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Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen

Titel: Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen

Projektarbeit , 25 Seiten

Autor:in: Tamara Fiegl (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Projektarbeit setzt sich damit auseinander, wie sich soziale Ungleichheit auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Dabei wird ein Fokus auf die psychischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie auf Bildungs- und Wohnaspekte gelegt. Das Ziel dabei ist es, herauszufinden, wie und warum sich die Aspekte der sozialen Ungleichheit auf die Psyche junger Menschen auswirken und wie man den Belastungen entgegenwirken kann. Weiteres wird darauf hingewiesen, dass sich diese Arbeit auf die sozialen Ungleichheiten in modernen Gesellschaften wie der in Österreich bezieht. Würde man die Ungleichheit der ganzen Welt, vor allem von Entwicklungsländern betrachten, so würde die Ungleichheit in Österreich mit großer Wahrscheinlichkeit als nichtig betrachtet werden.

Tiefe Spalten gehen durchs Land und am allermeisten trifft es das höchste Gut einer Gesellschaft: Hinsichtlich Gesundheit, Bildung, Wohnen, Kultur und Freizeit verschärfen sich die Unterschiede. Während Kinder aus wohlhabenden Familien materielle Sicherheit genießen und ihren Zielen nachgehen können, bleiben viele Chancen den Gleichaltrigen aus sozial benachteiligten Familien versagt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Definition soziale Ungleichheit

2.1 Gerechte und ungerechte Verteilungsungleichheit

2.2 Situation in Österreich

3.Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen

3.1 Kinder von Alleinerziehenden

3.2 Kinder mit Migrationshintergrund

3.3 Kinder aus Bildungsfernen Elternhäusern

3.4 Kinder aus Mehrkindfamilien

3.5 Reproduktion sozialer Ungleichheit

3.6 Bildungsungleichheiten

3.7 Wohn -und Familiensituation

4. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in der COVID-19-Pandemie

4.1 Wohn -und Familiensituation

4.2 Häusliche Gewalt

4.3 Schließung von Bildungseinrichtungen und Kindergärten

4.4 Kontaktbeschränkungen

5. Psychische Belastungen durch die Covid-19-Pandemie

6. Psychischen Belastungen entgegenwirken

6.1 Professionelle Unterstützung

6.2 Resilienz fördern

6.3 Häuslicher Gewalt entgegenwirken

7. Studien

8. Sozialer Ungleichheit entgegenwirken

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Österreich, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den erschwerenden Bedingungen während der COVID-19-Pandemie liegt. Ziel ist es, die tieferen Zusammenhänge zwischen sozioökonomischer Benachteiligung und psychischer Belastung zu analysieren und mögliche Lösungsansätze sowie Empfehlungen aus der Agenda 2030 abzuleiten.

  • Psychische Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf Kinder und Jugendliche
  • Einfluss der COVID-19-Pandemie auf das Sozialleben und die mentale Gesundheit
  • Bedeutung von Bildungsungleichheit und Wohnsituation
  • Konzept der Resilienz als Schutzfaktor
  • Politische und präventive Strategien zur Entgegenwirkung sozialer Ungleichheit

Auszug aus dem Buch

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

Der am 16.März 2020 verhängte Lockdown in Österreich und die damit einhergehende “Erste Welle” der Covid-19-Pandemie, hat das Leben aller Menschen schlagartig verändert. Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wie plötzliche Kontaktverbote, das Schließen von Bildungseinrichtungen, in erster Linie Universitäten, aber auch Gymnasien, Pflichtschulen und Kindergärten und das Verbot nahezu aller Freizeitaktivitäten, haben Kinder und Jugendliche besonders betroffen.

Die jungen Menschen kommen gesundheitlich in der Regel ohne Schäden einer Covid-19-Infektion davon, der Zustand der mentalen Gesundheit verschlechtert sich jedoch häufig. Dies spiegelt sich in Ergebnissen von Studien, wie zum Beispiel die der COPSY-Studie, wieder. Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen nehmen zu, denn die jungen Menschen befinden sich in einer schwierigen Ausnahmesituation. Dies trifft, wie auch Studien belegen, häufiger auf Kinder und Jugendliche zu, deren Leben auch vor der Pandemie nicht unbeschwert war, nämlich junge Menschen aus sozial schwächeren Verhältnissen. Diese berichten häufiger von einer durch die Pandemie beeinträchtigten Lebensqualität als Kinder und Jugendliche aus sozial besser gestellten Verhältnissen (Ravens-Sieberer et al. 2021).

Dieser Abschnitt der Arbeit beschäftigt sich damit, mit welchen Problemen, die bereits hervorgehobenen sozial benachteiligten Kinder, während der Covid-19-Pandemie zu kämpfen haben. Wie bereits erwähnt, leben Kinder von Alleinerziehenden tendenziell öfters in finanziell instabilen Verhältnissen. Durch die Pandemie haben sich diese meist durch vermehrte Betreuungspflichten des Elternteiles oder Kurzarbeit verstärkt. Denn während Familien mit zwei Elternteilen in der Covid-19-Pandemie die Betreuung der Kinder und Jugendlichen aufteilen konnten, fehlte vielen Alleinerziehenden jegliche Unterstützung. Alleinerziehende Elternteile fühlten sich im Lockdown oft einsam und waren mit der Situation mehr überfordert als Familien in einem Paarhaushalt. Dies schlug sich auch auf die Beziehungen in der Familie nieder (Ravens-Sieberer et al. 2021).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und führt in die Thematik der sozialen Ungleichheit sowie die spezifische Forschungsfrage bezüglich der psychischen Belastungen während der Pandemie ein.

2.Definition soziale Ungleichheit: Hier werden soziologische Grundlagen und Definitionen sozialer Ungleichheit dargelegt sowie die Vermögensverteilung in der österreichischen Gesellschaft beleuchtet.

3.Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen: Dieses Kapitel analysiert zentrale Risikofaktoren wie Alleinerziehendenschaft, Migrationshintergrund und bildungsferne Elternhäuser, die zu ungleichen Startchancen beitragen.

4. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in der COVID-19-Pandemie: Fokus auf die massiven Auswirkungen der Pandemie-Maßnahmen (Schooling, Lockdown, Kontaktbeschränkungen) auf bereits benachteiligte junge Menschen.

5. Psychische Belastungen durch the Covid-19-Pandemie: Untersuchung der psychosomatischen und psychischen Folgen, wie Ängste und Essstörungen, basierend auf aktuellen Studien.

6. Psychischen Belastungen entgegenwirken: Darstellung von Unterstützungsmöglichkeiten, inklusive therapeutischer Ansätze und der Förderung von Resilienz.

7. Studien: Detaillierte Betrachtung der COPSY-Studie und deren Methodik zur Ermittlung der psychischen Auswirkungen der Pandemie.

8. Sozialer Ungleichheit entgegenwirken: Diskurs über politische Lösungsansätze auf Basis der Agenda 2030, um soziale Ungleichheit strukturell abzubauen.

9. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Erkenntnisse und Ausblick auf notwendige politische Maßnahmen zur Unterstützung betroffener Familien.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Kinder, Jugendliche, psychische Gesundheit, COVID-19-Pandemie, Bildungsungleichheit, Resilienz, Alleinerziehende, mentale Belastung, Familienarmut, Studien, Prävention, Agenda 2030, häusliche Gewalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen, insbesondere unter den erschwerenden Bedingungen der COVID-19-Pandemie in Österreich.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind Bildungsungleichheit, Wohnsituation, die Auswirkungen von Lockdowns auf Familien, häusliche Gewalt sowie psychische Belastungen wie Ängste und Verhaltensstörungen bei jungen Menschen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Mit welchen psychischen Belastungen haben Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien während der COVID-19-Pandemie zu kämpfen?“

Welche Art von Arbeit liegt hier vor?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende Studien und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zusammenführt, anstatt eine eigene empirische Studie durchzuführen.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von sozialer Ungleichheit, die Analyse von Risikofaktoren bei Kindern, die Auswirkungen der Pandemie, eine Studie-basierte Symptomanalyse sowie Strategien zur Unterstützung und Resilienzbildung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschung?

Wichtige Begriffe sind: soziale Reproduktion, Resilienz, mentale Gesundheit, Migrationshintergrund, Bildungsferne, COPSY-Studie und politische Präventionsansätze.

Was unterscheidet Kinder aus sozial benachteiligten Familien in der Pandemie besonders?

Laut der Studie sind diese Kinder häufiger von finanzieller Unsicherheit, beengten Wohnverhältnissen, mangelnder technischer Ausstattung für den Fernunterricht und fehlender familiärer Unterstützung bei der Bewältigung der Krisensituation betroffen.

Warum ist das Thema der Resilienzförderung so wichtig?

Resilienz ist entscheidend, um trotz widriger Lebensumstände psychisch gesund zu bleiben; die Förderung dieser Widerstandsfähigkeit hilft, die negativen Folgen struktureller Ungleichheit abzumildern.

Wie werden die Ergebnisse der Pandemie-Auswirkungen belegt?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Ergebnisse der COPSY-Studie und des IHS, welche die Verschlechterung der mentalen Gesundheit und die Zunahme von psychosomatischen Beschwerden während der Pandemie quantitativ belegen.

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Details

Titel
Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen
Autor
Tamara Fiegl (Autor:in)
Seiten
25
Katalognummer
V1339326
ISBN (PDF)
9783346845795
ISBN (Buch)
9783346845801
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen ungleichheit psyche kindern jugendlichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tamara Fiegl (Autor:in), Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339326
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Leseprobe aus  25  Seiten
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