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Wird die Zeitung im Internet die Print-Ausgabe vom Markt verdrängen?

Titre: Wird die Zeitung im Internet die Print-Ausgabe vom Markt verdrängen?

Dossier / Travail , 2009 , 24 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Patricia Liebling (Auteur)

Philologie Allemande - Genres
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der folgenden Hausarbeit werde ich mich den Entwicklungen auf dem Zeitungsmarkt widmen. Der Vergleich der traditionellen Print-Ausgabe mit der seit einigen Jahren existierenden Internet-Zeitung soll bei meinen Ausführungen den Schwerpunkt bilden. Dabei möchte ich die Gestaltungsmöglichkeiten bzw. das Layout der beiden Medien ebenso vergleichen wie die Auswirkungen auf das Leseverhalten der Rezipienten betrachten. Hierbei sollen vor allem die Interaktivität zwischen Leser und Medium wie auch die Wahrnehmungsgewohnheiten des Lesers betrachtet werden. In einem weiteren Aspekt der Hausarbeit werde ich die Vor- und Nachteile der Online-Zeitung gegenüber der Print-Ausgabe herausstellen und prüfen, wie sich Print- und Online-Zeitung zu einander verhalten. Dazu sollen der Zeitungsmarkt und seine aktuellen Trends herangezogen werden. Die Frage, ob die unterschiedlichen medialen Ausgaben nebeneinander existieren können oder ob eines der Medien das andere Medium vom Markt verdrängt, soll geklärt werden. Am Ende meiner Ausarbeitung soll aufgrund fundierter Kenntnisse in den Bereichen Gestaltungsmöglichkeiten, Rezipienten-Verhalten und Interaktionsmöglichkeiten, vor allem aber durch einen direkten Vergleich der Medien, die Frage geklärt sein, ob die Internet-Zeitung die Print-Ausgabe in Zukunft ganz vom Markt verdrängen wird oder ob sie nebeneinander existieren können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Print-Ausgabe und ihre Entwicklung in den letzten 60 Jahren: Ein Überblick

3. Die Online-Zeitung: Ein Überblick

4. Seit wann gibt es die Online-Zeitung?

5. Gestaltungsmöglichkeiten in der Online-Zeitung

6. An wen richtet sich die Internet-Zeitung?

7. Liest der Leser in der Print-Zeitung anders als in der Online-Ausgabe?

8. Interaktivität

9. Vor- und Nachteile der Online-Zeitung

9.1. Vorteile der Online-Zeitung

9.2. Nachteile der Online-Zeitung

10. Finanzierung

11. Entwicklungstendenzen auf dem Markt

12. Das Verhältnis von Print- und Online-Ausgabe zueinander

13. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Entwicklung des Zeitungsmarktes unter besonderer Berücksichtigung der Konkurrenz zwischen der traditionellen Print-Ausgabe und der digitalen Internet-Zeitung. Im Fokus steht die zentrale Forschungsfrage, ob die Internet-Zeitung die gedruckte Zeitung langfristig vom Markt verdrängen wird oder ob eine komplementäre Koexistenz beider Medien möglich ist.

  • Vergleich der Gestaltungsmöglichkeiten und Layout-Strategien beider Medien.
  • Analyse des veränderten Leseverhaltens und der Wahrnehmungsgewohnheiten von Rezipienten.
  • Untersuchung der Interaktionsmöglichkeiten und der Interaktivität im digitalen Raum.
  • Evaluation von Vor- und Nachteilen der Online-Zeitung sowie ökonomischer Finanzierungsmodelle.
  • Betrachtung aktueller Markttrends und Prognosen für das zukünftige Verhältnis von Print und Online.

Auszug aus dem Buch

2. Die Print-Ausgabe und ihre Entwicklung in den letzten 60 Jahren: Ein Überblick

Glaubt man den Untersuchungen von Blum und Blum1 stellt sich die Zeitungsbranche in ihren redaktionellen Gestaltungsstandards eher statisch dar: Redakteure, die an Althergebrachtem nichts ändern wollen, und Verleger, denen das nur Recht ist. Modifikationen bezogen sich lediglich auf Inhalt und Text, nicht aber auf die Form der Darstellung. Bilder wurden nur selten eingesetzt, ihre Funktion war häufig nur dekorativen Zwecken verschrieben. Was bei den Lesern gut ankam, interessierte kaum jemanden in der Redaktion.

In den 1970er Jahren jedoch, kam es zu einem Umbruch. Zur Schaffung besserer Übersichtlichkeit, setzte sich das Blocksystem durch, das den Lesern geordnete und strukturierte Seiten präsentierte. Das Layout der Zeitungsseiten gewann an Bedeutung gegenüber der reinen Text-Orientierung. Dennoch, und das betonen Blum und Blum nachhaltig, zeigten sich die Tageszeitungen äußerst resistent gegenüber der Anpassung an die sich stark verändernde Medienlandschaft.

Wenige Verleger, Verlagsgeschäftsführer und Chefredakteure trieben jedoch die Modernisierung voran und bewahrten die Branche vor einer Krise. Die Einführung professioneller Zeitungsgestalter, Nicht-Journalisten also, führte anfangs zu Problemen mit den Redakteuren. Diese empfanden es als anmaßend, Vorschriften von Nicht-Journalisten anzunehmen und wehrten sich kräftig gegen optische Veränderungen des Traditionellen, denn sie befürchteten eine Verlagerung hin zu Oberflächlichkeiten und den Untergang des ambitionierten Journalismus. Bei diesem Umbruch kam es zu einer folgenschweren Entdeckung: der des Lesers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der sich wandelnden Zeitungslandschaft und Formulierung der Forschungsfrage nach der Konkurrenz zwischen Print- und Online-Medien.

2. Die Print-Ausgabe und ihre Entwicklung in den letzten 60 Jahren: Ein Überblick: Historischer Abriss über die statischen Strukturen des Printjournalismus und den anschließenden Wandel durch die Einführung von Layout-Standards und Leserforschung.

3. Die Online-Zeitung: Ein Überblick: Darstellung des Aufkommens des World Wide Web in den 1990er Jahren und der damit verbundenen Herausforderungen für die Zeitungsverlage.

4. Seit wann gibt es die Online-Zeitung?: Einordnung der Online-Zeitung als Ergebnis einer kontinuierlichen Evolution der Zeitungsgestaltung und Übertragung printmedialer Textprinzipien auf den Hypertext.

5. Gestaltungsmöglichkeiten in der Online-Zeitung: Erläuterung verschiedener Strategien (Spar-, Sammelsurium-Strategie und Listenvariante) sowie Prinzipien der Segmentierung und die Bedeutung von Tag-Clouds.

6. An wen richtet sich die Internet-Zeitung?: Differenzierte Analyse von Nutzergruppen anhand verschiedener Anspruchsfaktoren, um Zielgruppen für elektronische Zeitungsangebote zu identifizieren.

7. Liest der Leser in der Print-Zeitung anders als in der Online-Ausgabe?: Vergleich der Rezeptionsweisen, Blickbewegungen und Orientierungsbedürfnisse von Print-Lesern gegenüber Bildschirmlesern.

8. Interaktivität: Untersuchung der gestiegenen Anforderungen an den Leser im digitalen Raum sowie neuer Möglichkeiten der Interaktion und der Auflösung von Leser- und Autorgrenzen.

9. Vor- und Nachteile der Online-Zeitung: Gegenüberstellung von technologischen und ökonomischen Vorteilen sowie Herausforderungen wie Bildschirmlesekomfort und mobiler Nutzung.

10. Finanzierung: Analyse der veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen durch den Verlust von Anzeigengeschäft an das Internet und mögliche Strategien zur Monetarisierung.

11. Entwicklungstendenzen auf dem Markt: Betrachtung aktueller Markttrends sowie die Rolle von Online-Portalen und Werbung als tragende Finanzierungssäulen.

12. Das Verhältnis von Print- und Online-Ausgabe zueinander: Ausblick auf die zukünftigen veränderten Funktionen der Print-Zeitung und die Suche nach einem komplementären Miteinander der Medien.

13. Fazit: Synthese der Ergebnisse und Antwortversuch auf die Frage nach der zukünftigen Existenzberechtigung beider Medienformate.

Schlüsselwörter

Zeitung, Print-Ausgabe, Online-Zeitung, Medienwandel, Layout, Leserverhalten, Digitalisierung, Interaktivität, Finanzierung, Internet, Zeitungsdesign, Medienökonomie, Rezipienten, World Wide Web, Nachrichtenportale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem Wettbewerb zwischen der traditionellen gedruckten Tageszeitung und deren digitalem Pendant im Internet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt Themen wie die Geschichte der Zeitungsgestaltung, das veränderte Lese- und Nutzerverhalten, gestalterische Strategien im Web sowie ökonomische Aspekte der Verlagsfinanzierung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob die Online-Zeitung in Zukunft die klassische Print-Ausgabe vom Markt verdrängen wird oder ob beide Medienformen nebeneinander existieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, bei der Fachliteratur zu Medienwissenschaft, Zeitungsgestaltung, Medienökonomie und Nutzerforschung ausgewertet wurde, um die aktuelle Marktsituation zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Wandel des Layouts, verschiedene Navigationsstrategien, Nutzergruppen-Typologien, die Auswirkungen auf das Leseverhalten, die Interaktivität im Web und die wirtschaftlichen Herausforderungen durch das Anzeigengeschäft detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Medienwandel, Online-Zeitung, Print-Ausgabe, Digitalisierung, Leserforschung und Medienökonomie.

Welche Bedeutung haben die sogenannten Nutzer-Typen bei Karla?

Die Nutzer-Typen helfen Verlagen, ihre Zielgruppen besser zu verstehen und zu segmentieren, um Angebote gezielter auf die spezifischen Interessen und Lebensstile der Leser auszurichten.

Wie verändert die Online-Zeitung die Rolle des Lesers?

Der Leser wandelt sich vom reinen Konsumenten zum aktiven Konstrukteur, der durch interaktive Elemente wie Kommentare, Abstimmungen und Suchfunktionen stärker in den Informationsprozess eingebunden wird.

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Résumé des informations

Titre
Wird die Zeitung im Internet die Print-Ausgabe vom Markt verdrängen?
Université
Ruhr-University of Bochum  (Germanistik)
Cours
Print-Literatur im digitalen Schreibraum
Note
1,7
Auteur
Patricia Liebling (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
24
N° de catalogue
V133411
ISBN (ebook)
9783640397730
ISBN (Livre)
9783640397198
Langue
allemand
mots-clé
Germanistik Internet Zeitung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patricia Liebling (Auteur), 2009, Wird die Zeitung im Internet die Print-Ausgabe vom Markt verdrängen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133411
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Extrait de  24  pages
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