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Die Griechen in Ägypten

Titel: Die Griechen in Ägypten

Seminararbeit , 2002 , 15 Seiten , Note: 2

Autor:in: Jan Richter (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Seminararbeit beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den griechischen Volksgruppen zur Zeit der griechischen Kolonisation mit Ägypten. Die Bezeichnung Griechen werde ich als Sammelbegriff für die vom Mutterland des heutigen Griechenlands sowie von den Inseln Kleinasiens kommenden Angehörigen verschiedener Volksgruppen verwenden. Dabei werde ich speziell untersuchen wie die Griechen nach Ägypten kamen und welche Gründe es dafür gab. Außerdem werden die Handelsbeziehungen mit Ägypten aufgrund von archäologischen Quellen nachzuweisen sein. Jedoch werde ich mich nicht nur auf diese Quellen beziehen, sondern natürlich auch den sogenannten „Vater der Geschichtsschreibung“, Herodot, mit einbeziehen. Besonders sein zweites Buch gibt Aufschluß über die Beziehungen zu Ägypten sowie die politischen Verhältnisse dort. Dieser schriftlichen Quelle ist dabei eine ganz entscheidende Wichtigkeit beizumessen, vor allem weil die Aussagen sich in vielen Fällen mit den archäologischen Quellen decken.
Besondere Bedeutung kommt dabei dem Handelsplatz der Griechen, Naukratis, zu. Diese Stadt, welche unter der Saitendynastie in Ägypten eine entscheidende Rolle zwischen den Beziehungen von Griechenland und Ägypten bildete, ist auch deshalb von spezieller Bedeutung, da dort im Jahre 1885 Ausgrabungen stattfanden und auch hier die Beweislage über bloße Vermutungen hinaus geht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeitliche Einordnung

2.1 Die griechischen Beziehungen zu Ägypten vor der Kolonisation

2.2 Die politischen Verhältnisse in Ägypten zur Zeit der Kolonisation

3. Das Emporion Naukratis

4. Weitere Fundorte

5. Ägyptischer Einfluß in Griechenland

6. Zusammenfassung

7. Literatur

Zielsetzung und Themen

Diese Seminararbeit untersucht die historischen Beziehungen zwischen griechischen Volksgruppen und Ägypten während der griechischen Kolonisation. Ziel ist es, die Motive für die Einwanderung nach Ägypten zu analysieren, den archäologischen Nachweis der Handelsbeziehungen zu erbringen und die Bedeutung schriftlicher Quellen, insbesondere des Historikers Herodot, für das Verständnis dieser Epoche kritisch zu hinterfragen.

  • Politische und soziale Voraussetzungen der griechischen Präsenz in Ägypten unter der Saitendynastie.
  • Die Rolle des Handelsplatzes Naukratis als zentrale Schnittstelle zwischen den Kulturen.
  • Der kulturelle Austausch und der ägyptische Einfluss auf die griechische Kunst und das Alltagsleben.
  • Die militärische Bedeutung griechischer Söldner im ägyptischen Heerwesen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die politischen Verhältnisse in Ägypten zur Zeit der Kolonisation

Wie bereits erwähnt war Psammetich I. (664-610) der Einflußreichste der Deltafürsten in Ägypten. Er mußte jedoch weiterhin dem Assyrerkönig Tribut zahlen. Als dieser die Kämpfe gegen die Äthiopen gewonnen hatte, mußte er allerdings seine Haupttruppen im Südosten seines Reiches gegen Babylon und das Land Elam einsetzen. Bis zum Jahre 640 v. Chr. als die Elamiterhauptstadt Susa eingenommen werden konnte, blieb seine Kriegsmacht in diesen Gebieten gebunden.

Psammetich schaffte es in dieser Zeit, seinen Einfluß noch weiter auszubauen. Er versuchte wohl auch andere Fürsten auf seine Seite zu ziehen, gelang dies nicht, bekämpfte er sie mit offener Gewalt. Bis zum Jahr 656 v. Chr. hatte er es mit dieser Politik geschafft ganz Mittel- und Unterägypten unter seine Herrschaft zu bringen, Oberägypten fiel an ihn durch die Adoption seiner Tochter durch die dortige Herrscherin. Da er nun Ägypten unter seinen Einfluß bekommen hatte folgte nun die Loslösung von den Assyrern, die ihrerseits an oben erwähnte Schauplätze mit ihren Truppen gebunden waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der griechisch-ägyptischen Beziehungen während der Kolonisationszeit ein und erläutert die Verwendung von Quellen wie archäologischen Funden und Herodot.

2. Zeitliche Einordnung: Das Kapitel beschreibt den historischen Kontext Ägyptens vor dem Erstarken der Saitendynastie und den politischen Aufstieg unter Psammetich I.

2.1 Die griechischen Beziehungen zu Ägypten vor der Kolonisation: Hier wird der bereits existierende Handel und kulturelle Kontakt zwischen Griechenland und Ägypten schon vor der eigentlichen Kolonisationsbewegung beleuchtet.

2.2 Die politischen Verhältnisse in Ägypten zur Zeit der Kolonisation: Dieses Kapitel analysiert die Machtkonsolidierung durch Psammetich I. und die strategische Bedeutung griechischer Söldner.

3. Das Emporion Naukratis: Die Untersuchung fokussiert sich auf die Bedeutung von Naukratis als zentralem Handelszentrum und dessen Privilegierung durch den ägyptischen Staat.

4. Weitere Fundorte: Dieses Kapitel nennt weitere Orte in Ägypten, die durch archäologische Funde die Präsenz griechischer Söldner und Handelsaktivitäten belegen.

5. Ägyptischer Einfluß in Griechenland: Die Analyse zeigt auf, wie ägyptische Elemente in die griechische Kunst, Architektur und das Alltagsleben einflossen.

6. Zusammenfassung: Hier werden die zentralen Erkenntnisse über die Handelsbeziehungen, den Einfluss von Naukratis und die Rolle der historischen Quellen zusammengeführt.

7. Literatur: Das Verzeichnis listet die verwendeten Quellen und die weiterführende Sekundärliteratur auf.

Schlüsselwörter

Naukratis, Griechenland, Ägypten, Kolonisation, Handel, Psammetich I., Herodot, Saitendynastie, Söldner, Emporion, kultureller Austausch, Archäologie, Handelsmonopol, Keramik, Heiligtümer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die vielschichtigen Interaktionen zwischen griechischen Volksgruppen und Ägypten in der Zeit der griechischen Kolonisation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die politischen Rahmenbedingungen in Ägypten, der Handel über das Emporion Naukratis sowie der gegenseitige kulturelle und künstlerische Einfluss.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung der Gründe für die griechische Einwanderung nach Ägypten und der Nachweis der Handelsbeziehungen mittels archäologischer und schriftlicher Quellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine interdisziplinäre Analyse von archäologischen Funden (z. B. Vasen, Inschriften) in Kombination mit historischen Textzeugnissen, insbesondere dem Werk Herodots.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Chronologie Ägyptens, die detaillierte Beschreibung von Naukratis und die Aufarbeitung kultureller Transfers in Architektur und Kunst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Naukratis, Handelsmonopol, Saitendynastie und den kulturellen Austausch zwischen griechischer und ägyptischer Zivilisation bestimmt.

Welche Rolle spielten die griechischen Söldner konkret für Psammetich I.?

Sie ermöglichten ihm nicht nur die militärische Sicherung seiner Macht gegen Rivalen und äußere Bedrohungen, sondern dienten als Kontaktpunkt für den Austausch mit der griechischen Welt.

Inwiefern hat Herodot zur heutigen Kenntnis über Naukratis beigetragen?

Herodot liefert detaillierte Informationen über die Gründung von Heiligtümern wie dem Hellenion und die Handelsprivilegien der Griechen, die durch archäologische Ausgrabungen weitgehend gestützt werden.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Griechen in Ägypten
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Alte Geschichte)
Veranstaltung
Die große Kolonisation
Note
2
Autor
Jan Richter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
15
Katalognummer
V13330
ISBN (eBook)
9783638190152
ISBN (Buch)
9783640267736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Griechen Kolonisation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Richter (Autor:in), 2002, Die Griechen in Ägypten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13330
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Leseprobe aus  15  Seiten
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