Ziel der vorliegenden Stunde ist es, dass die Kinder vielfältige Bewegungserfahrungen im Rollen sammeln. Die Schüler führen vielfältige Rollbewegungen an unterschiedlichen Geräten durch und erproben so die Grundtätigkeit Rollen. Sie planen und konstruieren eigenständige Rollsituationen an verschiedenen Gerätearrangements.
Inhaltsverzeichnis
1 THEMA DER UNTERRICHTSEINHEIT/ UNTERRICHTSSTUNDE
2 DIDAKTISCHE ENTSCHEIDUNGEN UND BEGRÜNDUNGEN
2.1 Zielsetzungen für die Unterrichtsstunde
2.2 Begründungen für die Auswahl des Inhaltes
2.3 Sachanalyse
2.4 Voraussetzungen für den Unterricht
2.4.1 Lernvoraussetzungen der Schüler
2.4.2 Äußere Voraussetzungen
3 METHODISCHE ENTSCHEIDUNGEN UND BEGRÜNDUNGEN
3.1 Artikulation/ Sozial-, Ordnungs- und Organisationsformen
3.2 Medien, Geräte und Materialien
3.3 Unterrichtsgrundsätze
4 VERKNÜPFUNG DER WISSENS- UND KOMPETENZENTWICKLUNG MIT GEPLANTEN HANDLUNGSSITUATIONEN
5 GEPLANTER UNTERRICHTSVERLAUF
6 ANHANG
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern durch eine motivierende Rahmengeschichte vielfältige und explorative Bewegungserfahrungen im Bereich des Rollens zu ermöglichen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei, wie durch eine gestaltete Gerätelandschaft die turnerische Grundtätigkeit "Rollen" handlungsorientiert und kindgerecht geschult werden kann.
- Schulung turnerischer Grundtätigkeiten durch Rollbewegungen
- Entwicklung von koordinativen Fähigkeiten und Körperbeherrschung
- Förderung der Selbstständigkeit und Kreativität beim Konstruieren von Bewegungsabläufen
- Soziale Integration und Kooperation in der Klassengemeinschaft
Auszug aus dem Buch
2.3 Sachanalyse
Im Gerätturnen können nach Weller, K.-L. (1981, 10) fast alle Bewegungen im turnerischen Bereich einer der folgenden Bewegungsgruppen zugeordnet werden: - Bewegungsgruppe Kippen - Bewegungsgruppe Felgen - Bewegungsgruppe Rollen - Bewegungsgruppe Schwungstemmen - Bewegungsgruppe Stützsprünge - Bewegungsgruppe Umschwünge - Bewegungsgruppe Überschläge - Bewegungsgruppe Kreisschwünge Weller begründet diese Enteilung damit, dass aufgrund der großen Anzahl von Bewegungen eine Zusammenfassung der Bewegungen sinnvoll ist, bei denen die bewegungstechnischen Charakteristika ähnliche oder sogar gleiche Kriterien aufweisen.
„Die Rolle ist eine mit Translation verbundene Rotation, bei der sich die momentane Drehachse an der jeweiligen Unterstützungsfläche befindet.“ (Weller, 1981, S. 108)
Nach Häusler, W. (1993, 155) sind Rollbewegungen fundamentale Fertigkeiten. Rollen sind Drehungen um die Körperbreitenachse bzw. um die Körperlängsachse um 360 Grad.
Bei den Rollen vorwärts verweist er auf zwei Aspekte, die vor allem für die richtige Ausführung von Bedeutung sind: - Der Kopf muss an die Brust genommen werden, denn durch die Kopfhaltung wird die Krümmung der Wirbelsäule bestimmt. - Die Beine sollen lange gestreckt bleiben, also erst spät angehockt werden, um eine zu früh eingeleitete Drehbewegung zu verhindern.
Zusammenfassung der Kapitel
1 THEMA DER UNTERRICHTSEINHEIT/ UNTERRICHTSSTUNDE: Dieses Kapitel definiert das Thema "Die Rollstadt" und ordnet die geplante Unterrichtsstunde in den Kontext der gesamten Unterrichtseinheit ein.
2 DIDAKTISCHE ENTSCHEIDUNGEN UND BEGRÜNDUNGEN: Hier werden die Lernziele, die inhaltliche Auswahl sowie die Voraussetzungen der Schüler und der Umgebung detailliert dargelegt.
3 METHODISCHE ENTSCHEIDUNGEN UND BEGRÜNDUNGEN: Das Kapitel erläutert die gewählten Unterrichtsphasen, die sozialen Organisationsformen sowie die eingesetzten Geräte und didaktischen Grundsätze.
4 VERKNÜPFUNG DER WISSENS- UND KOMPETENZENTWICKLUNG MIT GEPLANTEN HANDLUNGSSITUATIONEN: Diese Übersicht stellt die angestrebte Sach- und Sozialkompetenz den konkreten Handlungssituationen der Schüler gegenüber.
5 GEPLANTER UNTERRICHTSVERLAUF: Eine tabellarische Darstellung des zeitlichen Ablaufs der Stunde mit den jeweiligen methodischen Kommentaren, Organisationsformen und benötigten Medien.
6 ANHANG: Dieser Teil enthält ergänzende Materialien wie Fotos, Textbausteine für die Gruppenarbeit und die Rahmengeschichte.
Schlüsselwörter
Gerätturnen, Rollen, Grundtätigkeiten, Grundschule, Sportunterricht, Bewegungserfahrungen, Gerätelandschaft, Körperkoordination, Handlungsorientierung, Kindgemäßheit, Rollstadt, Bewegungsschulung, turnerische Grundausbildung, Unterrichtsentwurf
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Sportstunde in der Grundschule zum Thema "Rollen" dar.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Mittelpunkt stehen das Gerätturnen, die Entwicklung von turnerischen Grundtätigkeiten und die Gestaltung motivierender Lernumgebungen in der Grundschule.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Ziel ist es, dass die Kinder vielfältige Bewegungserfahrungen beim Rollen sammeln, indem sie eigenständige Rollsituationen an verschiedenen Gerätearrangements planen und erproben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen schulpraktischen Unterrichtsentwurf, der auf didaktischen Prinzipien der Handlungs- und Erfahrungsorientierung sowie sportwissenschaftlicher Literatur zum Gerätturnen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in didaktische und methodische Begründungen, eine Sachanalyse zum Turnen, eine Analyse der Lerngruppe sowie eine detaillierte Verlaufsplanung für die 50-minütige Stunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Gerätturnen, Rollen, Bewegungskoordination, Handlungs- und Erfahrungsorientierung sowie sportpädagogische Unterrichtsvorbereitung.
Wie werden die Schüler für das Thema motiviert?
Der Lehrer nutzt die motivierende Rahmengeschichte der "Rollstadt", in der sich die Menschen und Tiere durch Rollbewegungen fortbewegen.
Welche besonderen Zusatzaufgaben gibt es beim Rollen?
Die Schüler führen zur Vertiefung Zusatzaufgaben aus, wie etwa das Transportieren eines Briefes unter dem Kinn, das Rollen mit einem Ball neben sich oder zu zweit.
- Citation du texte
- Sebastian Stark (Auteur), 2008, Unterrichtsstunde: „Die Rollstadt“ – Schulung der turnerischen Grundtätigkeit Rollen in einer Gerätelandschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132641