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Der Internationale Strafgerichtshof - Ein Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte?

Title: Der Internationale Strafgerichtshof - Ein Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte?

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Frederick Wiemerslage (Author)

Politics - Topic: International Organisations
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Im Verlaufe dieser Arbeit wird versucht, den Einfluss des Internationalen Strafgerichtshofes für die Durchsetzung der Menschenrechte weltweit herauszuarbeiten.
Vorerst wird eine Umschreibung der Menschenrechte vor dem Hintergrund ihres europäischen Ursprungs gegeben und weiterhin die Universalität dieser diskutiert.
Im Anschluss daran stellt der Autor den Internationalen Strafgerichtshof in seiner geschichtlichen Entwicklung und seinen Aufgabenbereichen seit der Aufnahme seiner Arbeit im Jahr 2003 vor. Inwiefern der Internationale Strafgerichtshof als „Meilenstein“ auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte gilt, wird sich im Laufe der Hausarbeit herausstellen und im Fazit als Ergebnis dargestellt.
Die besondere Position der Vereinigten Staaten von Amerika zum Internationalen Strafgerichtshof trägt erheblich zur Stellung dieser Institution bei und nimmt somit eine starke Gewichtung bei der Beantwortung der Fragestellung ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Menschenrechte

2.1 Entwicklung der Menschenrechte

2.2 Universalität der Menschenrechte

3. Der Internationale Strafgerichtshof

3.1 Geschichtliche Entwicklung

3.2 Römisches Statut

4. Boykott der USA gegen den Internationalen Strafgerichtshof

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Internationalen Strafgerichtshofs auf die weltweite Durchsetzung von Menschenrechten und analysiert kritisch, inwiefern die Institution als „Meilenstein“ auf diesem Weg betrachtet werden kann.

  • Historische Herleitung und Begründung der Menschenrechte.
  • Entstehungsgeschichte und rechtliche Basis des Internationalen Strafgerichtshofs.
  • Analyse der Rolle des Römischen Statuts als rechtliches Fundament.
  • Untersuchung der Boykottpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika.
  • Kritische Würdigung der Wirksamkeit des Strafgerichtshofs in der globalen Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die geschichtliche Entwicklung des Internationalen Strafgerichtshof

Bereits 1872 kam es durch den Schweizer Gustave Moynier zu Forderungen bezüglich einer Errichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes. Diese Idee geht auf die begangenen Grausamkeiten im preußisch- französischen Krieg von 1870/71 zurück. In einem Zeitalter der Nationalstaaten und dem Vorherrschen des Souveränitätsdenkens jedoch, stieß der Vorschlag vorerst auf wenig Resonanz.

Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg und der Arbeit der Internationalen Militärgerichtshöfe Nürnberg und Tokio, wurde diese Idee nach der Gründung der Vereinten Nationen wieder neu belebt. Durch Spannungen und Rivalitäten im Kalten Krieg, blieben weitere Bemühungen allerdings stecken.

Erst 1990, erteilte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Auftrag an die Völkerrechtskommission das Strafgerichtsvorhaben erneut zu überprüfen. Massive Verstöße gegen das Völkerrecht im ehemaligen Jugoslawien und der Völkermord in Ruanda bekräftigten den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zwei so genannte ad hoc- Strafgerichtshöfe für die jeweiligen Länder einzurichten. Dieses gab der Idee eines ständigen Internationalen Strafgerichtshofes erneuten Auftrieb.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Einfluss des Internationalen Strafgerichtshofs auf die Menschenrechte zu bewerten, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Menschenrechte: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung und Entwicklung der Menschenrechte sowie die philosophische und rechtliche Debatte um deren Universalität.

3. Der Internationale Strafgerichtshof: Hier wird die historische Genese der Institution beschrieben und das Römische Statut als zentrale Rechtsgrundlage analysiert.

4. Boykott der USA gegen den Internationalen Strafgerichtshof: Dieses Kapitel beleuchtet die Motive und Auswirkungen der ablehnenden Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber dem Gerichtshof.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der Strafgerichtshof derzeit nur bedingt als Meilenstein der Menschenrechte gelten kann.

Schlüsselwörter

Internationaler Strafgerichtshof, Menschenrechte, Römisches Statut, Völkerrecht, Souveränität, USA, Boykott, Universalität, Weltinnenrecht, Kriegsverbrechen, Völkermord, Straflosigkeit, Friedenssicherung, Vereinte Nationen, Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Rolle und den Einfluss des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) im Kontext der globalen Durchsetzung von Menschenrechten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der historischen und theoretischen Herleitung von Menschenrechten stehen die Entstehung des IStGH, seine rechtliche Basis durch das Römische Statut sowie die politische Auseinandersetzung mit dessen Kritikern im Zentrum.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob der Internationale Strafgerichtshof tatsächlich als „Meilenstein“ bei der Verwirklichung universeller Menschenrechte bezeichnet werden kann.

Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Literaturrecherche, die historische Dokumente sowie völkerrechtliche Grundlagen und aktuelle sicherheitspolitische Berichte auswertet.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entwicklung der Menschenrechte, die Entstehungsgeschichte des Gerichtshofs und eine detaillierte Analyse der Boykottmaßnahmen der USA.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Konzepte sind Völkerrecht, Souveränitätsdenken, universelle Geltung von Menschenrechten und die institutionelle Problematik internationaler Strafjustiz.

Welche Rolle spielt das Römische Statut für die Arbeit?

Das Römische Statut wird als die maßgebliche völkerrechtliche Grundlage vorgestellt, die den rechtlichen Rahmen, die Zuständigkeit und die Arbeitsweise des Gerichtshofs definiert.

Warum kritisieren die USA den Internationalen Strafgerichtshof so stark?

Die USA begründen ihren Boykott unter anderem mit der Sorge um die Souveränität ihrer Soldaten, der Gefahr politisch motivierter Anklagen und der fehlenden Unterordnung unter das nationale US-Recht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Der Autor kommt zu einem ernüchternden Fazit: Ohne die Mitwirkung wichtiger Staaten und aufgrund der begrenzten Zuständigkeiten kann der IStGH aktuell nur schwerlich als vollendeter „Meilenstein“ angesehen werden.

Was zeichnet die Situation der Menschenrechte laut dieser Arbeit aus?

Die globale Menschenrechtssituation wird als unbefriedigend bewertet, da eine internationale Instanz allein – ohne breite staatliche Kooperation – die bestehenden Probleme und Gräueltaten nicht lösen kann.

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Details

Title
Der Internationale Strafgerichtshof - Ein Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte?
College
University of Münster  (Politikwissenschaften)
Course
Gerechtigkeit unter dem Vorzeichen von Globalisierung
Grade
2,3
Author
Frederick Wiemerslage (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V133102
ISBN (eBook)
9783640425594
ISBN (Book)
9783640425358
Language
German
Tags
Internationale Strafgerichtshof Meilenstein Verwirklichung Menschenrechte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frederick Wiemerslage (Author), 2007, Der Internationale Strafgerichtshof - Ein Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133102
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