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Schwierigkeiten in der Rechnungslegung digitaler Geschäftsmodelle

Title: Schwierigkeiten in der Rechnungslegung digitaler Geschäftsmodelle

Term Paper , 2022 , 31 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den digitalen Geschäftsmodellen und adressiert die Frage, welche Besonderheiten solche Unternehmen beachten müssen, um mit gesetzlichen Vorgaben in Einklang zu stehen. Darüber hinaus soll im Verlauf der Arbeit beleuchtet werden, welchen Hürden und Herausforderungen sie dabei entgegenstehen und welche Auswirkungen sich durch Fehler und funktionelle Einschränkungen der Informationstechnologie auf die Rechnungslegung ergeben können. Ziel ist es, für die Probleme und Gefahren, die mit dem Einsatz von IT zusammenhängen, zu sensibilisieren. Darüber hinaus sollte Ziel sein, herauszufinden, welche Maßnahmen sinnvoll sind, um die Sicherheit der IT-Landschaft zu gewährleisten und so das Risiko wesentlicher Fehler in der Rechnungslegung und gegebenenfalls im Jahresabschluss zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Fachliteratur und Lehrbücher zu Hilfe genommen und an geeigneter Stelle mit Gesetzen und Prüfungs- beziehungsweise Rechnungslegungsstandards verknüpft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Digitalisierung und Wirtschaft

2.1 Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle

2.2 Definition eines digitalen Geschäftsmodells

3 Schwierigkeiten als digitales Unternehmen

3.1 Big Data

3.1.1 Datenvolumen und -qualität

3.1.2 Datenschutz und gesetzliche Vorgaben

3.1.3 Systeme und Systemschnittstellen - Kompatibilität verschiedener Systeme

3.2 Cyber Security

3.3 Fraud

3.4 Bewertung digitaler Vermögensgegenstände

3.5 Start-Ups – unsere jungen Unternehmen

3.5.1 Besondere Schwierigkeiten

3.5.2 Umgang mit KI gemäß IDW EPS 861

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Risiken, die sich durch die Digitalisierung von Geschäftsmodellen für die Rechnungslegung ergeben, mit besonderem Fokus auf die Sicherstellung ordnungsmäßiger Prozesse in einem zunehmend komplexen IT-Umfeld.

  • Auswirkungen der Digitalisierung auf die Rechnungslegung und Buchführung.
  • Risiken durch Big Data, Cyber-Angriffe und betrügerische Handlungen (Fraud).
  • Bilanzielle Behandlung digitaler Vermögensgegenstände und Individualsoftware.
  • Herausforderungen für Start-ups bei der Finanzierung und IT-Infrastruktur.
  • Anforderungen an den Einsatz und die Prüfung Künstlicher Intelligenz (KI).

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Datenschutz und gesetzliche Vorgaben

Auch wenn man möglicherweise nicht sofort daran denkt, spielt auch Datenschutz eine wichtige Rolle bei digitalen Unternehmen, wenn sich die dem Datenschutz zugrundeliegenden Daten auf die Buchhaltung beziehen. Denkt man beispielhaft an dieser Stelle an personenbezogene Kundendaten, wie Bankverbindungen oder Rechnungsadressen, gilt es sicherzustellen, dass diese Daten nicht in falsche Hände geraten. Datenschutz im Sinne dieses Kapitels geht über das Verbot der unbewilligten Verarbeitung personenbezogener Daten hinaus (Art. 6 (1) DSGVO), und bezieht sich stattdessen auch auf den Schutz der Daten vor absichtlicher oder unbeabsichtigter Manipulation.

Gemäß der Datenschutzgrundverordnung gilt, dass die Verarbeitung von Daten, die unstrittig einer Person zugeordnet werden können, ohne dessen Einwilligung dem Grunde nach verboten ist. Es gibt jedoch Ausnahmeregelungen. So muss ein Unternehmen dem Betroffenen eine zweckgebundene Verarbeitung versichern und dieser muss der Verarbeitung eindeutig zustimmen. Konkret bedeutet das, dass nur Daten erhoben werden dürfen, die für die Erfüllung des jeweiligen Zwecks notwendig sind, nicht aber Daten, die potenziell in der Zukunft für andere Verwendungen nützlich sein könnten (Art. 5 (1) lit. b), c) DSGVO). Darüber hinaus müssen zu diesem Zweck Vorkehrungen technischer sowie organisatorischer Art getroffen werden, die die Einhaltung er obigen Vorschrift gewährleisten (Art. 25 (2) DSGVO). Ein Unternehmen muss folglich zu jeder Zeit Maßnahmen implementiert haben, die sicherstellen, dass Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung befolgt wurden. Kommt es zu einem begründeten Verdacht von Verstößen, können diese Maßnahmen kontrolliert werden (Art. 24 (1) DSGVO).

Gerade da man sich bei der Thematik digitaler Geschäftsmodelle oftmals im internationalen Rahmen wiederfindet, kann ein eigener Bereich ausschließlich für Data-Compliance durchaus hilfreich sein. Zu jeder Zeit muss sich ein Unternehmen geltenden nationalen, aber auch internationalen Gesetzen bewusst sein und wissen, wie diese einzuhalten sind. Das Schließen deutscher Gesetze auf die anderer Länder birgt Fehler und gegebenenfalls rechtliche Konsequenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Risiken für die IT-Landschaft und die Rechnungslegung zu analysieren.

2 Digitalisierung und Wirtschaft: Das Kapitel behandelt die Entstehung neuer digitaler Geschäftsmodelle und deren technologische Grundlagen, die den Wirtschaftsalltag nachhaltig verändert haben.

3 Schwierigkeiten als digitales Unternehmen: Dieser Kernabschnitt analysiert detailliert die Gefahren durch Datenmanagement, Sicherheitsmängel, Betrugspotenziale, Bewertungsfragen bei Software sowie spezifische Herausforderungen für Start-ups.

4 Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit von internen Kontrollsystemen, IT-Expertise und einer adäquaten Schulung des Personals, um Risiken in der digitalen Buchführung effektiv zu begrenzen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Rechnungslegung, Geschäftsmodelle, Big Data, Datenschutz, DSGVO, Cyber-Sicherheit, Fraud-Prävention, Bilanzmanipulation, immaterielle Vermögensgegenstände, Softwarebilanzierung, Start-ups, Künstliche Intelligenz, IT-Kontrolle, Compliance.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Projektarbeit?

Die Arbeit beleuchtet die komplexen Herausforderungen und Risiken für die ordnungsmäßige Rechnungslegung, die sich durch die zunehmende Digitalisierung und den Einsatz moderner IT-Systeme in Unternehmen ergeben.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Handhabung großer Datenmengen (Big Data), IT-Sicherheit, Betrugserkennung (Fraud), die richtige bilanzielle Erfassung digitaler Vermögenswerte sowie die besonderen Anforderungen an Start-ups.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, für IT-bezogene Probleme in der Rechnungslegung zu sensibilisieren und Lösungsansätze sowie Maßnahmen zur Risikominimierung zu evaluieren, um wesentliche Fehler im Jahresabschluss zu vermeiden.

Welche methodische Herangehensweise wurde gewählt?

Die Analyse basiert auf der Auswertung von Fachliteratur, Lehrbüchern sowie dem Abgleich mit aktuellen Gesetzen und Prüfungsstandards, wie etwa dem IDW EPS 861.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit inhaltlich ab?

Der Hauptteil analysiert spezifische Problembereiche wie Datenqualität, Cyber-Bedrohungen, Methoden der Bilanzfälschung und die komplexen Fragen der Software-Aktivierung und -Bewertung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Compliance, IT-Governance, Fraud-Risiken und Bilanzierung von Software definieren.

Wie gehen digitale Start-ups mit den beschriebenen finanziellen Schwierigkeiten um?

Laut der Untersuchung kämpfen Start-ups oft mit knappen Budgets und Fachkräftemangel, was die korrekte Umsetzung komplexer IT-Landschaften und der damit verbundenen Buchhaltungsprozesse erschwert.

Warum wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz so kritisch beleuchtet?

Der Einsatz von KI bringt neue Herausforderungen wie "automatisierte Wesensänderungen" von Software und die Notwendigkeit spezieller Überwachungsmechanismen (KI-Monitoring) mit sich, um gesetzliche Anforderungen und ethische Werte einzuhalten.

Wie unterscheidet sich die bilanzielle Behandlung von Individualsoftware?

Die Arbeit verdeutlicht die Abgrenzung zwischen aktivierungspflichtigen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und abgrenzbaren Entwicklungskosten gemäß HGB.

Welche Bedeutung hat das "Fraud-Triangle" in diesem Kontext?

Es dient dazu, zu erklären, dass die Gelegenheit für Betrug durch IT-Strukturdefizite und mangelnde Kontrollverfahren begünstigt wird, wodurch eine Manipulation der Bilanz im digitalen Umfeld erst ermöglicht wird.

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Details

Title
Schwierigkeiten in der Rechnungslegung digitaler Geschäftsmodelle
College
University of Cooperative Education Villingen-Schwenningen
Grade
1,9
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
31
Catalog Number
V1331227
ISBN (PDF)
9783346822642
ISBN (Book)
9783346822659
Language
German
Tags
schwierigkeiten rechnungslegung geschäftsmodelle
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Schwierigkeiten in der Rechnungslegung digitaler Geschäftsmodelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331227
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