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Regulierung im Bereich der elektronischen Medien

Title: Regulierung im Bereich der elektronischen Medien

Term Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: ohne Benotung

Autor:in: Marcel Maack (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Im Gegensatz zum Pressesektor sieht sich der Rundfunksektor in
Deutschland starken Regulierungsmaßnahmen unterworfen. Begründet
werden diese Maßnahmen zum einen mit Elementen des Marktversagens,
zum anderen mit „medienpolitisch unerwünschten Folgen des
ökonomischen Wettbewerbs“1 sowie mit der besonderen Rolle des
Rundfunks aufgrund seiner „Breitenwirkung, Aktualität und
Suggestivkraft“2.
Ziel dieses Referats ist es, Einblick in all diese Rundfunk-
Regulierungsformen zu verschaffen. Es ist in drei Hauptblöcke gegliedert:
Einer allgemeinen Einführung in das Thema Regulierung, in der sowohl
historische als auch aktuelle Aspekte dargestellt werden, folgt konkret der
Bereich des öffentlich-rechtlichen sowie danach des privaten Rundfunks.
Ergänzend folgt noch ein kleines Kapitel, das sich den Mediendiensten
widmet; diese sind zwar nicht dem Rundfunk zuzurechnen, von den
Rezipienten werden sie in der Regel aber als solcher empfunden.

1 Heinrich, S. 83.
2 Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Februar 1994, S. 36; zitiert in: Heinrich, S. 83.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Regulierung – historische und aktuelle Grundlagen

3. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk

3.1. Programminhaltliche Regulierung

3.2. Probleme bei der programminhaltlichen Regulierung

3.3. Gebührenregulierung / KEF

3.4. Werberegulierung

3.5. Regulierung sonstiger Erwerbswirtschaft

4. Privater Rundfunk

4.1. Zulassung

4.2. Programminhaltliche Regulierung

4.3. Werberegulierung

4.4. Landesmedienanstalten – Aufbau und Programmkontrolle

4.5. KEK

5. Mediendienste

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Formen der Rundfunkregulierung in Deutschland zu geben, indem sie sowohl historische als auch aktuelle regulatorische Rahmenbedingungen analysiert und dabei die Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk sowie Mediendiensten beleuchtet.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Medienregulierung in Deutschland
  • Regulierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Programm, Gebühren, Werbung)
  • Regulatorische Anforderungen an den privaten Rundfunk (Zulassung, Kontrolle)
  • Rolle der Landesmedienanstalten und der KEK
  • Abgrenzung und Regulierung von Mediendiensten

Auszug aus dem Buch

3.2. Probleme bei der programminhaltlichen Regulierung

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verfügen also über verschiedene Kontrollorgane. Diese stehen allerdings vor Problemen bzw. sie sind selbst als problematisch zu betrachten. So ist zu bedenken, dass ein Vertreter einer gesellschaftlich relevanten Gruppe in erster Linie auf die Vertretung gruppeneigener Interessen achten wird und weniger auf die der Allgemeinheit. Hinzu kommt, dass die Kontrolleure nie das ganze Programm, sondern allenfalls Ausschnitte wahrnehmen können. Und: Der Rundfunk- bzw. Fernsehrat entscheidet nach dem Mehrheitsprinzip, was in der Regel über „bewährte Koalitionen“ erfolgt. Es ist daher zu überlegen, ob diese Form der Kontrolle tatsächlich die beste Form darstellt oder ob ein aus sachkundigen Journalisten bestehendes Expertengremium bessere Arbeit leisten könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit der Rundfunkregulierung in Deutschland ein und skizziert den Aufbau der Arbeit in drei Hauptblöcke.

2. Regulierung – historische und aktuelle Grundlagen: Das Kapitel behandelt die Entwicklung des dualen Rundfunksystems und die rechtlichen Rahmenbedingungen wie das Grundgesetz und den Rundfunkstaatsvertrag.

3. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Hier werden die spezifischen Regulierungsbereiche des öffentlich-rechtlichen Senders analysiert, darunter der Programmauftrag, die Finanzierung durch Gebühren und die Werbebeschränkungen.

3.1. Programminhaltliche Regulierung: Erläutert den Auftrag der Grundversorgung und das Prinzip des Binnenpluralismus für öffentlich-rechtliche Sender.

3.2. Probleme bei der programminhaltlichen Regulierung: Kritische Betrachtung der Kontrollorgane und der Wirksamkeit der Gremienaufsicht.

3.3. Gebührenregulierung / KEF: Beschreibt die Rolle der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs bei der Festsetzung der Rundfunkgebühren.

3.4. Werberegulierung: Detaillierte Darstellung der zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben für Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

3.5. Regulierung sonstiger Erwerbswirtschaft: Erläutert die Bedingungen, unter denen Rundfunkanstalten erwerbswirtschaftlich tätig werden dürfen.

4. Privater Rundfunk: Analysiert die rechtliche Situation privater Veranstalter, insbesondere in Bezug auf die Lizenzvergabe und Programmaufsicht.

4.1. Zulassung: Beschreibt die Kriterien und Zuständigkeiten bei der Vergabe von Sendelizenzen.

4.2. Programminhaltliche Regulierung: Behandelt die Anforderungen an Meinungsvielfalt und Standards im privaten Rundfunk.

4.3. Werberegulierung: Überblick über die spezifischen Werberegelungen für private Anbieter.

4.4. Landesmedienanstalten – Aufbau und Programmkontrolle: Erläutert die Aufgaben und den Aufbau der Landesmedienanstalten als Aufsichtsbehörden.

4.5. KEK: Beschreibt die Funktion der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich zur Sicherung der Meinungsvielfalt.

5. Mediendienste: Differenziert Mediendienste vom Rundfunk und erläutert deren rechtliche Sonderstellung.

Schlüsselwörter

Rundfunkregulierung, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, privater Rundfunk, Grundversorgung, Rundfunkstaatsvertrag, Landesmedienanstalten, KEF, KEK, Meinungsvielfalt, Mediendienste, Medienökonomie, Werberegulierung, Programmkontrolle, duales System, Programmauftrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen System der Regulierung von elektronischen Medien in Deutschland, insbesondere dem Rundfunksektor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der öffentlich-rechtliche und private Rundfunk, ihre Finanzierung, Programmregulierung sowie die Aufsichtsstrukturen wie Landesmedienanstalten und KEK.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die verschiedenen Regulierungsformen zu verschaffen, die für die Sicherung von Meinungsvielfalt und Qualität im Rundfunk maßgeblich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse rechtlicher Grundlagen, staatlicher Verträge sowie fachwissenschaftlicher Literatur zur Medienökonomie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, des privaten Rundfunks und der regulatorischen Rahmenbedingungen für Mediendienste.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Rundfunkregulierung, duales System, Grundversorgung, Landesmedienanstalten und Programmauftrag beschreiben.

Welche Rolle spielt die KEF bei der Finanzierung?

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) prüft die Finanzanmeldungen der öffentlich-rechtlichen Sender auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, um eine Grundlage für die Gebührenfestsetzung durch die Länder zu bilden.

Wie unterscheidet sich die Regulierung von Mediendiensten vom klassischen Rundfunk?

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Mediendienste im Gegensatz zum Rundfunk zulassungs- und anmeldefrei sind.

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Details

Title
Regulierung im Bereich der elektronischen Medien
College
University of Dortmund  (Institut für Journalistik)
Grade
ohne Benotung
Author
Marcel Maack (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V13353
ISBN (eBook)
9783638190329
Language
German
Tags
Regulierung Bereich Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Maack (Author), 2002, Regulierung im Bereich der elektronischen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13353
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