Diese Arbeit enthält detaillierte technische Daten über die Feldbussysteme LON und KNX/EIB. Im Zuge der Seminararbeit werden die beiden Feldbussysteme auf Ihre technischen Eigenschaften und allgemeinen Spezifikationen untersucht. Diese Arbeit dient zum näheren Verständnis der Feldbussysteme und soll Fachleuten der Prozess und speziell aus der Gebäudeautomatisierung als auch Betreibern von Systemen einen tieferen Einblick in die Technologie bieten.
Die allgemeinen Informationen der Bussystemhersteller und Organisationen zur Unterstützung der Lieferanten und Nutzer sind durch diese Arbeit zu ergänzen.
Inhaltsverzeichnis
1. ENTSTEHUNG UND GESCHICHTE
1.1 LON - Local Operating Network
1.2 KNX - Konnex
2. RELEVANTE NORMEN
3. TECHNISCHE MERKMALE
3.1 Telegrammform und -aufbau
3.2 Übertragungsarten
3.3 Bustopologien
3.4 Systemgrenzen
3.5 Datenübertragungsgeschwindigkeiten
3.6 Busspezifische Besonderheiten
4. SIGNALÜBERTRAGUNG
4.1 Codierung
4.2 Datensicherung
4.3 Zeitverhalten und Verarbeitung kritischer Funktionen
4.4 Physikalische Eigenschaften
4.5 Busspezifische Komponenten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit zielt darauf ab, die Feldbussysteme LON und KNX/EIB hinsichtlich ihrer technischen Spezifikationen und Eigenschaften in der Gebäudeautomatisierung zu analysieren, um Fachleuten und Betreibern ein tieferes Verständnis für diese Technologien zu vermitteln.
- Historische Entwicklung und Entstehung der Standards LON und KNX
- Vergleich technischer Merkmale wie Telegrammaufbau, Übertragungsarten und Topologien
- Analyse der Signalübertragung, Datensicherung und Systemgrenzen
- Einsatzmöglichkeiten und Besonderheiten der Feldbuskomponenten
Auszug aus dem Buch
3.1 Telegrammform und -aufbau
Abb. 3-1 zeigt den Datenrahmen der LON-Technologie. Die unterschiedlich grau markierten Felder stellen die Bestandteile des gesamten Datenpakets am Bus dar.
Der Datenrahmen LON beginnt mit den Kontrolldaten. Diese bestehen aus einem 2 Byte großem Datenwort, durch das die Synchronisation der Daten gewährleistet wird. Dieser Abschnitt besteht aus ByteSync und ByteSync-Feld. Das ByteSync-Feld hat mindestens sechs logische Eins-Signalen und das ByteSync besteht aus einem einzelnen binärem Null-Signal. Die Knotenadresse laut Netzwerkaufbau (siehe auch 3.3) folgt als 3-9 Byte Signal. Der Data-Header aus 1 Byte gibt dem Empfänger der Daten die Priorität und die alternativen Sendedaten als Information vor den Nutzdaten. Die folgenden Nutzdaten - maximal 288 Byte groß - enthalten die Daten zur Funktionserfüllung der Prozessstation und werden auch NPDU (Network Protocol Data Unit) genannt. Der CRC Abschluss gibt 16 Bits zur Datenprüfung bekannt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. ENTSTEHUNG UND GESCHICHTE: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung der Standards LON und KNX/EIB und stellt die Organisationen dahinter vor.
2. RELEVANTE NORMEN: Hier werden die maßgeblichen nationalen und internationalen Normen wie ANSI/CEA-709.x und EN 50090 definiert, welche die herstellerneutrale Datenkommunikation absichern.
3. TECHNISCHE MERKMALE: In diesem zentralen Teil werden die technischen Spezifikationen wie Telegrammaufbau, Übertragungsarten, Netzwerktopologien und Leistungsgrenzen beider Bussysteme detailliert gegenübergestellt.
4. SIGNALÜBERTRAGUNG: Dieses Kapitel erläutert die physikalischen und protokollspezifischen Mechanismen der Signalübertragung, einschließlich Codierung, Datensicherung und Echtzeitanforderungen in der Gebäudeautomatisierung.
Schlüsselwörter
LON, KNX, EIB, Feldbus, Gebäudeautomatisierung, Übertragungsverfahren, Bustopologie, Telegrammform, Datenübertragungsgeschwindigkeit, Zeitverhalten, Systemgrenzen, Netzwerkaufbau, Codierung, Datensicherung, LonMark
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die beiden Feldbussysteme LON und KNX/EIB und ihre Anwendung in der Gebäudeautomatisierung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Entstehungsgeschichte, die technischen Eigenschaften der Datenübertragung, Netzwerktopologien sowie spezifische Systemkomponenten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung eines tiefen Verständnisses für die Technologie, um Fachleuten und Betreibern eine fundierte Grundlage für den Einsatz dieser Systeme zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine technische Analyse und Gegenüberstellung von Spezifikationen sowie die Untersuchung historischer Entwicklungsprozesse der Bussysteme.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil detailliert technische Parameter, darunter den Telegrammaufbau, Übertragungsarten, Systemgrenzen und Mechanismen zur Signalübertragung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie LON, KNX, EIB, Gebäudeautomatisierung, Netzwerktopologie und Datenübertragungsgeschwindigkeit definiert.
Was ist der Unterschied zwischen SNVT und UNVT im LON-System?
SNVT steht für Standard Network Variable Type, während UNVT für User Specific Network Variable Type steht; Letztere erfordern einen höheren Programmieraufwand bei der Einbindung.
Wie stellt KNX die Zuverlässigkeit der Datenübertragung sicher?
Die Sicherung erfolgt über einen verbindungsorientierten Quittungsmechanismus auf der Transportschicht sowie ein spezifisches Sicherungsbyte zur Fehlererkennung.
Warum sind "Kritische Zeitfunktionen" für die Gebäudeautomatisierung relevant?
Sie fordern eine unmittelbare Reaktion (z.B. bei Licht- oder Jalousiesteuerung), da der Nutzer eine Verzögerung von mehr als einer halben Sekunde als Fehler wahrnimmt.
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- Dipl.-Ing. (FH) Simon Hemstreit (Author), 2008, Feldbussysteme LON und KNX, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133570