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Case Management im Überleitungsmanagement. Versorgung im Bereich der außerklinischen Beatmung

Title: Case Management im Überleitungsmanagement. Versorgung im Bereich der außerklinischen Beatmung

Term Paper , 2021 , 33 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Anonym (Author)

Medicine - Hospital Environment, Clinical Medicine
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Das Unternehmen der Verfasserin versorgt seit einigen Jahren Patienten im Bereich der Außerklinischen Beatmung. Aus der konkreten Fallarbeit heraus entstanden in dieser Zeit Strukturen und standardisierte Abläufe für die Übernahme und Versorgung von Patienten. Die Versorgung ist dabei eindeutig komplex, organisiert und koordiniert eine Vielzahl von Hilfsmitteln und Beteiligten - kann damit bereits von Case Management gesprochen werden?

Um diese Fragen zu beantworten, möchte sich die Verfasserin im ersten Teil mit den theoretischen Grundlagen zum Case Management Konzept beschäftigen. Im zweiten Teil sollen die Begriffe Entlassungsmanagement und Überleitungsmanagement voneinander abgegrenzt und ein Überleitungskonzept vorgestellt werden, welches an den Case Management Regelkreis angepasst wurde. Den Abschluss bildet ein Fallbeispiel, anhand dessen die Frage beantwortet werden soll: Kann Case Management die Qualität im Überleitungsmanagement des Unternehmens verbessern und können Patienten, Angehörige, Unternehmen und Kostenträger davon profitieren?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Case Management

1.1 Ebenen im Case Management

1.2 Sozialrechtliche und ethische Grundlagen im Case Management

1.3 Zielgruppen und Aufgaben von Case Management

1.4 Kompetenzen im Case Management

1.5 Kernfunktionen im Case Management

1.6 Case Management Regelkreis

2 Case Management im Überleitungsmanagement in der Außerklinischen Beatmung

2.1 Entlassungs-, Überleitungs- und Case Management

2.2 Überleitungsmanagement in der Außerklinischen Beatmung

2.3 Überleitungsmanagement am Fallbeispiel Herr D

3 Fazit

4 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Konzept des Case Managements die Versorgungsqualität im Überleitungsmanagement bei Patienten mit außerklinischer Beatmung steigern kann und welche ökonomischen sowie qualitativen Auswirkungen sich daraus für Patienten, Angehörige, Unternehmen und Kostenträger ergeben.

  • Grundlagen und Handlungsansatz des Case Managements
  • Differenzierung von Entlassungs- und Überleitungsmanagement
  • Strukturierung des Aufnahmeprozesses in der 1:1-Intensivpflege
  • Bedeutung der Angehörigenschulung und Rückzugspflege
  • Praktische Anwendung am Fallbeispiel Herr D

Auszug aus dem Buch

1.1 Ebenen im Case Management

Auf der Fallebene wird das Ziel verfolgt, einzelne versorgungsbedürftige Personen (oder Gruppen) möglichst effektiv und effizient zu begleiten. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden angemessene, wirksame und nachhaltige Versorgungs- und/oder Unterstützungsangebote ausgehandelt, organisiert, koordiniert und evaluiert, „die sich am Bedarf der KlientInnen und nicht am Bedarf von Einrichtungen, Leistungsträgern, Kostenträgern oder Professionen ausrichten“, ohne dabei ökonomische Aspekte zu negieren.

Auf der Organisationsebene gilt es, Strukturen (intern/extern) und Prozesse so zu gestalten und evaluierend anzupassen, dass Case Manager auf der Fallebene geordnet durch den konkreten Prozess (S.11) führen können und gleichzeitig ausreichend flexibel und kreativ mit Unvorhersehbarkeiten umgehen können. Management meint hier „in seinen besten Momenten nichts anderes als die Fähigkeit, Irritationen in Ordnungen und Verfahren umzusetzen, die für weitere Irritationen empfänglich bleiben, […] mit Ungewissheit auf eine Art und Weise umzugehen, die diese bearbeitbar macht, ohne das Ergebnis mit Gewissheit zu verwechseln“.

Auf der Versorgungsebene beschäftigen sich Case Manager mit der gesellschaftlichen Ebene, die eine effektive, effiziente und möglichst breite Versorgung der Bevölkerung durch entsprechende gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen sicherzustellen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit strukturierter Abläufe in der außerklinischen Beatmungspflege und formuliert die Forschungsfrage, ob Case Management die Qualität des Überleitungsmanagements verbessern kann.

1 Case Management: Dieses Kapitel definiert Case Management als Verfahrensweise zur bedarfsgerechten Unterstützung in komplexen Einzelfällen und erläutert die verschiedenen steuerungsrelevanten Ebenen, rechtlichen Grundlagen sowie erforderlichen Kompetenzen.

2 Case Management im Überleitungsmanagement in der Außerklinischen Beatmung: Hier werden die Begriffe Entlassungs- und Überleitungsmanagement voneinander abgegrenzt und ein prozessorientiertes Überleitungskonzept für die 1:1-Intensivpflege anhand eines Fallbeispiels detailliert vorgestellt.

3 Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Fragestellung, indem es feststellt, dass Case Management die Versorgungsqualität signifikant steigern kann, jedoch eine Herausforderung bei der Refinanzierung des Mehraufwands für Unternehmen darstellt.

Schlüsselwörter

Case Management, Überleitungsmanagement, Außerklinische Beatmung, 1:1-Intensivpflege, Entlassungsmanagement, Qualitätssicherung, Patientenversorgung, Angehörigenschulung, Rückzugspflege, Sozialrecht, Versorgungsqualität, Fallbeispiel, Prozesssteuerung, Empowerment, Netzwerkmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung des Case Management-Konzepts im Kontext der außerklinischen 1:1-Beatmungspflege, insbesondere beim Übergang von der Klinik in die häusliche Versorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Kernpunkte sind die theoretischen Grundlagen des Case Managements, die Abgrenzung zum Überleitungsmanagement sowie die praktische Gestaltung von Aufnahmeprozessen und der Befähigung von Angehörigen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu prüfen, ob die Einführung systematischer Case Management-Methoden die Qualität des Überleitungsmanagements messbar verbessert und welche Vorteile sich daraus für die Akteure ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zu Case Management-Konzepten sowie eine deskriptive Fallstudie eines Patienten mit außerklinischer Beatmung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die methodischen Anforderungen an Case Manager, stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen und Prozesse im Überleitungsmanagement dar und detailliert das Fallbeispiel eines ALS-Patienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Case Management, Überleitungsmanagement, außerklinische Beatmung, Rückzugspflege und Versorgungsqualität.

Welche Rolle spielt die sogenannte "Rückzugspflege" in diesem Konzept?

Die Rückzugspflege dient dazu, Angehörige systematisch zur selbstständigen Teilversorgung zu befähigen, um Autonomie des Patienten zu fördern und langfristig die professionelle Pflege zu entlasten.

Wie unterscheidet sich Case Management von einem klassischen Pflegeprozess?

Während sich der Pflegeprozess auf die pflegerische Versorgung jedes Patienten bezieht, erfordert Case Management die Erfüllung spezifischer Aufnahme-Kriterien und zielt auf die systemübergreifende Steuerung des Einzelfalls ab.

Warum profitieren laut Fazit nicht alle Beteiligten gleichermaßen?

Obwohl Patienten und Angehörige durch die optimierte Steuerung gewinnen, entstehen für den leistungserbringenden Pflegedienst oft höhere Personalkosten bei gleichzeitigem Verlust von Versorgungsstunden, sofern Kostenträger diese Beratungsleistung nicht entsprechend honorieren.

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Details

Title
Case Management im Überleitungsmanagement. Versorgung im Bereich der außerklinischen Beatmung
College
Dresden International University
Grade
1,2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
33
Catalog Number
V1323290
ISBN (PDF)
9783346808233
ISBN (Book)
9783346808240
Language
German
Tags
Casemanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Case Management im Überleitungsmanagement. Versorgung im Bereich der außerklinischen Beatmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1323290
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