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Die beruflichen Anforderungen an Dienstleister der stationären Altenpflege

Eine empirische Studie anhand der Analyse von Stellenanzeigen

Título: Die beruflichen Anforderungen an Dienstleister der stationären Altenpflege

Trabajo Escrito , 2009 , 31 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Robert Althier (Autor)

Ciencias de la enfermería - Cuidados a ancianos
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Aufgrund der Veränderungen im Marktumfeld stationärer Pflegeeinrichtungen, sowie der sich entwickelnden Besonderheiten der Dienstleistung Pflege, kommen auf das Pflegemanagement, insbesondere auf die Position Pflegedienstleitung, vielfältige Herausforderungen zu. Es ist davon auszugehen, dass reine Fachkenntnisse für diese Stelle nicht mehr ausreichen. Zusätzliche überfachliche Fähigkeiten erscheinen zwingend erforderlich. Gemeinsam ergeben fachliche und überfachliche Kompetenzen die berufliche Handlungskompetenz. Folgende zwei Fragen werden durch die empirische Studie beantwortet:
1. Welche Einzelanforderungen stellen Einrichtungen der stationären Altenhilfe an die berufliche Handlungskompetenz ihrer Führungskräfte,
hier konkret an die Pflegedienstleitungen?
2. Überwiegen fachliche oder überfachliche Anforderungen der Einrichtungen an die Pflegedienstleitungen?

Bei der vorliegenden empirischen Studie handelt es sich um eine umfangreiche und detaillierte Hausarbeit an der Hamburger Fern-Hochschule mit einem fundiert praktischen Hintergrund. Dabei wird eine Inhaltsanalyse von Stellenanzeigen angewendet, das empirirsche Vorgehen wird umfangreich und differenziert dargestellt. Die Ergebnisse ermöglichen eine praktikable Anwendbarkeit auf eine aktuelle Problemlage.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung

2 Entdeckungszusammenhang

2.1 Ausgangslage

2.2 Zielsetzung der Untersuchung

2.3 Andere Untersuchungen

3 Begründungszusammenhang

3.1 Untersuchungsmethode

3.1.1 Inhaltsanalyse im Allgemeinen

3.1.2 Beantwortung der Forschungsfragen durch die Inhaltsanalyse von Stellenanzeigen

3.2 Festlegung von Grundgesamtheit und Stichprobe

3.3 Analyseeinheiten

3.4 Kategorisierung

3.4.1 Kategoriensystem

3.4.2 Codierung

3.4.3 Konzept der beruflichen Handlungskompetenz (Codieranleitung)

3.5 Pretest

4 Verwertungszusammenhang

4.1 Ergebnisse der Inhaltsanalyse

4.1.1 Beschreibung der Basisdaten

4.1.2 Anforderungen an Pflegedienstleitungen der stationären Altenhilfe

4.1.3 Gewichtung der fachlichen zu den überfachlichen Anforderungen an die Pflegedienstleitungen

4.2 Interpretation der Resultate

4.3 Qualitätsaspekte

4.4 Schlussfolgerungen für Bewerber

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer Inhaltsanalyse von Stellenanzeigen, welche fachlichen und überfachlichen Anforderungen stationäre Einrichtungen der Altenhilfe an Pflegedienstleitungen stellen, um ein empirisch fundiertes Anforderungsprofil zu erstellen.

  • Analyse der beruflichen Handlungskompetenz von Führungskräften
  • Vergleich zwischen fachlichen und überfachlichen Anforderungsprofilen
  • Methodik der empirischen Inhaltsanalyse im Pflegemanagement
  • Einfluss veränderter Marktrahmenbedingungen auf die Rolle der Pflegedienstleitung
  • Bedeutung von Schlüsselqualifikationen im stationären Pflegekontext

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Inhaltsanalyse im Allgemeinen

Eine der ersten Definitionen der Inhaltsanalyse (content analysis) stammt von Bernard Berelson, der diese als “research technique for the objective, systematic, and quantitative description of the manifest content of communication“ (Berelson 1952: 18) beschreibt. Diese frühe Definition wurde oft kritisiert (insbesondere aufgrund der quantitativen Festlegung) und vielfach weiterentwickelt. So spricht Kromrey in einer weit gefassten, aber durchaus gängigen Definition der empirischen Inhaltsanalyse, von einer Forschungstechnik, mit der man aus jeder Art von Bedeutungsträgern durch systematische und objektive Identifizierung ihrer Elemente Schlüsse ziehen kann. Diese sind über das einzelne analysierte Dokument hinaus verallgemeinerbar (vgl. Kromrey 2002: 311).

Etwas konkreter definiert Früh: „Die Inhaltsanalyse ist eine empirische Methode zur systematischen, intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung inhaltlicher und formaler Merkmale von Mitteilungen, meist mit dem Ziel, einer darauf gestützten interpretativen Inferenz auf mitteilungsexterne Sachverhalte.“ (Früh 2007: 27). Dieser Definition schliesst sich Diekmann an (vgl. Diekmann 2008: 578), ebenso soll sie leitend für diese Arbeit sein. Die Definition von Früh verzichtet bewusst auf Begriffe wie ‚manifest’, ‚objektiv’ und ‚quantitativ’, wie sie die klassische Definition von Berelson enthält. Diese sind sicherlich nicht falsch, aber sie haben in der Vergangenheit oft mehr zur Verwirrung als zur Klärung beigetragen (vgl. Früh 2007: 27). Das andererorts als zentraler Bestandteil enthaltene Kriterium ‚Inferenz‘ (Inferenz: zusätzliche Schlussfolgerungen (vgl. Diekmann 2008: 580)) ist in dieser Definition nur als häufiges Ziel, nicht aber als fester Bestandteil angefügt (vgl. Früh 2007: 133).

Grundsätzlich kann die Inhaltsanalyse unter zweierlei Gesichtspunkten gesehen werden, denn sie wird zuweilen als Datenerhebungsmethode, dann wieder als Auswertungsverfahren bezeichnet; beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung (vgl. Bortz, Döring 2006: 149). Ähnlich beschreibt Früh zwei Ebenen der Inhaltsanalyse: Ebene 1: Inhaltsanalyse als Forschungsstrategie: Logik und Güte der Beweisführung; Ebene 2: Inhaltsanalyse als Methode. Beide Ebenen greifen im konkreten Forschungsablauf immer ineinander, die methodenspezifischen, inhaltsanalytischen Arbeitsschritte sind in das forschungslogische Grundmuster eingebettet (vgl. Früh 2007: 97ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkung: Einführung in die Zielsetzung der empirischen Studie zur Erweiterung des Wissensbestands in der stationären Altenhilfe.

2 Entdeckungszusammenhang: Darstellung der Ausgangslage und der Forschungsfragen bezüglich der Anforderungsprofile an Pflegedienstleitungen.

3 Begründungszusammenhang: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, der Stichprobenauswahl und der Kategoriensysteme zur Inhaltsanalyse.

4 Verwertungszusammenhang: Präsentation der Ergebnisse der Inhaltsanalyse, Interpretation der Daten sowie Schlussfolgerungen für Bewerber.

5 Resümee: Reflexion über den Forschungsprozess und die erzielten Erkenntnisse der Studie.

Schlüsselwörter

Pflegemanagement, Pflegedienstleitung, stationäre Altenhilfe, Inhaltsanalyse, berufliche Handlungskompetenz, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Personale Kompetenz, Schlüsselqualifikationen, Stellenanzeigen, Anforderungsprofil, Personalentwicklung, Pflegeorganisation, Managementaufgaben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den beruflichen Anforderungen an Pflegedienstleitungen in stationären Einrichtungen der Altenhilfe, untersucht durch eine empirische Inhaltsanalyse von Stellenanzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das Pflegemanagement, die Analyse von Anforderungsprofilen im Bereich der stationären Pflege und die Struktur der beruflichen Handlungskompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, empirisch gesicherte Antworten darauf zu finden, welche Einzelanforderungen an Führungskräfte gestellt werden und ob dabei fachliche oder überfachliche Kompetenzen überwiegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der empirischen Inhaltsanalyse, um aus einer Stichprobe von Stellenanzeigen systematisch relevante Qualifikationsmerkmale zu extrahieren und zu kategorisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der methodischen Fundierung, der Entwicklung des Kategoriensystems zur beruflichen Handlungskompetenz, der Durchführung der Analyse und der anschließenden Interpretation der gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Pflegemanagement, berufliche Handlungskompetenz, stationäre Altenhilfe, Inhaltsanalyse und die Differenzierung zwischen Fach- und überfachlichen Kompetenzen.

Welche Rolle spielt die Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft?

Die Weiterbildung nach §80 SGB XI stellt laut der Analyse die am häufigsten geforderte fachliche Qualifikation in den Stellenanzeigen dar.

Warum dominieren überfachliche Anforderungen die Ergebnisse?

Die Dominanz der überfachlichen Anforderungen (insbesondere Methodenkompetenz) deutet auf einen Wandel in der Rolle der Pflegedienstleitung hin, die zunehmend komplexe Managementaufgaben in einem schwierigeren Marktumfeld bewältigen muss.

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Detalles

Título
Die beruflichen Anforderungen an Dienstleister der stationären Altenpflege
Subtítulo
Eine empirische Studie anhand der Analyse von Stellenanzeigen
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Calificación
1,3
Autor
Robert Althier (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
31
No. de catálogo
V133536
ISBN (Ebook)
9783640401000
ISBN (Libro)
9783640400645
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflegemanagement Empirische Studie Stationäre Altenhilfe Stationäre Altenpflege Stellenanzeigen Inhaltsanalyse Pflegedienstleitung berufliche Handlungskompetenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robert Althier (Autor), 2009, Die beruflichen Anforderungen an Dienstleister der stationären Altenpflege, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133536
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