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Natürliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz. Parallelen und Unterschiede zwischen Mensch und Maschine

Kann ein Computer "intelligent" genannt werden?

Title: Natürliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz. Parallelen und Unterschiede zwischen Mensch und Maschine

Term Paper , 2021 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sarah Ritter (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
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Die vorliegende Arbeit versucht, der Bedeutung und dem Verständnis von Intelligenz ein Stück näher zu kommen und beschränkt sich dabei auf natürliche menschliche Intelligenz und auf die Künstliche Intelligenz. Zunächst geht es um einige grundlegende Vorbemerkungen zur menschlichen Kognition und mit ihr verbundenen mentalen Zuständen und Prozessen sowie deren Erleben und Verarbeitung. Es wird auf die Beziehung zwischen dem lebenden Körper, dem Leib, und dem Geist oder dem Bewusstsein, der Seele, eingegangen und in diesem Zusammenhang der Begriff der Intentionalität als das charakteristische Merkmal des Mentalen erläutert. Im darauffolgenden Abschnitt erfolgt die Untersuchung der Vorstellung von Intelligenz sowohl im allgemeinen Sinn als auch bezogen auf die menschlichen und die künstlichen Möglichkeiten der Informationsverarbeitung. Im Anschluss daran werden beide Arten von Intelligenz – menschliche und künstliche – einem kritischen Vergleich unterzogen, um sich der Frage anzunähern, ob ein Computer intelligent bezeichnet werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbemerkungen

2.1. Was ist Bewusstsein?

2.2. Das Leib-Seele Problem und die Intentionalität

3. Natürliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz

3.1. Was bedeutet Intelligenz?

3.2. Behavioristische Aspekte der Intelligenz

3.3. Automatisches logisches Denken: Künstliche Intelligenz

3.4. Können Maschinen denken?

4. Vergleich und Zusammenfassung

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen menschlicher und künstlicher Intelligenz durch einen kritischen Vergleich, um die philosophische Frage zu beantworten, ob einem Computer Intelligenz zugeschrieben werden kann. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit behavioristischen Ansätzen zur Operationalisierung von Intelligenz sowie deren Grenzen.

  • Grundlagen von Bewusstsein und das Leib-Seele-Problem
  • Definitionen und Messmethoden von Intelligenz (naturwissenschaftlich vs. behavioristisch)
  • Mechanismen künstlicher Intelligenz und ihre Abhängigkeit von logischen Algorithmen
  • Kritische Analyse des Turing-Tests und des Gedankenexperiments "Chinesisches Zimmer"

Auszug aus dem Buch

3.1. Was bedeutet Intelligenz?

Die Bedeutung von Intelligenz im weiten Sinne ist meistens mit den geistigen oder mentalen Fähigkeiten eines Menschen verbunden. Eine der möglichen Definitionen verbindet die allgemeine Fähigkeit, auf sinnvolle Weise zu handeln, mit der menschlichen Intelligenz (vgl. Solso & Reiss, 2005, S. 7). Dabei ist unter Fähigkeit in den meisten Fällen kognitives oder geistiges Können gemeint. Eine kognitiv erbrachte Leistung erfordert Aktivierung menschlicher Funktionen, die in Zusammenhang mit Erkenntnisverarbeitung und Informationsverarbeitung stehen, wie beispielsweise Empathie, Wahrnehmung, Lernen, Erinnern oder Reflektieren. Auf den ersten Blick scheint es somit einen klaren Zusammenhang zwischen der gewöhnlich verstandenen Intelligenz als kognitiver Fähigkeit und der Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn zu geben. Bei etwas genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass es keine einfache Aufgabe ist, eine ausreichende Definition für den Begriff Intelligenz zu finden.

Wesentlich mehr Gehalt weisen dagegen die Möglichkeiten auf, mit deren Hilfe die Intelligenz nicht definiert, sondern erkannt werden kann. Dafür bieten sich verschiedene Varianten an, wie zum Beispiel so genannte Intelligenztests. Die unterschiedlichen Methoden sind darauf ausgerichtet, die Erkennung von Intelligenz anhand von spezifischen Messungen vorzunehmen. Damit wird Intelligenz zu einem Leistungsparameter der Informationsverarbeitung, wie etwa Geschwindigkeit oder Genauigkeit, der durch seine wahrnehmbare Wirkung gemessen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von KI-Technologien im Alltag und in der Wirtschaft sowie die resultierende Skepsis der Arbeitnehmer, wobei der Fokus auf dem Ziel der Arbeit zur Untersuchung von natürlicher vs. künstlicher Intelligenz liegt.

2. Vorbemerkungen: Dieses Kapitel führt in die philosophischen Grundlagen ein, indem es Kognition, das Bewusstsein und das Leib-Seele-Problem sowie den Begriff der Intentionalität erörtert.

3. Natürliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz: Das Kapitel analysiert verschiedene Intelligenzbegriffe, den behavioristischen Ansatz der Operationalisierung durch Tests sowie die technologische Umsetzung von logischem Denken in KI-Systemen.

4. Vergleich und Zusammenfassung: Hier werden die behavioristischen Ansätze kritisch hinterfragt, insbesondere durch das Gedankenexperiment des "Chinesischen Zimmers" von John Searle als Gegenargument zur KI-Intelligenz.

5. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass gängige Intelligenztests nur den aktuellen Status quo erfassen, nicht aber das Lern- und Entwicklungspotential, was eine Weiterentwicklung der behavioristischen Ansätze notwendig macht.

Schlüsselwörter

Intelligenz, Künstliche Intelligenz, KI, Mensch-Maschine-Vergleich, Bewusstsein, Leib-Seele-Problem, Behaviorismus, Intentionalität, Kognition, Turing-Test, Intelligenzquotient, Informationsverarbeitung, Logik, Operationalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Parallelen und Unterschieden zwischen natürlicher menschlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz (KI) aus philosophischer Sicht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Intelligenz, das Leib-Seele-Problem, psychologische Messverfahren für Intelligenz sowie die Frage der Maschinenintelligenz durch Algorithmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die Frage zu klären: "Kann ein Computer 'intelligent' genannt werden?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen philosophischen Ansatz, der eine Literaturanalyse sowie die kritische Reflexion behavioristischer Theorien und bekannter Experimente (z.B. Turing-Test, Chinesisches Zimmer) kombiniert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Operationalisierung von Intelligenz durch behavioristische Tests und der daraus resultierenden maschinellen Simulation von Intelligenz.

Wodurch lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Sie zeichnet sich durch die Verknüpfung von kognitionspsychologischen Grundlagen mit der kritischen Analyse aktueller KI-Technologien aus.

Welche Bedeutung hat das Beispiel des „Krokodils auf der Straße“?

Das Beispiel illustriert die menschliche Fähigkeit, zwischen der physikalischen Welt und der Welt der geistigen Vorstellungen zu unterscheiden – ein zentrales Problem für die Definition von Bewusstsein.

Was ist das Hauptproblem beim Turing-Test laut der Autorin?

Die Autorin argumentiert, dass der Turing-Test auf einem Zirkelschluss basiert, da man Intelligenz erst definieren müsste, um zu entscheiden, ob ein Test "intelligentes" Verhalten korrekt identifiziert oder lediglich eine Täuschung vorliegt.

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Details

Title
Natürliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz. Parallelen und Unterschiede zwischen Mensch und Maschine
Subtitle
Kann ein Computer "intelligent" genannt werden?
College
University of Mannheim
Course
Proseminar KI
Grade
2,3
Author
Sarah Ritter (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1323310
ISBN (eBook)
9783346806949
ISBN (Book)
9783346806956
Language
German
Tags
KI Natürliche Intelligenz Intelligenz Computerintelligen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Ritter (Author), 2021, Natürliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz. Parallelen und Unterschiede zwischen Mensch und Maschine, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1323310
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