Kann die E-Mail den Brief ersetzen?


Hausarbeit, 2008

5 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Kann die E-Mail den Brief ersetzen?

1 Einleitung

„Schreib mal wieder“, mit diesem Werbespruch alarmierte die Deutsche Post in den achtziger Jahren schon die Menschen wieder mehr Briefe zu schreiben. Seitdem haben sich viele neue Möglichkeiten der Kommunikationsformen entwickelt. Sogar die Zusage des Studienplatzes erfolgt per E-Mail. So stellt sich die Frage: Kann die E-Mail den Brief ersetzen? Um dies genauer zu analysieren, ist zunächst einmal wichtig, welche Bedeutung der Brief und die E-Mail in der Vergangenheit und der heutigen Zeit haben.

2 Definition der Vermittlungsformen Brief und E-Mail

2.1 Brief – eine Definition

Der Begriff Brief stammt aus dem lateinischen und bedeutet ‚kurz‘. „Das Lehnwort brief, das sich seit etwa 800 im Althochdeutschen findet und soviel wie kurzes Schreiben, Schriftstück, Urkunde bedeutete, stand anfangs für alles Geschriebene, engte dann aber seine Bedeutung bald auf schriftliche Nachricht ein.“ (Meier, 2002, S. 59) Heute wird der Brief als eine auf Papier geschriebene Nachricht bezeichnet, die von einer Person oder Organisation an die im Schriftstück gerichtete Adresse überbracht wird.

2.2 E-Mail – eine Definition

Der Begriff E-Mail ist die Abkürzung des Wortes electronic mail, welches in das Deutsche übersetzt elektronische Post bedeutet. Die E-Mail ist eine Mitteilung die über das Internet verschickt wird. Dabei werden Dokumente und Dateianhänge auf dem elektronischen Weg durch Datenübertragung übermittelt. Der Informationsaustausch erfolgt in der Regel innerhalb weniger Sekunden, wobei Sender- und Empfänger- Computer beliebig weit von einander entfernt sein können. Die E-Mail wird in den Posteingang des Empfängers gelegt und kann jederzeit geöffnet werden.

3 Einblick in die Geschichte der Kommunikationsformen

Die Geschichte der geschriebenen Mitteilungen lässt sich von 3. und 2. Jahrtausend vor Christus bis zur heutigen Zeit ermitteln (vgl. Nickisch, 2003, S. 63). Während die ersten Arbeitsmittel damals Papyri und Tontafeln waren, sind es heute häufig Computer und Drucker die uns die schriftliche Kommunikation ermöglichen. Den ältesten bekanntesten Brief versandte ein Ägypter im Jahre 2700 vor Christus (vgl. Kommunikation, 2006). Da bis zum 15. Jahrhundert Briefe im allgemein lateinisch geschrieben wurden und es nur wenige Lateinkundige gab, erfolgte das Schreiben von Briefen fast ausschließlich in Kanzleien und Klöstern (vgl. Nickisch, 2003, S. 65). Erst ab dem 16. und 17. Jahrhundert verbreitete sich der Briefverkehr. Dennoch gelten erst das 18. und 19. Jahrhundert als die Blütezeit des Briefes (vgl. Meier, 2002, S. 65). Schon zu diesem Zeitpunkt bekam er erste Konkurrenz, als 1840 der elektronische Telegraf erfunden wurde. Über Drähte und Kabel konnte binnen kürzester Zeit ein Code übermittelt und in Buchstaben zurückübersetzt werden. Nur knapp 30 Jahre später kam das Telefon auf den Markt, was dazu führte, dass kurze Nachfragen nicht mehr nur per Brief gestellt wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der, vor allem in der Geschäftswelt genutzte, Fernschreiber erfunden. Zwischen 1970 und 1980 kamen das Faxgerät und das Versenden von E-Mails über das Arpanet, dem Vorgänger des Internets, hinzu. Wie die Grafik 3.1 zeigt, stieg auch in den darauf folgenden Jahren die Zahl der verschiedenen Kommunikationsmittel an. So wurde noch das Mobiltelefon, das Internet und der SMS-Versand erfunden (vgl. Kommunikation, 2006).

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Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Kann die E-Mail den Brief ersetzen?
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
5
Katalognummer
V133087
ISBN (eBook)
9783640398324
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kann, E-Mail, Brief
Arbeit zitieren
Laura Pfeiffer (Autor:in), 2008, Kann die E-Mail den Brief ersetzen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133087

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