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Reurbanisierung und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandels. Hamburg und sein städtischer Raum

Title: Reurbanisierung und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandels. Hamburg und sein städtischer Raum

Term Paper , 2022 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thies Meyer (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology
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Unter dem Thema „Reurbanisierung und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandels – das Beispiel Hamburg und sein städtischer Raum“ wird zuerst mit Statistiken ermittelt, was die Kennzeichen von Re- und Suburbanisierung sind. Einerseits wird unter dem Aspekt der Reurbanisierung Hamburg als explizites Beispiel in den Blick genommen. Darauf aufbauend ist der zweite Blickwinkel, die Suburbanisierung, notwendig, indem der angrenzende Landkreis Stade musterweise herangezogen wird.

Bei beiden Phänomenen werden sowohl Pull-Faktoren, warum es die Menschen vom Land wegzieht (aus der Stadt wegzieht), als auch Push-Faktoren, warum die Menschen das Leben auf dem Land (und umgekehrt) vorziehen, genannt. Beiläufig werden aber auch demografische Entwicklungen induktiv in den Blick genommen, das heißt nicht nur Hamburg einzeln, sondern auch die gesamte Situation deutscher Großstädte betrachtet. So wird ein allgemeiner Überblick der Großstadt Entwicklung in Deutschland mit Hamburg als ein Spiegelbild dessen generiert.

Im zweiten Teil gilt es, nachstehende Frage zu beantworten: Inwiefern wirken sich Re- und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandlungsprozesses auf die kommunale Struktur aus? Trotz der parallelen Trends, die positiv zur Wiedererstarkung der Kernstadt beziehungsweise des städtischen Raums beitragen, bringt der demografische Wandel Probleme mit sich, die beide Phänomene vor zukünftig bahnbrechende Herausforderungen stellen dürften. Die demografischen Entwicklungen determinieren auf mittel- und langfristige Sicht beide Formen, indem Einwohnerzuwachs sich gleichzeitig auch mit Bevölkerungsalterung und weiteren gesellschaftlichen Umwälzungsprozessen überschneidet.

Hamburg zählte 2021 als zweitgrößte deutsche Stadt 1,85 Millionen Einwohner. Seit 2011 kann die norddeutsche Metropole jährlich einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Das Wiedererstarken und die Bedeutungszunahme von Kernstädten wie Hamburg lässt sich dem Trend der „Reurbanisierung“ als räumlicher Entwicklungsprozess zwischen Stadt und Land beschreiben. Doch diese Form der Landflucht durch Zuzüge in die urbanen Zentren lässt sich nicht ohne eine gleichzeitige Stadtflucht denken, welche die entgegengesetzte Entwicklung, die „Suburbanisierung“, meint. Besonders der städtische Raum profitiert durch Familienzuzüge in seiner demografischen und sozioökonomischen Weiterentwicklung von diesem Prozess.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reurbanisierung und Suburbanisierung als Prozesse des sozioökonomischen Wandels

2.1 Kennzeichen der Reurbanisierung

2.2 Kennzeichen der Suburbanisierung

3. Die Reurbanisierung Hamburgs und Suburbanisierung des städtischen Raums: Veränderung der kommunalen Struktur durch demografischen Wandel

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenläufigen Prozesse der Reurbanisierung am Beispiel der Stadt Hamburg und der Suburbanisierung am Beispiel des Landkreises Stade. Dabei wird analysiert, wie diese räumlichen Entwicklungen im Kontext des demografischen Wandels die kommunale Struktur beeinflussen und welche finanziellen sowie infrastrukturellen Herausforderungen für die beteiligten Kommunen entstehen.

  • Analyse von Pull- und Push-Faktoren der Re- und Suburbanisierung
  • Vergleichende Betrachtung von Hamburg und dem Landkreis Stade
  • Einfluss des demografischen Wandels auf die lokale Bevölkerungsstruktur
  • Bewertung der ökonomischen Auswirkungen auf kommunale Handlungsspielräume
  • Diskussion über nachhaltige Stadtentwicklung und Infrastrukturbedarfe

Auszug aus dem Buch

Die Reurbanisierung Hamburgs und Suburbanisierung des städtischen Raums: Veränderung der kommunalen Struktur durch demografischen Wandel

Der demografische Wandel in Deutschland ist genauso wie die resultierenden soziökonomischen Herausforderungen real. Diese verändern die kommunale Struktur, indem künftig andere Familienverhältnisse als früher die Kommunen durchziehen oder die finanziellen Schwierigkeiten sowohl Mensch als auch Kommune in ihrer Handlungsfähigkeiten beschränken. Daher steht die Klärung der Frage im Raum, wie Reurbanisierung und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandels die kommunale Struktur entwickeln.

Ein erster Punkt, der sich allgemein festhalten lässt und für einen Großteil der ländlich geprägten städtischen Räume wie Stade gilt, ist der u.a. in einer Raumordnungsprognose des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) 2006 festgestellte Rückgang der mittel- und langfristigen Bevölkerungszahl in Deutschland (Köppen 2008: 271). Wie Bernhard Köppen verweist, sind Bevölkerungsprognosen und der demografische Wandel mit Vorsicht zu behandeln, da dieses Feld lange nicht ausreichend durchforscht ist, es auf geografische Gegebenheiten ankommt, da die Entwicklung in verschiedenen Regionen unterschiedliche Ausprägungen annehmen kann und auch die Prognosen schwanken können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Re- und Suburbanisierung im Hamburger Raum ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf die kommunale Struktur.

2. Reurbanisierung und Suburbanisierung als Prozesse des sozioökonomischen Wandels: Der theoretische Rahmen beleuchtet die Kennzeichen beider Prozesse anhand von statistischen Daten und sozioökonomischen Faktoren wie Lebensqualität, Arbeitsmarkt und Wohnraumkosten.

3. Die Reurbanisierung Hamburgs und Suburbanisierung des städtischen Raums: Veränderung der kommunalen Struktur durch demografischen Wandel: Das Kapitel untersucht konkret, wie demografische Trends die kommunale Selbstverwaltung, die finanzielle Lage und die Infrastruktur in Stadt und Umland beeinflussen.

4. Fazit und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Schlussfolgerung gezogen, dass die Kommunen vor der Herausforderung stehen, ihre Attraktivität trotz eingeschränkter finanzieller Spielräume zu erhalten.

Schlüsselwörter

Reurbanisierung, Suburbanisierung, Hamburg, Landkreis Stade, demografischer Wandel, kommunale Struktur, Bevölkerungsentwicklung, Binnenwanderung, Stadt-Land-Beziehung, sozioökonomischer Wandel, Infrastruktur, Daseinsvorsorge, Wohnungsmarkt, Kaufkraft, Familienwanderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Wechselspiel zwischen dem Bevölkerungswachstum urbaner Zentren (Reurbanisierung) und dem gleichzeitigen Wachstum des Umlandes (Suburbanisierung) am Beispiel der Metropolregion Hamburg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die demografische Entwicklung, die Veränderung der kommunalen Finanzkraft sowie die Auswirkungen auf soziale und technische Infrastrukturen in Stadt und Umland.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie sich diese gegensätzlichen Migrationsprozesse vor dem Hintergrund des demografischen Wandels konkret auf die Handlungsfähigkeit und Struktur der beteiligten Kommunen auswirken.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Sekundärdaten, insbesondere Statistiken des BBSR, der Bertelsmann Stiftung und regionaler Prognoseinstitute.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe definiert und statistisch untermauert, bevor eine detaillierte Analyse der kommunalen Herausforderungen, wie etwa die Finanzierung öffentlicher Leistungen, folgt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Reurbanisierung, Suburbanisierung, demografischer Wandel, kommunale Selbstverwaltung und Daseinsvorsorge.

Warum ist der Landkreis Stade als Fallbeispiel besonders relevant?

Der Landkreis Stade repräsentiert einen typischen suburbanen Raum, der von Familienzuzug profitiert, aber gleichzeitig mit den infrastrukturellen und finanziellen Herausforderungen eines notwendigen Pendler-Ausbaus verbunden ist.

Welche Rolle spielt die COVID-19-Pandemie im Kontext der Arbeit?

Der Autor führt die Pandemie als einen exogenen Faktor an, der die ohnehin bestehenden finanziellen Probleme der Kommunen verschärft und Druck auf deren Handlungsspielräume ausübt.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der kommunalen Struktur?

Das Ergebnis zeigt, dass Kommunen unter hohem Anpassungsdruck stehen, um die Identität ihrer Region zu bewahren und gleichzeitig die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen trotz finanzieller Einschränkungen zu befriedigen.

Inwiefern beeinflusst der Wohnungsmarkt die untersuchten Prozesse?

Hohe Mietpreise in der Kernstadt Hamburg wirken als wesentlicher "Push-Faktor" für Familien, die in das suburbane Umland abwandern, um dort den Traum vom Eigenheim zu realisieren.

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Details

Title
Reurbanisierung und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandels. Hamburg und sein städtischer Raum
College
University of Bremen  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Einführung in die Kommunalpolitik
Grade
1,3
Author
Thies Meyer (Author)
Publication Year
2022
Pages
15
Catalog Number
V1326516
ISBN (PDF)
9783346813954
ISBN (Book)
9783346813961
Language
German
Tags
Kommunalpolitk Politikwissenschaft Politisches System Politisches System Deutschlands Bundesrepublik Deutschland Urbanisierung Reurbanisierung Suburbanisierung Hamburg Stadt Hamburg Demografischer Wandel Demographischer Wandel Demografie Demographie Sozioökonomischer Wandel Städtischer Raum Stadt Metropole Wegweiser Kommune Kommunen Stadtflucht Landflucht Bevölkerungsentwicklung
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Thies Meyer (Author), 2022, Reurbanisierung und Suburbanisierung im Kontext des demografischen Wandels. Hamburg und sein städtischer Raum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1326516
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