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Waldgeschichte und Forstgeographie des Schönbuch

Título: Waldgeschichte und Forstgeographie des Schönbuch

Presentación (Redacción) , 1991 , 11 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Dr., M.A. Roland Engelhart (Autor)

Ingeniería forestal / Silvicultura
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Der Schönbuch ist als großes Waldgebiet und Naturpark weit über den Großraum Stuttgart hinaus bekannt. Dabei steht heute zumeist die Erholungsfunktion im Vordergrund, wenn man vom Schönbuch spricht. Dies hat auch entsprechende Auswirkungen auf die Forstgeographie des Schönbuchs.

Nach einer naturräumlichen Abgrenzung und dem Versuch einer Namenserklärung wird die wechselvolle Waldgeschichte des Schönbuchs erläutert. Anschließend wird auf die heutige Forstwirtschaft und auf die Interdependenzen zur Jagdwirtschaft und zum Fremdenverkehr eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Naturräumliche Abgrenzung und Einführung

2. Die Herkunft des Namens Schönbuch

3. Zur Waldgeschichte des Schönbuch

4. Forstgeographie in neuerer Zeit: Forstwirtschaft im Spannungsfeld von Fremdenverkehr und Jagdwirtschaft

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die historische Entwicklung und die forstgeographischen Gegebenheiten des Schönbuchs, wobei insbesondere der Wandel von der historischen Nutzung hin zur modernen Naturpark-Verwaltung unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Interessen beleuchtet wird.

  • Naturräumliche Charakterisierung des Schönbuchs
  • Etymologische Herleitung des Namens
  • Historische Waldnutzung und deren gesellschaftliche Auswirkungen
  • Transformation des Schönbuchs zum Naturpark
  • Interessenkonflikte zwischen Forstwirtschaft, Tourismus und Jagd

Auszug aus dem Buch

4. Forstgeographie in neuerer Zeit: Forstwirtschaft im Spannungsfeld von Fremdenverkehr und Jagdwirtschaft

Die Waldfläche des Schönbuchs belief sich nach Auskunft des Forstamts Tübingen anfangs der 80er Jahre auf rund 13.400 Hektar. Der jährliche Einschlag - trotz gewisser Schwankungen von Jahr zu Jahr - betrug etwa 60.000 Raummeter, wobei der Nadelholzeinschlag den überwiegenden Teil ausmachte. Dies erklärt sich aus der Geschichte des Schönbuchs und aus den Umtriebszeiten des Holzes.

Forstwirtschaft im Schönbuch zu betreiben heißt nicht nur Holz unter möglichst günstigen Bedingungen zu produzieren, sondern bedeutet gleichzeitig Rücksicht auf den Fremdenverkehr zu nehmen und zudem Naturschutz zu betreiben. Dies bringt durchaus Schwierigkeiten und Auswirkungen mit sich. Man geht zunächst einmal von der Standortkartierung aus, in der im Wesentlichen Geländelage, Bodenart, Nährstoffgehalt und Wasserführung aufgezeichnet sind. Daraus kann man schlussfolgern, wo man welche Baumart am besten anpflanzen könnte.

Da der Schönbuch seit 1974 ein Naturpark ist, kann man nicht allein nach diesen Kriterien verfahren, sondern muss auch auf die Belange des Fremdenverkehrs Rücksicht nehmen. Zu bemerken ist dabei jedoch, dass die Naturparkvereinbarung keinen verbindlichen Rechtscharakter hat, im Gegensatz zu speziell ausgewiesenen Landschaftsschutzgebieten, die flächenmäßig jedoch nicht so stark ins Gewicht fallen. Das Forstamt Tübingen ist nach eigenen Angaben bemüht, den verschiedenen Wünschen so gut als möglich entgegen zu kommen. So sind Erholung suchende Wanderer nicht gerade darauf erpicht, durch dichte Fichtenschonungen zu gehen. Dabei kommt den Forstleuten zu Gute, dass der natürliche Wald ohnehin weitgehend aus Laubholz bestünde, woran man sich zu orientieren sucht. Andererseits muss man auch den wirtschaftlichen Gesichtspunkt hoch ansetzen, was bedeutet, dass man auf Nadelholz nicht verzichten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Naturräumliche Abgrenzung und Einführung: Beschreibt die geographischen Grenzen, die erdgeschichtliche Entstehung und die naturräumliche Gliederung des Schönbuchs.

2. Die Herkunft des Namens Schönbuch: Untersucht die etymologischen Ursprünge des Namens und widerlegt gängige Mythen durch historische Quellenanalysen.

3. Zur Waldgeschichte des Schönbuch: Analysiert den historischen Nutzungswandel, die Ablösung von Waldrechten und die Entwicklung hin zu einer geordneten Forstverwaltung.

4. Forstgeographie in neuerer Zeit: Forstwirtschaft im Spannungsfeld von Fremdenverkehr und Jagdwirtschaft: Erläutert die moderne forstwirtschaftliche Praxis im Kontext der Anforderungen als Naturpark, Tourismusziel und Lebensraum für Wild.

5. Literaturangaben: Listet die verwendeten Quellen und Referenzen zur historischen und geographischen Erforschung des Gebiets auf.

Schlüsselwörter

Schönbuch, Waldgeschichte, Forstgeographie, Naturpark, Trias, Forstwirtschaft, Baumbestände, Holzhandel, Rotwildgehege, Bebenhausen, Landeskunde, Umweltschutz, Waldbewirtschaftung, Nachhaltigkeit, Siedlungsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und den forstgeographischen Bedingungen des Schönbuchs von seiner Entstehung bis zur modernen forstwirtschaftlichen Nutzung als Naturpark.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die geographische Abgrenzung, die Namensherkunft, die historische Entwicklung der Waldnutzungsrechte sowie das Spannungsfeld zwischen Forstwirtschaft, Tourismus und Jagd.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Wandel der Schönbuch-Nutzung darzustellen und aufzuzeigen, wie forstliche Interessen mit den Erfordernissen eines Naturparks in Einklang gebracht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus landeskundlicher Analyse, historischer Quellenforschung und der Auswertung von forstwirtschaftlichen Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der natürlichen Voraussetzungen, die etymologische Herleitung des Namens, die historische Entwicklung der Waldrechte und die moderne Forstbewirtschaftung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der Schönbuch als Naturpark, historische Waldnutzung, forstliche Standortkartierung und das Rotwildgehege bei Bebenhausen.

Welche Rolle spielten die "Schönbuchberechtigten" in der Geschichte?

Sie waren eine Gruppe von Nutzungsberechtigten, die gegen bestimmte Gegenleistungen, wie Ritterdienste, umfangreiche Holzrechte genossen, was jedoch langfristig zum Raubbau am Wald führte.

Warum wurde das Rotwildgehege in Bebenhausen errichtet?

Das Gehege dient dazu, die massiven Schälschäden durch Rotwild auf eine begrenzte Fläche zu konzentrieren und so den restlichen Waldbestand vor Wildschäden zu bewahren.

Welche Bedeutung hat der Status als Naturpark für die heutige Forstwirtschaft?

Der Status erfordert eine Rücksichtnahme auf Erholungsbedürfnisse der Bevölkerung, was die forstwirtschaftliche Planung beeinflusst, etwa durch den Verzicht auf dichte Monokulturen an stark frequentierten Wegen.

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Detalles

Título
Waldgeschichte und Forstgeographie des Schönbuch
Universidad
University of Tubingen
Calificación
1,5
Autor
Dr., M.A. Roland Engelhart (Autor)
Año de publicación
1991
Páginas
11
No. de catálogo
V132593
ISBN (Ebook)
9783640419210
ISBN (Libro)
9783640419159
Idioma
Alemán
Etiqueta
Waldgeschichte Forstgeographie Schönbuch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr., M.A. Roland Engelhart (Autor), 1991, Waldgeschichte und Forstgeographie des Schönbuch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132593
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