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Die Position der Sprache in der Sozialisation

Title: Die Position der Sprache in der Sozialisation

Seminar Paper , 2005 , 8 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kati Neubauer (Author)

Sociology - Communication
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Die vorliegende Arbeit erläutert die Rolle der Sprache im Sozialisationsprozess des Menschen, indem sie an praktischen Beispielen verschiedene Theorien vorstellt.

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Inhaltsverzeichnis

Die Position der Sprache in der Sozialisation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Sprache im Prozess der Sozialisation und wie Individuen durch kommunikative Prozesse ihre Identität konstruieren sowie sich in soziale Gruppen einfügen. Es wird analysiert, wie Sprache als Instrument der Abgrenzung, als Spiegel der Rollenzugehörigkeit und als notwendiges Werkzeug zur Bewältigung des gesellschaftlichen Wandels fungiert.

  • Sprache als wichtigster Gegenstand der Sozialisation
  • Die Verbindung von Kommunikation, Rollenverhalten und Identitätsbildung
  • Einfluss von Fachsprachen, Dialekten und Jargon auf die Gruppenzugehörigkeit
  • Die Notwendigkeit lebenslangen Lernens von Sprachmodellen
  • Sprache als Instrument der gesellschaftlichen Integration und Abgrenzung

Auszug aus dem Buch

Die Position der Sprache in der Sozialisation

Menschen eigenen sich im Laufe ihrer Sozialisation Sprache an, die aus den gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen nicht mehr weg zu denken ist. Mich interessiert im Folgenden, welche Rolle die Sprache bei der Sozialisation eines Individuums einnimmt. Es soll diskutiert werden, in wieweit sich ein Individuum über seine Sprache identifizieren lässt und in welchen Zeitraum sich diese Prägung ereignet. Dies ist vor allem interessant unter dem Aspekt der Schnelllebigkeit der modernen Gesellschaft, die in ihren Möglichkeiten und Grenzen dem Menschen Flexibilität abverlangt, sowohl in Beruf, wie auch im Privaten, da oft traditionelle Lebensformen immer weniger Geltung haben. Alles scheint ständig im Wandel, angetrieben durch immer neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die alte Gewissheiten umzukrempeln scheinen und althergebrachte Sichtweisen in Frage stellen. Doch welchen Stellenwert erhält die Sprache, die Kommunikation unter den einzelnen Menschen in einer Zeit, von der behauptet wird, dass sie die Individuen einander entfremde?

Peter L. Berger und Thomas Luckmann, die phänomenologische Soziologie vertretend, bezeichnen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie“ die Sprache als den wichtigsten Gegenstand der Sozialisation. Kinder würden in einer Sprachkultur aufwachsen und ihre Muttersprache zunächst als „Natur der Dinge“ betrachten. Sie erlernten eine Sprache, mit der sie durch Erklärungen anderer Erfahrungswerte vermittelt bekämen und die es ihnen ermögliche sich in der Welt auszudrücken. Durch die Kommunikation fänden sie sich in ihre Rolle in der Gesellschaft ein, die auf einen gemeinsamen Wertekonsens aufgebaut sei, den es zu erlernen gelte und von dem die eigene Handlung abgeleitet werden müsse.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Position der Sprache in der Sozialisation: Diese Arbeit beleuchtet die fundamentale Bedeutung der Sprache als zentrales Instrument der Sozialisation, durch das Individuen ihre Identität innerhalb verschiedener gesellschaftlicher Gruppen entwickeln, verhandeln und stetig anpassen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Sprache, Kommunikation, Identität, Rollenverhalten, Gruppenzugehörigkeit, Wissenssoziologie, Sprachkultur, Wertekonsens, Kulturelle Kompetenz, Sprachbarrieren, Gesellschaftlicher Wandel, Fachsprache, Identitätsbildung, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Sprache als zentrales Medium die Sozialisation eines Menschen prägt und wie durch kommunikative Prozesse Identität geformt und soziale Zugehörigkeiten definiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die phänomenologische Sicht auf die Sprache, die Bedeutung von Rollenwissen in beruflichen und privaten Kontexten sowie die Anpassung an den stetigen gesellschaftlichen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle der Sprache bei der Identitätsfindung zu erörtern und zu hinterfragen, inwieweit das Individuum durch Sprache in der modernen, schnelllebigen Gesellschaft agiert und sich abgrenzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse soziologischer Konzepte, insbesondere unter Rückgriff auf die phänomenologische Soziologie und wissenssoziologische Ansätze von Berger und Luckmann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Beispiele für Rollenkonflikte, die Funktion von Fach- und Gruppensprachen sowie die Notwendigkeit der ständigen linguistischen Sozialisation detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialisation, Identität, Kommunikation, Rollenverhalten und Gruppenzugehörigkeit geprägt.

Wie beeinflusst die Gruppenzugehörigkeit den Wortschatz eines Individuums?

Gruppen bilden eigene Codes und Fachsprachen, die als Identifikationsmerkmal dienen und dazu beitragen, Mitglieder zu verbinden, während Außenstehende durch den Mangel an diesem spezifischen Hintergrundwissen ausgeschlossen werden können.

Warum wird Sprache als lebenslanger Sozialisationsprozess beschrieben?

Aufgrund des Wertepluralismus und der ständigen beruflichen sowie persönlichen Veränderungen in der modernen Gesellschaft reicht eine frühkindliche Prägung nicht aus; das Individuum muss lebenslang neue Sprachmodelle erlernen, um sich in verschiedenen Kontexten zu orientieren.

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Details

Title
Die Position der Sprache in der Sozialisation
College
University of Potsdam  (Institut für Lebensgestaltung- Ethik- Religionskunde)
Course
Gesellschaftlicher Wandel & Wandel in der Jugendphase
Grade
1,7
Author
Kati Neubauer (Author)
Publication Year
2005
Pages
8
Catalog Number
V133115
ISBN (eBook)
9783640455614
ISBN (Book)
9783640456178
Language
German
Tags
Soziologie Sprache Redewendungen Entwicklung Regionen Einfluss Verständnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kati Neubauer (Author), 2005, Die Position der Sprache in der Sozialisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133115
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