Diese Hausarbeit erläutert die Erstellung einer Trainingsplanung mit Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine 33-jährige Frau. Im ersten Schritt wird diese anhand von Personendaten näher vorgestellt und es folgt eine erste Einschätzung ihres Fitnesslevels, der individuellen Beweglichkeit und Gleichgewichtsfähigkeit.
Dann wird der Trainingsplan anhand einer Liste von Übungen und Dehnmethoden zu den verschiedenen Muskelgruppen vorgestellt, inklusive Anleitungen zur jeweiligen Ausführung. Im nächsten Schritt wird der Trainingsplan begründet und erklärt, besonders der Fokus auf Dehnung. Dehntraining erzielt, trotz geringen Trainingaufwandes, körperliche und psychische Verbesserungen, vor allem bei Büroangestellten. Laut der Studie „Office-Work-and-Strech- Training-Studie“ soll Dehntraining positive Effekte auf muskuloskeletale Beschwerden, auf die Lebensqualität und die Beweglichkeit haben.
Dasselbe Vorgehen folgt nun mit dem Trainingsplan für Koordinationstraining. Zuletzt wird dann auf eine Studie eingegangen, die Gleichgewichtstraining im Hinblick auf die Sturzprophylaxe betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
PERSONENDATEN
1.1 Allgemeine Daten
1.2 Beurteilung der individuellen Beweglichkeit
1.3 Beurteilung individuelle Gleichgewichtsfähigkeit
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge
2.3 Begründung der Trainingsplanung
3 KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungauswahl
3.2 Belastungsgefüge
3.3 Begrüdnung zur Trainingsplanung
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer strukturierten Trainingsplanung für eine inaktive Person mit dem Fokus auf die Verbesserung der Beweglichkeit sowie der Koordination. Die Forschungsfrage untersucht, wie durch gezielte, an den Alltag angepasste Übungen muskuläre Dysbalancen ausgeglichen und die allgemeine physische Stabilität gesteigert werden kann.
- Anamnese und IST-Zustandsanalyse der Testperson
- Konzeption eines Beweglichkeitstrainings unter Berücksichtigung von Dehnmethoden
- Entwicklung eines propriozeptiven Koordinationstrainings für den Alltag
- Wissenschaftliche Begründung der gewählten Belastungsparameter
- Literaturgestützte Evaluation von Effekten eines Gleichgewichtstrainings
Auszug aus dem Buch
3.1 Übungauswahl
Beidbeiniger, hüftbreiter Stand, gleichmäßige Belastung der Fußsohlen. Hände in die Hüften gestemmt. Körperschwerpunkt wird in alle Richtungen verlagert: Gewicht auf dem rechten Fuß, Gewicht auf dem linken Fuß, Gewicht nach vorne, Gewicht nach hinten.
Einbeinstand: Fuß des Standbeins gleichmäßig belastet. Spielbein im Knie- und Hüftgelenk leicht gebeugt. Hände in die Hüften gestemmt. Erst nur statisch stabilisiert, dann Verlagerung des Körperschwerpunkts.
Einbeinstand: Fuß des Standbeins gleichmäßig belastet. Spielbein im Knie- und Hüftgelenk leicht gebeugt. Spielbein vorwärts und rückwärts schwingen. Arme schwingen mit: Erst richtungssynchron, dann gegenläufig.
Einbeinstand: Fuß des Standbeins gleichmäßig belastet. Spielbein im Knie- und Hüftgelenk leicht gebeugt. Ball 5-10 Sekunden in einer Hand halten. Dann über den Kopf zur anderen Seite gewechselt. Wieder 5-10 Sekunden in der Hand gehalten.
Zusammenfassung der Kapitel
PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die allgemeinen Daten der Testperson sowie ihr aktueller Gesundheitszustand erfasst und analysiert.
TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Hier erfolgt die Auswahl geeigneter Dehnübungen sowie die Festlegung der Belastungsparameter, begründet durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.
KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Auswahl propriozeptiver Übungen und deren methodischer Einbettung in den Alltag der Testperson.
LITERATURRECHERCHE: Hier werden Studien zum Thema Gleichgewichtstraining und Sturzprophylaxe ausgewertet, um die theoretische Basis zu untermauern.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, inaktive Person, Dehnmethoden, Belastungsgefüge, Propriozeption, Gleichgewichtsfähigkeit, Sturzprophylaxe, muskuloskeletale Beschwerden, Gesundheitsmanagement, Trainingsplanung, Rumpfmuskulatur, statisches Dehnen, dynamisches Dehnen, Bewegungsapparat.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines spezifischen Trainingsplans zur Förderung der Beweglichkeit und Koordination einer sportlich inaktiven Person.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Ausgangssituation, der Erarbeitung von Dehn- und Koordinationsübungen sowie der wissenschaftlichen Fundierung durch Literaturrecherche.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Stabilität der Probandin, insbesondere im Hinblick auf ihre sitzende berufliche Tätigkeit.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer IST-Analyse der Testperson sowie der Literaturrecherche aktueller sportwissenschaftlicher Studien, um die Trainingsinhalte zu begründen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in ein Beweglichkeitstraining mit verschiedenen Dehnformen und ein stufenweise aufgebautes Koordinationstraining zur Propriozeptionsschulung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Beweglichkeit, Koordination, Propriozeption, Dehnmethoden und Trainingsplanung.
Warum ist das Dehnen für Frau J. besonders wichtig?
Aufgrund ihrer sitzenden Tätigkeit als Bürokauffrau neigt sie zu Verkürzungen der Muskulatur und Haltungsproblemen, denen präventiv entgegengewirkt werden soll.
Welche Rolle spielt der Einbeinstand im Training?
Der Einbeinstand dient als grundlegende Übung zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit und zur Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur.
Warum ist die Abfolge der Koordinationsübungen von Bedeutung?
Die Übungen folgen einem methodischen Aufbau von leichten, statischen Belastungen hin zu komplexen, dynamischen Bewegungen mit Hilfsmitteln, um Überforderungen zu vermeiden.
Was ist das Ergebnis der Literaturrecherche?
Die Studien belegen, dass spezifische Trainingsprogramme signifikant zur Verbesserung der Mobilität und zur Reduktion von Sturzrisiken beitragen können.
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- Anonym (Author), 2022, Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Erstellung eines Trainingsplans für eine inaktive Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331628