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Ausschließlich vegetarisch und vegan in der Schulmensa?

Título: Ausschließlich vegetarisch und vegan in der Schulmensa?

Trabajo Escrito , 2022 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Die Zeit muss man sich bereits früh nehmen, da eine ausgewogene Ernährung bei Kindern sich nicht nur wesentlich auf Wachstum, Entwicklung und Leistungsfähigkeit auswirkt, sondern auch die spätere Gesundheit im Erwachsenenalter beeinflusst.

Kinder verbringen den Großteil ihres Tages in der Schule. Darüber hinaus hat sich laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mittags in der Schule essen, in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt.

Umso wichtiger ist es, dass die Schule die Verpflegung der Kinder ausgewogen und gesund gestaltet. Doch dieses Vorhaben steht immer wieder vor Herausforderungen. Eine Reform des Schulessens ist dringend notwendig. Ob eine mögliche Reform beinhalten sollte, dass ausschließlich vegetarisches und veganes Essen in der Schulmensa angeboten wird, gilt es nun in dieser Hausarbeit zu analysieren.

Um eine ausreichende Betrachtung zu ermöglichen, wird im Rahmen einer Sachanalyse das Analyseschema des Politikzyklus verwendet und erläutert. Das Schema erklärt die Problemfrage, setzt sich umfassend mit ihr auseinander und beleuchtet mögliche Folgen und eventuell neu auftretende Probleme im Zusammenhang einer Durchsetzung. Daraufhin folgt in tabellarischer Form die ausgearbeitete Unterrichtssequenz und eine ausführliche didaktisch-methodische Erläuterung. Abschließend wird die Hausarbeit, die Thematik sowie die Gestaltung der Unterrichtssequenz zusammengefasst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Sachanalyse

1.PHASE „DAS PROBLEM“:

2.PHASE „DIE AUSEINANDERSETZUNG“:

3.PHASE „DIE ENTSCHEIDUNG“:

4.PHASE „REAKTION/FOLGEN“:

5.PHASE „NEUES PROBLEM“:

Didaktisch-methodische Erläuterungen zur Sequenzplanung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die gesellschaftspolitische Debatte um die Einführung einer ausschließlich vegetarischen und veganen Verpflegung in Schulmensen unter Anwendung des Politikzyklus-Modells und leitet daraus eine didaktische Unterrichtssequenz für den Politikunterricht ab.

  • Analytische Anwendung des Politikzyklus-Modells auf das Schulessen
  • Untersuchung von Ernährungsstandards und gesundheitlichen Aspekten bei Kindern
  • Identifikation betroffener Akteure und Interessenkonflikte in der Elternschaft
  • Entwicklung und didaktische Aufbereitung einer zehnstündigen Unterrichtseinheit
  • Reflexion über soziale Gerechtigkeit, Kostenfaktoren und kulturelle Akzeptanz

Auszug aus dem Buch

1.Phase „Das Problem“:

Was wir essen und wie wir essen bestimmt unser körperliches und geistiges Wohlbefinden, auch in der Schule. Die Qualität des Essens in deutschen Schulen wird jedoch oft bemängelt. Die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung wurden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Jahr 2007 entwickelt. Den größten Skandal um das Schulessen verursachte wohl der Caterer Sodexo als im Jahr 2012 in mehreren deutschen Bundesländern sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte sich durch tiefgekühlte Erdbeeren aus China den Norovirus zuzogen. Insgesamt sollen damals mehr als 6000 Personen deutschlandweit betroffen gewesen sein. Allein in Berlin waren 58 Schulen betroffen (vgl. das Bildungsmagazin, Artikel vom 28.09.2012 und Märkische Allgemeine vom 24.09.2013).

Im Jahre 2013 – in dem auch das „Gesetz über die Qualitätsverbesserung des Schulmittagessens“ vom Abgeordnetenhaus Berlin verabschiedet wurde - beauftragte die damalige Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz die TU Berlin und andere Institute, die Qualität der Mittagsverpflegung an Berliner Ganztagsschulen zu beurteilen (vgl. TU Berlin, Ahrens/ Kämmerer, 2014). Diese Studie befand das allein auch schon in der chemischen Zusammensetzung Ballaststoffe, Vitamine und Calcium fehlen. Die Mahlzeiten wiesen einen hohen Fett- und Proteingehalt auf und überschritten die vom DGE vorgegebenen Maximalwerte für die Kalorien der Speisen. Eine optimale Nährstoffversorgung des Schulkindes konnte nicht ausreichend nachgewiesen werden. 2016 wurde diese Studie wiederholt. Eine repräsentative Bertelsmann-Umfrage aus dem Jahr 2016 ergab, dass weiterhin 60% der befragten Eltern das Schulessen für nicht gesund und ausgewogen halten (Bertelsmann-Studie, DDG, 2016). Auch wenn mittlerweile dank Mittagessensauschüsse eine gewisse Mitwirkung an der Auswahl der Caterer möglich ist, sind heutzutage weniger als ein Drittel der Schüler*innen vom Schulessen überzeugt (vgl.?).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesundheitliche Relevanz ausgewogener Ernährung für Kinder und führt die Problemstellung ein, ob eine rein vegetarische und vegane Schulverpflegung als Reformansatz dienen könnte.

Sachanalyse: Dieses Kapitel systematisiert das Thema der Schulverpflegung durch das politikwissenschaftliche Modell des Politikzyklus in fünf aufeinanderfolgenden Phasen.

1.PHASE „DAS PROBLEM“: Hier werden die Qualitätsmängel der derzeitigen Schulversorgung, historische Skandale und aktuelle Ernährungsstudien als Auslöser für politischen Handlungsbedarf dokumentiert.

2.PHASE „DIE AUSEINANDERSETZUNG“: Dieses Kapitel identifiziert die beteiligten Akteure wie Eltern, Caterer und Schulen und beleuchtet die sozialen sowie ökonomischen Interessenkonflikte bei einer Umstellung auf vegetarische Konzepte.

3.PHASE „DIE ENTSCHEIDUNG“: Hier wird der Entwurf eines Modells skizziert, bei dem Fleisch und Fisch aus dem Angebot gestrichen werden, flankiert durch pädagogische Projekte zum Klima- und Tierschutz.

4.PHASE „REAKTION/FOLGEN“: Dieses Kapitel analysiert mögliche Reaktionen der Elternschaft und die Auswirkungen der Umstellung auf das Konsumverhalten und das Wohlbefinden der Kinder.

5.PHASE „NEUES PROBLEM“: Hier werden potenzielle Schwierigkeiten wie erhöhte Kosten, Widerstände gegen vermeintliche Umerziehung und logistische Herausforderungen bei der Umsetzung thematisiert.

Didaktisch-methodische Erläuterungen zur Sequenzplanung: Dieser Abschnitt beschreibt die konkrete Umsetzung des Themas in einer zehntägigen Unterrichtssequenz mit verschiedenen Methoden wie Pro-Kontra-Debatten und praktischen Workshops.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert gegen pauschale Verbote, stattdessen für eine attraktivere Gestaltung des Schulessens basierend auf wissenschaftlichen Empfehlungen.

Schlüsselwörter

Schulessen, Politikzyklus, vegetarische Ernährung, vegane Ernährung, Schulverpflegung, Ernährungsbildung, Politikdidaktik, Schulentwicklung, Sachanalyse, DGE-Qualitätsstandards, Unterrichtssequenz, Nachhaltigkeit, Fleischkonsum, Ernährungspsychologie, gesellschaftliche Akzeptanz

Häufig gestellte Fragen

Was ist der grundlegende Anlass für diese wissenschaftliche Arbeit?

Die Arbeit untersucht die qualitative und gesundheitliche Situation der Schulverpflegung und hinterfragt, ob eine rein vegetarisch-vegane Umstellung des Mensa-Angebots ein geeigneter Lösungsweg darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf wissenschaftlichen Ernährungsstandards, den Auswirkungen von Massentierhaltung auf Gesellschaft und Umwelt sowie der didaktischen Vermittlung dieser Themen im Politikunterricht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin oder der Autor mit dieser Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Erfassung der Problematik mittels des Politikzyklus-Modells und die daraus resultierende Erstellung eines strukturierten Unterrichtsentwurfs zur politischen Urteilsbildung von Schülern.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt hier zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer Sachanalyse entlang des Politikzyklus nach Harold Dwight Lasswell, ergänzt durch die Planung einer zehngliedrigen Unterrichtssequenz für den politikdidaktischen Bereich.

Welche inhaltlichen Kernpunkte deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil gliedert sich in die fünf Phasen des Politikzyklus – Problemerfassung, Auseinandersetzung mit Betroffenen, Entscheidungskriterien, Reaktion und Folgen sowie die Reflexion über neu entstehende Herausforderungen.

Welche Keywords charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Aspekte wie Schulverpflegung, Ernährungsbildung, politische Partizipation im Bildungskontext und die Anwendung fachdidaktischer Modelle definiert.

Welche Rolle spielen die Kostenfaktoren bei der Umstellung auf vegetarische Kost?

Die Arbeit weist darauf hin, dass eine Umstellung auf Bio-Produkte und vegetarische Alternativen die Wareneinstandskosten signifikant erhöhen kann, was soziale Fragen hinsichtlich einkommensschwacher Familien aufwirft.

Wie reagieren die Schüler laut dem Konzept auf die Thematik?

Die geplanten Unterrichtseinheiten sollen die Schüler dazu anregen, das eigene Essverhalten zu reflektieren, Debatten zu führen und ihre Standpunkte durch Recherche und Expertenwissen zu untermauern.

Welches Fazit zieht die Hausarbeit in Bezug auf ein mögliches Verbot von Fleisch?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Verbote nicht der richtige Weg sind. Stattdessen wird empfohlen, das Angebot schrittweise attraktiver und vielseitiger zu gestalten, um die Akzeptanz bei Kindern und Eltern zu erhöhen.

Warum wird als methodischer Abschluss ein Workshop mit ProVeg vorgeschlagen?

Der Workshop soll den Schülern einen praktischen Zugang zum Thema ermöglichen, um die in der Theorie gelernten Inhalte durch das gemeinsame Zubereiten vegetarischer Gerichte auch haptisch und sozial zu erleben.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Ausschließlich vegetarisch und vegan in der Schulmensa?
Universidad
Free University of Berlin
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
17
No. de catálogo
V1337624
ISBN (PDF)
9783346841674
ISBN (Libro)
9783346841681
Idioma
Alemán
Etiqueta
ausschließlich schulmensa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Ausschließlich vegetarisch und vegan in der Schulmensa?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337624
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