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Case Management im psychiatrischen Kontext. Versorgungsfelder und Prozessschritte

Titel: Case Management im psychiatrischen Kontext. Versorgungsfelder und Prozessschritte

Seminararbeit , 2021 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Simone Mebdouhi (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Gesundheitswesen und insbesondere die Möglichkeiten der medizinischen Leistungen unterliegen einer starken Veränderungsdynamik. Dabei nimmt es an Kompliziertheit und Komplexität zu. Gleichzeitig steigen die Gesundheitskosten. Nicht zuletzt wegen der immer älter werdenden Bevölkerung und der Zunahme von chronischen Erkrankungen. Die medizinische Diagnostik und Therapie ist ein wichtiger Teil der Krankheitsbewältigung, doch für Patienten oft kaum überschaubar, gar verständlich. In der Regel kommen Fragen zur Gesundheit erst dann auf, wenn sich die Gesundheit bereits in einem kritischen Zustand befindet.

Ein weiterer Punkt, der unnötig Kosten im Gesundheitswesen verursacht. Viele Menschen haben Schwierigkeiten dabei, die für ihre Gesundheit wichtigen Entscheidungen zu treffen und sich Gesundheitsinformationen verfügbar zu machen. Patienten sollen also in die Lage versetzt werden, sich besser zu orientieren und die Gesundheitsdienstleistungen adäquat nutzen zu können. Daher bieten verschiedenen Akteure Hilfestellung bei Dienstleistungen im Gesundheitssektor an. Liegt eine eher niedrige Bedürfnislage für Gesundheitsleistungen vor, sind Angebote eines Coachs ausreichend. Ist der Versorgungsbedarf eines Patienten jedoch höher, bedarf es einen Fallmanager. Nicht die Krankheit selbst wird allein gelassen, jedoch der Betroffene, der mit seiner Krankheit umzugehen hat. Vor allem im psychiatrischen Kontext, bedarf es der Begleitung und Unterstützung von Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung, um die Selbstwirksamkeit und Autonomie der Patienten in ihrem gewohnten Umfeld zu fördern. Die moderne Sozialpsychiatrie hat das Ziel, diesen Menschen Versorgungsalternativen anzubieten, um den Bedarf ihrer speziellen Problematik zu decken und ihre Versorgung zu optimieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Motivation

1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Case Management

2.2 Prinzipien Case Management

2.3 Funktion Case Manager

3 Beispiel Versorgungsfeld

3.1 Versorgungsfeld

3.2 Versorgungsablauf

3.3 Versorgungsproblematik

4 Veranschaulichung der Prozessschritte

4.1 Klärungsphase

4.2 Assessment

4.3 Zielvereinbarung

4.4 Serviceplanung

4.5 Linking

4.6 Monitoring

4.7 Evaluation

4.8 Netzwerkpflege

5 Diskussion

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Anwendung von Case Management im psychiatrischen Kontext, wobei der Schwerpunkt gezielt auf der Versorgung von Patienten mit Depressionen liegt. Ziel ist es, die notwendigen Prozessschritte darzustellen, potenzielle Problematiken in der aktuellen Versorgung aufzuzeigen und den Nutzen von Case Management für die Optimierung der Patientenbetreuung zu evaluieren.

  • Grundlagen und Prinzipien des Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Aufgaben und Rollenverständnis von Case Managern
  • Analyse des Versorgungsablaufs in einer psychiatrischen Fachklinik
  • Detaillierte Darstellung der Prozessschritte von der Klärung bis zur Evaluation
  • Diskussion der Herausforderungen und Potenziale bei der Implementierung von Case Management

Auszug aus dem Buch

2.1 Case Management

Case Management ist eine Form von Unterstützungsmanagement und findet seinen Einsatz in unterschiedlichen Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens. Es zielt auf eine passgenaue Hilfestellung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen auf, zu denen berufliche Integration, Arbeitslosigkeit, als auch Krankheit und Pflegebedürftigkeit, gehören. Abläufe zu optimieren, Kooperationen zu fördern, als Folge dessen Kosten zu senken stehen im Fokus von Case Management. Case Management bietet demnach einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Patientenversorgung.

Der Terminus „Management“ bezeichnet die bedarfsorientierte Steuerung von komplexen Vorgängen, durch die ein unerwünschter Ausgangszustand zu einem erwünschten Sollzustand bearbeitet werden soll. Das Zusammenwirken einzelner Komponente ist zu organisieren und wird auf Erfolg kontrolliert.

Der Terminus „Case“ verweist auf den Einzelfall, der zu bewältigen ist. Der Fall ist nicht die Person, sondern die zu behandelnde Problematik, an der die betroffene Person und andere hilfeleistende Personen beteiligt sind. Aber die Definition des Falls, die Klärung, Planung und Überprüfung, gilt es im Case Management genau zu definieren.

Case Management ist vielfältig, kann prinzipiell unterschieden werden in die Fall- und Systemebene. Der konkrete Unterstützungsbedarf, zur Verbesserung der persönlichen Netzwerke, beschreibt die Fallebene. Es beantwortet die Frage nach dem effektivsten und effizientesten Prozess zur Begleitung des hilfebedürftigen Menschen. Die Systemebene bezieht sich auf die Nutzung und Initiierung von Netzwerken und stellt sich die Frage wie die Versorgung optimiert werden kann. Dabei fließen beide Aspekte in der Praxis zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Komplexität im Gesundheitswesen sowie die Bedeutung von Case Management bei der Betreuung psychisch erkrankter Menschen.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert Case Management als Unterstützungsmanagement und erläutert dessen Prinzipien sowie die zentrale Funktion des Case Managers.

3 Beispiel Versorgungsfeld: Hier werden die Versorgungsstrukturen einer konkreten psychiatrischen Klinik dargelegt und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Patientenaufnahme analysiert.

4 Veranschaulichung der Prozessschritte: In diesem Kapitel werden die acht Phasen des Case-Management-Prozesses, von der Klärung bis zur Netzwerkpflege, detailliert beschrieben.

5 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Implementierung von Case Management in der psychiatrischen Praxis unter Berücksichtigung von Ressourcen und prozessualen Engpässen.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz des Case Managements zur Prozessoptimierung zusammen und unterstreicht dessen Bedeutung für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung.

Schlüsselwörter

Case Management, Psychiatrie, Depression, Patientenversorgung, Gesundheitswesen, Hilfestellung, Prozessmanagement, Assessment, Case Manager, Versorgungsqualität, Fallmanagement, Systemebene, Patientenautonomie, Netzwerkpflege, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Bedeutung von Case Management als Strategie zur Verbesserung der Patientenversorgung im psychiatrischen Bereich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Case Management, die Rollen der beteiligten Akteure, klinische Versorgungsabläufe und Strategien zur Prozessoptimierung durch strukturierte Phasenmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie durch methodisches Case Management Versorgungslücken geschlossen und die Lebensqualität von Patienten, insbesondere mit Depressionen, gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine orientierende Literaturrecherche in Fachdatenbanken sowie eine praxisnahe Analyse des Versorgungsfeldes in einer spezialisierten Klinik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen erläutert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Versorgungsabläufe in der Klinik x und einer Schritt-für-Schritt-Erklärung des Case-Management-Prozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Case Management, Psychiatrie, Versorgungsqualität, Prozessmanagement und Patientenbetreuung charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Case Manager als "Gatekeeper"?

Der Case Manager fungiert als Türöffner und Vermittler, der Patienten den zielgerichteten Zugang zu benötigten medizinischen und therapeutischen Leistungen verschafft.

Wie beeinflusst Case Management die Entlassungsvorbereitung?

Durch kontinuierliches Monitoring und frühzeitige Einbindung relevanter Stellen sorgt Case Management für eine strukturierte Entlassung und anschließende Weiterversorgungsplanung, um Dekompensationen zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Case Management im psychiatrischen Kontext. Versorgungsfelder und Prozessschritte
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Simone Mebdouhi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1333246
ISBN (PDF)
9783346835802
ISBN (Buch)
9783346835819
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktion Case Manager Prinzipien Case Management Prozessschritte Case Management Case Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Mebdouhi (Autor:in), 2021, Case Management im psychiatrischen Kontext. Versorgungsfelder und Prozessschritte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333246
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Leseprobe aus  19  Seiten
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