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Unternehmensbewertungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Praktische Analyse der Bewertungsverfahren

Titel: Unternehmensbewertungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Praktische Analyse der Bewertungsverfahren

Hausarbeit , 2022 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Antonia Klein (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit erörtert die aktuellen Einflüsse der Corona-Pandemie auf die zukunftsorientierten Bewertungsmethoden nach dem Ertragswert- und DCF-Verfahren. Ziel ist es auszuwerten, inwiefern Corona aktuelle Bewertungen und derer Prämissen beeinflusst, sowie zu prüfen, ob bisherige Bewertungsannahmen anpassungsnotwendig sind.

Hierfür werden die Bewertungsgrundlagen beider Methoden erörtert, um die abhängigen Variablen der Wertermittlung zu definieren. Anschließend folgt eine Evaluierung der bisher bekanntgewordenen Empfehlungen für Unternehmensbewertungen innerhalb der Corona-Pandemie. Daneben werden die bisher quantifizierbaren Einflüsse auf die Wirtschaft erörtert, um anschließend zu untersuchen, inwiefern die Empfehlungen und Wirtschaftseinflüsse durch Corona auf die Unternehmensbewertungsprämissen wirken. Dies erfolgt unterstützend durch praktische Berechnungsprognosen anhand der Datenlage der Lufthansa- und Telekomgruppe. Abschließend wird die Arbeit durch ein Fazit beendet.
Zur Erstellung dieser Arbeit wurde der Leitfaden „Wissenschaftliches Arbeiten Erfolgreich bei Bachelor und Masterarbeit“ verfasst von Manuel Theisen in der 17. Auflage verwendet.

Die Corona-Pandemie sorgte erstmals für ein Einbruch des internationalen und nationalen Bruttoinlandproduktes seit der Wirtschaftskrise 2008/2009. Der bisherige und zukünftige Schaden für Unternehmen sorgt mitunter für Existenzangst. Unternehmensbewertungen sind fernab von Corona seit Jahrzehnten ein essenzieller Themenbereich der Wirtschaft. Trotzdem steigt die Relevanz der Auseinandersetzung mit der Thematik durch Krisen wie Corona, da auftretende Unsicherheiten Auswirkungen auf die Wertermittlung haben können.

 

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Relevanz der Fragestellung

2. Untersuchungsgrundlagen

2.1 Die Bewertungsgrundsätze der Gesamtbewertungsverfahren

2.1.1 Das Ertragswertverfahren

2.1.1.1 Überschussbestimmung und mathematische Würdigung

2.1.1.2 Der Kapitalisierungszinssatz

2.1.1.2.1 Der Basiszinssatz

2.1.1.2.2 Der Risikozuschlag

2.1.1.2.3 Der Wachstumsabschlag

2.1.2. Das Discounted-Cash-Flow Verfahren

2.1.2.1 Überblick und Ausprägungen von DCF-Methoden

2.1.2.2 Entity-Ansatz

2.1.2.2.1 Überschussbestimmung und mathematische Würdigung

2.1.2.2.2 Bestimmung des Diskontierungszinssatzes

2.2. Einflussnahme der Pandemie auf Wirtschaft und Bewertung

3. Diskussion und praktische Anwendung

3.1 Praxisbezug Ertragswertverfahren Telekom-Gruppe

3.2 Praxisbezug Ertragswertverfahren Lufthansa-Gruppe

3.3 Praxisbezug DCF-Verfahren Telekom-Gruppe

3.4 Praxisbezug DCF-Verfahren Lufthansa-Gruppe

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf zukunftsorientierte Unternehmensbewertungsmethoden wie das Ertragswert- und das DCF-Verfahren. Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, inwiefern die pandemiebedingten wirtschaftlichen Unsicherheiten die Bewertungsparameter beeinflussen und ob eine Anpassung der bisherigen Bewertungsannahmen notwendig ist.

  • Analyse der Bewertungsgrundsätze von Ertragswert- und DCF-Verfahren
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf Unternehmensbewertungen
  • Quantifizierung pandemiebedingter Effekte anhand praktischer Fallbeispiele (Lufthansa und Telekom)
  • Bewertung der Notwendigkeit einer Anpassung von Zukunftserfolgen und Diskontierungszinssätzen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Das Ertragswertverfahren

Die Basiskennzahl des Ertragswertverfahren muss die Zahlungsmittelzuflüsse an die Anteilseigner vom Eigenkapital aufzeigen. Daraufhin müssen die Überschusskennzahl die Funktion der Berechnung der Nettoausschüttung bedienen, da charakteristisch keine Berücksichtigung ausschüttungsfähiger Überschüsse an Fremdkapitalgeber vorzunehmen ist. Hierbei können Periodenerfolge oder Einzahlungsüberschüsse abgeleitet aus Ertrags- und Aufwandsrechnung nach Bereinigung als Überschusskennzahl fungieren.

Nach der Ermittlung der Planwerte sind die Überschüsse des betriebsnotwendigen Vermögens auf den Barwert abzuzinsen. Der Nettoliquidationswert des nicht betriebsnotwendigen Vermögens muss zur mathematischen Bestimmung lediglich addiert werden.

Die unterstellte Unternehmenslebensdauer, sowie Planungsphasen und Detailgrad, wirken auf die Formel zur Berechnung des benötigten nachschüssigen Barwertes, so dass drei Szenarien entstehen.

Zuerst kann von einer unendlichen Unternehmensdauer ausgegangen werden. Diese Konzeption schreibt ewig einen Periodenerfolg fort oder setzt eine pauschale Wachstumsrate an. Mithilfe der mathematischen Ausarbeitung zur ewigen Rente lässt sich der Barwert der Investition durch das Verhältnis der Überschüsse aus dem betriebsnotwendigen Vermögen zu dem Kapitalisierungszinssatz bestimmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Relevanz der Fragestellung: Diese Einleitung erläutert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Unternehmensbewertung und definiert das Ziel der Arbeit, Bewertungsanpassungen zu untersuchen.

2. Untersuchungsgrundlagen: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Ertragswert- und DCF-Verfahrens sowie der Einfluss der Pandemie auf die Wirtschaft detailliert beschrieben.

3. Diskussion und praktische Anwendung: Dieses Kapitel vergleicht die Bewertung von Lufthansa und Telekom in Szenarien mit und ohne Corona-Einfluss, um die Auswirkungen auf die Unternehmenswerte zu quantifizieren.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und der Feststellung, dass die pandemiebedingten Einflüsse auf die Unternehmensbewertung unternehmensindividuell sind und oft kurzfristig bleiben.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Discounted-Cash-Flow, Corona-Pandemie, Kapitalisierungszinssatz, Risiko, Szenarioanalyse, Zukunftserfolg, Wirtschaftslage, Lufthansa, Telekom, Bewertungsprämisse, Beta-Faktor, Marktrisikoprämie, Finanzanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Corona-Pandemie die Methoden der Unternehmensbewertung beeinflusst und welche Anpassungen in den Berechnungsmodellen erforderlich sind.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Schwerpunkte liegen auf den Bewertungsgrundsätzen der Ertragswert- und DCF-Verfahren, der Ermittlung von Diskontierungszinssätzen und der Quantifizierung der Pandemiefolgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, inwiefern die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten durch Corona die Prämissen in der Unternehmensbewertung verändern und ob bisherige Annahmen noch valide sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine szenariobasierte Vergleichsanalyse genutzt, bei der die aktuelle Situation der Unternehmen der fiktiven Annahme eines Ausbleibens der Pandemiefolgen gegenübergestellt wird.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die mathematischen Bewertungsmodelle und wendet diese exemplarisch auf die Lufthansa-Gruppe und die Telekom-Gruppe an, um die Auswirkungen auf den Unternehmenswert konkret aufzuzeigen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, DCF-Verfahren, Corona-Pandemie, Szenarioanalyse, Kapitalisierungszinssatz und Risiko.

Warum variieren die Ergebnisse zwischen Lufthansa und Telekom?

Die Unternehmen sind unterschiedlich stark von der Pandemie betroffen; während die Lufthansa starke Umsatzeinbrüche erlitt, war die Ertragssituation des Telekom-Konzerns stabiler, was sich in der jeweiligen Szenario-Berechnung widerspiegelt.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin zu langfristigen Auswirkungen?

Die Autorin stellt fest, dass die Auswirkungen der Pandemie derzeit größtenteils kurz- bis mittelfristig wirken, da die Langfristigkeit der Kriseneinflüsse aufgrund der aktuellen Entwicklung schwer abzuschätzen ist.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unternehmensbewertungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Praktische Analyse der Bewertungsverfahren
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
1,0
Autor
Antonia Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
49
Katalognummer
V1330419
ISBN (PDF)
9783346825964
ISBN (Buch)
9783346825971
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensbewertung Ertragswert DCF Corona
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonia Klein (Autor:in), 2022, Unternehmensbewertungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Praktische Analyse der Bewertungsverfahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1330419
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Leseprobe aus  49  Seiten
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