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Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH

Prozessanalyse im Krankenhaus - Dargestellt an einem repräsentativen Prozess

Title: Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH

Diploma Thesis , 2002 , 60 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: LL.M. Jens-Uwe Füldner (Author)

Health - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit soll es sein, einen ausgewählten medizinischen Leistungsprozess unter ablauforganisatorischen Gesichtspunkten zu analysieren und zu bewerten. Es wird sowohl die Organisation und der Ablauf des gesamten Prozesses der Behandlung dargestellt, als auch die entstandenen Personal- und Sachkosten den verschiedenen Teilen des Gesamtprozesses zugeordnet. Es wurde dafür eine Ist- Analyse durchgeführt, um die einzelnen Arbeitsabläufe und die dazugehörigen Zeitkomponenten zu ermitteln.
Als Untersuchungsmethode wird eine Kombination aus mehreren Erhebungsverfahren eingesetzt. Es handelt sich hierbei um persönliche Beobachtungen, die Analyse bereits erfasster Daten anhand der Patientenakte und die Methode der Selbstaufschreibung durch das medizinische Personal. Für die Zeiterfassung wurde der ärztliche Dienst, Pflege- und Funktionsdienst getrennt betrachtet. Neben der Orientierung an den Bedürfnissen der Patienten werden die Prozesse an den Zielen des Krankenhauses ausgerichtet, sofern es medizinisch machbar erscheint.
Die Betrachtung der Patientenzufriedenheit, beispielsweise durch Minimierung von Wartezeiten auf Untersuchungen, wird dabei mit einbezogen.
Diese Arbeit soll auch die Grundlage für die Erstellung und Implementierung eines Clinical Pathway für die untersuchte Krankenhausbehandlung bilden. Dabei kam vor allem darauf an, die dafür notwendigen Informationen über die ablaufenden Prozesse zu verdichten und zu strukturieren.Diese Informationen und die eigenen Beobachtungen des Autors wurden im Rahmen dieser Arbeit zum Grundgerüst eines Clinical Pathways zusammengefügt. Gemäß dem PDCA- Zyklus erfolgte damit der erste Schritt in der Plan- Phase zur Pfadimplementierung. Auf der Basis der erhobenen Teilprozesse lässt sich anschließend eine Analyse über Optimierungsansätze der einzelnen Arbeitschritte durchführen. Desweiteren sind durch die am Prozess beteiligten Ärzte die einzelnen medizinischen Entscheidungskriterien des gesamten Prozesses zu definieren.Ausgehend von dem so entstehenden Clinical Pathway sollten für alle geeigneten Behandlungsprozesse im Krankenhaus entsprechende Behandlungspfade entwickelt werden. Dafür liefert diese Arbeit die theoretischen Grundlagen und Empfehlungen. Es ist zu berücksichtigen, dass die Entwicklung von Clinical Pathways dynamisch erfolgt und ständigen Veränderungen unterliegt. Nur so lassen sich neue Erkenntnisse berücksichtigen und somit die Qualität in der medizinischen Behandlung langfristig steigern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung, Zielstellung der Arbeit

1. Theoretische Grundlagen

1.1. Änderungen in der Vergütung von Krankenhausleistungen und in der Behandlungsorganisation durch die Einführung des FPG

1.1.1. Übersicht über die Vergütung von Krankenhausleistungen unter DRG-Bedingungen

1.1.2. Neue Anforderungen an Transparenz und Qualität der Behandlungsabläufe

1.2. Die Fallpauschalen als Entgeltsystem für medizinische Leistungsprozesse

1.3. Gestaltung von Behandlungsprozessen im Krankenhaus

1.3.1. Allgemeine Betrachtungen

1.3.2. Clinical Pathways

2. Prozessanalyse des Behandlungsablaufs zur Erbringung der Fallpauschale 14.02

2.1. Darstellung der Aufbauorganisation der Urologischen Klinik

2.2. Betrachtungen zur Fallpauschale 14.02

2.3. Darstellung des Prozessablaufs zur Erbringung der Fallpauschale 14.02

2.3.1. Gesamtprozess (auch graphisch)

2.3.2. Teilprozess: Präoperative Phase

2.3.3. Teilprozess: OP-Ablauf

2.3.4. Teilprozess: Postoperative Phase (Genesungsphase)

3. Wirtschaftliche Analyse am Beispiel der Fallpauschale 14.02

3.1. Betrachtungen zur Erlössituation der Fallpauschale 14.02

3.2. Analyse der angefallenen Personalkosten

3.2.1. Ärztlicher Dienst

3.2.2. Pflegedienst

3.3. Analyse der angefallenen Sachkosten

3.3.1. Medizinischer Bedarf (Einzelkosten, Sammelkosten)

3.3.2. Betrachtung von Abschreibungen auf medizinische Geräte

3.4. Analyse sonstiger Kosten

3.4.1. Kosten für Laboruntersuchungen

3.4.2. Kosten für EKG- und Röntgenuntersuchungen

3.4.3. Pathologie

3.4.4. Analyse der Basiskosten

3.5. Betrachtungen zum Deckungsbeitrag der Fallpauschale 14.02

4. Ergebnisse der Prozessanalyse und Gestaltungsvorschläge

4.1. Gestaltungsmöglichkeiten für Aufbau- und Ablauforganisation in der Urologischen Klinik

4.1.1. Lösungsansätze zur Verbesserung der Ablauforganisation

4.1.2. Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten

4.2. Mögliche Auswirkungen auf die medizinische Technologie

4.3. Auswirkungen auf die Erlöse der Urologischen Klinik durch die Fallpauschale 14.02 unter Annahme australischer Bedingungen

5. Zusammenfassung und Ausblick auf die Weiterführung der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Bewertung eines ausgewählten medizinischen Leistungsprozesses (Fallpauschale 14.02) unter ablauforganisatorischen Gesichtspunkten, um Schwachstellen aufzudecken und Optimierungspotenziale zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion unter dem neuen DRG-Entgeltsystem zu identifizieren.

  • Einführung des Fallpauschalengesetzes (FPG) und des DRG-Systems
  • Prozessmanagement und Clinical Pathways im Krankenhaus
  • Methodische Durchführung einer Ist-Analyse
  • Wirtschaftliche Analyse (Personal-, Sach- und sonstige Kosten)
  • Entwicklung von Gestaltungsvorschlägen für Ablauforganisation

Auszug aus dem Buch

1.1.2. Neue Anforderungen an Transparenz und Qualität der Behandlungsabläufe

Hauptziel der DRG- Einführung in Deutschland ist es die Ausgabensteigerung im Gesundheitswesen durch ein pauschaliertes Entgeltsystem zu stoppen.

DRG`s sollen aber auch:

- „ das Leistungsgeschehen im Krankenhaus transparenter machen

- den bedarfsgerechten und effizienten Einsatz von Ressourcen krankenhausintern und krankenhausübergreifend fördern

- zu einer deutlichen Verbesserung der Qualität in der stationären Versorgung führen“

Die Forderung nach Transparenz wurde dadurch umgesetzt, dass der Katalog der einzuführenden Fallpauschalen mit 600- 800 Fallgruppen relativ überschaubar gehalten wurde. So sind die Krankenhäuser auch hinsichtlich ihres Patientenspektrums vergleichbar. Der durchschnittliche Schweregrad der Erkrankungen im Vergleich zu anderen Kliniken lässt darauf Rückschlüsse zu. Ebenfalls transparenter wird die gesamte Leistungs- und Kostenstruktur der Krankenhäuser. Die Erfolge verschiedener Behandlungsstrategien können beispielsweise anhand der Verweildauern miteinander verglichen werden. So lässt sich auch die Position des eigenen Hauses im Vergleich zu konkurrierenden Kliniken ermitteln. Erkenntnisse aus solchen Benchmarking- Projekten können so zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Krankenhauses beitragen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung, Zielstellung der Arbeit: Einführung in die Systemumstellung durch das Fallpauschalengesetz und Definition des Untersuchungsziels.

1. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der neuen Vergütungssysteme, des Prozessmanagements und der Bedeutung von Clinical Pathways.

2. Prozessanalyse des Behandlungsablaufs zur Erbringung der Fallpauschale 14.02: Detaillierte Darstellung der Abläufe in der Urologischen Klinik, unterteilt in präoperative, operative und postoperative Phasen.

3. Wirtschaftliche Analyse am Beispiel der Fallpauschale 14.02: Aufschlüsselung der Personal-, Sach- und sonstigen Kosten sowie Berechnung des Deckungsbeitrags.

4. Ergebnisse der Prozessanalyse und Gestaltungsvorschläge: Entwicklung von Strategien zur Prozessoptimierung und Diskussion der Grenzen dieser Maßnahmen.

5. Zusammenfassung und Ausblick auf die Weiterführung der Arbeit: Fazit der Prozessanalyse und Empfehlungen zur Implementierung von Clinical Pathways.

Schlüsselwörter

Fallpauschalengesetz, FPG, DRG, Krankenhausmanagement, Prozessanalyse, Clinical Pathways, Urologische Klinik, Prozesskostenrechnung, stationäre Behandlung, Kosteneffizienz, Qualitätssicherung, Leistungsstruktur, Fallpauschale 14.02, Verweildauer, Gesundheitsreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den wirtschaftlichen und organisatorischen Auswirkungen des Fallpauschalengesetzes auf ein deutsches Krankenhaus am Beispiel der Fallpauschale 14.02.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Prozessmanagement, die Kalkulation von Fallkosten unter DRG-Bedingungen und die Optimierung von Behandlungspfaden in der Urologie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse eines medizinischen Leistungsprozesses, um Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Verfasser nutzt eine Ist-Analyse durch Kombination von Beobachtungen, Patientenakten-Analysen und Selbstaufschreibungen des medizinischen Personals.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den gesamten Prozessablauf – von der Aufnahme über die OP bis zur Entlassung – und führt eine umfassende Kostenanalyse durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere DRG, Fallpauschale, Clinical Pathways, Prozessanalyse und Kostenmanagement im Gesundheitswesen.

Warum ist eine Verweildauerverkürzung für das Krankenhaus so wichtig?

Da der Erlös durch Fallpauschalen festgeschrieben ist, sinkt der Deckungsbeitrag mit zunehmender Dauer, weshalb eine effiziente Prozessgestaltung notwendig ist, um kostendeckend zu arbeiten.

Welche Rolle spielt die Fallpauschale 14.02 in dieser Analyse?

Sie dient als repräsentatives Fallbeispiel für eine planbare Operation (Transurethrale Elektroresektion), bei der eine Standardisierung durch Clinical Pathways gut umsetzbar ist.

Wie könnten künftig Wartezeiten in der Urologischen Klinik reduziert werden?

Die Arbeit schlägt ein besseres Patientenbestellsystem sowie eine engere Koordination mit der Bettenaufbereitung und den einweisenden Praxen vor.

Welche Bedeutung haben Nebendiagnosen unter DRG-Bedingungen?

Nebendiagnosen, die einen erhöhten Behandlungsaufwand verursachen, können den Schweregrad erhöhen und somit zu einer höheren DRG-Vergütung führen, was eine präzise Dokumentation erforderlich macht.

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Details

Title
Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH
Subtitle
Prozessanalyse im Krankenhaus - Dargestellt an einem repräsentativen Prozess
College
University of Applied Sciences Gera-Eisenach  (Management im Gesundheitswesen)
Grade
1,5
Author
LL.M. Jens-Uwe Füldner (Author)
Publication Year
2002
Pages
60
Catalog Number
V133235
ISBN (eBook)
9783640613809
ISBN (Book)
9783640614028
Language
German
Tags
clinical pathways Behandlungspfade DRG-Abrechnung Prozessoptimierung Prozesssteuerung transurethrale Prostataresektion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
LL.M. Jens-Uwe Füldner (Author), 2002, Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133235
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