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Substanzkosum im Jugendalter

Edukation für Lehrpersonen zum aktiven Umgang mit konsumierenden Schüler*innen

Titel: Substanzkosum im Jugendalter

Hausarbeit , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer Edukation zu aktivem Umgang mit missbräuchlich konsumierenden Jugendlichen. Die Veranstaltung richtet sich an eine Gruppe von Lehrer*innen, welche die Jahrgangsstufen acht und neun unterrichten. Ziel ist es, den Lehrpersonen wirksame Methoden in der Interaktion mit konsumierenden Schüler*innen aufzuzeigen und Handlungssicherheit zu vermitteln. Folglich soll es den teilnehmenden Lehrer*innen möglich sein, in entsprechenden Situationen zukünftig angemessen und unverzüglich zu handeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachliche Analyse

2.1 Allgemeine Informationen zu Substanzkonsum

2.2 Die Lehrer-Schüler-Beziehung

2.3 Interventionsmöglichkeiten für Lehrpersonen

2.3.1 Verhaltensweisen gegenüber konsumierenden Schüler*innen

2.3.2 Verhaltensweisen gegenüber den Eltern

2.3.3 Verhaltensweisen gegenüber der Klasse

2.4 Emotionale Gesundheit der Lehrpersonen

3. Didaktische Analyse

4. Methodische Analyse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Lehrpersonen der achten und neunten Klassenstufe Handlungssicherheit im Umgang mit missbräuchlich konsumierenden Jugendlichen zu vermitteln, indem wirksame Interaktionsmethoden und professionelle Strategien aufgezeigt werden.

  • Grundlagenwissen zu Substanzkonsum bei Jugendlichen
  • Stärkung der vertrauensvollen Lehrer-Schüler-Beziehung
  • Konkrete Interventionsmöglichkeiten in schulischen Konfliktsituationen
  • Umgang mit belastenden Emotionen im Berufsalltag von Lehrkräften

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Verhaltensweisen gegenüber konsumierenden Schüler*innen

Konsumiert ein*e Schüler*in wahrscheinlich Substanzen, sollte die Lehrperson ein persönliches Gespräch bei einer passenden Gelegenheit suchen, z. B. während einer Arbeitsphase oder auf dem Pausenhof. Der Drogenverdacht sollte vorerst nicht geäußert werden, sondern nur das veränderte Verhalten angesprochen werden. Ohne Wertung sollte die Lehrperson ihre Wahrnehmung der Situation schildern (ebd., S. 14).

Kommt es infolge dessen zu keiner Verhaltensbesserung, sollte die Lehrperson ihre*n Schüler*in zu einem Einzelgespräch außerhalb des Unterrichts bitten. Allgemein sollte die Lehrperson in diesem Gespräch auf Anschuldigungen, Vorwürfe und Wertungen verzichten. Sie sollte gut zuhören, das Kind ausreden lassen und ihm das Gefühl geben, besorgt um sein Wohlergehen zu sein. Die Frage, ob eine Elterninformation erfolgen solle, wird in der Regel verneint. Dann sollte verdeutlicht werden, dass die Inhalte des Gesprächs ohne Einwilligung nicht nach außen getragen werden.

Zu Beginn des Einzelgesprächs kann die Lehrperson eine Erklärung für das auffällige Verhalten fordern. Ist diese ungenügend, sollte sachlich der Drogenverdacht geäußert werden. Infolgedessen wird dieser entweder zugegeben oder abgestritten (ebd., S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung von Substanzkonsum bei Minderjährigen und verdeutlicht die Notwendigkeit, Lehrpersonen bei diesem komplexen Thema durch pädagogische Edukation zu unterstützen.

2. Sachliche Analyse: Dieser Teil legt die theoretischen Grundlagen zu Suchtmitteln dar, betont die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung und erörtert spezifische Interventionsstrategien gegenüber Schülern, Eltern und der Klasse sowie die eigene psychische Gesundheit.

3. Didaktische Analyse: Hier wird die Planung der pädagogischen Veranstaltungen für Lehrkräfte motiviert und in den schulischen Kontext eingebettet, um kognitive und sozial-emotionale Lernziele zu erreichen.

4. Methodische Analyse: Dieses Kapitel beschreibt den instrumentellen Aufbau der Fortbildungen, einschließlich des Medieneinsatzes, der praktischen Fallarbeit und der Reflexionsmöglichkeiten zur Sicherung des Lernerfolgs.

Schlüsselwörter

Substanzkonsum, Jugendalter, Lehrer-Schüler-Beziehung, Suchtprävention, Interventionsmaßnahmen, Handlungskompetenz, Emotionale Gesundheit, Pädagogik, Lehrkräfte, Schulumfeld, Suchtberatung, Schülerförderung, Kommunikation, Drogenverdacht, Resilienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit fokussiert sich auf die präventive und akute Unterstützung von Lehrpersonen bei der Auseinandersetzung mit Substanzkonsum unter Jugendlichen im Schulalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Wesentliche Aspekte sind Suchtgrundlagen, Beziehungsgestaltung zu Schülern, konkrete Interventionsoptionen sowie Strategien zur Stressbewältigung für Lehrkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, Lehrern Sicherheit im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen zu geben, um angemessen und professionell auf problematische Situationen reagieren zu können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es wird ein pädagogischer Ansatz gewählt, der Fachwissen mit praktischen Elementen wie Rollenspielen, Fallbeispielen und einer grafischen Aufarbeitung des Konsumverhaltens kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Sachinformationen sowie in methodische Handlungsanleitungen für den direkten Austausch mit Schülern, Eltern und der gesamten Klasse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Termini umfassen Substanzkonsum, Lehrer-Schüler-Beziehung, pädagogische Interventionskompetenz und die emotionale Resilienz von Lehrpersonen.

Wie soll laut dem Leitfaden auf einen Drogenverdacht bei einem Schüler reagiert werden?

Zunächst sollte das Gespräch wertungsfrei gesucht und nur das auffällige Verhalten thematisiert werden, bevor bei fehlender Besserung das Thema Drogen konkret angesprochen wird.

Warum sollte bei einem Drogenverdacht nicht vorschnell die Polizei oder die Schulleitung informiert werden?

Eine vorschnelle Meldung kann das Vertrauensverhältnis zum Schüler stark beschädigen und die pädagogische Interventionsmöglichkeit erschweren; eine Meldung ist meist erst bei akuter Gefährdung Dritter notwendig.

Welche Rolle spielt die emotionale Gesundheit der Lehrkraft bei diesem Thema?

Die Arbeit betont, dass Lehrpersonen realistische Erwartungen an sich selbst stellen und Resilienz entwickeln sollten, da der Umgang mit Suchtproblemen eine hohe emotionale Belastung darstellen kann.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Substanzkosum im Jugendalter
Untertitel
Edukation für Lehrpersonen zum aktiven Umgang mit konsumierenden Schüler*innen
Veranstaltung
Jugendpsychologie
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1320943
ISBN (PDF)
9783346817778
ISBN (Buch)
9783346817785
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Substanzkonsum Jugendalter Konsum Drogen Alkohol Jugendliche Sucht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Substanzkosum im Jugendalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1320943
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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