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Die heilende Kraftübertragung. Eine Interpretation von Markus 5,25-34

Título: Die heilende Kraftübertragung. Eine Interpretation von Markus 5,25-34

Tesis (Bachelor) , 2022 , 36 Páginas , Calificación: 2,1

Autor:in: Anonym (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Die Perikope mit dem Titel „Die Heilung einer blutflüssigen Frau und die Auferweckung der Tochter des Jaïrus“ (Mk 5,21-43) umfasst zwei verschiedene Heilungsgeschichten. In der vorliegenden Bachelorarbeit soll einzig auf den Textabschnitt in Markus 5,25-34 eingegangen werden, in welchem die Heilung der blutflüssigen Frau behandelt wird. Besonders interessant an dieser Wundererzählung ist die Thematik der Heilung durch das bloße Berühren von Jesus. Es scheint wohl eine besondere Kraft von ihm auszugehen, sodass er die Menschen heilen kann, ohne aktiv am Geschehen mitzuwirken. So stellt sich die Frage, was genau diese Kraft ist, die von Jesus ausströmt und die Menschen von ihren Plagen heilt.

Um diese Fragestellung hinreichend untersuchen zu können, folgt für das bessere Verständnis der Erzählung zunächst einmal eine eigen angefertigte Übersetzung des griechischen Textes, da diese ebenfalls für den weiteren Verlauf der Arbeit benötigt wird. Für die griechische Fassung der Heilungsgeschichte soll das „Novum Testamentum Graece“ herangezogen werden.
Damit der Abschnitt zum einen in das Markusevangelium eingeordnet und zum anderen von dem restlichen Text abgegrenzt werden kann, erfolgt in dem nächsten Kapitel eine Perikopenabgrenzung, sowie eine Analyse des Kontextes, woran sich dann die sprachliche Analyse anschließt.

Um die Besonderheiten dieser Textstelle näher erläutern zu können, soll in Kapitel vier eine synchrone Analyse erfolgen, beginnend mit der Wortsemantik. In diesem Unterkapitel sollen ausgewählte Wörter der Perikope auf ihre Bedeutungsmöglichkeiten hin analysiert werden. Hinzu kommt ebenso die Interpretation dieser Begriffe im vorliegenden Kontext. Die Untersuchung erfolgt mithilfe von der Konkordanz und Wörterbüchern. Darauf folgt die religionsgeschichtliche Analyse. In dieser soll zum einen die Redaktionskritik aufzeigen, wie die Traditionen im vorliegenden Textabschnitt verarbeitet worden sind, zum anderen soll ebenso auf die Bedeutung der δύναμις eingegangen werden. Im Anhang der Arbeit befindet sich ein synoptischer Vergleich in tabellarischer Form mit einer Legende der farblichen Markierungen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Übersetzung

3. Textanalyse

3.1 Perikopenabgrenzung und Kontextanalyse

3.2 Grammatikalisch-syntaktische Analyse

4. Synchrone Analyse

4.1 Wortsemantik

4.2 Religionsgeschichtliche Analyse

4.2.1 Redaktionskritik

4.2.2 Die Bedeutung der δύναμις

4.3 Motivanalyse

5. Diachrone Analyse

5.1 Literarkritik

5.2 Synoptischer Vergleich

6. Gesamtauslegung

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Exegese der Perikope von der Heilung der blutflüssigen Frau (Markus 5,25-34). Ziel ist es, die narrative Struktur, die theologischen Implikationen der Wundererzählung sowie die spezifische Bedeutung von Begriffen wie „Kraft“ (δύναμις) und die Rolle des Glaubens innerhalb des Markusevangeliums tiefgreifend zu analysieren und in einen kontextuellen sowie religionsgeschichtlichen Rahmen einzuordnen.

  • Literarische Einbettung und Abgrenzung der Perikope im Markusevangelium.
  • Synchron-analytische Untersuchung des griechischen Urtextes.
  • Religionsgeschichtliche Einordnung der Reinheitsvorstellungen.
  • Die Bedeutung von Glaube und Heilung im Kontext der Wundererzählungen.
  • Vergleichende Analyse der synoptischen Überlieferung bei Matthäus, Markus und Lukas.

Auszug aus dem Buch

3.1 Perikopenabgrenzung und Kontextanalyse

Das Markusevangelium im Allgemeinen kann grob in vier Abschnitte eingeteilt werden. Die Kapitel 1 bis 8 bereiten einerseits auf die Wirksamkeit Jesu vor und berichten andererseits von seiner Wirksamkeit innerhalb und außerhalb Galiläas, wobei die Kapitel 1 bis 4 sein Wirken in Kafarnaum beschreiben und die Kapitel 4 bis 8 vom See Genezareth aus. Im Anschluss folgt in den Kapiteln 8 bis 10 der Weg Jesu nach Jerusalem und von Kapitel 11 bis 16 wird Jesus Wirken, Leiden und Auferstehung in Jerusalem thematisiert. Beendet wird das Markusevangelium mit dem leeren Grab in Kapitel 16.

Die Perikope der Heilung einer blutflüssigen Frau und die Auferweckung der Tochter des Jaïrus (Mk 5,21-43) befindet sich demzufolge im Abschnitt, wo Jesus Wirken vom See Genezareth aus dargestellt wird. Zuvor befinden sich noch zwei weitere Wunder- und Heilungsgeschichten, wie zum einen die Sturmstillungsperikope (Mk 4,35-41) und zum anderen die Heilung eines besessenen Gerasener (Mk 5,1-20). Von der Stillung des Sturmes bis hin zur Totenerweckung ist in gewisser Weise eine Steigerung innerhalb der einzelnen Perikopen zu erkennen, wobei letzteres den Höhepunkt des „Vierwunderzyklus“ bildet, wie auch zu allen anderen Wundererzählungen im gesamten Markusevangelium. Die Stärke der Macht Jesu gegenüber dem Tod wird mit der Auferweckungsperikope deutlich zum Ausdruck gebracht, wodurch alle anderen Wunder- und Heilungserzählungen unterboten werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage sowie der methodischen Vorgehensweise zur Analyse der Heilungsgeschichte.

Übersetzung: Darlegung der griechischen Textvorlage (Markus 5,25-34) und der dazugehörigen deutschen Übersetzung.

Textanalyse: Erörterung der literarischen Struktur und der kontextuellen Verortung innerhalb des Markusevangeliums.

Synchrone Analyse: Detaillierte Untersuchung der Wortwahl, der religionsgeschichtlichen Hintergründe und der thematischen Motive.

Diachrone Analyse: Untersuchung der Entstehungsgeschichte durch Literarkritik und einen synoptischen Vergleich mit den anderen Evangelisten.

Gesamtauslegung: Zusammenführende Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der theologischen Botschaft über Vertrauen, Glaube und Heilung.

Schlüsselwörter

Heilung der blutflüssigen Frau, Markusevangelium, Wundererzählung, Glaube, δύναμις, Reinheitsgebote, Totenerweckung, Exegese, synoptischer Vergleich, Diachrone Analyse, Synchrone Analyse, Heilskraft, Religionsgeschichte, Jesus, Perikope.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit widmet sich der exegetischen Interpretation der Heilung der blutflüssigen Frau in Markus 5,25-34.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Zentrum stehen der Heilungsvorgang durch Berührung, die Thematisierung von Reinheit und Unreinheit sowie die Bedeutung des Glaubens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Funktion dieser Wundergeschichte als eingebettete Erzählung im Markusevangelium und die Rolle Jesu als Heilbringer zu erfassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es werden eine philologische Textanalyse, eine synchrone Wort- und Motivuntersuchung sowie eine diachrone literarkritische Analyse genutzt.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die griechische Syntax, die Bedeutung der „Vierwunder-Sequenz“ und stellt Vergleiche zu Matthäus und Lukas an.

Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem: Glaube, δύναμις (Kraft), Berührung, Markusevangelium und Reinheitsvorschriften.

Wie unterscheidet sich die Darstellung bei den verschiedenen Evangelisten?

Insbesondere Matthäus und Lukas kürzen die Darstellung gegenüber Markus stärker und setzen eigene Schwerpunkte bei der Gewichtung des Glaubens.

Ist der Glaubensbegriff in der Arbeit als rein psychologisch zu verstehen?

Nein, die Arbeit stellt dar, dass der Glaubensbegriff eine bewusste Entscheidung für Jesus als Helfer und nicht bloß ein psychologischer Akt ist.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Die heilende Kraftübertragung. Eine Interpretation von Markus 5,25-34
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Theologische Fakultät)
Calificación
2,1
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
36
No. de catálogo
V1335044
ISBN (PDF)
9783346831934
ISBN (Libro)
9783346831941
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bachelorarbeit Heilung einer blutflüssigen Frau Evangelium nach Markus Synoptischer Vergleich Dynamis Heilende Kraftübertragung Heilung durch Berührung Evangelische Religionslehre Religion Bibel Heilungsgeschichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Die heilende Kraftübertragung. Eine Interpretation von Markus 5,25-34, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335044
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