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Medizinische Versorgungszentren

Ein Überblick

Titre: Medizinische Versorgungszentren

Travail d'étude , 2009 , 23 Pages

Autor:in: Gerald Schmola (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Es werden zentrale rechtliche Aspekte einer MVZ-Gründung beleuchtet sowie Motive einer Beteiligung durch Krankenhäuser sowie Ärzte analysiert. Zudem wird auf vertragliche Vereinbarungen in einem MVZ sowie auf Bewertungsmöglichkeiten einer Arztpraxis eingegangen. An der vertragsärztlichen Versorgung konnten bislang nur zugelassene Vertragsärzte,
ermächtigte Ärzte sowie Ärzte von ermächtigten Einrichtungen teilnehmen (z.B.
Polikliniken, Psychiatrische Institutsambulanzen). Durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz
(GMG) wurde eine weitere Möglichkeit im Rahmen der Medizinischen
Versorgungszentren (MVZ) geschaffen. Nach § 95 Abs. 1 Satz 2 SGB V sind MVZ
fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte als Vertragsärzte
oder als Angestellte tätig sind. Die Vorschriften des SGB V finden auf MVZ analog zu
Vertragsärzten Anwendung (§ 72 Abs. 1 SGB V), sofern das Gesetz nichts anderes
bestimmt (Schmola, 2008, S. 67).
Im Gegensatz zu bisherigen Kooperationsformen (z.B. Gemeinschaftspraxis) zeichnen
sich MVZ insbesondere durch eine flexibler gestaltbare Zusammenarbeit zwischen
Ärzten untereinander, von ärztlichen und nichtärztlichen Heilberufen sowie
durch einen größeren gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsrahmen aus. Zudem kann
die ambulante ärztliche Versorgung nicht mehr ausschließlich durch freiberuflich tätige
Vertragsärzte erfolgen, sondern auch durch die von MVZ angestellten Ärzte. Im
MVZ selbst dürfen nur ambulante Leistungen erbracht werden. Durch die MVZ besteht
für die im § 95 SGB V genannten Leistungserbringer (z.B. Krankenhäuser) die
Möglichkeit in den ambulanten Leistungsmarkt vorzudringen (Schmola, 2008, S. 67).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einführung in die Thematik
  • Rechtliche Grundlagen
    • Leistungserbringer
    • Merkmal „fachübergreifend"
    • Zulassung
    • Erfordernis der ärztlichen Leitung
    • Gesellschaftsrechtliche Voraussetzungen
  • Motive zur Beteiligung an einem MVZ
    • Krankenhäuser
    • Ambulante Arzte
  • Gründung und Honorierung eines MVZ
  • Hinweise zur Projektplanung eines MVZ
    • Zielbeschreibung
    • Marktanalyse
    • Detailplanung und Perspektivplanung
  • Vertragliche Vereinbarungen im MVZ
  • Übernahme und Bewertung von Arztpraxen
    • Gestaltung eines Praxisübernahmevertrages
    • Durchführung der Praxisbewertung
  • Literaturhinweise

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Text „Medizinische Versorgungszentren — Ein Überblick" von Gerald Schmola bietet eine umfassende Darstellung der rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Grundlagen von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Motive zur Beteiligung an einem MVZ aus Sicht von Krankenhäusern und ambulanten Ärzten, sowie auf den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Gründung und den Betrieb eines MVZ.

  • Rechtliche Grundlagen von MVZ
  • Motive für die Beteiligung an MVZ
  • Gründung und Honorierung von MVZ
  • Projektplanung von MVZ
  • Vertragliche Vereinbarungen in MVZ

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einführung in die Thematik beleuchtet die Entstehung von MVZ als neue Möglichkeit der vertragsärztlichen Versorgung im Rahmen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG). Im Vergleich zu anderen Kooperationsformen zeichnen sich MVZ durch eine flexiblere Zusammenarbeit zwischen Ärzten und nichtärztlichen Heilberufen sowie einen größeren gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsrahmen aus.

Der Abschnitt „Rechtliche Grundlagen" behandelt die Zulässigkeit der Beteiligung von Leistungserbringern an MVZ und die Bedeutung des Merkmals „fachübergreifend". Die Zulassung für die vertragsärztliche Versorgung erfolgt für das gesamte MVZ als institutionelle Zulassung, während die individuelle Zulassung der im MVZ tätigen Ärzte von dieser überlagert wird. Die ärztliche Leitung des MVZ ist gesetzlich vorgeschrieben und umfasst die Sicherstellung der vertragsärztlichen Pflichten sowie die medizinische Organisation und Aufsicht. Die Gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen für MVZ erlauben verschiedene Rechtsformen, wobei die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR), die Partnergesellschaft (PartG), die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie die Aktiengesellschaft (AG) zulässig sind.

Im Kapitel „Motive zur Beteiligung an einem MVZ" werden die Perspektiven von Krankenhäusern und ambulanten Ärzten beleuchtet. Für Krankenhäuser eröffnen MVZ einen Marktzugang zur ambulanten Versorgung und ermöglichen eine Verbesserung der Wettbewerbsposition gegenüber Mitbewerbern im stationären Bereich. Ambulante Ärzte sehen in MVZ die Möglichkeit der Realisierung von Kostendegressionspotentialen und Synergieeffekten, sowie eine Verbesserung der eigenen Wettbewerbsposition und den Zugang zu weiteren Geschäftsfeldern.

Das Kapitel „Gründung und Honorierung eines MVZ" beleuchtet die verschiedenen Möglichkeiten der Gründung eines MVZ, die Überführung bestehender Kooperationsformen in ein MVZ sowie die Anstellung von Ärzten im MVZ. Die Honorierung erfolgt nach der für ambulante Leistungen üblichen Vergütungsgrundlage, dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab.

Der Abschnitt „Hinweise zur Projektplanung eines MVZ" bietet detaillierte Hinweise zur Zielbeschreibung, Marktanalyse und Detailplanung eines MVZ. Die Zielbeschreibung umfasst die Darstellung der Rolle des MVZ in der Gesamtstrategie, die Festlegung des Produktportfolios und die Entscheidung über die Art des MVZ (Grundversorgungs-MVZ oder spezialisiertes Facharzt-MVZ). Die Marktanalyse umfasst die Analyse des Marktes, der Konkurrenz und der möglichen Partner sowie die Identifizierung lokaler Trends und Besonderheiten. Die Detailplanung umfasst Organisationsaspekte, Qualitätsmanagement, Datenschutz, Investitions- und Finanzplanung, Planung der Betriebseinnahmen und -ausgaben, Liquiditätsplanung, Risikoanalyse und Controlling.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vertragsärztliche Versorgung, rechtliche Grundlagen, Zulassung, ärztliche Leitung, Gesellschaftsrechtliche Voraussetzungen, Motive zur Beteiligung, Krankenhäuser, ambulante Ärzte, Gründung, Honorierung, Projektplanung, Vertragliche Vereinbarungen, Übernahme und Bewertung von Arztpraxen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)?

Ein MVZ ist laut § 95 SGB V eine fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtung, in der Ärzte als Vertragsärzte oder Angestellte tätig sind.

Welche Rechtsformen sind für die Gründung eines MVZ zulässig?

Zulässig sind unter anderem die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die Partnergesellschaft (PartG), die GmbH sowie die Aktiengesellschaft (AG).

Warum beteiligen sich Krankenhäuser an MVZ?

Krankenhäuser nutzen MVZ, um Zugang zum ambulanten Leistungsmarkt zu erhalten und ihre Wettbewerbsposition gegenüber stationären Mitbewerbern zu verbessern.

Welche Vorteile bietet ein MVZ für ambulante Ärzte?

Ärzte können Kostendegressionspotenziale und Synergieeffekte realisieren sowie ihre Wettbewerbsposition durch die Zusammenarbeit in größeren Strukturen stärken.

Was bedeutet das Merkmal „fachübergreifend“ bei einem MVZ?

Es bedeutet, dass im MVZ mindestens zwei verschiedene Facharzt- oder Schwerpunktbezeichnungen vertreten sein müssen, um eine interdisziplinäre Versorgung zu gewährleisten.

Wie erfolgt die Honorierung in einem MVZ?

Die Honorierung erfolgt auf Basis des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM), analog zur Vergütung bei klassischen Vertragsärzten.

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Résumé des informations

Titre
Medizinische Versorgungszentren
Sous-titre
Ein Überblick
Auteur
Gerald Schmola (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V133251
ISBN (ebook)
9783640399215
ISBN (Livre)
9783640398706
Langue
allemand
mots-clé
Medizinische Versorgungszentren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gerald Schmola (Auteur), 2009, Medizinische Versorgungszentren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133251
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Extrait de  23  pages
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