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Data Sharing. Potenziale, Herausforderungen und begünstigende Faktoren

Título: Data Sharing. Potenziale, Herausforderungen und begünstigende Faktoren

Trabajo , 2019 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias de la computación - Internet, nuevas tecnologías
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Bei vielen wissenschaftlichen Untersuchungen entstehen Daten, etwa in Form von Tabellen, Audio- und Videoaufzeichnungen oder Textdateien, die wiederum in vielfältigen Formaten, JPEG, MP3, PDF usw., vorliegen. Sie können gezielt für eine wissenschaftliche Auswertung erzeugt werden oder erst nachträglich von Interesse für die Forschung sein. Trotz dieser unterschiedlichen Daseinsform der Forschungsdaten haben sie eine Gemeinsamkeit: ein Großteil von ihnen geht durch unzureichendes Datenmanagement verloren oder steht einer Nachnutzung durch Dritte nicht weiter zur Verfügung.

Die richtige Archivierung und daraus folgend die Möglichkeit zur Weiterverwendung wirkt dem entgegen, sie treibt wissenschaftliches Arbeiten voran, indem neue Erkenntnisse durch Sekundäranalysen ressourcenschonend schneller und einfacher erlangt und frühere Ergebnisse durch Reproduktionen verifiziert werden können. Insgesamt wird die wissenschaftliche Praxis so transparenter und glaubwürdiger.

In der vorliegenden Arbeit werden daher zunächst diese Chancen des Data Sharings genauer aufgezeigt und nachfolgend die speziellen Herausforderungen, die diese Form der Datenüberlassung auch mit sich bringt, erörtert. Die Schwierigkeiten umfassen vor allem die Umsetzung einer geeigneten Infrastruktur sowie eine rechtliche und finanzielle Dimension.

Im letzten Kapitel werden schließlich begünstigende Faktoren und Umstände, institutionelle sowie individuelle, benannt, die Forschende dazu animieren, ihre Daten zu teilen, da dies trotz der allgemeinen Befürwortung weiterhin keine Selbstverständlichkeit in der Scientific Community darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsdatenmanagement und Data Sharing

3. Potentiale

3.1. Zugang

3.2. Nachnutzung

3.3 Reproduktion und Replikation

3.4. Qualitätssicherung

4. Herausforderungen

5. Begünstigende Faktoren

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Herausforderungen des Data Sharings in der wissenschaftlichen Forschung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Forschungsdatenaustausch die Transparenz und Effizienz der Wissenschaft fördern kann, und dabei die Barrieren sowie begünstigende Faktoren für eine gelungene Umsetzung zu analysieren.

  • Bedeutung des Forschungsdatenmanagements für die wissenschaftliche Praxis
  • Potenziale durch Zugang, Nachnutzung und Qualitätssicherung
  • Infrastrukturelle, rechtliche und finanzielle Herausforderungen
  • Rolle institutioneller Rahmenbedingungen und individueller Motive
  • Relevanz von Förderrichtlinien und Anreizsystemen

Auszug aus dem Buch

3.2. Nachnutzung

Neben dem blossen Zugang, d.h. der Einsicht, ist vor allem aber die Nachnutzung, im Sinne einer Weiterverarbeitung, der entscheidende Vorteil, den das Data Sharing bietet.

Eine Möglichkeit ist das Verbinden von Datensätzen aus unterschiedlichen Quellen, diese Verknüpfung schafft durch kooperative Forschung Erkenntnisse, welche ein einzelnes Forschungsteam niemals hervorbringen könnte. Ein eindrucksvolles Beispiel ist hierfür das Human Genome Project (1990 – 2003), an dem zu Beginn 1000 Wissenschaftler aus 40 Ländern teilnahmen und so das gesamte menschliche Genom sequenzierten (HGP).

Kooperationen finden sich aber auch in fächerübergreifenden Studien, hier wären beispielsweise die Folgen und Auswirkungen des Klimawandels zu nennen, die nur in Verbindung unterschiedlicher Disziplinen beantwortet werden können. Diese interdisziplinären Forschungsprojekten werden erst durch den freien Zugang der unterschiedlichen Daten ermöglicht (Oßwald/Scheffel/Neuroth 2012: 13f).

Data Sharing bietet zudem Angehörigen von Universitäten ohne große finanzielle Ressourcen die Möglichkeit, durch die Nachnutzung bestehender Datensätze, ebenfalls am wissenschaftlichen Diskurs teilzunehmen. So schreibt beispielsweise Saif Aldeen AlRyalat (University of Jordan) im Fachjournal Nature (2018):

„Open data are a boon for underfunded researchers. (…) I was able to access rigorous, high-quality data from almost 1,200 people with an inflammatory disease known as sarcoidosis, along with a control group. In Jordan, it would take me until I retired to generate this much data first-hand. Our results will be published in the journal that hosted the original data. We completed two more studies on the same data set within six months.“

Ein gutes Datenmanagement und das Vorhandensein aller relevanter Variablen vorausgesetzt, können Dritte die bereits existierenden Daten in Sekundäranalysen auch für gänzlich andere Forschungsfragen nutzen. Diese Möglichkeit der Wiederverwendung stellt ihren enormen Wert dar, so dass eine einmalig Verwendung in nur einer Publikation dieses Potential missachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Wichtigkeit der Archivierung und Nachnutzung von Forschungsdaten als Voraussetzung für transparente, glaubwürdige und effiziente wissenschaftliche Praxis.

2. Forschungsdatenmanagement und Data Sharing: Dieses Kapitel definiert Forschungsdatenmanagement als essenziellen Prozess zur Sicherung qualitativ hochwertiger Daten und erklärt Data Sharing als Praxis, diese Daten für wissenschaftliche Zwecke Dritten zugänglich zu machen.

3. Potentiale: Das Kapitel beleuchtet, wie Data Sharing durch verbesserten Zugang, Möglichkeiten zur Nachnutzung, Unterstützung von Reproduzierbarkeit und verbesserte Qualitätssicherung den wissenschaftlichen Fortschritt vorantreibt.

4. Herausforderungen: Hier werden die Hürden beim Data Sharing erörtert, insbesondere die Komplexität infrastruktureller Systeme, Kostenfaktoren sowie die komplexen Anforderungen des Datenschutzes.

5. Begünstigende Faktoren: Dieses Kapitel analysiert förderliche Bedingungen wie institutionsübergreifende Zusammenarbeit, die Rolle von Repositorien, Förderrichtlinien und die wachsenden Anreize durch Zitationsmöglichkeiten für Datensätze.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Kulturwandel notwendig ist, in dem Forschungsdaten als vollwertige wissenschaftliche Leistung anerkannt werden, um die Qualität und Nutzbarkeit langfristig zu steigern.

Schlüsselwörter

Forschungsdatenmanagement, Data Sharing, Wissenschaftliche Praxis, Datennachnutzung, Reproduzierbarkeit, Langzeitarchivierung, Repositorien, Datenschutz, Forschungsinfrastruktur, Open Science, Forschungsförderung, Forschungsdaten, Sekundäranalyse, Transparenz, Wissenschaftskommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation beleuchtet die Bedeutung und Praxis des Austauschs von Forschungsdaten (Data Sharing) innerhalb der wissenschaftlichen Community.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Potenziale für die Forschung, die Herausforderungen bei der technischen und rechtlichen Umsetzung sowie Faktoren, die den Prozess des Datenteilens positiv beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie Data Sharing die wissenschaftliche Transparenz und Effizienz verbessern kann und welche Barrieren überwunden werden müssen, um einen flächendeckenden Standard zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten literaturgestützten Analyse der aktuellen Diskurse und Studien im Bereich Forschungsdatenmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Potenziale von Daten, die kritische Diskussion infrastruktureller und rechtlicher Herausforderungen sowie die Analyse förderlicher Rahmenbedingungen für Forschende.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Forschungsdatenmanagement, Data Sharing, Reproduzierbarkeit, Open Science und Forschungsinfrastruktur.

Wie kann das Problem der Qualitätssicherung durch Data Sharing gelöst werden?

Durch die Zugänglichkeit der Daten können unsauberes Arbeiten oder willentliche Manipulationen schneller aufgedeckt und Forschungsresultate durch Dritte verifiziert werden.

Warum spielt der Datenschutz beim Teilen von Daten eine so große Rolle?

Da in vielen Forschungsbereichen Individuen Teil der Untersuchung sind, muss die Anonymität der Personen zwingend durch Anonymisierungs- und Pseudonymisierungsverfahren gewahrt werden, um den datenschutzrechtlichen Anforderungen zu genügen.

Welche Rolle spielen Fachjournale in diesem Prozess?

Fachjournale beeinflussen durch die Aufnahme von Data-Sharing-Richtlinien in ihre Publikationsregeln maßgeblich die Transparenz und Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse.

Was bedeutet der Begriff "Data Papers" in diesem Zusammenhang?

Data Journals veröffentlichen schwerpunktmäßig Forschungsdaten, Methoden und Datenstrukturen, was den Forschenden ein Zitationspotenzial verschafft und somit den Anreiz zum Teilen ("make data count") erhöht.

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Detalles

Título
Data Sharing. Potenziale, Herausforderungen und begünstigende Faktoren
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
19
No. de catálogo
V1335945
ISBN (Ebook)
9783346834157
ISBN (Libro)
9783346834164
Idioma
Alemán
Etiqueta
data sharing potenziale herausforderungen faktoren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Data Sharing. Potenziale, Herausforderungen und begünstigende Faktoren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335945
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