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Probleme für Schulabsolvent:innen mit Lernschwierigkeiten

Titel: Probleme für Schulabsolvent:innen mit Lernschwierigkeiten

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Übergang von der Schule in die Berufswelt verläuft in diversen Fällen reibungslos. Einige Absolvent*innen finden direkt den Weg in den Einstieg des Berufslebens. Jedoch ist dies nicht immer der Fall. Zahlreiche Jugendliche, vor allem die mit niedrigen Bildungsabschlüssen, scheitern an einem unmittelbaren Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. der Arbeitswelt. Mit der vorliegenden Arbeit soll die Übergangsproblematik von der Schule in den Beruf aufgezeigt werden. Es wird untersucht, inwieweit sich der berufliche Einstieg, gerade bei Schüler*innen mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen, als problematisch beziehungsweise risikoreich gestalten kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Förderschwerpunkt Lernen

3. Ausgangslage

4. Berufsorientierung in der Schule

4.1. Berufsorientierung bei dem Förderschwerpunkt Lernen

5. Übergang von Schule in den Beruf

5.1. Übergang von Schule in den Beruf bei dem Förderschwerpunkt Lernen

5.2. Berufsorientierungsmaßnahmen im Übergang

5.3. Übergangsproblematik

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Übergangsproblematik von der Schule in die Berufswelt, insbesondere unter der Fragestellung, inwieweit sich die berufliche Eingliederung für Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen als risikoreich und problematisch gestaltet.

  • Grundlagen des sonderpädagogischen Förderschwerpunkts Lernen
  • Allgemeine Ausgangslage und Problematiken beim Schule-Beruf-Übergang
  • Durchführung und Zielsetzung der Berufsorientierung in der Schule
  • Analyse des Übergangssystems und der sogenannten Parallelstrukturen
  • Kritische Reflexion der beruflichen Integration und notwendige Unterstützungsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

6.2. Übergangsproblematik

Die aufgeführten Maßnahmen sollen die Jugendlichen im Übergang von Schule in die Berufswelt unterstützen, welche den Berufseinstieg nicht auf Anhieb realisieren konnten. Demnach existiert ein umfassendes Hilfesystem mit zahlreichen Maßnahmen, welche die Teilhabe und Integration von Absolvent*innen mit einer Behinderung oder sonderpädagogischen Förderbedarfen unterstützen bzw. voranbringen sollen (Muche, 2013). Darüber hinaus merkt Muche (2013) allerdings an, dass sich viele der betroffenen Jugendlichen somit in einer sogenannten „Parallelstruktur“ (S. 167) befinden. Je länger sich ehemalige Schüler*innen in solchen zusätzlich erschaffenen Übergangsmaßnahmen aufhalten, desto höher steigt die Gefahr, sich der gesellschaftlichen Teilhabe bzw. Integration immer weiter zu entfernen (Wansing, 2006). Relevante Zugänge werden immer unerreichbarer und es wird zu wenig darauf geachtet die Jugendlichen „mit relevanten Ressourcen und Fähigkeiten auszustatten, die ihnen den Zugang zu verschiedenen Lebensbereichen (wieder) ermöglichen“ (Wansing, 2006, S. 153). Ginnold (2008) warnt davor, dass das Übergangssystem an den beiden Schnittstellen, zwischen Schule und Beginn den Eintritt in die Arbeitswelt, „das Risiko des Scheiterns, Abbrechens und Verlorengehens“ (S. 319) gerade für Jugendliche mit Förderbedarf besonders hoch ist.

Laut Muche (2013) wird durch diese Problematik im Übergang „die Macht der Klassifikation und die Bedeutung von Zuweisungsmechanismen“ (S. 170) deutlich herauskristallisiert. Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden oft automatisch auf das ersatzweise geschaffene Übergangssystem umgeleitet (ebd.). Die Zuschreibung des Förderstatus Lernen hat demnach einen großen Einfluss bzw. hier Einschränkung auf den Einstieg in die Berufs- bzw. Arbeitswelt (ebd.). Der Zugang in regulär gesellschaftliche Bereiche wird durch das Überleiten in gesonderte Übergangssysteme begrenzt (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf und stellt die zentrale Forschungsfrage zur beruflichen Eingliederung bei Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen vor.

2. Förderschwerpunkt Lernen: Das Kapitel definiert den sonderpädagogischen Anspruch bei Lernbeeinträchtigungen und erläutert die pädagogischen Zielsetzungen sowie die notwendigen Lernangebote.

3. Ausgangslage: Es wird die statistische und gesellschaftliche Situation beim Schule-Beruf-Einstieg beleuchtet, wobei besonders auf die ungleichen Zugangschancen von Jugendlichen mit niedrigen Schulabschlüssen eingegangen wird.

4. Berufsorientierung in der Schule: Dieses Kapitel betrachtet die schulische Verantwortung der Berufsorientierung, wobei die spezifischen Anforderungen und Fördermöglichkeiten für den Schwerpunkt Lernen besonders herausgearbeitet werden.

5. Übergang von Schule in den Beruf: Hier wird der Prozess des Übergangs allgemein und speziell für Schüler*innen mit Förderbedarf analysiert, inklusive der berufsorientierenden Maßnahmen und einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Übergangssystem.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Problematik der Zuweisung in parallele Übergangssysteme sowie die Notwendigkeit einer frühzeitigen, individuellen Berufsberatung.

Schlüsselwörter

Berufsorientierung, Übergangproblematik, Förderschwerpunkt Lernen, Inklusion, Exklusion, Ausbildungsmarkt, Berufliche Integration, Schule-Beruf-Übergang, Übergangssystem, Sonderpädagogik, Berufliche Erstausbildung, Parallelstrukturen, Bildungsketten, Kompetenzfeststellung, Berufswahl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik des Übergangs von der Schule in die Berufswelt für Jugendliche, speziell für solche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Förderkonzepte in Schulen, die Wirksamkeit von Berufsorientierungsmaßnahmen sowie die Risiken und strukturellen Barrieren des sogenannten Übergangssystems.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit sich die berufliche Eingliederung für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf als risikoreich darstellt und wo die Gründe für ein mögliches Scheitern liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, das Heranziehen relevanter Rechtsverordnungen sowie die Einbeziehung gesellschaftspolitischer Studien zum Bildungswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Förderschwerpunkts Lernen, die Darstellung der allgemeinen Ausgangslage beim Berufseinstieg, die schulische Berufsorientierung und eine kritische Auseinandersetzung mit den unterstützenden Maßnahmen im Übergang.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Übergangsproblematik, Inklusion, berufliche Integration, Förderschwerpunkt Lernen, Parallelstrukturen und berufliche Selbstkonzepte.

Warum wird das Übergangssystem im Dokument teilweise kritisch betrachtet?

Der Autor weist darauf hin, dass die Umleitung in "Parallelstrukturen" dazu führen kann, dass der dauerhafte Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt erschwert wird und die Gefahr der sozialen Exklusion steigt.

Welche Bedeutung kommt dem schulischen Selbstkonzept bei der Berufswahl zu?

Die Arbeit betont, dass die schulische Berufsorientierung nicht nur auf Beratung und Vermittlung setzen darf, sondern den Aufbau eines eigenständigen beruflichen Selbstkonzeptes bei den Jugendlichen fördern muss.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Probleme für Schulabsolvent:innen mit Lernschwierigkeiten
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1331161
ISBN (PDF)
9783346825667
ISBN (Buch)
9783346825674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
probleme schulabsolvent lernschwierigkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Probleme für Schulabsolvent:innen mit Lernschwierigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331161
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Leseprobe aus  14  Seiten
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