Die Kunden können sich heutzutage mehr und mehr aussuchen welches Produkt, von welchem Anbieter sie bevorzugen und letztendlich auch kaufen. Ziel eines jeden Unternehmens ist es, sich an diesem sog. Hyperwettbewerb durchzusetzen und die potentiellen Kunden für ihr Produkt zu begeistern. Nur die allerwenigsten Unternehmen können sich mit dem gesamten potentiellen Markt befassen. Somit ist es ratsam den Gesamtmarkt in einzelne Kleingruppen aufzuteilen. Um die Marketingaktivitäten auf die einzelnen Gruppen von Käufern konzentrieren zu können, müssen diese mithilfe relevanter Variablen differenziert werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Definitionen
2.1. Marktsegmentierung
2.2. Konsumgüter
3. Ziele der Marktsegmentierung
4. Anforderungen an Segmentierungsstrategien
4.1. Messbarkeit
4.2. Wirtschaftlichkeit
4.3. Erreichbarkeit
4.4. Trennbarkeit
4.5. Machbarkeit
5. Grundlegende Segmentierungsstrategien
5.1. Nullsegmentierung
5.2. Atomische Segmentierung
5.3. Eindimensionale Segmentierung
5.4. Mehrdimensionale Segmentierung
6. Segmentierungsansätze in Konsumgütermärkten
6.1. Geographische Marktsegmentierung
6.1.1. Makrogeografische Segmentierung
6.1.2. Mikrogeografische Segmentierung
6.2. Soziodemografische Marktsegmentierung
6.2.1. Alter und Lebensabschnitt
6.2.2. Geschlecht
6.2.3. Einkommen
6.2.4. Altersgeneration
6.2.5. Nationale Herkunft
6.2.6. Soziale Schicht
6.3. Psychographische Marktsegmentierung
6.3.1. Lebensstil
6.3.2. Persönlichkeit
6.4. Verhaltensorientierte Marktsegmentierung
6.4.1. Anlass
6.4.2. Nutzungs- bzw. Verwendungsintensität
6.4.5. Markentreue
6.4.6. Einkaufsstättenwahlverhalten
6.4.7. Einstellungen
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über verschiedene Strategien und Kriterien zur Marktsegmentierung auf Konsumgütermärkten. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen den Gesamtmarkt durch zielgruppenspezifische Aufteilung effizienter bearbeiten und den Herausforderungen im Hyperwettbewerb begegnen können.
- Grundlagen der Marktsegmentierung
- Kriterien für effektive Segmentierungsstrategien
- Methoden der Null-, atomischen, ein- und mehrdimensionalen Segmentierung
- Geografische, soziodemografische, psychografische und verhaltensorientierte Segmentierungsansätze
Auszug aus dem Buch
3. Ziele der Marktsegmentierung
„Nur wer das Ziel kennt kann treffen. (Griechisches Sprichwort)“
Ein Unternehmen stellt oft fest, dass es nicht allen Kunden am Gesamtmarkt gleichermaßen dienen kann. Diese sind zu zahlreich, weit verstreut und haben zu unterschiedliche Kaufanforderungen. Da es oft Konkurrenten gibt, die bessere Chancen haben, sollte ein Unternehmen die attraktivsten Marktsegmente finden, die es erfolgreich bedienen kann. Dadurch können Marktchancen besser ermittelt und die richtigen Angebote für den jeweiligen Zielmarkt entwickelt werden. So ist es auch möglich die Preise, Distributionskanäle und Werbemaßnahmen optimal aufeinander abzustimmen. Es wird sich auf die Käufer konzentriert, die am ehesten zu befriedigen sind. (>>Schafschützen<< - Konzept) Als erster Schritt erfolgt also die Marktsegmentierung, danach die Zielmarktfestlegung und als letzter Schritt die Positionierung, der Aufbau einer tragfähigen Wettbewerbsposition.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation im Hyperwettbewerb und definiert die Notwendigkeit, Gesamtmärkte in Kleingruppen aufzuteilen.
2. Definitionen: Erläutert die grundlegenden Begriffe der Marktsegmentierung sowie den Begriff der Konsumgüter.
3. Ziele der Marktsegmentierung: Analysiert, warum eine Aufteilung des Marktes für die erfolgreiche Positionierung und Angebotsoptimierung essenziell ist.
4. Anforderungen an Segmentierungsstrategien: Benennt die fünf Kernbedingungen für eine effektive Segmentierung: Messbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Erreichbarkeit, Trennbarkeit und Machbarkeit.
5. Grundlegende Segmentierungsstrategien: Stellt verschiedene methodische Ansätze von der Massenmarktbearbeitung bis hin zur individuellen Kundenansprache vor.
6. Segmentierungsansätze in Konsumgütermärkten: Detaillierte Darstellung der Segmentierungskriterien, unterteilt in geografische, soziodemografische, psychografische und verhaltensorientierte Merkmale.
7. Fazit: Reflektiert die Notwendigkeit, Segmentierungsmodelle kontinuierlich zu überprüfen und an verändertes Konsumentenverhalten anzupassen.
Schlüsselwörter
Marktsegmentierung, Konsumgütermärkte, Zielmarktfestlegung, Marktbearbeitung, Käufergruppen, Messbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Nullsegmentierung, Atomische Segmentierung, Soziodemografie, Psychografie, Verhaltensorientierung, Markentreue, Konsumentenverhalten, Wettbewerbsposition.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über Methoden und Strategien zur Marktsegmentierung, um Konsumgütermärkte in homogene Käufergruppen zu unterteilen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Segmentierung, die strategischen Anforderungen, verschiedene Segmentierungsmodelle sowie spezifische Kriterien wie Geografie oder soziodemografische Daten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Marktchancen durch eine gezielte Segmentierung erhöhen und ihre Marketingmaßnahmen optimal auf relevante Käufergruppen zuschneiden können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen aus dem Marketingmanagement und aktuelle Praxisbeispiele verknüpft.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Anforderungen an die Segmentierung, eine Übersicht über verschiedene Segmentierungsstrategien sowie eine detaillierte Erörterung der Segmentierungskriterien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Wichtige Begriffe sind Marktsegmentierung, Zielmarkt, Konsumgüter, Differenzierung, Käuferverhalten und strategisches Marketing.
Was besagt das „Schafschützen-Konzept“?
Es beschreibt das Ziel, sich bei der Marktbearbeitung auf jene Käufergruppen zu konzentrieren, die am ehesten befriedigt werden können, statt zu versuchen, den gesamten, zu heterogenen Markt mit einem Einheitsangebot zu bedienen.
Warum betont der Autor die Notwendigkeit, Segmentierungen regelmäßig zu prüfen?
Wie am Beispiel der Firma Hipp erläutert, kann sich das tatsächliche Käuferverhalten von der ursprünglichen Zielgruppenannahme entfernen, weshalb Strategien dynamisch angepasst werden müssen.
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- Miriam Böll (Author), 2008, Segmentierungsansätze in Konsumgütermärkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132933