Die Hausarbeit bezieht sich auf den Aufbau eines BGM für ein Musterunternehmen. Nach einer Analyse des Unternehmens wird auf die Belastung und Beanspruchung eingegangen. Allgemeine Bedarfe für ein BGM werden anschaulich erläutert. Die BGM-Ziele für das Musterunternehmen werden herausgearbeitet, sowie der ökonomische und gesundheitliche Nutzen. Folglich wird eine Konzeption und die Planung eines BGM mittels des 6-Phasen-Modells sowie Erfolgsfaktoren für das Vorhaben erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1 BELASTUNG UND BEANSPRUCHUNG
1.1 Anfallende Tätigkeiten
1.2 Belastungen der Tätigkeiten
1.3 Wirkungskette der Meisterbau GmbH
1.4 Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert & Rutenfranz
2 BEDARFE FÜR EIN BGM
3 BGM-ZIELE
3.1 Übergeordnete BGM-Ziele (Ebene Vision/Mission)
3.2 BGM-Ziele zuverlässiger gestalten
4 NUTZEN EINES BGM
4.1 Ökonomischer Nutzen eines BGM
4.2 Gesundheitlicher Nutzen eines BGM
5 KONZEPTION UND PLANUNG EINES BGM
5.1 Das 6-Phasen-Modell für den Aufbau eines BGM
5.2 Erfolgsfaktoren des zugrundeliegenden BGM-Projektes
5.2.1 Erfolgsfaktor: „Führungskräfteverhalten“
5.2.2 Erfolgsfaktor: „Partizipation“
5.2.3 Erfolgsfaktor: „Ganzheitlichkeit“
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Vorbereitung und Mitgestaltung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) für die Meisterbau GmbH, um das Unternehmen durch gesundheitsfördernde Maßnahmen zukunftsfähig aufzustellen. Dabei wird analysiert, wie trotz der baubetriebsspezifischen Belastungen ein gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld für die 652 Beschäftigten geschaffen werden kann.
- Analyse der spezifischen Belastungs- und Beanspruchungsfaktoren in verschiedenen Tätigkeitsbereichen (Tiefbau, Maschinenführung, Verwaltung).
- Bewertung des Bedarfs an BGM unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.
- Ableitung strategischer BGM-Ziele zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeitergesundheit.
- Konzeption eines Implementierungsprozesses basierend auf dem 6-Phasen-Modell der DHfPG.
- Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren wie Führungskräfteverhalten und Mitarbeiterpartizipation für eine nachhaltige Integration.
Auszug aus dem Buch
1.1 Anfallende Tätigkeiten
Die folgende Hausarbeit bezieht sich auf den Aufbau eines BGM für die Meisterbau GmbH. Das 1968 gegründete Unternehmen umfasste bei der Gründung fünf Mitarbeiter, welches bis heute einen stetigen Wachstum verzeichnen konnte und auf insgesamt 652 Beschäftigte angestiegen ist. Somit wird das Unternehmen in die Kategorie der Großunternehmen eingestuft (IfM Bonn, 2016; Statistisches Bundesamt (Destatis), 2022). Das in dritter Generation geführte Unternehmen arbeitet sowohl im Hoch- als auch im Tief- und Straßenbau, wobei der Schwerpunkt im Tief- und Straßenbau liegt.
Für die direkten Tätigkeiten auf den Baustellen, bei Arbeiten auf dem Firmengelände, Erledigungen der verschiedener Arbeitsaufgaben oder im Baumaschinen- und Materialbereich werden 85% der Beschäftigten eingezogen, während die restlichen 15% der Mitarbeiter im Bereich Geschäftsführung, Marketing/Vertrieb, Verwaltung, Planungsbereich und Bauleitung tätig sind.
Die Meisterbau GmbH besitzt durch ihre Größe ein breites Spektrum an Mitarbeiterqualifikationen. Diese können unter anderem Straßenbauer, Maschinenfahrer oder auch Bürofachangestellte sein. Im Folgenden werden drei Tätigkeiten beschrieben, welche die Meisterbau GmbH durch seine Beschäftigten durchführt. Da 85% der Mitarbeiter mehr oder weniger körperliche Arbeiten verrichten, werden zwei der drei folgenden genannten Tätigkeitsfelder auf den direkten Bereich um und auf die Baustelle bezogen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 BELASTUNG UND BEANSPRUCHUNG: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Meisterbau GmbH sowie die darauf einwirkenden Belastungen und resultierenden Beanspruchungen der Mitarbeiter.
2 BEDARFE FÜR EIN BGM: Hier werden die zentralen Herausforderungen wie demografischer Wandel, sich ändernde Krankheitsbilder und „Arbeit 4.0“ diskutiert, die den Bedarf für ein strukturiertes BGM begründen.
3 BGM-ZIELE: Der Abschnitt definiert übergeordnete Ziele des BGM auf Visionsebene und erarbeitet Strategien, um diese Ziele für das Unternehmen konkret und messbar zu gestalten.
4 NUTZEN EINES BGM: Dieses Kapitel beleuchtet den ökonomischen und gesundheitlichen Mehrwert, den ein BGM für das Unternehmen und dessen Beschäftigte generiert.
5 KONZEPTION UND PLANUNG EINES BGM: Der Hauptteil beschreibt die Umsetzung mittels eines 6-Phasen-Modells sowie die essenziellen Erfolgsfaktoren für die Implementierung im Betrieb.
Schlüsselwörter
Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsbelastung, Beanspruchung, Prävention, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Führungskräfteverhalten, Partizipation, Ganzheitlichkeit, BGM-Ziele, Gesundheitsförderung, Psychische Gesundheit, Ergonomie, 6-Phasen-Modell, Meisterbau GmbH.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und dem systematischen Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Meisterbau GmbH, ein Großunternehmen im Bauwesen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die arbeitswissenschaftliche Analyse physischer und psychischer Belastungen, die Ableitung von Gesundheitszielen sowie die strategische Implementierung von Präventionsmaßnahmen.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die zentrale Frage ist, wie unter Berücksichtigung interner Herausforderungen und demografischer Entwicklungen ein betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich in einem Bauunternehmen umgesetzt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt das bewährte Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert & Rutenfranz sowie das phasengerechte 6-Phasen-Modell der DHfPG zur strukturierten Planung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Bedarfsanalysen, Zielsetzungen, die Identifikation von ökonomischem und gesundheitlichem Nutzen sowie die praxisnahe Planung der Implementierungsprozesse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsbelastung, Prävention, demografischer Wandel sowie Erfolgsfaktoren wie Führung und Partizipation.
Warum spielt das Führungskräfteverhalten eine so zentrale Rolle?
Laut Arbeit tragen Führungskräfte eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur; ihre Motivation ist entscheidend, um Akzeptanz und Erfolg von BGM-Projekten im Betrieb zu sichern.
Wie kann das Problem der "Ganzheitlichkeit" in einem Bauunternehmen gelöst werden?
Indem sowohl verhaltens- als auch verhältnisorientierte Maßnahmen (z.B. ergonomische Arbeitsplätze einerseits und Seminare andererseits) so gestaltet werden, dass alle Mitarbeiter einbezogen werden.
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- Anonym (Author), 2023, Vorbereitung und Mitgestaltung eines Aufbaus eines BGM für ein Musterunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331124