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Intergenerationale Transfers europäischer Familien im Kontext des Wohlfahrtsregimes

Titre: Intergenerationale Transfers europäischer Familien im Kontext des Wohlfahrtsregimes

Dossier / Travail , 2019 , 60 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Mit Hilfe des Datensatzes vom Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), sollen die Beziehung zwischen den Wohlfahrtsregimen und den intergenerationalen Austauschbeziehungen auf europäischer Ebene untersucht werden. Hierbei sollen die Fragen beantwortet werden, ob (1) zumindest die Richtung der instrumentellen und finanziellen Austauschbeziehungen in Europa einheitlich ist, ob (2) Unterschiede in der Häufigkeit und Intensität dieser bestehen und ob (3) Übereinstimmungen von individuellen Mechanismen in Ländern desselben Wohlfahrtsregimes vorherrschen.

Aufgrund von einer gestiegenen Lebenserwartung, bei gleichzeitig geringen Fertilitätsraten, gab es in den westlichen Gesellschaften eine Veränderung des Generationengefüges innerhalb von Familien. Waren früher wenige Generationen mit jeweils vielen Mitgliedern in Kontakt, sind durch die genannten Entwicklungen nun viele Generationen mit jeweils wenigen Mitgliedern im Austausch. Das Resultat ist eine erhöhte gemeinsam geteilte Lebenszeit, wodurch die Bedeutung von intergenerationalen Beziehungen deutlich zugenommen hat.

Der Charakter von intergenerationalen Beziehungen unterscheidet sich hierbei beispielsweise nach sozio-ökonomischen Status, Bildung oder auch nach dem kulturellen Kontext. Auch in Europa gibt es große Unterschiede in der Ausgestaltung von Familienbeziehungen. Beispielsweise befürworten 57 % aller Befragten Personen in Spanien die Aussage, dass „Erwachsene Kinder nah bei ihren Eltern leben sollten“, während unter den befragten Personen aus Norwegen nur 28 % dieser Meinung sind. Soziolog*innen erkannten dabei einen Nord-Süd-Gradienten, mit einer starken Betonung der Verantwortung des Staates im Norden und einer starken Zustimmung zur Verantwortung der Familie im Süden Europas. Daraus resultierte die Einteilung in verschiedene Familiensysteme, die zumindest teilweise die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates mit beeinflusst haben. Beide Faktoren, sowohl die Art des Wohlfahrtsregimes, als auch des Familientyps haben laut Attias-Donfut et al. (2005: 162) einen Einfluss auf die Ausgestaltung von intergenerationalen Austauschbeziehungen. Intergenerationale Austauschbeziehungen, also instrumentelle und finanzielle Transfers von und zu den eigenen Kindern, spielen bei intergenerationalen Beziehungen eine Schlüsselrolle und können ein Indikator für das Zusammenspiel von Staats- oder Familienverantwortung bei der Betreuung von Familienangehörigen sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Theorie und Hypothesen
    • 2.1 Intergenerationale Solidarität
    • 2.2 Wohlfahrtsregimes
    • 2.3 Das Zusammenspiel von Staat und Familie
    • 2.4 Intergenerationale Austauschbeziehungen in Europa
    • 2.5 Hypothesen
  • 3. Daten und Methoden
    • 3.1 Datensatz
    • 3.2 Variablen
    • 3.3 Makroindikatoren
    • 3.4 Methoden
  • 4. Ergebnisse
    • 4.1 Deskriptiv
    • 4.2 Logistische Regressionen
  • 5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Wohlfahrtsregimen und intergenerationalen Austauschbeziehungen in Europa. Im Fokus steht die Frage, ob und wie sich die Art des Wohlfahrtsregimes auf die Art und Weise, wie Familienmitglieder einander unterstützen, auswirkt.

  • Intergenerationale Solidarität und Austauschbeziehungen
  • Wohlfahrtsregime in Europa
  • Das Zusammenspiel von Staat und Familie bei der Betreuung von Familienangehörigen
  • Instrumentelle und finanzielle Transfers zwischen Generationen
  • Datenanalyse mit dem Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE)

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1: Einleitung - Die Einleitung erläutert die aktuelle Entwicklung des Generationengefüges in Familien, die sich durch eine gestiegene Lebenserwartung und sinkende Fertilitätsraten auszeichnet. Sie betont die wachsende Bedeutung intergenerationaler Beziehungen und die Unterschiede im Familiensystem zwischen den europäischen Ländern.
  • Kapitel 2: Theorie und Hypothesen - Dieses Kapitel stellt das theoretische Fundament der Arbeit dar. Es beleuchtet das Konzept der intergenerationalen Solidarität, die verschiedenen Dimensionen von Austauschbeziehungen und die Theorie der Wohlfahrtsregime. Es diskutiert die Wechselwirkungen zwischen Wohlfahrtsregimen und intergenerationalen Austauschbeziehungen in Europa und formuliert Hypothesen, die im weiteren Verlauf der Arbeit geprüft werden.
  • Kapitel 3: Daten und Methoden - Das Kapitel beschreibt den Datensatz, der für die Analyse verwendet wird, und stellt die zentralen Variablen sowie die angewendeten statistischen Methoden vor.
  • Kapitel 4: Ergebnisse - Hier werden die Ergebnisse der Datenanalyse präsentiert, die sich auf die deskriptive Analyse und die logistischen Regressionen konzentrieren.

Schlüsselwörter

Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Begriffen Intergenerationale Solidarität, Wohlfahrtsregime, Austauschbeziehungen, instrumentelle und finanzielle Transfers, Familienpolitik, Europa und SHARE-Datensatz.

Häufig gestellte Fragen

Was sind intergenerationale Austauschbeziehungen?

Es handelt sich um gegenseitige Hilfeleistungen zwischen Eltern und Kindern, unterteilt in finanzielle Transfers und instrumentelle Hilfe (z.B. Pflege, Haushalt).

Welchen Einfluss haben Wohlfahrtsregime auf die Familie?

In skandinavischen Ländern übernimmt der Staat mehr Verantwortung (Individualismus), während im Süden Europas die Familie die Hauptlast der Betreuung trägt.

Was ist der SHARE-Datensatz?

Der Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe ist eine multidisziplinäre Datenbank über das Leben von Personen über 50 Jahren in Europa.

Gibt es einen Nord-Süd-Gradienten bei Familienbeziehungen?

Ja, die Forschung zeigt, dass die Zustimmung zur engen räumlichen Nähe und familiären Unterstützungspflicht von Norden nach Süden deutlich zunimmt.

Wie verändert der demografische Wandel das Generationengefüge?

Durch höhere Lebenserwartung und weniger Kinder verbringen mehr Generationen gleichzeitig Zeit miteinander, was die Bedeutung der gegenseitigen Hilfe erhöht.

Fin de l'extrait de 60 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Intergenerationale Transfers europäischer Familien im Kontext des Wohlfahrtsregimes
Université
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Sozialwissenschaften)
Cours
Normen und Werte im Länder- und Kulturvergleich
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
60
N° de catalogue
V1322973
ISBN (PDF)
9783346809940
ISBN (Livre)
9783346809957
Langue
allemand
mots-clé
intergenerationale transfers intergenerationale Beziehungen Wolfahrtsstaat intergenerationale Solidarität Solidarität Intergenerational SHARE
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Intergenerationale Transfers europäischer Familien im Kontext des Wohlfahrtsregimes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1322973
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Extrait de  60  pages
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