Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique

Vorlesen in der Familie und Grundschule. Ein Muss in der Kindheit?

Titre: Vorlesen in der Familie und Grundschule. Ein Muss in der Kindheit?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2021 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julia Möller (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Bildungseinrichtungen haben wenig Einfluss darauf, dass Eltern für intensive Vorlesemomente sorgen. Somit müssen einige Kinder für die ersten Vorleseerfahrungen den Schuleintritt in die Grundschule abwarten. Spätestens hier wird die Bedeutung des Vorlesens durch die Verankerung im Bildungsplan deutlich. Es ist die Aufgabe der Grundschule allen Kindern, ob bereits mit oder ohne Erfahrungen mit der Schrift- und Buchkultur, die Möglichkeit zu bieten, eine positiv besetzte Einstellung zur Schriftlichkeit zu erlangen. Doch können die Kinder, denen in ihrer frühen Kindheit nicht vorgelesen wurde, überhaupt im Nachhinein ein positives Konzept zum Lesen aufbauen? Welche weiteren Gründe sprechen dafür, dass das Vorlesen auch in der Grundschule ein "Muss" darstellt?

Um die zentrale Fragestellung "Vorlesen – ein Muss in der Kindheit?" beantworten zu können, muss zunächst auf den theoretischen Hintergrund des Vorlesens eingegangen werden. Anschließend wird herausgearbeitet, welche positiven Effekte das Vorlesen im Allgemeinen und in Bezug auf die Grundschule hat. Der gewählte Begriff "Kindheit" umfasst hier die Sozialinstanzen Familie und die Grundschule.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSDEFINITION VORLESEN

2.1 KOMPONENTEN EINER VORLESESITUATION

3. VORLESEN – EIN „MUSS“ IN DER KINDHEIT?

4. VORLESEN IN DER LESESOZIALISATIONSINSTANZ FAMILIE

4.1 DIE PRIMÄRE LESESOZIALISATION FAMILIE

5. VORLESEN IN DER SOZIALINSTANZ GRUNDSCHULE

5.1 VERANKERUNG DES VORLESENS IM BILDUNGSPLAN DEUTSCH

5.2 VORLESEN – EIN „MUSS“ IN DER GRUNDSCHULE?

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Fragestellung, ob Vorlesen in der Kindheit als unverzichtbares „Muss“ für die kindliche Entwicklung und den späteren Schriftspracherwerb betrachtet werden kann, und analysiert dabei sowohl familiäre als auch schulische Einflüsse.

  • Bedeutung des Vorlesens für die frühkindliche Entwicklung
  • Rolle der Familie als primäre Lesesozialisationsinstanz
  • Systematische Bedeutung des Vorlesens im Grundschulunterricht
  • Förderung von Lesemotivation und -kompetenz durch Vorlesesituationen
  • Verankerung von Vorleseaktivitäten in offiziellen Bildungsplänen

Auszug aus dem Buch

2. Begriffsdefinition Vorlesen

Um die vorliegende Thematik besser zu verstehen, muss zunächst „Vorlesen“ definiert werden.

Laut Duden wird Vorlesen als „etwas (Geschriebenes, Gedrucktes) [für jemanden] laut lesen“ definiert. Doch Vorlesen umfasst mehr als bloßes laut Lesen. Laut Ockel ist Vorlesen eine bewusste Handlung, die sich in einem kommunikativen Rahmen abspielt (Ockel, 2000, S.2). Hurrelmann definiert weiter: „Vorlesen [ist] in jedem Fall mehr als die bloße Rückübertragung graphischer Zeichen in gesprochene Sprache. Vorlesen ist vielmehr ein Prozess der Bedeutungskonstruktion aus Texten, der in soziale Situationen eingebettet ist und interaktiv realisiert wird“ (Hurrelmann, 2005, S. 3).

Kindern vorzulesen, sollte also nicht bedeuten, einfach einen Text monologisch zu referieren, sondern zugleich einen Raum zu schaffen, an welchem die Kinder aktiv teilnehmen können. Denn nur durch die aktive Teilhabe der Kinder an der Gestaltung der Ko-Konstruktion von Bedeutung, kann sich der lernförderliche Aspekt des Vorlesens voll entfalten (Hurrelmann 2005, 2 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik ein, beleuchtet die Bedeutung des Vorlesens für das spätere Lesenlernen und formuliert die zentrale Fragestellung, ob das Vorlesen ein „Muss“ in der Kindheit darstellt.

2. BEGRIFFSDEFINITION VORLESEN: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Vorlesens als bewussten, interaktiven Prozess der Bedeutungskonstruktion und erläutert die wesentlichen Komponenten einer kommunikativen Vorlesesituation.

3. VORLESEN – EIN „MUSS“ IN DER KINDHEIT?: Hier werden die positiven Auswirkungen des Vorlesens auf die Sprachentwicklung, Lesemotivation und das Textverstehen wissenschaftlich hergeleitet und begründet.

4. VORLESEN IN DER LESESOZIALISATIONSINSTANZ FAMILIE: Das Kapitel analysiert die Rolle der Familie als ersten Kontaktpunkt mit Literatur und untersucht, warum eine lesefreundliche häusliche Umgebung für die primäre Lesesozialisation entscheidend ist.

5. VORLESEN IN DER SOZIALINSTANZ GRUNDSCHULE: Dieses Kapitel betrachtet die institutionelle Bedeutung des Vorlesens in der Schule, seine Verankerung im Bildungsplan und seine ergänzende Funktion bei der Leseförderung im Kindesalter.

6. FAZIT: Das Fazit beantwortet die zentrale Fragestellung positiv und betont, dass Vorlesen eine essenzielle pädagogische Ressource darstellt, die sowohl in der Familie als auch in der Schule konsequent gefördert werden sollte.

Schlüsselwörter

Vorlesen, Kindheit, Lesesozialisation, Grundschule, Lesekompetenz, Lesemotivation, Familie, Bildungsplan, Schriftspracherwerb, Bedeutungskonstruktion, Sprachförderung, Leseförderung, Literaturerfahrung, Anschlusskommunikation, Bildungschancen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Vorlesens für die kindliche Entwicklung und analysiert, inwieweit das Vorlesen in Familie und Schule ein notwendiger Bestandteil der Erziehung sein sollte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Lesesozialisation in der Familie, die methodische Einbettung des Vorlesens in den Grundschulunterricht und die wissenschaftlich belegten Effekte auf die kindliche Lesekompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob das Vorlesen in der Kindheit als zwingendes „Muss“ zur Förderung von Lesemotivation und Schriftspracherwerb bezeichnet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender empirischer Vorlesestudien basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Begriffsdefinition über die Rolle des Elternhauses bis hin zu den spezifischen Möglichkeiten der Grundschule, Vorlesen strukturiert in den Unterricht zu integrieren.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Lesesozialisation, Lesemotivation, Grundschule, Vorlesesituation und die Bedeutung des Vorlesens für die Chancengleichheit.

Welche spezifische Rolle spielt der Bildungsplan in der Argumentation?

Die Autorin argumentiert, dass die explizite Verankerung des Vorlesens im Bildungsplan Deutsch der Grundschule einen verbindlichen Auftrag schafft, der das Vorlesen institutionsübergreifend zum Standard für alle Kinder erhebt.

Wie unterscheidet sich das Vorlesen in der Familie vom Vorlesen in der Schule?

Während in der Familie das Interaktionsklima von Intimität und Vertrautheit geprägt ist, ist das Vorlesen in der Schule institutionell konventionalisiert, findet vor einer größeren Gruppe statt und ist stärker in pädagogische Lernziele des Unterrichts eingebettet.

Fin de l'extrait de 18 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Vorlesen in der Familie und Grundschule. Ein Muss in der Kindheit?
Université
University of Education Heidelberg
Note
1,3
Auteur
Julia Möller (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
18
N° de catalogue
V1324906
ISBN (ebook)
9783346809827
ISBN (Livre)
9783346809834
Langue
allemand
mots-clé
Vorlesen Kindheit Lesesozialisation Bildungsplan Grundschule Stiftung Lesen Deutsch
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Möller (Auteur), 2021, Vorlesen in der Familie und Grundschule. Ein Muss in der Kindheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1324906
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint