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Virales Marketing als Instrument für KMU

Title: Virales Marketing als Instrument für KMU

Seminar Paper , 2009 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Burkhard Heling (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die klassische Werbung steckt in der Krise: Unternehmen sparen, Konsumenten fühlen sich zunehmend in ihrer Privatsphäre gestört und die Werbewirksamkeit sinkt unaufhaltsam. Jeder von uns sieht sich einer ständig ansteigenden Flut von Werbebotschaften ausgesetzt. Diese Informationsüberlastung sorgt für wachsende Resistenz bei den Verbrauchern. Von den wenigen Nachrichten die im Gedächtnis hängen bleiben hat jede einzelne immer geringere Wirkung. Kreatives Vorgehen und neuartige Umsetzung sind gefragt. Empfehlungen werden wieder verstärkt zu einem wichtigen Kauf-Entscheidungskriterium auf das stetig mehr Konsumenten vertrauen. Das virale Marketing bedient sich einer altbekannten psychologischen Neigung fast aller Individuen, nämlich ihres Mitteilungsbedürfnisses. Mit dem gezielten Auslösen von Mund-zu-Mund-Propaganda können Unternehmen bei überschaubarem Mitteleinsatz enorme Effekte erzielen. Die rasante Ausbreitung des Internet sorgt neben den klassischen Medien für einen weiteren Kommunikationskanal über den die Effizienz zusätzlich gesteigert werden kann. Um zu beurteilen inwieweit insbesondere Kleine und Mittelständische Unternehmen von den neuen Möglichkeiten profitieren können, lohnt eine ausführlichere Betrachtung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundzüge des viralen Marketing

2.1 Bedeutung des VM

2.2 Charakteristika des VM

2.3 Definition und Abgrenzung VM

3. Faktoren für erfolgreiches Viralmarketing

3.1 Entertainment

3.2 Überraschungseffekt

3.3 Nutzwert

3.4 virtuelle Gemeinschaften

3.5 weitere Voraussetzungen und Faktoren

4. Formen und Beispiele für virales Marketing

4.1 Klassische Mundpropaganda

4.2 Online-Beispiele für virales Marketing

5. Herausforderungen des Marketing bei KMU

5.1 Definition Kleine und Mittelständische Unternehmen

5.2 Strategisches Marketing im Mittelstand

6. Chancen und Risiken des viralen Marketing bei KMU

7. Abschließende Bemerkungen und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung und Anwendung von viralem Marketing als kosteneffizientes Instrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Das zentrale Ziel ist es, aufzuzeigen, wie KMU trotz begrenzter Budgets durch virale Strategien Aufmerksamkeit generieren und ihre Marktposition stärken können, wobei die spezifischen Erfolgsfaktoren und Risiken analysiert werden.

  • Grundlagen und Definition des viralen Marketings
  • Erfolgsfaktoren wie Unterhaltung, Überraschung und Nutzwert
  • Praxisbeispiele für virale Kampagnen
  • Herausforderungen für KMU in der Marketingstrategie
  • Risikoanalyse und strategische Handlungsempfehlungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Entertainment

Unterhaltung und Spaß spielen dabei eine große Rolle. Das Erzählen eigener Erlebnisse wirkt sich positiv auf die individuelle Wahrnehmung aus. Schöne oder lustige Abenteuer werden Anderen häufig, gerne und bereitwillig berichtet. Es bereitet Freude, witzige Neuigkeiten zu teilen. Dem Zuhörer, weil er sich unterhalten fühlt und dem Mitteilenden, weil er dem Anderen etwas berichten kann, was der nicht kennt und er sich selbst als nicht langweilig erscheint. Sowohl die Einstellung gegenüber dem Weiterleiten, als auch dem Videoclip an sich wird positiv verändert.

Häufig werden auch makabre oder morbide Inhalte eingesetzt. Einerseits um eine natürliche Sensationslust zu bedienen, andererseits um eine „aktive“ Reaktion des Betrachters auszulösen. Nicht selten gehen die Macher an die Grenzen konventioneller Werte und Normen, und überschreiten diese bisweilen. Im Falle klassischer Werbung ruft ein solches Vorgehen in der Regel den Werberat auf den Plan, ein Gremium mit Vermittlungsaufgaben zwischen Bevölkerung und werbetreibenden Unternehmen. Obwohl es sicher inzwischen zur Strategie geworden ist, Skandale zu erzeugen um die damit verbundene billige öffentliche Präsenz (gemäß dem Motto: „there is no bad Public Relations“) auszunutzen, handelt es sich doch um eine Minderheit, die eine solche Methode anstrengen.

Unabhängig davon, ob lustige oder makabre Inhalte gewählt werden, ist die Emotionalisierung eines Videos relevant. Emotionen sind der höchste Auslöser für interpersonelle Kommunikation. Menschen wollen Gefühle mit Anderen teilen (Theorie des Sozialteilens von Emotionen, (Rimé, 1991). Je stärker aufregende Gemütszustände aktiviert werden können, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit der Weiterleitung. Die Studie „Emotions in Viral Videos“ (in der Veröffentlichung befindlich) untersucht die Wirkung positiver (Zufriedenheit, Spaß, Liebe) wie negativer (Angst, Scham, Zorn) Emotionen auf das situative Involvement der Betrachter. Überraschend wird festgestellt, dass negative Emotionen stärker zum Weiterleiten reizen als positive. Zwei Ursachen werden zur Erklärung angeführt. Zum einen werden Gefühle wie Angst besser abgebaut, wenn eine Reduzierung der Unsicherheit durch Austausch stattfindet. Zum anderen ist Humor stark von der individuellen Einstellung abhängig. Oftmals hört man Witze, die man selbst überhaupt nicht witzig findet. Dennoch wird dieses Resultat nicht als Anlass gesehen, stärker auf negative Emotionen zu setzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den durch technologische Innovationen bedingten Strukturwandel und die Etablierung des Internets als kosteneffizienter Marketingkanal für KMU.

2. Grundzüge des viralen Marketing: Das Kapitel erläutert die Bedeutung, Charakteristika sowie die theoretische Abgrenzung von viralem Marketing und dessen Ursprung im Empfehlungsmarketing.

3. Faktoren für erfolgreiches Viralmarketing: Hier werden die wesentlichen psychologischen und inhaltlichen Treiber wie Unterhaltung, Überraschung, Nutzwert und soziale Netzwerke für eine erfolgreiche Verbreitung analysiert.

4. Formen und Beispiele für virales Marketing: Dieses Kapitel stellt sowohl klassische Formen der Mundpropaganda als auch moderne Online-Beispiele vor, um die praktische Anwendung und Wirkung viraler Kampagnen zu verdeutlichen.

5. Herausforderungen des Marketing bei KMU: Es werden die spezifischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für KMU beleuchtet, die durch begrenzte Budgets und fehlende Marketingabteilungen geprägt sind.

6. Chancen und Risiken des viralen Marketing bei KMU: Eine kritische Betrachtung der Möglichkeiten sowie der Risiken, wie z.B. Kontrollverlust, im Kontext von viralen Kampagnen für mittelständische Unternehmen.

7. Abschließende Bemerkungen und Fazit: Das Kapitel fasst zusammen, dass virales Marketing eine hocheffiziente und günstige Ergänzung im Marketing-Mix von KMU darstellt, sofern die Strategie zum Unternehmen passt.

Schlüsselwörter

Virales Marketing, KMU, Empfehlungsmarketing, Online-Marketing, Internet, Mundpropaganda, Werbebotschaft, Kundenkommunikation, Netzwerke, Seeding, Marketingstrategie, Viral Spots, Erfolgsfaktoren, Marktpositionierung, Internetökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den Einsatz von viralem Marketing als strategisches Instrument, um durch Mund-zu-Mund-Propaganda im digitalen Raum kostengünstig Reichweite und Aufmerksamkeit zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von viralem Marketing, die Analyse psychologischer Erfolgsfaktoren bei Kampagnen und die spezifische Anpassung dieser Methoden an die Bedürfnisse und Ressourcen kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu evaluieren, ob virales Marketing aufgrund seiner Effizienz und geringen Kosten eine geeignete Methode für KMU darstellt, um im Wettbewerb gegen größere Unternehmen zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Marktstudien sowie Fallbeispielen, um theoretische Konzepte mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des viralen Marketings, die Erfolgsfaktoren von Kampagnen, konkrete Praxisbeispiele (z.B. Volkswagen, K-Fee) sowie die besonderen Herausforderungen für KMU.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen virales Marketing, KMU, Empfehlungsmarketing, Seeding, Mund-zu-Mund-Propaganda und Online-Kommunikation.

Warum ist virales Marketing besonders für KMU interessant?

KMU profitieren von der hohen Kosteneffizienz des viralen Marketings, da keine teuren Mediaplanungen notwendig sind und sie durch gezielte, authentische Botschaften in Nischenmärkten hohe Aufmerksamkeit erzeugen können.

Welche Risiken werden im Dokument für virale Kampagnen identifiziert?

Als Hauptrisiko wird der Kontrollverlust über die Verbreitung der Botschaft genannt, der im Falle einer negativen Resonanz zu einem Imageschaden führen kann.

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Details

Title
Virales Marketing als Instrument für KMU
College
University of Heidelberg
Grade
1,7
Author
Burkhard Heling (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V132983
ISBN (eBook)
9783640397457
ISBN (Book)
9783640397891
Language
German
Tags
Viral Marketig Mittelstand Marketing Onlinemarketing e-commerce
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Burkhard Heling (Author), 2009, Virales Marketing als Instrument für KMU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132983
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