche zentrale Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich digitaler Tools?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass digitale Tools bei Musikevents für die Zielgruppe keine essenzielle Voraussetzung für ein positives Erlebnis sind, da das traditionelle, analoge Erlebnis weiterhin im Fokus steht.

Final del extracto de 92 páginas  - subir

Detalles

Título
Digitale Tools bei Musikevents. Handlungsempfehlungen aus Sicht der Digital Natives
Universidad
University of Applied Sciences Bremen
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
92
No. de catálogo
V1319931
ISBN (PDF)
9783346802866
ISBN (Libro)
9783346802873
Idioma
Alemán
Etiqueta
digitale tools musikevents handlungsempfehlungen sicht digital natives
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Digitale Tools bei Musikevents. Handlungsempfehlungen aus Sicht der Digital Natives, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1319931
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