Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Education - Reading Instruction

Chancen und Grenzen der Leseanimation durch Antolin

Title: Chancen und Grenzen der Leseanimation durch Antolin

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: L. Degenhardt (Author)

Education - Reading Instruction
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich damit auseinander, inwieweit sich das Lesen mithilfe digitaler Medien fördern lässt. Dafür wird exemplarisch das Onlineprogramm "Antolin" untersucht, indem Chancen und Grenzen für den Einsatz in der Grundschule herausgearbeitet werden. Insbesondere wird analysiert, inwiefern dieses leseanimierend wirkt und welche motivationalen Aspekte hier zum Tragen kommen. Die Untersuchung basiert auf dem Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix. Beginnend mit der Herausarbeitung des Stellenwertes des Lesens in unserer Gesellschaft wird anschließend das Mehrebenenmodell von Rosebrock und Nix vorgestellt. Anknüpfend daran werden die Begriffe der Leseanimation und -motivation im Hinblick auf die Förderung von Lesekompetenz dargelegt, woraufhin der Zusammenhang zum lesebezogenen Selbstkonzept hergestellt wird. Darauf aufbauend wird das Onlineprogramm Antolin dargestellt und das Potenzial für den Einsatz in der Grundschule analysiert sowie reflektiert. Dafür werden Chancen und Grenzen herausgearbeitet, die sich vorrangig auf die Möglichkeiten zur Leseanimation und -motivation beziehen. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, in dem Schlussfolgerungen für den Einsatz in der Grundschule dargelegt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Stellenwert des Lesens

3. Das Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix

4. Leseanimation und Lesemotivation

4.1 Begriffsklärung

4.2 Der Zusammenhang zwischen Lesemotivation und lesebezogenem Selbstkonzept

5. Antolin

5.1 Was ist Antolin?

5.2 Leseanimation durch Antolin - Chancen und Grenzen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Onlineprogramm Antolin hinsichtlich seiner Eignung als Instrument zur Leseanimation in der Grundschule. Dabei wird analysiert, inwiefern das Programm tatsächlich zur Steigerung der Lesemotivation beitragen kann, welche motivationalen Mechanismen dabei wirksam werden und welche kritischen Aspekte, insbesondere im Hinblick auf das lesebezogene Selbstkonzept der Kinder, zu berücksichtigen sind.

  • Stellenwert und Bedeutung von Lesekompetenz in der Gesellschaft
  • Theoretische Fundierung durch das Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix
  • Definition und Einflussfaktoren von Lesemotivation
  • Funktionsweise und pädagogisches Potenzial des Onlineprogramms Antolin
  • Kritische Reflexion von Chancen und Risiken der digitalen Leseanimation

Auszug aus dem Buch

5.1 Was ist Antolin?

Antolin ist ein Onlineprogramm zur Leseförderung, das sich an SuS der ersten bis neunten Klasse richtet und auf dem Computer, Tablet oder Smartphone genutzt werden kann. Die SuS werden über ihre Schule angemeldet und erhalten ein eigenes Konto. Die Produktmanagerin von Antolin, Stefanie Denecke, beschreibt: „Das Programm führt die zwei unterschiedlichen Medien Buch und Internet zusammen, schult die Medienkompetenz, überprüft das Textverständnis und fördert die Lesemotivation.“ (Denecke 2010, 39)

Die Kinder können Quizfragen zu gelesenen Büchern beantworten und sammeln je richtige Antwort Lesepunkte. Man unterscheidet einfache Fragen zum Textinhalt von Fragen, die über den reinen Textinhalt hinausgehen, bei denen die SuS zum Nachdenken angeregt werden sollen (vgl. ebd.). Das Quiz besteht aus 10-15 Fragen, welche je 3 Möglichkeiten enthalten und im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden. Nach der Beantwortung folgt eine visuelle Rückmeldung über die Richtigkeit ihrer Antwort. Wird eine Frage richtig beantwortet, wird sie grün unterlegt und ein animierter Rabe freut sich. Wird eine Frage falsch beantwortet, folgt Punktabzug. Um dies zu vermeiden, besteht stets die Möglichkeit eine Frage zu überspringen. Nach Abschluss des Quiz erhält das Kind eine Rückmeldung über den erreichten Punktestand, aus welchem eine individuelle prozentuale Leseleistung ermittelt wird. Lehrkräfte haben einen Zugang zu den Aktivitäten ihrer SuS und die Möglichkeit der statistischen Auswertung der Leseleistung und deren Entwicklung. Außerdem finden sie dort unterstützende Materialen für den Unterricht (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Lesekompetenz als Schlüsselqualifikation ein und skizziert das Untersuchungsziel, Antolin hinsichtlich seiner leseanimierenden Wirkung im Grundschulkontext zu beleuchten.

2. Der Stellenwert des Lesens: Das Kapitel erläutert die gesellschaftliche Notwendigkeit von Lesekompetenz sowohl für die individuelle Bildung als auch für die gesellschaftliche Partizipation und betont die Schlüsselfunktion des Lesens im Grundschulunterricht.

3. Das Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix: Hier wird das Mehrebenenmodell vorgestellt, das die Prozessebene (kognitive Leistungen), die Subjektebene (Selbstkonzept) und die soziale Ebene (Anschlusskommunikation) als zentrale Dimensionen der Lesekompetenz definiert.

4. Leseanimation und Lesemotivation: Dieser Abschnitt differenziert zentrale Begriffe der Motivationsforschung im Kontext des Lesens und arbeitet den engen Zusammenhang zwischen Lesemotivation und dem lesebezogenen Selbstkonzept heraus.

5. Antolin: Das Kapitel beschreibt das Onlineprogramm Antolin, seine Funktionsweise als Quiz-Plattform sowie eine detaillierte Analyse der Chancen und Grenzen für den Einsatz im Grundschulalltag.

6. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont, dass Antolin ein ergänzendes, spielerisches Unterstützungsinstrument sein kann, jedoch nicht ausreicht, um eine umfassende und intrinsisch motivierte Lesesozialisation eigenständig zu leisten.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesemotivation, Leseanimation, Antolin, Grundschule, Leseförderung, Mehrebenenmodell, Rosebrock und Nix, lesebezogenes Selbstkonzept, Medienkompetenz, Lesesozialisation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Textverständnis, digitale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Onlineprogramm Antolin als ein Instrument zur Förderung von Kindern im Grundschulalter, um ihre Lesemotivation und damit einhergehend ihre Lesekompetenz zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen zur Lesekompetenz und Motivationsforschung mit der praktischen Anwendung von digitalen Medien im schulischen Kontext sowie einer kritischen Evaluation von Belohnungssystemen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Chancen und Grenzen des Einsatzes von Antolin in der Grundschule herauszuarbeiten, insbesondere unter dem Aspekt, ob das Programm tatsächlich eine nachhaltige Leseanimation bewirkt oder lediglich extrinsische Anreize schafft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung des Lesekompetenzmodells von Rosebrock und Nix sowie einer Analyse der Wirkungsweise und der pädagogischen Einordnung des Onlineprogramms Antolin anhand der einschlägigen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch das Lesekompetenzmodell, eine Klärung der Begriffe Leseanimation und Lesemotivation sowie eine detaillierte fachliche Analyse der spezifischen Stärken und manipulativen Risiken des Antolin-Systems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Lesekompetenz, Lesemotivation, Leseanimation, Antolin, Grundschule und das Mehrebenenmodell von Rosebrock und Nix geprägt.

Stellt Antolin eine Gefahr für die intrinsische Lesemotivation dar?

Die Arbeit weist darauf hin, dass durch das Punktesystem die Gefahr einer „wettbewerbsbezogenen extrinsischen Lesemotivation“ besteht, die vom eigentlichen Spaß am Lesen ablenken kann, wenn nur das Sammeln von Punkten in den Fokus rückt.

Was bedeutet das lesebezogene Selbstkonzept im Zusammenhang mit Antolin?

Ein negativ geprägtes Selbstkonzept kann dazu führen, dass Kinder durch den Wettbewerbscharakter von Antolin demotiviert werden, wenn sie aufgrund geringerer Lesekompetenz weniger Punkte als Gleichaltrige erzielen, was den Lernerfolg nachhaltig beeinträchtigen kann.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Chancen und Grenzen der Leseanimation durch Antolin
College
University of Duisburg-Essen  (Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik)
Course
Erwerb von Lesekompetenz und Lesedidaktik (Lehramt an Grundschulen)
Grade
1,3
Author
L. Degenhardt (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V1325378
ISBN (PDF)
9783346851437
ISBN (Book)
9783346851444
Language
German
Tags
Antolin Lesemotivation Leseanimation Digitale Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
L. Degenhardt (Author), 2019, Chancen und Grenzen der Leseanimation durch Antolin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1325378
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint