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Innovative Serienvermarktung am Beispiel der US-Fernsehserie Lost

Title: Innovative Serienvermarktung am Beispiel der US-Fernsehserie Lost

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Verena Zell (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Die US-Fernsehserie Lost ist eine der erfolgsreichsten Serien in den USA mit einer ungewöhnlichen dramaturgischen Struktur, die mit einer innovativen Strategie vermarktet wurde. Der Aufsatz skizziert den dramaturgischen Aufbau der Serie und legt den Schwerpunkt auf eine Untersuchung der internet- und mobilbasierten Marketinginstrumente, welche die Fernsehausstrahlungen von Lost optimal ergänzen und damit die Zuschauerbindung stärken.

Lost is one of the most successful TV series in the USA. It exhibits an unusual dramaturgical structure, combined with an innovative marketing strategy. The paper outlines the dramaturgical construction of the series, focusing on those internet-based and mobile-based marketing instruments that support TV broadcasting and strengthen viewers’ engagement.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur TV Serie

2.1 Entstehung und Ausstrahlung der Serie

2.2 Inhalt der Serie

3 Das dramaturgische Konzept

3.1 Erzählzeiten

3.2 Protagonisten

3.3 Die „Magic Box“

4 Innovative Vermarktungsmethoden

4.1 Online Distribution: Der Apple-Deal und Online-Streaming über ABC

4.2 Internet: „The Offical Lost Podcast“

4.3 Internet: Alternate Reality Game

4.4 Mobil-Marketing: Mobisodes

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die innovative Vermarktungsstrategie der US-Fernsehserie "Lost" und analysiert, wie diese eng mit dem komplexen, dramaturgischen Serienkonzept verknüpft ist. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, warum die gewählten, unkonventionellen Marketingformen das Serienkonzept optimal ergänzen und die Zuschauerbindung nachhaltig stärken.

  • Dramaturgischer Aufbau und Erzählstruktur der Serie
  • Die Rolle der Charaktere als Kern der Zuschauerbindung
  • Digitale Distributionsmodelle (Apple/iTunes, Online-Streaming)
  • Einsatz von Podcasts und Alternate Reality Games (ARGs)
  • Mobil-Marketing durch ergänzende Kurzfilme (Mobisodes)

Auszug aus dem Buch

3.3 Die „Magic Box“

Die Metapher der „Magic Box“ (dt. Zauberbox) ist ein Thema der Folge „Der Mann aus Tallahassee“21. Im Internet finden sich zahlreiche Theorien von Lost-Fans, die versuchen das Geheimnis der „Magic Box“ zu lüften.22 Die einzelnen Theorien sollen jedoch nicht Thema des Kapitels sein. Vielmehr soll die „Magic Box“ als Beispiel für ein dramaturgisches Mittel verstanden werden. Hierbei soll Bezug auf den Vortrag von J.J. Abrams während der Ted Konferenz im März 2007 in Monterey (Kalifornien) genommen werden.23 Als Aufhänger für seinen Vortrag präsentiert er eine Pappbox: die „Tannen’s Magic Mystery Box“. Anhand dieser Zauberbox erklärt er die Dramaturgie der Serie Lost. Dabei bezeichnet er die Rätsel innerhalb eines Plots als „Mystery Box“. Beantwortet sich eine Frage, wirft dies sofort neue Fragen auf. Dies ist jedoch keine neue Erfindung der Lost-Produzenten, weshalb Burk auch Beispiele aus anderen Filmen heranzieht. Das neue bei Lost ist vielmehr, dass diese Rätsel auch auf andere Medien ausgeweitet werden. So wird das Internet auch zu einer Mystery Box, indem die Macher kleine Hinweise zur Lösung der Rätsel streuen, die aber gleichzeitig neue Fragen aufwerfen. Burk selbst behauptet, dass ihn diese neuen Möglichkeiten bei der Entwicklung von Lost inspiriert und beeinflusst haben. Wie das Internet und andere Medienkanäle genau miteinbezogen werden, soll ab Kapitel vier noch genauer beschrieben werden.

Eine andere Auffassung des Begriffs „Mystery Box“ ist die, dass in einer Box etwas ist oder aber auch nicht ist, was jedoch nicht sichtbar ist. Der Inhalt wird nicht gezeigt und dadurch wird es in der Vorstellung der Zuschauer, in Verbindung mit mysteriösen Ereignissen, zu etwas Geheimnisvollem oder Unheimlichem. Burk beschreibt dies treffend mit der Aussage „Mystery is the catalyst for imagination“. Im Fall von Lost wäre dies beispielsweise das Monster auf der Insel oder die anfangs erwähnte „Magic Box“. Hier wird dies sogar noch weiter ausgereizt, indem die Box selbst nicht enthüllt wird. Es bleibt bei Spekulationen darüber, was genau die „Magic Box“ ist. Die „Magic Box“ als Rätsel innerhalb der Serie ist somit eng verknüpft mit dem dramaturgischen Konzept der „Mysterie Box“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Erfolg von "Lost" im Kontext der "Post-Television"-Ära und skizziert das Ziel der Arbeit, die dramaturgische Struktur sowie die innovativen Marketingmaßnahmen der Serie zu analysieren.

2 Zur TV Serie: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entstehung der Serie, die Rolle des Senders ABC sowie eine kurze inhaltliche Zusammenfassung des "Lost"-Universums.

3 Das dramaturgische Konzept: Der Fokus liegt hier auf den komplexen Erzählzeiten (Rückblenden/Flashbacks, Flashforwards), der emotionalen Bedeutung der Protagonisten und dem "Magic Box"-Konzept als dramaturgisches Mittel zur Spannungserzeugung.

4 Innovative Vermarktungsmethoden: Hier werden die modernen Marketinginstrumente untersucht, wie z.B. der Verkauf von Folgen über iTunes, der "Official Lost Podcast", die Einbindung der Fans durch Alternate Reality Games und die Verbreitung von Mobisodes.

5 Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Erfolg von "Lost" auf einer Symbiose aus unkonventioneller Dramaturgie und mutigem Marketing basiert, das die Serie über das Fernsehen hinaus in andere Medienkanäle verlängert.

Schlüsselwörter

Lost, Serienvermarktung, Dramaturgie, Mystery Box, Flashbacks, Flashforwards, Alternate Reality Games, ARG, Mobisodes, Online Distribution, Zuschauerbindung, ABC, Virales Marketing, Cross-Media, Storytelling

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Erfolg der US-Fernsehserie "Lost" und analysiert, wie das komplexe dramaturgische Serienkonzept durch innovative Vermarktungsmethoden jenseits des klassischen Fernsehens ergänzt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das dramaturgische Konzept der Serie (Erzählstruktur, Charakterentwicklung) sowie die modernen Vermarktungsstrategien über Internet, Mobilfunk und neue digitale Distributionsplattformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es herauszuarbeiten, warum genau diese innovativen Marketingformen das spezifische Serienkonzept von "Lost" optimal ergänzen und wie diese die Zuschauerbindung verstärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Medienberichten und Fallbeispielen zu den Marketingaktivitäten der Serie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Dramaturgie (Erzählzeiten, Protagonisten, Magic Box) und die detaillierte Betrachtung innovativer Marketinginstrumente wie iTunes-Downloads, Podcasts, Alternate Reality Games und Mobisodes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Serienvermarktung, Cross-Media, Dramaturgie, Zuschauerbindung, Alternate Reality Games (ARG) und virales Marketing definiert.

Welche Rolle spielen die "Flashbacks" für den Erfolg der Serie?

Die Flashbacks verleihen den Figuren eine emotionale Tiefe, decken innere Konflikte auf und erzeugen eine komplexe Verbundenheit zwischen den Episoden, was die Zuschauer nachhaltig an die Serie bindet.

Was ist das Konzept der "Magic Box" in diesem Zusammenhang?

Die "Magic Box" dient als Metapher für eine Erzählweise, bei der gelöste Rätsel sofort neue Fragen aufwerfen. Dieses Konzept wird bei "Lost" über das Fernsehen hinaus auf andere Medien wie das Internet ausgeweitet.

Warum gelten die "Alternate Reality Games" als besonders innovativ?

ARGs binden die Fans aktiv in den Entwicklungsprozess der Geschichte ein, indem sie Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen und die Fans zur kooperativen Suche nach Hinweisen in verschiedenen Medien anregen.

Welchen Zweck verfolgen die sogenannten "Mobisodes"?

Mobisodes dienen als ergänzende Kurzfilme dazu, den Fans die Wartezeit zwischen den Staffeln zu verkürzen, zusätzliche Hintergrunddetails zu liefern und die Serie viral im Internet zu verbreiten.

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Details

Title
Innovative Serienvermarktung am Beispiel der US-Fernsehserie Lost
College
Humboldt-University of Berlin  (Philosophische Fakultät III)
Course
Dramaturgien der Verschwörung
Grade
1,0
Author
Verena Zell (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V132856
ISBN (eBook)
9783640397280
Language
German
Tags
Medienwissenschaft Lost Marketing Serienvermarktung Online-Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Zell (Author), 2008, Innovative Serienvermarktung am Beispiel der US-Fernsehserie Lost, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132856
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