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Der präteritale Konjunktiv in der indirekten Rede. Die Verwendung von analytischen und synthetischen Formen im Generationenvergleich

Titre: Der präteritale Konjunktiv in der indirekten Rede. Die Verwendung von analytischen und synthetischen Formen im Generationenvergleich

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2018 , 27 Pages , Note: 3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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In dieser Seminararbeit soll mittels einer Fragebogenerhebung überprüft werden, ob es Auffälligkeiten in der Verwendung des Modus in der indirekten Rede zwischen zwei verschiedenen Generationen gibt. Dabei werden für jede Kontrollgruppe je circa 15 Probanden:innen ausgewählt, die einmal 20 bis 30 Jahre und einmal 50 bis 60 Jahre alt sind.

Der Fokus der Untersuchung liegt dabei auf der schriftlichen Standardsprache. Seit der Grammatikalisierung von werden zur Bildung des analytischen Konjunktivs II verdrängt die würde-Periphrase (und vor allem in dialektalem Sprachgebrauch auch die täte-Periphrase) in immer mehr Kontexten den synthetischen Konjunktiv II. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob sich dieses Sprachwandelphänomen auch in einer Apparent-Time-Studie beobachten lässt und welche Gründe es dafür geben könnte, dass sich gewisse synthetische Formen nach wie vor gegen analytische behaupten.

Analog zum Präteritumschwund zu Gunsten des Perfekts breiten sich analytische Verbalformen in der deutschen Sprache immer weiter aus. Dies betrifft seit dem Mittelalter neben Tempus und Genus Verbi auch das Modalsystem. Die Zunahme des periphrastischen Verbalkomplexes zur Umschreibung des synthetischen, präteritalen Konjunktivs – gebildet mit den Hilfsverben werden oder tun + Infinitiv – findet in allen Funktionsbereichen dieses Modus statt, so auch in seinem wichtigstem, der indirekten Rede.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Abstract
  • 1. Einleitung
  • 2. Konjunktiv II - Form und Funktion
    • 2.1 Funktion indirekte Redewiedergabe
    • 2.2 Formen des Konj. II
    • 2.3 Analytischer Konj. II – würde-Periphrase
  • 3. Empirischer Teil - der Konjunktiv im Gebrauch
    • 3.1 Aufbau des Fragebogens
    • 3.2 Auswertung der Fragebögen
  • Konklusion

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit analysiert die Verwendung des präteritalen Konjunktivs in der indirekten Rede, insbesondere die Konkurrenz zwischen analytischen und synthetischen Formen. Ziel ist es, den Sprachwandel im Bereich des Konjunktivs II im Laufe der Zeit zu untersuchen und mögliche Gründe für die Präferenz bestimmter Formen zu identifizieren.

  • Der Sprachwandel vom synthetischen zum analytischen Konjunktiv II
  • Die Verwendung des Konjunktivs II in der indirekten Rede
  • Die Rolle der Grammatikalisierung und Natürlichkeitstheorie
  • Der Einfluss verschiedener Generationen auf den Sprachgebrauch
  • Die Entwicklungstendenzen des Deutschen im Bereich Modus

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt den analytischen Sprachwandel im Deutschen vor, wobei der Fokus auf den präteritalen Konjunktiv und seine Verwendung in der indirekten Rede liegt. Die Arbeit wird mit einer Apparent-Time-Studie verbunden, um die Sprachentwicklung anhand der Präferenzen zweier Generationen zu untersuchen.
  • Konjunktiv II - Form und Funktion: Dieses Kapitel erläutert die Funktionen des Konjunktivs II, insbesondere die indirekte Redewiedergabe. Es werden die verschiedenen Formen des Konjunktivs II sowie die Entwicklung der Konjunktivverwendung im Laufe der Zeit dargestellt.
  • Empirischer Teil - der Konjunktiv im Gebrauch: Das Kapitel beschreibt die Methodik der Arbeit, die sich auf eine Fragebogenerhebung stützt. Es werden der Aufbau des Fragebogens und die Auswertung der Ergebnisse erläutert.

Schlüsselwörter

Präteritaler Konjunktiv, indirekte Rede, Sprachwandel, analytische Formen, synthetische Formen, Grammatikalisierung, Natürlichkeitstheorie, Generationenvergleich, Apparent-Time-Studie, Fragebogenerhebung, Modus, Indikativ, Konjunktiv I, Konjunktiv II, Consecutio temporum, Sprachökonomie, Sprachgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen synthetischem und analytischem Konjunktiv II?

Der synthetische Konjunktiv II besteht aus einer Wortform (z. B. „ginge“), während der analytische mit einem Hilfsverb umschrieben wird (z. B. „würde gehen“).

Warum verdrängt die würde-Periphrase den klassischen Konjunktiv?

Dies liegt am allgemeinen Sprachwandel hin zu analytischen Formen (ähnlich wie Perfekt statt Präteritum) und an der einfacheren Handhabung im täglichen Sprachgebrauch.

Welche Rolle spielt der Generationenvergleich in der Studie?

Die Studie untersucht, ob jüngere Sprecher (20-30 Jahre) häufiger analytische Formen nutzen als ältere Sprecher (50-60 Jahre), um den aktuellen Sprachwandel zu dokumentieren.

Wann wird der Konjunktiv II in der indirekten Rede verwendet?

Er wird oft dann eingesetzt, wenn der Konjunktiv I mit dem Indikativ identisch ist, um die Indirektheit der Rede eindeutig zu kennzeichnen.

Was besagt die Natürlichkeitstheorie in diesem Zusammenhang?

Sie erklärt Sprachwandelprozesse dadurch, dass Sprecher zu Formen tendieren, die kognitiv einfacher zu verarbeiten oder regelmäßiger aufgebaut sind.

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Résumé des informations

Titre
Der präteritale Konjunktiv in der indirekten Rede. Die Verwendung von analytischen und synthetischen Formen im Generationenvergleich
Université
University of Salzburg
Note
3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
27
N° de catalogue
V1333959
ISBN (PDF)
9783346843494
ISBN (Livre)
9783346843500
Langue
allemand
mots-clé
Konjunktiv Präteritum präterital Fragebogen analytisch synthetisch Präteritumschwund Verbalformen Modal Modus Modalsystem Germanistik Linguistik Sprachwissenschaft Konjunktiv II würde Apparent Time
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Der präteritale Konjunktiv in der indirekten Rede. Die Verwendung von analytischen und synthetischen Formen im Generationenvergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333959
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Extrait de  27  pages
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