Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Negocios, Investigación de operaciones

Key Account Management im mittelständischen Automotiven Aftermarket

Título: Key Account Management im mittelständischen Automotiven Aftermarket

Trabajo de Seminario , 2019 , 15 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Lucas Saretzki (Autor)

Economía de las empresas - Negocios, Investigación de operaciones
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Aufgrund der Bedürfnisse an Flexibilität und Mobilität spielen Fahrzeuge eine bedeutsame Rolle für den Menschen. Das eigene Auto zählt entsprechend zu den wichtigsten Verkehrsträgern. Speziell im süd- und osteuropäischen Raum steigt die Zahl der Importe von Gebrauchtwagen seit jeher an. Der weiterwachsende Fahrzeugbestand der vergangenen Jahre führte zu einem erhöhten Bedarf an Fahrzeugersatzteile und gab dem Aftermarket viele Chancen Absatzzahlen zu erhöhen und neue Märkte zu erschließen.

Seit Anfang dieses Jahrzehnts haben sich jedoch durch die Globalisierung drastische Änderungen in der Ersatzteilbranche vollzogen. Der entstandene Verdrängungswettbewerb, der zusätzlich Fusionen und Übernahmen mit sich zog, schwächt die Marktpositionierung vieler mittelständischer Unternehmen.

Ein neuer stärkerer Wettbewerb, der durch höhere Absatzvolumen das Preisniveau senkt, führt beim Mittelstand zu Kundenabwanderung. Um weiterhin am Markt bestehen zu können, benötigen betroffene Unternehmen langfristig zuverlässige Kundenbeziehungen. Dem Key Account Management (KAM) wird so eine große Bedeutung zugesprochen, denn es setzt die strategischen Bausteine bei der Gewinnung, Betreuung und Bindung von bedeutsamen Kunden.

In dieser Arbeit werden die elementaren Aufgaben eines Key Account Managers aufgeführt sowie die unterschiedlichen Formen des KAM mit ihren Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen dargestellt. Es wird zudem anhand eines Praxisbeispiels aus der Branche verdeutlicht, wie sich eine normale Kundenbeziehung zwischen mittelständischen Teilegroßhandel und Kunde, zu einem profitablen Key Account entwickeln kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung und Definition

2.1 Der Automotive Aftermarket

2.2 Key Account Management

2.2.1 Normale Kundenbeziehung

2.2.2 Frühes Key Account Management

2.2.3 Semi-professionelles Key Account Management

2.2.4 Partnerschaftliches Key Account Management

2.2.5 Synergetisches Key Account Management

3 Praxisbeispiel zum KAM im Automotiven Aftermarket

4 Fazit und Reflektion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung des Key Account Managements (KAM) in mittelständischen Unternehmen des Automotive Aftermarkets, mit dem Ziel, Strategien zur langfristigen Kundenbindung angesichts zunehmender Globalisierung und Marktdruck aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Automotive Aftermarkets und dessen Besonderheiten.
  • Definition und verschiedene Stufen des Key Account Managements.
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von KAM.
  • Detaillierte Analyse eines Praxisbeispiels zur Transformation einer normalen Kundenbeziehung in ein Key Account.

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Semi-professionelles Key Account Management

Das Semi-professionelle KAM bildet die dritte Phase. Der Einkäufer entwickelt sich zu einem Key Supply Manager (KSM). Die Problematik des Flaschenhals-Effekts wird durch die Integration weiterer Abteilungen überwunden. Nach der Einbindung des Produktmanagements sowie des Vertriebs kommen IT- und Logistik, unter Umständen auch Techniker und das Finanzwesen als neue Schnittstellen für den KSM hinzu. Hierbei kann es zu cross-funktionalen Kontakten kommen.

Mit Überwindung der Abteilungsabgrenzungen liegt der Schwerpunkt der Zusammenarbeit bei der Steuerung von kundenorientierten Bedarfen.

Die teamähnliche Arbeitsweise führt dazu, dass neue Aspekte wie optimierte Logistik, Service und gemeinsame Projektarbeiten vom KSM verstärkt berücksichtigt werden. Eine organisatorische Umstellung in diesem Umfang bedeutet einen hohen Aufwand für beide Unternehmen, weshalb diese Organisationsform in der Regel nur durch die Absegnung der Geschäftsleitung erfolgen kann. Hinzu kommt die Gefahr, dass C-Kunden ab dieser Stufe vernachlässigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Fahrzeugersatzteilen und die Notwendigkeit von Key Account Management im Automotive Aftermarket aufgrund des zunehmenden globalen Verdrängungswettbewerbs.

2 Einführung und Definition: Dieses Kapitel definiert den Automotive Aftermarket als preissensiblen Wirtschaftszweig und erläutert die verschiedenen Entwicklungsstufen des Key Account Managements von der simplen Kundenbeziehung bis hin zum synergetischen Modell.

2.1 Der Automotive Aftermarket: Hier werden die spezifischen Charakteristika des Marktes für Automobilersatzteile dargestellt, in dem Produkte oft vergleichbar sind und der Wettbewerb primär über Preise statt über qualitative Beratung stattfindet.

2.2 Key Account Management: Der Abschnitt beschreibt das KAM als Methode zur systematischen Auswahl und Entwicklung strategisch wichtiger Kunden, um durch tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

2.2.1 Normale Kundenbeziehung: Diese initiale Phase markiert den Beginn einer Zusammenarbeit, bei der der Einkauf des Kunden direkt mit dem klassischen Verkauf oder KAM des Anbieters kommuniziert.

2.2.2 Frühes Key Account Management: Hier steht die gezielte Vertiefung der Kundenbindung durch eine "One Face to the Customer"-Strategie im Vordergrund, wobei jedoch die Gefahr eines internen Informationsverlusts besteht.

2.2.3 Semi-professionelles Key Account Management: In dieser Stufe wird der Einkauf zum Key Supply Manager erweitert und durch die Einbindung weiterer Abteilungen wie IT und Logistik eine cross-funktionale Zusammenarbeit etabliert.

2.2.4 Partnerschaftliches Key Account Management: Bei dieser Phase rückt die ganzheitliche Optimierung der gesamten Geschäftsbeziehung und die langfristige Involvierung aller relevanten Akteure in den Fokus.

2.2.5 Synergetisches Key Account Management: Dies stellt die höchste Stufe der Zusammenarbeit dar, bei der Unternehmensgrenzen verschmelzen und cross-funktionale Teams unternehmensübergreifend an gemeinsamen Zielen arbeiten.

3 Praxisbeispiel zum KAM im Automotiven Aftermarket: Anhand des Unternehmens "TBC-Handel" wird die praktische Einführung eines KAM-Programms bei einem mittelständischen Teilegroßhändler aufgezeigt, von der Segmentierung bis hin zur erfolgreichen Projektabwicklung.

4 Fazit und Reflektion: Das Fazit fasst zusammen, dass KAM ein dynamischer, zukunftsorientierter Prozess ist, der Unternehmen hilft, Kundenbedürfnisse in den Fokus zu rücken und nachhaltige Planungssicherheit zu erzielen.

Schlüsselwörter

Key Account Management, KAM, Automotive Aftermarket, Kundenbindung, Ersatzteilbranche, Wettbewerbsvorteil, Strategische Kunden, Kundenbeziehung, Key Supply Manager, Vertriebsstrategie, Neukundenakquisition, Prozessoptimierung, Mittelstand, Automobilindustrie, Geschäftsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des strategischen Key Account Managements (KAM) innerhalb mittelständischer Unternehmen, die im Bereich Automobilersatzteile (Aftermarket) tätig sind.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Betrachtung?

Zentrale Themen sind der Strukturwandel im Aftermarket durch Globalisierung, die Definition von KAM, verschiedene Intensitätsstufen der Kundenbeziehung und die praktische Implementierung von KAM-Strategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen von KAM aufzuzeigen, um trotz eines preisgetriebenen Marktes und zunehmender Kundenabwanderung langfristig stabile und profitable Kundenbeziehungen aufzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur ergänzt um eine praxisorientierte Fallstudie ("TBC-Handel"), um die theoretischen Phasen des KAM in der Realität zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der fünf Stufen des KAM und die detaillierte Darstellung einer praktischen Transformation vom Teilegroßhändler zum strategischen Key Account Partner.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Kernbegriffe umfassen Key Account Management, Automotive Aftermarket, Kundenmanagement, Wettbewerbsstrategie und strategische Partnerschaften.

Was ist der spezifische Mehrwert des gewählten Praxisbeispiels?

Das Beispiel verdeutlicht, wie ein Mittelständler durch Segmentierung von B-Kunden und Einführung eines gezielten Betreuungsmodells ("One Face to the Customer") neue Wachstumspotenziale erschließt.

Welches Hindernis wird im Zusammenhang mit komplexen KAM-Strukturen explizit genannt?

Es wird auf den sogenannten "Flaschenhals-Effekt" (Bottleneck-Effekt) hingewiesen, bei dem die steigende Informations- und Themenvielfalt bei zu komplexen Strukturen zu internen Kommunikationsverlusten führen kann.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Key Account Management im mittelständischen Automotiven Aftermarket
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
3,0
Autor
Lucas Saretzki (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
15
No. de catálogo
V1324390
ISBN (PDF)
9783346824509
ISBN (Libro)
9783346824516
Idioma
Alemán
Etiqueta
account management automotiven aftermarket
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lucas Saretzki (Autor), 2019, Key Account Management im mittelständischen Automotiven Aftermarket, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1324390
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  15  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint