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Quantitative Lockerung als Instrument unkonventioneller Geldpolitik. Wenn die Maßnahmen der konventionellen Geldpolitik ausgeschöpft sind

Title: Quantitative Lockerung als Instrument unkonventioneller Geldpolitik. Wenn die Maßnahmen der konventionellen Geldpolitik ausgeschöpft sind

Seminar Paper , 2020 , 28 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Summary Excerpt Details

Zunächst werden die Märkte für jeweils sichere und riskante Anleihen anhand des 3-Perioden-Modells von Garín, Lester und Sims charakterisiert, sowie die Wirkung von konventioneller Geldpolitik auf das 3-Perioden-Modell dargelegt. Anschließend wird die Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit von quantitativer Lockerung auf das Modell untersucht. Als letzter Punkt wird in dieser Arbeit auf die Einführung von segmentierten Anleihemärkten, sowie die graphischen Effekte von quantitativer Lockerung auf diese eingegangen.

Ziel dieser Arbeit ist es also, vor allem auf theoretischer Basis, darzustellen, ob quantitative Lockerung nur in der Praxis wirkt, oder ob es auch einen theoretischen Ansatz gibt, der die Wirkung dieser Maßnahme beweisen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charakterisierung der Märkte für sichere bzw. riskante Anleihen anhand des 3-Perioden-Modells

2.1. Definition und Abgrenzung von sicheren und riskanten Anleihen

2.2. Das 3-Perioden-Modell

2.2.1. Annahmen über das 3-Perioden-Modell

2.2.2. Charakterisierung von sicheren und riskanten Anleihen im 3-Perioden-Modell

3. Wirkung von konventioneller Geldpolitik im 3-Perioden-Modell

3.1. Konventionelle Geldpolitik

3.2. Konventionelle Geldpolitik im 3-Perioden-Modell

4. Effekte unkonventioneller Geldpolitik auf das 3-Perioden-Modell, sowie die zentrale Annahme zur Unwirksamkeit von quantitativer Lockerung

4.1. Quantitative Lockerung als Instrument unkonventioneller Geldpolitik

4.2. Wirkung von Quantitativer Lockerung auf das 3-Perioden-Modell

4.3. Zentrale Annahme, die zu Unwirksamkeit von Quantitativer Lockerung führt

5. Graphische Effekte von Quantitativer Lockerung auf segmentierte Anleihemärkte

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Wirksamkeit von quantitativer Lockerung (Quantitative Easing) als Instrument unkonventioneller Geldpolitik. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob diese Maßnahmen in einem theoretischen 3-Perioden-Modell tatsächlich die gewünschten Effekte auf die Wirtschaft entfalten können oder ob es theoretische Gründe für deren Unwirksamkeit gibt.

  • Wirkungsweise konventioneller und unkonventioneller Geldpolitik
  • Analyse von sicheren und riskanten Anleihemärkten
  • Theoretische Modellierung mittels eines 3-Perioden-Modells
  • Diskussion der Wirksamkeit von quantitativer Lockerung
  • Graphische Darstellung der Transmissionseffekte

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition und Abgrenzung von sicheren und riskanten Anleihen

Grundsätzlich kann man eine Anleihe als Kredit definieren, der die Form eines handelbaren festverzinslichen Wertpapiers hat, anstatt eines gängigen Kreditvertrags. Der Käufer der Anleihe, also der sogenannte Kreditgeber, erhält während der festgesetzten Laufzeit als Gegenzug für seinen Geldbetrag entsprechende Zinszahlungen, sowie die Tilgung am Ende der Laufzeit. (Diwald, 2012, S. 3) Die Kreditnehmer und somit die Ausgeber von Anleihen können Banken, Institutionen, Unternehmen und Staaten sein, die Kreditgeber auf der anderen Seite können Privatpersonen oder Institutionen sein. Möchte man das Risiko einer Anleihe ermitteln, so muss man die Bonität des Emittenten betrachten. Dabei gilt, je höher die Bonität, desto niedriger das Risiko, jedoch auch umso niedriger die Zinsen, die man während der Laufzeit erhält.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Kontext der globalen Finanzkrisen und führt in die Notwendigkeit unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen ein.

2. Charakterisierung der Märkte für sichere bzw. riskante Anleihen anhand des 3-Perioden-Modells: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der betrachteten Wertpapiere und stellt die Annahmen des verwendeten 3-Perioden-Modells vor.

3. Wirkung von konventioneller Geldpolitik im 3-Perioden-Modell: Es wird analysiert, wie Zentralbanken durch den An- und Verkauf kurzfristiger Anleihen die Zinsstruktur beeinflussen.

4. Effekte unkonventioneller Geldpolitik auf das 3-Perioden-Modell, sowie die zentrale Annahme zur Unwirksamkeit von quantitativer Lockerung: Das Kapitel untersucht die Transmission von quantitativer Lockerung und hinterfragt deren theoretische Wirksamkeit.

5. Graphische Effekte von Quantitativer Lockerung auf segmentierte Anleihemärkte: Hier werden die theoretischen Spillover-Effekte durch eine Segmentierung der Märkte graphisch veranschaulicht.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle der Zentralbanken bei der Stimulierung der Wirtschaft durch unkonventionelle Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Quantitative Lockerung, Quantitative Easing, Geldpolitik, 3-Perioden-Modell, Anleihemärkte, Zinsstruktur, Transmission, Zentralbanken, Finanzkrise, Bonität, Wertpapiere, Konjunktur, Zinspolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretische Funktionsweise und Wirksamkeit der quantitativen Lockerung als Instrument der unkonventionellen Geldpolitik in Krisenzeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich insbesondere mit der Unterscheidung zwischen sicheren und riskanten Anleihen und deren Reaktion auf geldpolitische Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, theoretisch zu prüfen, ob quantitative Lockerung tatsächlich die beabsichtigte wirtschaftliche Stimulierung bewirkt oder ob konzeptionelle Grenzen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt ein theoretisches 3-Perioden-Modell nach Garín, Lester und Sims (2020), um die Wirkungsmechanismen von Geldpolitik mathematisch und graphisch zu modellieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung der Anleihemärkte, die Analyse konventioneller Maßnahmen und die Untersuchung der quantitativen Lockerung inklusive einer detaillierten Marksegmentierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zinsstruktur, Wertpapierkauf, Marksegmentierung sowie die theoretische Wirksamkeit unkonventioneller Geldpolitik charakterisieren.

Warum wird im Modell zwischen sicheren und riskanten Anleihen unterschieden?

Diese Differenzierung ist notwendig, da verschiedene Wertpapiere unterschiedliche Risikoprämien und Reaktionen auf die Geldpolitik aufweisen, was für die Wirksamkeit der Maßnahmen entscheidend ist.

Was besagt die erwähnte "Unwirksamkeit" der quantitativen Lockerung?

In der Theorie kann quantitative Lockerung ihre Wirkung verlieren, wenn Wertpapiere als perfekte Substitute betrachtet werden und keine Spillover-Effekte zwischen den Marktsegmenten auftreten.

Welche Rolle spielt die Zinsuntergrenze?

Die Zinsuntergrenze markiert den Punkt, an dem konventionelle Zinsanpassungen nicht mehr ausreichen, was den Einsatz von quantitativer Lockerung in wirtschaftlichen Krisenzeiten erst notwendig macht.

Zu welchem Schluss kommt der Autor?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass quantitative Lockerung zwar in der Praxis oft erfolgreich ist, jedoch die theoretische Begründung komplex ist und von der Segmentierung der Finanzmärkte abhängt.

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Details

Title
Quantitative Lockerung als Instrument unkonventioneller Geldpolitik. Wenn die Maßnahmen der konventionellen Geldpolitik ausgeschöpft sind
College
LMU Munich  (Lehrstuhl für Makroökonomie)
Course
Schwerpunktseminar ,,Aktuelle Herausforderungen der Geldpolitik“
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
28
Catalog Number
V1334099
ISBN (PDF)
9783346825162
ISBN (Book)
9783346825179
Language
German
Tags
Makroökonomie Geldpolitik Quantitative Lockerung Unkonventionelle Geldpolitik Konventionelle Geldpolitik geldpolitisches Instrument Volkswirtschaftslehre 3-Perioden-Modell Anleihen segmentierte Anleihemärkte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Quantitative Lockerung als Instrument unkonventioneller Geldpolitik. Wenn die Maßnahmen der konventionellen Geldpolitik ausgeschöpft sind, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1334099
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