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Adaption des Lernstils "Learning by doing" in der beruflichen Weiterbildung

Title: Adaption des Lernstils "Learning by doing" in der beruflichen Weiterbildung

Term Paper , 2022 , 28 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Florian Dorfhuber (Author)

Pedagogy - Adult Education
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"Learning by doing" ist gerade in Gesundheitsberufen eine häufig angewandte Lernform. Dabei werden oft Berufsanfänger:innen ins kalte Wasser geworfen. In der Arbeit wird beleuchtet, wie Learning by doing effektiv für diesen Anwendungsbereich sein kann und welche Bedingungen dafür aus didaktischer Sicht erfüllt sein sollten. Damit soll die Frage beantwortet werden, inwiefern der bestehende unorganisierte Einsatz von Learning by doing didaktisch untermauert werden kann, um die Weiterbildung zu verbessern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Bedeutung von nicht institutionalisiertem Lernen

2 Learning by doing

2.1 Definition des Learning by doing

2.2 Praktische Anwendungen und Reviews

2.3 Vorbedingungen

2.4 Betreuung und Durchführung

2.5 Nachsorge

2.6 Alternative: Lernen durch Lehren

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Ansatz des "Learning by doing" in der beruflichen Erwachsenenbildung mit dem Ziel, grundlegende Prinzipien für dessen erfolgreiche Anwendung empirisch zu belegen und eine Übertragbarkeit in den betrieblichen Kontext zu ermöglichen.

  • Analyse theoretischer Definitionen von "Learning by doing".
  • Evaluation praktischer Anwendungsformate wie Hackathons, Workshops und Rollenspiele.
  • Untersuchung von Vorbedingungen und notwendigen Kompetenzprofilen für Lehrende.
  • Betrachtung von Debriefing-Methoden als Instrument der Nachsorge.
  • Ableitung allgemeiner Rahmenbedingungen für innerbetriebliche Weiterbildung.

Auszug aus dem Buch

2.3 Vorbedingungen

Begriffsdefinition Ein Problem mit dem unter anderem Frache et al. (2017) kämpften ist die Frage der eigentlichen Definition des Learning-by-Doing für den konkreten Anwendungsbezug. In dieser Arbeit wurde bereits versucht eine Beschreibung des Konzeptes vorzunehmen, obgleich diese sicherlich nicht die einzig valide und auch für die Umsetzung in einzelne Methodiken nicht unmittelbar hilfreich ist. Auch eine Einordnung von gewissen Methoden als per se „geeignet” ist teilweise schwierig. Am Beispiel der Experimente wurde das bei Frache et al. (2017) und Nantsou et al. (2020) bereits diskutiert. Hier stellte eine Schritt-für-Schritt Anleitung eine mögliche Einschränkung dar, die selbstständige Suchbewegungen einschränkt. Zudem wurde die Schwierigkeit beschrieben, tatsächliche Erfolge messen zu können. Es gibt zwar ausreichend Konzepte und Frameworks um Kompetenzprofile zu definieren und zu messen (bspw. KODE-GmbH, 2021). Diese müssen jedoch vorher definiert werden. Die meisten betrachteten Arbeiten führen diesen Schritt nicht aus, oder verwenden nur lose definierte Kompetenzen wie Unternehmertum. Diese Lücke in der aktuellen Forschung macht es schwierig tatsächliche Effektivität zu messen und damit Learning-by-Doing Rahmenkonzepte festzulegen, die ein hohes Maß an Reliabilität aufweisen.

Beobachtung: Auch Learning-by-Doing braucht vorab definierte Zielkompetenzprofile, die zur Reflexion des Erfolges ausgewertet werden sollten. Eine empirisch belegte besonders nützliche Definition von Learning-by-Doing oder zugehörigen Methoden existiert noch nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Bedeutung von nicht institutionalisiertem Lernen: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der betrieblichen Weiterbildung durch rapide Wissensverdopplung und stellt Learning-by-Doing als einen handlungsorientierten didaktischen Lernstil vor.

2 Learning by doing: Dieses Kapitel definiert das Konzept theoretisch und historisch und untersucht verschiedene praktische Anwendungen wie Hackathons, Workshops und Rollenspiele hinsichtlich ihres didaktischen Effekts.

2.1 Definition des Learning by doing: Hier wird das Konzept durch einen Rückgriff auf klassische Bildungsdefinitionen und den Konstruktivismus theoretisch eingeordnet und von reinem Handeln abgegrenzt.

2.2 Praktische Anwendungen und Reviews: Dieses Kapitel kontrastiert makrodidaktische Ansätze und praktische Formate wie Hackathons oder Workshops anhand von Studien und deren Evaluationsdaten.

2.3 Vorbedingungen: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit definierter Kompetenzprofile sowie das erforderliche Domain-Wissen der Teilnehmenden für einen erfolgreichen Einsatz der Methode.

2.4 Betreuung und Durchführung: Es werden die Rolle des Lehrpersonals als Lernbegleiter und die Gestaltung der emotional sicheren Lernumgebung erörtert.

2.5 Nachsorge: Dieser Abschnitt beschreibt die Bedeutung von Debriefings und Folgeveranstaltungen, um Erfahrungen aus Handlungsphasen reflektiert in den Lernprozess zu integrieren.

2.6 Alternative: Lernen durch Lehren: Es wird das Konzept "Lernen durch Lehren" als kooperative Methode vorgestellt, die zwar Vorteile in der einfachen Implementierung bietet, aber ein eingeschränktes Kompetenzprofil aufweist.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass "Learning by doing" ein breites, anschlussfähiges Konzept darstellt, jedoch für eine breite betriebliche Anwendung weitere empirische Studien und eine klarere theoretische Fundierung benötigt.

Schlüsselwörter

Learning by doing, Erwachsenenbildung, betriebliche Weiterbildung, Handlungsorientierung, Kompetenzentwicklung, experimentelles Lernen, Didaktik, Reflexion, Debriefing, Hackathon, Konstruktivismus, Lernumgebung, Anschlusslernen, Praxis-Theorie-Transfer, Kompetenzprofil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Adaption des "Learning by doing"-Lernstils innerhalb der betrieblichen Weiterbildung und untersucht dessen Wirksamkeit und Voraussetzungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Feldern gehören die theoretische Grundlegung des Lernens durch Handeln, die Analyse verschiedener praktischer Formate sowie die Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Lernerfolg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Prinzipien für das Konzept "Learning by doing" empirisch zu belegen und aufzuzeigen, wie diese im Kontext der Erwachsenenbildung effektiv übertragen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, in der aktuelle Studien und pädagogische Versuche zu verschiedenen Anwendungsformen des "Learning by doing" gegenübergestellt und ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die Untersuchung praktischer Anwendungen, die Identifikation von Vorbedingungen, Fragen der Betreuung sowie Ansätze zur Nachsorge und Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Prägende Begriffe sind unter anderem "Learning by doing", "Handlungsorientierung", "Betriebliche Weiterbildung", "Reflexion", "Kompetenzentwicklung" und "Lernumgebung".

Was zeichnet die Rolle des Lehrenden in diesem Konzept aus?

Vom klassischen Vermittler wandelt sich der Lehrende zum gleichwertigen Lernbegleiter, der eine supportive und sichere Lernumgebung schafft, in der die Lernenden eigene Erkenntnisse generieren können.

Warum ist die Nachsorge bei "Learning by doing" so wichtig?

Da "Learning by doing" ergebnisoffen ist, hilft die strukturierte Nachsorge (z.B. durch Debriefings), die gemachten Erfahrungen bewusst zu reflektieren und sicherzustellen, dass die angestrebten Lernziele erreicht werden.

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Details

Title
Adaption des Lernstils "Learning by doing" in der beruflichen Weiterbildung
College
University of Kaiserslautern
Grade
1.3
Author
Florian Dorfhuber (Author)
Publication Year
2022
Pages
28
Catalog Number
V1325177
ISBN (PDF)
9783346813060
ISBN (Book)
9783346813077
Language
German
Tags
Learning by doing Weiterbildung Handlung Lernen Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Dorfhuber (Author), 2022, Adaption des Lernstils "Learning by doing" in der beruflichen Weiterbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1325177
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