Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Salud - Ciencias del deporte

Die Adipositaserkrankung und deren Behandlung aus medizinischer und psychosomatischer Perspektive

Título: Die Adipositaserkrankung und deren Behandlung aus medizinischer und psychosomatischer Perspektive

Trabajo Escrito , 2022 , 22 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Fabian Menzel (Autor)

Salud - Ciencias del deporte
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit beginnt mit einer Begriffsklärung des Wortes „Adipositas“. Darauf aufbauend wird die (gesellschaftliche) Relevanz jener Erkrankung erläutert. Im Anschluss wird zuerst die medizinische Perspektive auf diese sowie der psychosomatische und gesellschaftliche Hintergrund behandelt. Weiter werden die herkömmlichen Behandlungsmethoden aufgezeigt. Präventive Maßnahmen zur Vermeidung einer Ausprägung von Übergewicht und Adipositas kommen zwar eine hohe Bedeutung zu, diese sollen aber nicht Bestandteil dieser Arbeit sein.

Mit Bezug zu den Ergebnissen aus den vorherigen Abschnitten wird dann im letzten Teil eine Idee für ein Behandlungskonzept entworfen, welches Rahmen eines eingetragenen Vereines aus den Bereichen Sport und/oder Gesundheit sein wird und sich an junge Menschen beider Geschlechter in einem Alter zwischen 16 – 25 richtet. Dabei werden die besonderen Vorteile und der besondere Nutzen, die die Rahmenstruktur eines Vereines liefern, herausgestellt und gleichzeitig jene Rahmenstruktur kritisch bewertet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Definition und Relevanz der Adipositas

2. Hintergründe der Adipositas

2.1. medizinische Perspektive: Diagnostik, Ursachen und Folgeerkrankungen

2.2. Psychosomatische und gesellschaftliche Aspekte

3. Behandlung von Adipositas

3.1. herkömmliche Behandlungsmethoden

3.2. Konzeptidee für die Behandlung einer Adipositaserkrankung im Rahmen eines Vereines

4. Schluss

5. Anhang

5.1. möglicher Plan für den Ablauf einer Behandlung im Rahmen eines Vereines

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Adipositaserkrankung sowie deren Behandlung aus einer medizinischen und psychosomatischen Perspektive. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der individuellen Ursachen und psychosozialen Faktoren ein Behandlungskonzept zu entwickeln, welches die spezifische Rahmenstruktur eines Sportvereins nutzt, um insbesondere jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren zu einer verbesserten Körperwahrnehmung und langfristigen Lebensqualität zu verhelfen.

  • Multidisziplinäre Analyse der Ursachen von Adipositas
  • Physische und psychische Begleiterkrankungen (Komorbiditäten)
  • Stigmatisierung und soziale Folgen für Betroffene
  • Herkömmliche Behandlungsmethoden und deren Grenzen
  • Entwicklung eines vereinsbasierten Unterstützungskonzepts

Auszug aus dem Buch

2.2. Psychosomatische und gesellschaftliche Aspekte

Übergewicht und Adipositas lassen sich nicht nur aus der medizinischen Perspektive betrachten. Gerade mit Hinblick auf die Behandlungsmethoden ist es wichtig, auch die psychosomatischen und gesellschaftlichen Aspekte von Übergewicht und Adipositas in das Blickfeld zu rücken. So erfahren adipöse Menschen in vielen Lebensbereichen Stigmatisierung und soziale Diskriminierung (Deutsche Adipositas-Gesellschaft, 2014, S. 24). Häufige negative Beschreibungen stigmatisieren adipöse Menschen dabei als faul, willensschwach, undiszipliniert, hässlich und emotional gestört. Derartige Beschreibungen gründen sich auf der Verantwortlichkeitsüberzeugung und einer kulturellen Abwertung von Fettleibigkeit (Hilbert, 2008, S. 288). Am häufigsten treten gewichtsbezogene Diskriminierungserfahrungen am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen und in der Schule auf. Als besonders einschneidend werden aber vor allem Diskriminierungserfahrungen in nahen Beziehungen wie in einer Partnerschaft, innerhalb der Familie oder in Freundschaften erlebt. Die Häufigkeit der Diskriminierungserfahrungen nimmt dabei mit dem Grad der Erkrankung zu. (Hilbert, 2008, S. 288). Bei Kindern werden stigmatisierende Einstellungen ab einem Alter von etwa drei Jahren dokumentiert, demnach gelten adipöse Kinder als gemein, dumm, hässlich und faul und werden beim gemeinsamen Spielen gemieden. Es finden sich außerdem Hinweise auf eine Benachteiligung adipöser Schüler durch Schüler, sowie Lehrkräfte und eine Benachteiligung adipöser Jugendliche bei der Annahme an Universitäten und Ausbildungsstätten (Hilbert, 2008, S. 288-290). Stigmatisierungserfahrungen aufgrund des eigenen Körpergewichts stellen eine Folge von Übergewicht und Adipositas dar. Gleichzeitig führen sie zu einer erhöhten Anfälligkeit für depressive Störungen, mindern das Selbstvertrauen und tragen zu einem negativen Körperselbstbild bei. Weiterhin fördern sie die Zunahme eines maladaptiven Essverhaltens und lösen so einen Teufelskreis, in der Fachsprache auch Circulus vitiosus genannt, aus (Deutsche Adipositas-Gesellschaft, 2014, S. 24).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition und Relevanz der Adipositas: Dieses Kapitel definiert Adipositas anhand des BMI und beleuchtet die steigende gesellschaftliche Relevanz der Erkrankung anhand aktueller Prävalenzdaten.

2. Hintergründe der Adipositas: Hier werden medizinische Ursachen – wie genetische Faktoren und Stoffwechselvorgänge – sowie die psychosozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Stigmatisierung analysiert.

3. Behandlung von Adipositas: Das Kapitel erläutert etablierte Therapiebausteine wie Ernährungsumstellung, Bewegungsinterventionen und Verhaltenstherapie und entwirft ein Modell für die Behandlung im Vereinsrahmen.

4. Schluss: Der abschließende Teil fasst die Notwendigkeit einer individuellen, vernetzten Therapie zusammen und unterstreicht das Potenzial eines vereinsbasierten Ansatzes für junge Betroffene.

5. Anhang: Der Anhang bietet einen detaillierten, wöchentlich strukturierten Plan für die Durchführung der vereinsbasierten Behandlung über sechs Monate hinweg.

Schlüsselwörter

Adipositas, Übergewicht, Body Mass Index, psychosomatische Aspekte, Stigmatisierung, Prävalenz, Gesundheitssport, Ernährung, Verhaltensintervention, Lebensqualität, Komorbidität, Leptinresistenz, Vereinsstruktur, Energiebilanz, Adipositasprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Adipositaserkrankung als komplexes Krankheitsbild unter Berücksichtigung medizinischer, psychosomatischer und gesellschaftlicher Faktoren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die diagnostische Einordnung mittels BMI, die Ursachenforschung, die physischen Folgeerkrankungen und der Umgang mit der gesellschaftlichen Stigmatisierung adipöser Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht in der Entwicklung eines alternativen Behandlungskonzepts, das auf einer Vereinsstruktur basiert, um jungen Erwachsenen eine nachhaltige Verbesserung ihrer Gesundheitssituation zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, die medizinische Leitlinien, epidemiologische Studien und verhaltenstherapeutische Ansätze verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Hintergründe, die Analyse gängiger Behandlungsmethoden und die Ausarbeitung einer spezifischen Konzeptidee zur Implementierung in einen Verein.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Kernbegriffe sind Adipositas-Behandlung, psychosomatische Folgen, Lebensstilinterventionen, BMI, gesundheitsfördernde Vereinskultur und Adipositas-Prävalenz.

Warum wird die Vereinsstruktur als geeigneter Rahmen für die Behandlung hervorgehoben?

Die Vereinsstruktur fördert durch ihren Gemeinschaftsfaktor die soziale Integration und dient als normalisierter Rahmen, der über den reinen Gewichtsreduktionsfokus hinausgeht und die Selbstständigkeit der jungen Erwachsenen stärkt.

Wie spielt die Stigmatisierung eine Rolle bei der Entstehung des "Circulus vitiosus"?

Die Stigmatisierung führt zu psychischen Belastungen wie Depressionen oder geringem Selbstwertgefühl, welche wiederum maladaptives Essverhalten fördern, was die Adipositas weiter zementiert und den Teufelskreis (Circulus vitiosus) schließt.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Adipositaserkrankung und deren Behandlung aus medizinischer und psychosomatischer Perspektive
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel
Calificación
2,3
Autor
Fabian Menzel (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
22
No. de catálogo
V1320711
ISBN (PDF)
9783346806925
ISBN (Libro)
9783346806932
Idioma
Alemán
Etiqueta
adipositaserkrankung behandlung perspektive
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Menzel (Autor), 2022, Die Adipositaserkrankung und deren Behandlung aus medizinischer und psychosomatischer Perspektive, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1320711
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  22  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint