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Kriegspläne der USA im Ost-West-Konflikt

Vom "First Strike" zur "Flexible Response"

Título: Kriegspläne der USA im Ost-West-Konflikt

Trabajo , 2008 , 20 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Arne Loewenich (Autor)

Historia de Alemania - Posguerra, Guerra Fría
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Die interkontinentalen politischen Beziehungen im Ost-West-Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion sind ein Thema, welches aktuell in der Forschung behandelt wird. Viele Dokumente sind erst vor ein paar Jahren zugänglich gemacht worden und daher gibt es immer wieder neue Indizien, Hinweise und Erkenntnisse, die neu in den historischen Kontext eingeordnet werden müssen. Das National Security Archive von der George Washington University ist hierbei führend im veröffentlichen solcher Dokumente. Für den Raum des Ostblocks kann man auf das Parallel History Project der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zurückgreifen. Jedoch ist die Quellenlage hier schlechter, da die russischen Archive nur sehr spärlich zugänglich gemacht werden.
Die Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Sowjetunion besaßen im Laufe des Ost-West-Konfliktes zerstörerische Waffen mit ungeahntem Ausmaß: die Atombombe. Oft gab es Situationen, in denen ein Atomschlag von einem der beiden Kontrahenten befürchtet wurde. Die Frage, die dieser Arbeit zugrundeliegt, setzt sich daher mit den amerikanischen Kriegsplänen in der Zeit von 1955-1961 auseinander. Gab es Pläne, in denen ein amerikanischer Angriff geplant war oder gab es nur Verteidigungspläne? Gab es im Laufe der Jahre und nach dem Wechsel der amerikanischen Präsidenten von Dwight D. Eisenhower zu John F. Kennedy im Jahre 1961 Veränderungen in der amerikanischen Haltung?
Um dies herauszufinden, werde ich zu Beginn einen Abriss der amerikanischen Rüstung nach dem Zweiten Weltkrieg aufzeigen und den Beginn des amerikanischen Atomprogramms hervorheben. Im Weiteren werden einzelne Kriegspläne unter Eisenhower aufgeführt, explizit herauszustellen ist hier der Plan der Massive Retaliation. Natürlich basieren Pläne auch immer auf Aktionen des Gegners, so dass ein Blick auf die sowjettischen Pläne nicht ausbleiben kann, welcher dann im Anschluss folgt.
Im darauffolgenden Kapitel wird die Atompolitik Kennedys mit dem neuen Plan der Flexible Response erläutert und ein Ausblick gegeben, inwieweit sich der Ost-West-Konflikt in den folgenden Jahren veränderte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Amerikanische Rüstung

2.1. Überblick

2.2. Die Atombombenforschung und –aufrüstung der USA

2.3 Nachfolgende Rüstungsbemühungen der USA

3. Amerikanische Kriegspläne

3.1 Erste amerikanische Atomkriegspläne

3.2 Kriegs-und Verteidigungspläne unter US-Präsident Dwight D. Eisenhower

3.2.1 Eisenhowers erste Stellungnahmen

3.2.2 Die Militärstrategie der „Massive Retaliation“

3.2.3 Das Verhalten der UdSSR zu Zeiten Eisenhowers und der Sputnik-Schock

3.2.4 Das Ende der Ära Eisenhower und die Zweite Berlin-Krise

3.3 Die Ära des US-Präsidenten John F. Kennedy

3.3.1 Das Ende der Berlin-Krise und der Standpunkt Kennedys

3.3.2 Mit Kennedy manifestiert sich eine neue Strategie: die „Flexible Response“

3.4 Der Beginn der Entspannungspolitik und diplomatische Verhandlungen

4. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der amerikanischen Kriegspläne im Ost-West-Konflikt zwischen 1955 und 1961, um herauszufinden, ob primär offensive Angriffspläne oder Verteidigungsstrategien verfolgt wurden und inwiefern der Regierungswechsel von Eisenhower zu Kennedy die US-Strategie veränderte.

  • Entwicklung des US-Atomprogramms und der amerikanischen Rüstung nach 1945.
  • Analyse der US-Militärdoktrinen "Massive Retaliation" und "Flexible Response".
  • Reaktion der UdSSR und sicherheitspolitische Krisen wie die Berlin-Krise.
  • Untersuchung der psychologischen Komponente des nuklearen Wettrüstens.
  • Der Übergang von konfrontativer Abschreckung hin zur Entspannungspolitik.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Die Militärstrategie der „Massive Retaliation“

Im Jahr 1954 entwickelte die USA unter Präsident Eisenhower eine erste nukleare Militärstrategie: die Massive Retaliation (dt.: Massive Vergeltung). Wie schon im Namen zu erkennen ist, ging es hier ebenfalls um eine Strategie, die auf einen Angriff antworten und somit die Vergeltung der USA sichern sollte. Inhalt dieser Strategie war die Überlegenheit der amerikanischen Streitkräfte und ihrer nuklearen Sprengköpfe auszunutzen und dies bei jedwedem Angriff eines Gegners oder seiner Verbündeten.

Einen weiteren wichtigen Punkt bedachte diese Doktrin ebenfalls: Durch das Einsetzen von Flugzeugen mit Atomsprengköpfen war es möglich, einen ökonomischeren Krieg zu führen, als vor Beginn des Atomzeitalters. Man sparte durch die gezielten Luftangriffe etliche Bodentruppen und vermied Opfer auf der eigenen Seite.

Dieser Punkt war gleichzeitig auch als Vorwurf an die Politik Trumans gerichtet, dem man vorwarf, durch seine konventionelle Kriegsführung den Staat in den Bankrott getrieben zu haben. Durch die Strategie der Massiven Vergeltung wurden die Kosten im überschaubaren Rahmen gehalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der amerikanischen Kriegspläne zwischen den Supermächten USA und UdSSR im Kontext des sich wandelnden Ost-West-Konflikts ein.

2. Amerikanische Rüstung: Es wird die Aufrüstung der USA nach dem Zweiten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung des Atomprogramms und der technologischen Meilensteine dargestellt.

3. Amerikanische Kriegspläne: Das zentrale Kapitel analysiert die strategischen Doktrinen von Eisenhower ("Massive Retaliation") und Kennedy ("Flexible Response") im Lichte geopolitischer Krisen und des sowjetischen Gegenverhaltens.

4. Schlussbemerkungen: Das Fazit resümiert, dass die atomare Abschreckung eine Katastrophe verhinderte und die Strategien vom riskanten Drohpotenzial hin zur diplomatischen Entspannung führten.

Schlüsselwörter

Ost-West-Konflikt, USA, UdSSR, Atomwaffe, Massive Retaliation, Flexible Response, Eisenhower, Kennedy, Berlin-Krise, Abschreckung, Rüstung, Kalter Krieg, Nuklearstrategie, Entspannungspolitik, Sputnik-Schock.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Veränderung amerikanischer Kriegspläne im Zeitraum von 1955 bis 1961 innerhalb des Ost-West-Konflikts.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die amerikanische Rüstungspolitik, die strategischen Doktrinen der US-Präsidenten Eisenhower und Kennedy sowie der Einfluss internationaler Krisen auf die nukleare Planung.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob die USA primär offensive Angriffspläne verfolgten oder sich auf Verteidigungsstrategien beschränkten und wie sich diese Haltung durch den Wechsel von Eisenhower zu Kennedy wandelte.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse unter Einbeziehung relevanter Primärdokumente, Studien und Fachliteratur zur Strategiegeschichte des Kalten Krieges.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rüstungsentwicklung, die Analyse der Doktrinen „Massive Retaliation“ und „Flexible Response“ sowie die Untersuchung der sowjetischen Reaktionen und diplomatischer Krisen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kalter Krieg, atomare Abschreckung, militärische Strategie, Wettrüsten und die Entwicklung von der Konfrontation zur Entspannung.

Wie unterschied sich die Strategie unter Eisenhower von der unter Kennedy?

Während Eisenhower mit der „Massive Retaliation“ auf nukleare Vergeltung bei jeglichem Angriff setzte, führte Kennedy mit der „Flexible Response“ ein abgestufteres, flexibleres Verteidigungskonzept ein.

Was war der "Sputnik-Schock" und wie beeinflusste er die US-Strategie?

Der Start des sowjetischen Satelliten Sputnik bedeutete den Verlust des technischen Vorsprungs der USA, was eine Erniedrigung darstellte und den Druck zur strategischen Neuausrichtung erhöhte.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Kriegspläne der USA im Ost-West-Konflikt
Subtítulo
Vom "First Strike" zur "Flexible Response"
Universidad
University of Cologne  (Historisches Seminar I)
Curso
Krisen im Ost-West-Konflikt
Calificación
3,0
Autor
Arne Loewenich (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
20
No. de catálogo
V132596
ISBN (Ebook)
9783640388004
ISBN (Libro)
9783640388356
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kalter Krieg Ost-West-Konflikt Atomwaffe Atomarer Krieg UdSSR First Strike Flexible Response Kriegspläne Kriegsplan USA Amerikanische Rüstung Entspannungspolitik Berlin-Krise Massive Retaliation Sowjetunion Atompolitik Aufrüstung Loewenich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Arne Loewenich (Autor), 2008, Kriegspläne der USA im Ost-West-Konflikt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132596
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Extracto de  20  Páginas
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