Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía económica

Elemente einer wissensbasierten Clustertheorie am Beispiel der Optischen Technologien in Deutschland

Título: Elemente einer wissensbasierten Clustertheorie am Beispiel der Optischen Technologien in Deutschland

Trabajo , 2008 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Michael Rehberg (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía económica
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Neben der Biotechnologie zählen die Optischen Technologien zu den Zukunftstechnologien des 21. Jahrhunderts. Auf diese forschungsstarke und wissensintensive Branche entfallen in Deutschland 110.000 Arbeitsplätze. Durch ihre Querschnittsorientierung besitzen Optische Technologien eine immense Ausstrahlungskraft auf andere Wirtschaftsbereiche. Indirekt beeinflussen sie 15% der Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe mit einem Umfang von einer Millionen Beschäftigten (Pantazis/ Schricke 2008: S.67). Auffällig für die Optischen Technologien sind die räumlichen Konzentrationen. Räumliche Nähe muss für wissensintensive Branchen vorteilhaft für die Wettbewerbsfähigkeit sein.
Diese Hausarbeit erklärt theoretisch die positive Wirkung von räumlicher Nähe auf wissensintensive Branchen am praktischen Beispiel der Optischen Technologien in Deutschland. Der Umfang einer Hausarbeit macht es nicht möglich, die wissensbasierte Clustertheorie in vollem Umfang zu formalisieren. Die Fragestellung fokussiert, inwiefern das Clustern von Unternehmen Wissensströme generiert, die positive Wirkungen auf Innovationsprozesse und regionale Wettbewerbsfähigkeit haben. Beispielhaft für den theoretischen Komplex steht die Optische Branche in Deutschland.
In Anlehnung an den raumwirtschaftlichen Ansatz von Schätzl (2003: S.14f.) differenziert die Arbeit Theorie, Empirie und Politik. Theoretisch einleitend grenzt die Cluster Definition die räumliche Ebene, in denen eingebettet neben wirtschaftlichen Prozessen, in Form von Wertschöpfungssystemen, Lern- und Innovationsprozesse ablaufen, ein. Die Theorie des innovativen Milieus verdeutlicht in drei Handlungsebenen die Kommunikations- und Lernprozesse, die in neuem Wissen münden. Empirisch werden anschließend die Optischen Technologien in Deutschland betrachtet. Aufgeteilt ist die Analyse in eine sektorale und eine räumliche Darstellung. Das abschließende Fazit fasst zusammen, kritisiert und empfiehlt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elemente einer wissensbasierten Clustertheorie

2.1 Cluster Definition

2.2 Das Wertschöpfungssystem

2.3 Theorie des innovativen Milieus

2.3.1 Intra- und interregionale Wissensflüsse

2.3.2 Lern- und Innovationsprozesse

3. Optische Technologien in Deutschland

3.1 Definition des Branchenfeldes der Optischen Technologien

3.2 Sektorale Strukturen der Optischen Technologien in Deutschland

3.2.1 Unternehmensstruktur

3.2.2 Welthandelsanteil

3.2.3 Ausbildung an Hochschulen

3.3. Räumliche Strukturen der Optischen Technologien in Deutschland

3.3.1 Unternehmensverteilung

3.3.2 Verteilung der Hochschulausbildung

3.3.3 Räumliches Beziehungsgeflecht und Patentverteilung

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die theoretische Bedeutung räumlicher Nähe für wissensintensive Branchen und überträgt diese Erkenntnisse auf das Beispiel der Optischen Technologien in Deutschland. Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern die räumliche Konzentration von Unternehmen zur Generierung von Wissensströmen beiträgt, die wiederum Innovationsprozesse und die regionale Wettbewerbsfähigkeit positiv beeinflussen.

  • Grundlagen der wissensbasierten Clustertheorie und Wertschöpfungssysteme
  • Die Theorie des innovativen Milieus und dessen Rolle für Wissensflüsse
  • Strukturelle Analyse der Optischen Technologien (sektoral und räumlich)
  • Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit empirischen Befunden aus der deutschen Optik-Industrie

Auszug aus dem Buch

2.3 Theorie des Innovativen Milieus

Der Ansatz des innovativen Milieus entstand parallel zu den Diskussionen über die Industriedistrikte Italiens. Die französische Forschergruppe GREMI (Groupe de Recherche Européen sur les Milieux Innovateurs) nahm eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung der Theorie innovativer Milieus ein. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen klein- und mittelständische Unternehmen, deren Tätigkeitsfeld im Gegensatz zu den Industriedistrikten vornehmlich im hochtechnologischen Bereich liegen (Schricke 2007: S.34; Koschatzky 2001: S.201; Bathelt 2002: S.191f.).

Ziel des Ansatzes ist es nicht High-Tech Unternehmen isoliert zu betrachten, da diese ein soziales Umfeld mit sozio-institutionellen Strukturen eingebettet sind. Innovationsfähigkeit ist nicht mehr die Fähigkeit eines einzeln isolierten Unternehmens. Innovationsfähigkeit wird als das Ergebnis aus ökonomischen und sozialen Interaktionsprozessen beurteilt, die eine Folge arbeitsteiliger Prozesse sind, und in denen eine Vielzahl an Akteuren zusammenarbeitet (Bathelt 2002: S.190).

Die Einbettung der Akteure in das innovative Milieu erfolgt über drei Ebenen (ebd.: S.191). Die erste Ebene besteht aus dem grundlegenden Ansatzpunkt: dem lokalisierten Produktionssystem. Aufgegriffen aus dem vorherigen Kapitel (Kap. 2.2 Das Wertschöpfungssystem) besteht das lokalisierte Wertschöpfungssystem aus einer Ballung von Industrieunternehmen, Zulieferern, Kunden und Dienstleistern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Optischen Technologien als Zukunftstechnologie ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Zusammenhang von räumlicher Nähe und Innovationskraft zu untersuchen.

2. Elemente einer wissensbasierten Clustertheorie: Dieses Kapitel definiert theoretische Grundlagen wie Cluster, Wertschöpfungssysteme und das innovative Milieu, um die Mechanismen hinter regionalen Wissensflüssen zu erklären.

3. Optische Technologien in Deutschland: Es folgt eine sektorale und räumliche Analyse, die Unternehmensstrukturen, Welthandelsanteile und Hochschulausbildungen innerhalb der deutschen optischen Branche detailliert beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Optische Technologien, Cluster, Wissensmanagement, Innovatives Milieu, Wertschöpfungssystem, Photonik, Innovation, Regionalökonomie, Technologietransfer, Wettbewerbsfähigkeit, Forschungslandschaft, Wissenstransfer, Räumliche Nähe, Netzwerke, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von Clustern und analysiert deren Einfluss auf Innovationsprozesse anhand der deutschen Branche der Optischen Technologien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die wissensbasierte Clustertheorie, Wertschöpfungssysteme, die Bedeutung von räumlicher Nähe sowie die strukturelle Analyse der Optik-Industrie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen räumlicher Agglomeration, dem Austausch von Wissen und der daraus resultierenden regionalen Wettbewerbsfähigkeit zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz, der wirtschaftsgeographische Theorien mit empirischen Daten aus Fachstudien zur Optik-Industrie verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Konzepte (Clustertheorie, Milieutheorie) als auch empirische Befunde zur Unternehmensstruktur, Ausbildung und Patentverteilung in Deutschland dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Clustertheorie, Optische Technologien, Wissensflüsse, Innovationsmilieu und regionale Wettbewerbsfähigkeit.

Warum ist die räumliche Nähe für die Optische Industrie besonders entscheidend?

Räumliche Nähe ist entscheidend, da der Austausch von komplexem, implizitem Wissen oft face-to-face erfolgen muss, um Unsicherheiten bei hochkomplexen Innovationen zu verringern.

Welche Rolle spielen Hochschulen im Innovationssystem?

Hochschulen fungieren als zentrale Knotenpunkte im Netzwerk, die Grundlagenforschung betreiben, hochqualifiziertes Personal ausbilden und den Wissenstransfer in die lokale Wirtschaft sicherstellen.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Elemente einer wissensbasierten Clustertheorie am Beispiel der Optischen Technologien in Deutschland
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Geographie)
Curso
Oberseminar Wirtschaftsgeographie Deutschlands
Calificación
1,3
Autor
Michael Rehberg (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
26
No. de catálogo
V132295
ISBN (Ebook)
9783640383528
ISBN (Libro)
9783640383061
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirschaftsgeographie Regionalentwicklung Cluster Optische Technologien Wissensbasierte Clustertheorie New Economic Geography Local Buzz and Global Pipelines Innovatives Milieu Regionalökonomie Relationale Wirtschaftsgeographie KMU SME Klein und Mittelständische Unternehmen Optik Lasertechnologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Rehberg (Autor), 2008, Elemente einer wissensbasierten Clustertheorie am Beispiel der Optischen Technologien in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132295
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  26  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint