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Schülerfirmen in den Gastronomieberufen

Titel: Schülerfirmen in den Gastronomieberufen

Bachelorarbeit , 2022 , 57 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Profil von Bewerberinnen und Bewerbern wird nach Kompetenzen gesucht. Kompetenzen zu besitzen oder die Sicherheit, dass jemand kompetent sei, gibt der/dem betreffenden Mitarbeiterin/Mitarbeiter Selbstvertrauen und Selbstbestätigung. Kompetenz bedeutet sinngemäß Fähigkeit (lat. competentia – Eignung). Berufliche Schulen haben die Hauptaufgabe, eine berufliche Handlungskompetenz zu vermitteln.

Schülerinnen und Schüler sollen demnach geeignet sein, beruflich zu handeln. Rolf Arnold verdeutlicht mit seiner Aussage, dass dies nicht allein durch theoretische Wissensvermittlung möglich sei. Die Jugendlichen sollen sowohl durch praktische als auch theoretische Erfahrung in der Lage sein, im Wirtschaftsleben zu bestehen.
Eine Möglichkeit hierfür ist die Gründung einer Schülerfirma.

Die Arbeit befasst sich, ausgehend von der handlungsorientierten Konzeption, mit der Frage, welchen Nutzen und Mehrwert die Arbeit in einer gastronomischen Schülerfirma für die Schülerinnen und Schüler hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Bildungsauftrag der beruflichen Schulen

2.1 Handlungsorientierter Unterricht

2.2 Kompetenzorientierter Unterricht

2.3 Lernfeldkonzept

3 Rahmenbedingungen und pädagogischer Sinn der Methode Schülerfirma

4 Ziele einer Schülerfirma in den Gastronomieberufen

4.1 Berufsorientierung

4.2 Inklusion

4.2.1 Inklusion Jugendlicher mit Behinderung

4.2.2 Inklusion Jugendlicher mit Migrationshintergrund

5 Schülerfirmen zum Erlangen beruflicher Handlungskompetenz

5.1 Sozialkompetenzen

5.2 Selbstkompetenz

5.3 Methodenkompetenz

5.4 Fachkompetenz

5.5 Zukunftskompetenzen

5.5.1 Medienkompetenz

5.5.2 Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen und Mehrwert der Unterrichtsmethode „Schülerfirma“ im Kontext von Gastronomieberufen an beruflichen Schulen. Dabei wird analysiert, wie diese komplexe Methode zur Berufsorientierung, Inklusion sowie zur Förderung beruflicher Handlungskompetenzen beitragen kann.

  • Didaktische Konzepte der beruflichen Bildung (handlungsorientierter und kompetenzorientierter Unterricht)
  • Pädagogischer Sinn und Rahmenbedingungen der Methode Schülerfirma
  • Berufsorientierung als Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt
  • Inklusionschancen für Jugendliche mit Behinderung und Migrationshintergrund
  • Förderung von Sozial-, Selbst-, Methoden-, Fach- und Zukunftskompetenzen

Auszug aus dem Buch

2.1 Handlungsorientierter Unterricht

Aufgrund des technischen und sozioökonomischen Wandels der Arbeitswelt (vgl. Riedl 2011, S. 185), hat in der beruflichen Bildung das Konzept des handlungsorientierten Unterrichts etabliert (vgl. Jank und Meyer 2009, S. 314; Riedl 2015). Darunter ist ein ganzheitlicher Unterricht zu verstehen, der die Schülerinnen und Schüler aktiviert, mit allen Sinnen zu lernen. Als Ziel des Unterrichtsverlaufs ist ein zwischen Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkraft vereinbartes Handlungsergebnis gesetzt, das sowohl durch geistige als auch praktische Arbeit erreicht werden soll (vgl. Jank und Meyer 2009, S. 315). Dieses kann sowohl ein materielles Produkt als auch ein szenisches oder sprachliches Ergebnis sein (vgl. ebd., S. 319). Ausgangspunkt für den Unterricht ist eine berufsrelevante Handlungssituation, die eine berufliche, fachliche, gesellschaftliche oder private Situation aufgreift (vgl. SchuCu-BBS, elektron. Pub.). Für die vorgegebene Aufgaben-, Frage- oder Problemstellung suchen sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig Informationen und erschließen das Sachgebiet selbstständig (vgl. Riedl 2011, S. 194 f.).

Aus dieser komplexen Ausgangssituation leiten sich die Lernziele ab, setzen Anforderungen und Rahmenbedingungen, planen ihre Arbeitsschritte, präsentieren Ergebnisse und kontrollieren diese eigenverantwortlich (vgl. Abbildung 2).

In der Informationsphase analysieren die Lernenden die Handlungssituation und es wir ein Handlungsergebnis gesetzt (vgl. SchuCu-BBS, elektron. Pub.). Daran anschließend planen die Schülerinnen und Schüler ihr Vorgehen bei der Bearbeitung und Dokumentation. Sie erstellen einen vorläufigen Ablaufplan und suchen sich die benötigten Informationen zur Bearbeitung der Aufgabenstellung (vgl. ebd.). Im Anschluss ist ein Lösungsweg, die Vorgehensweise, der Zeitrahmen, die Verantwortlichkeiten und die Beurteilungskriterien festzulegen (vgl. ebd.). In der Phase der Ausführung wird die Aufgaben-, Frage- bzw. Problemstellung entsprechend der vorherigen Planung bearbeitet (vgl. ebd.). Die Schaffung weiterer Informationen und deren Verarbeitung führt schließlich zum Handlungsergebnis und dessen Präsentation (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der handlungsorientierten Lehrmethoden in der beruflichen Bildung ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Schülerfirmenarbeit.

2 Der Bildungsauftrag der beruflichen Schulen: Dieses Kapitel skizziert die Gliederung der Bildungsgänge sowie die theoretischen didaktischen Konzepte, die dem Unterricht an beruflichen Schulen zugrunde liegen.

3 Rahmenbedingungen und pädagogischer Sinn der Methode Schülerfirma: Hier werden die organisatorischen Aspekte einer Schülerfirma sowie deren grundsätzlicher pädagogischer Wert innerhalb einer Lernsimulation beleuchtet.

4 Ziele einer Schülerfirma in den Gastronomieberufen: Dieses Kapitel fokussiert auf die spezifische Eignung der Methode zur Berufsorientierung und zur Umsetzung inklusiver Bildungsansätze im Gastronomiesektor.

5 Schülerfirmen zum Erlangen beruflicher Handlungskompetenz: Hier wird detailliert dargestellt, wie durch die praktische Arbeit in Schülerfirmen Sozial-, Selbst-, Methoden-, Fach- und Zukunftskompetenzen entwickelt werden.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt den Mehrwert der Schülerfirma für das Erlangen beruflicher Handlungskompetenzen und die berufliche Orientierung der Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Schülerfirma, berufliche Bildung, Handlungskompetenz, Gastronomieberufe, Berufsorientierung, Inklusion, handlungsorientierter Unterricht, kompetenzorientierter Unterricht, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Medienkompetenz, Nachhaltigkeit, Lernfeldkonzept.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Bachelorarbeit?

Die Arbeit untersucht die Unterrichtsmethode „Schülerfirma“ an beruflichen Schulen, insbesondere mit Fokus auf die Fachrichtung Gastronomie.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Zentrale Themen sind der didaktische Rahmen der beruflichen Bildung, die praktische Umsetzung der Methode Schülerfirma, die Inklusion von Jugendlichen mit unterschiedlichen Voraussetzungen sowie der Erwerb verschiedener beruflicher Kompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und den spezifischen Mehrwert der Arbeit in einer gastrobasierten Schülerfirma hinsichtlich der beruflichen Qualifizierung und Persönlichkeitsentwicklung darzustellen.

Welcher didaktische Ansatz liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert primär auf den Konzepten des handlungs- und kompetenzorientierten Unterrichts, wie er in den Rahmenlehrplänen der berufsbildenden Schulen gefordert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Bildungsauftrags, eine Einordnung der Methode Schülerfirma, die Potentiale in Bezug auf Berufsorientierung und Inklusion sowie eine detaillierte Erläuterung der zu entwickelnden Handlungskompetenzen.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie berufliche Handlungskompetenz, Praxisnähe, Inklusion, berufliche Bildung und gastgeberorientiertes Lernen beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Inklusion in Schülerfirmen von herkömmlichen Unterrichtsformen?

Schülerfirmen bieten durch ihre komplexe Struktur vielfältige Aufgabenbereiche, die eine differenzierte Teilhabe von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ermöglichen, da der Fokus auf dem gemeinschaftlichen Handlungsergebnis und weniger auf rein akademischer Leistung liegt.

Welche Rolle spielt die „vollständige Handlung“ in diesem Kontext?

Das Modell der vollständigen Handlung (Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren, Bewerten) bildet die methodische Basis, die es den Lernenden ermöglicht, ihren Arbeitsprozess weitgehend eigenverantwortlich und realitätsnah zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schülerfirmen in den Gastronomieberufen
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Didaktik der Naturwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
57
Katalognummer
V1335821
ISBN (PDF)
9783346836229
ISBN (Buch)
9783346836236
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schülerfirmen gastronomieberufen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Schülerfirmen in den Gastronomieberufen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335821
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Leseprobe aus  57  Seiten
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