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Benchmarking in der Luftfahrtindustrie

Titel: Benchmarking in der Luftfahrtindustrie

Seminararbeit , 2008 , 60 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: E. Luetjen (Autor:in), C. Umbach (Autor:in), C. Großmann (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Wettbewerb im Flugverkehr und steigender Kostendruck aufgrund der steigenden Treibstoffpreise und anderer Faktoren zwingen die Fluggesellschaften immer wieder verbesserte Strategien im Unternehmen zu implementieren, um auch zukünftig Marktanteile zu sichern oder auszubauen. Dabei ist die Einschätzung der eigenen Marktposition von essentieller Bedeutung, um von diesem Standpunkt aus Wege der Performance-Verbesserung zu beschreiten.
Hier liefert das Controlling mit dem Benchmarking-Instrument ein wichtiges Werkzeug, welches die Mittel bereitstellt um die eigenen Leistungen zu messen und sich selbst anhand von ausgewählten Faktoren im Markt und Konkurrenzumfeld zu positionieren. Diese Arbeit wird einen Überblick über das Benchmarking allgemein und in Verbindung mit der Aviation Industry liefern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Benchmarking- aktueller Stand der Wissenschaft und Besonderheiten der Aviation Industry

2.1 Entstehung und Entwicklung des Benchmarking

2.2 Definitionen und Ziele

2.3 Basiselemente und Arten

2.4 Funktionen

2.5 Ablauf des Benchmarking-Prozesses

2.6 Erfolgsvoraussetzungen und -faktoren

3. Vergleich der Airlines anhand der Phasen des Benchmarking-Prozesses

3.1 Projektplanung

3.1.1 Problemerkenntnis

3.1.2 Problemanalyse

3.1.3 Planung des Benchmarking-Prozesses

3.2 Bewertung

3.2.1 Auswahl der Vergleichsobjekte

3.2.2 Auswahl der Bewertungskriterien

3.2.3 Sicherung der Vergleichbarkeit der Objekte

3.2.4 Messung und Bewertung der eigenen Leistung

3.2.5 Messung und Bewertung vergleichbarer Leistungen und die Ermittlung von Bestlösungen

3.3 Zielbestimmung

3.3.1 Analyse und Vorschau der Leistungsentwicklung

3.3.2 Zielbestimmung und Planung der Leistungsverbesserung

3.4 Umsetzung

3.4.1 Implementierung der Zielvorgaben

3.4.2 Kontinuierliche Umsetzung

4. Kritische Beurteilung des Benchmarking

4.1 Kritische Betrachtung verschiedener Formen des Benchmarking

4.2 Mikropolitisches Agieren im Benchmarking-Prozess

4.3 Abgrenzung und Vorteile des Benchmarking gegenüber Kennzahlenvergleichen, Wettbewerbsanalysen und Business Intelligence

4.4 Besonderheiten der Aviation Industry

4.5 Spezifische Problemstellungen des Benchmarking-Prozesses in der Aviation Industry

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Seminararbeit ist es, das Instrument Benchmarking im Kontext der Aviation Industry zu analysieren, seine theoretischen Grundlagen darzustellen und die Anwendung des Prozesses exemplarisch an der Lufthansa Passage zu demonstrieren, um Potenziale zur Leistungssteigerung aufzuzeigen.

  • Theoretische Grundlagen und Entwicklung des Benchmarking
  • Strukturierter Ablauf des Benchmarking-Prozesses
  • Praktischer Vergleich internationaler Fluggesellschaften
  • Identifikation von Bestlösungen und Leistungskennzahlen
  • Kritische Reflexion der Methode in der Luftfahrtbranche

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehung und Entwicklung des Benchmarking

Die Geburtsstunde des Benchmarking lässt sich auf die späten Siebziger Jahre datieren. Das amerikanische Unternehmen Xerox, Hersteller für Druck- und Photokopiergeräte leitete zu dieser Zeit ein Unternehmensprogramm zur Umstrukturierung ein, um dem Wettbewerb vor allem aus Japan standhalten zu können. Ausgangspunkt war ein Marktanteils-Verlust von 22% in 6 Jahren und ein Gewinneinbruch von fast 50% innerhalb eines Jahres.

Daraus erwuchs 1979 der eigentliche Benchmark-Gedanke als ein eigenständiges Instrument zur Messung der Unternehmensleistung und als Wettbewerbsinstrument. David T. Kearns, damaliger Chairman von Xerox gilt dabei als Erfinder des Benchmarking. Anfangs noch auf das einfache Vergleichen angemessener Leistungsmerkmale (z.B. Produktivität oder Effektivität) im Unternehmen beschränkt, gewann der Begriff relativ rasch ein breiteres Spektrum.

Seit 1982 wurden die Prozesse auch in nicht produzierenden Bereichen des Unternehmens in das Benchmarking-Programm einbezogen. Im Jahr 1984 wurde dann ein unternehmensweites Benchmarking-Netz errichtet, um in den folgenden Jahren das Benchmarking Instrument vollends in den Unternehmensprozess zu integrieren. Dieser Vorreiterrolle von Xerox folgten nach 1990 etliche weitere Unternehmen. Das Benchmarking verbreitete sich in den USA recht schnell, während es in Europa nur nach und nach zu wachsender Bedeutung und vor allem Anwendung gelang.

Seit 1990 lässt sich jedoch ein starker Zuwachs an theoretischen Arbeiten und praktischen Anwendungen speziell in Deutschland vermerken. Heute liegt der Fokus im Benchmarking vor allem auf dem „best-practices“-Benchmarking, um aus den Vergleichen der Unternehmensprozesse sowohl intern als auch extern Klassenbestleistungen zu identifizieren, auf deren Grundlage dann zukünftige Ziele ermittelt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Notwendigkeit von Benchmarking im Flugverkehr angesichts von steigendem Kostendruck und Wettbewerb sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Benchmarking- aktueller Stand der Wissenschaft und Besonderheiten der Aviation Industry: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, den Prozessablauf und die spezifischen Rahmenbedingungen der Luftfahrtbranche.

3. Vergleich der Airlines anhand der Phasen des Benchmarking-Prozesses: Hier wird der theoretische Benchmarking-Prozess Schritt für Schritt praktisch auf die Lufthansa Passage angewendet und mit anderen Airlines verglichen.

4. Kritische Beurteilung des Benchmarking: Das Kapitel reflektiert die Methoden, beleuchtet mikropolitische Aspekte und ordnet Benchmarking im Vergleich zu anderen Managementinstrumenten ein.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Aviation Industry, Lufthansa, Controlling, Leistungssteigerung, Best Practices, Prozessmanagement, Wettbewerbsanalyse, Kennzahlenvergleich, Luftfahrt, Kundenzufriedenheit, Prozessanalyse, Strategische Planung, Qualitätsmanagement, Unternehmensleistung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Managementinstruments Benchmarking innerhalb der Luftfahrtbranche (Aviation Industry).

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Benchmarking, der Ablauf des Prozesses sowie dessen praktische Anwendung und kritische Bewertung am Beispiel der Lufthansa.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Fluggesellschaften durch Benchmarking ihre Wettbewerbsposition analysieren und durch die Identifikation von Bestlösungen ihre eigene Leistungsfähigkeit systematisch verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine prozessorientierte Benchmarking-Methodik angewandt, die durch eine quantitative sowie qualitative Analyse (u.a. mittels Kennzahlen und Befragungen) unterstützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung und einen praktischen Durchlauf der Benchmarking-Phasen an der Lufthansa Passage, inklusive des Vergleichs mit anderen internationalen Airlines.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Benchmarking, Aviation Industry, Prozessmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Kundenzufriedenheit und Kennzahlenvergleich.

Wie geht die Arbeit mit der Problematik von unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften um?

Die Arbeit reduziert die Wertgrößen der Unternehmen auf einige Faktoren und trifft begründete Annahmen, um eine internationale Vergleichbarkeit trotz nationaler Unterschiede zu ermöglichen.

Welchen Stellenwert nimmt die Kundenzufriedenheit ein?

Aufgrund der hohen Homogenität der Dienstleistung "Flug" wird die Kundenzufriedenheit als qualitatives Kriterium als zentraler Hebel zur Differenzierung und Kundenbindung identifiziert.

Warum wird Lufthansa als Fallbeispiel gewählt?

Lufthansa dient aufgrund ihrer Marktbedeutung und der detaillierten Verfügbarkeit von Daten als praxisnahes Beispiel für den Benchmarking-Prozess in einem großen Dienstleistungsunternehmen.

Wie werden mikropolitische Gefahren im Prozess bewertet?

Die Arbeit warnt vor dem Risiko, dass Mitarbeiter aus Angst um ihre Stellung den Prozess manipulieren, und betont daher die Notwendigkeit von beidseitigem Vertrauen als Erfolgsfaktor.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benchmarking in der Luftfahrtindustrie
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Note
2,3
Autoren
E. Luetjen (Autor:in), C. Umbach (Autor:in), C. Großmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
60
Katalognummer
V132510
ISBN (eBook)
9783640387816
ISBN (Buch)
9783640388196
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Benchmarking Luftfahrt Aviation Controlling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
E. Luetjen (Autor:in), C. Umbach (Autor:in), C. Großmann (Autor:in), 2008, Benchmarking in der Luftfahrtindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132510
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Leseprobe aus  60  Seiten
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